Wien - Rund zwei Drittel der Beschäftigten in Österreich können sich vorstellen, Geld gegen Freizeit einzutauschen und auf 10 Prozent ihres Gehalts zu verzichten, wenn sie im Gegenzug dafür um 20 Prozent weniger arbeiten müssten. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung (IFT) bei 1.000 Personen, die am Montag, veröffentlicht wurde.
Konkret stehen 18 Prozent der Befragten einem solchen Arbeitszeitmodell sehr positiv gegenüber, 23 Prozent finden daran Gefallen und 22 Prozent antworteten mit "teils-teils". 22 Prozent, also mehr als ein Fünftel, lehnen ein solches Modell ab. 15 Prozent waren unentschlossen.
Frauen Teilzeitmodellen nicht abgeneigt
Besonders interessant ist das Arbeitszeitmodell für Frauen und ältere Berufstätige über 50. So würden 70 Prozent der berufstätigen Frauen unter 50 Jahren einer Arbeitszeitregelung mit mehr Freizeit "zumindest vielleicht" nützen. Ein Fünftel oder 20 Prozent würde sie sogar "bestimmt" nützen. Im Vergleich dazu würden nur die Hälfte der Männer so ein Modell in Erwägung ziehen. Während 33 Prozent der Männer dieses Gehaltsmodell ablehnen, sind nur 18 Prozent der Frauen dagegen.
Bei den über 50-Jährigen ist ein Arbeitszeitmodell mit mehr Freizeit besonders attraktiv. 69 Prozent stimmen dem Modell zu, nur 17 Prozent sind dagegen.
Nach Bundesländern wollen das Modell die berufstätigen WienerInnen am wenigsten nützen. Nur 11 Prozent der WienerInnen können sich das auf jeden Fall vorstellen, während in Kärnten und der Steiermark 24 Prozent der Befragten dafür stimmten. Abgelehnt wird die vorgestellte Arbeitsregelung von 29 Prozent der KärntnerInnen und SteirerInnen und von 36 Prozent der WienerInnen.
Die Umfrage fand im vergangenen September statt, die dieser Studie zugrunde liegenden Daten beruhen auf einer Erhebung der Linzer spectra Marktforschung. (APA)
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Da haben sich dann auch nahezu alle die Profilierungsneurose abgelegt, haben einen Chef der nicht nur deutlich jünger ist sondern auch deutliche bescheuerter und kämpfen mit den Wechselbeschwerden, was bei einigen nahezu keine Bedeutung hat, bei vielen allerdings heftige. Und dann kommt noch das Fertig-Werden mit den altersbedingten Veränderungen dazu. Da pfeift Frau dann schon mal ganz gerne auf den Berufszirkus.
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