Zweite "Pille danach" noch nicht rezeptfrei: Substanz Ulipristal weitet Zeitfenster für "Verhütung danach" auf bis zu fünf Tage aus
Das Gesundheitsministerium startete die angekündigte Info-Kampagne zur Notfallverhütung in Apotheken und Praxen
Bestürzung in Oberösterreich: Freigabe forciere vor allem bei jungen Menschen mechanistisches Bild von Sex
Entscheidung der Regierung empört Verfassungsgericht und Kirche
Freigabe für bestimmtes Präparat von Gesundheitsministerium beschlossen - Bescheid gilt für alle Altersgruppen
Abgabe des Notfall-Verhütungsmittel habe seit Jänner um 30 Prozent zugenommen
Gynmed-Leiter Christian Fiala: Die "Pille danach" verhindert oder verzögert den Eisprung - Falls dieser schon stattgefunden hat, ist die Pille danach wirkungslos
Die Pille danach ist rezeptfrei - Schon gibt es ein neues Präparat für "noch länger danach" - Der Gynäkologe Christian Egarter und die Medizinsoziologin Sylvia Groth im Gespräch
Der Gesundheitsminister will die "Pille danach" rezeptfrei abgeben, doch die Pharmaindustrie stellt keinen Antrag. Stöger wird also den Wirkstoff möglichst schnell per Verordnung freigeben, was noch heuer der Fall sein könnte
Poleiminze galt bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als königliches Heilmittel
UNO fordert striktere Familienplanung, um CO2-Belastung verringern zu können
Gynmed-Leiter Fiala über Österreichs Rückständigkeit und die Unkenntnis der Kirche
Österreichische Frauengesundheitszentren unterstützen Forderung des leichteren Zugangs zur "Pille danach" - Keine "Abtreibungspille"
Abtreibung: Drittel verhütete mit Präservativ - Kondome gelten in der öffentlichen Wahrnehmung sicher
Position der Ärztekammer unklar: Positionierung von rund 1.500 FrauenärztInnen nicht konform mit der des ÖÄK-Präsidenten, der laut Gesundheitsministerium Rezeptfreiheit begrüßt
Schweizer Arzneimittelbehörde hat Pillen wie "Yaz" und "Yasmin" untersucht: Nicht gefährlicher als Vorgängerinnen
Keine negativen Konsequenzen zu erwarten - Hohes Defizit bei Wissen über Wirkungsweise
"EllaOne" in Deutschland, Frankreich und GB ab diesem Monat auf dem Markt - Wirkstoff verhindert bzw. verzögert den Eisprung
GynäkologInnen kritisieren mangelndes Wissen bei Jungen - Ungewollte Schwangerschaften sollen über praxisnahe Aufklärung bekämpft werden
Überbevölkerung als Konsequenz fehlenden Zugangs zur Verhütung: MedizinerInnen fordern Einbindung des Themas in Klima-Diskussionen
In Deutschland und der Schweiz sind Todesfälle bekannt geworden, die in Zusammenhang mit der Einnahme von Antibabypillen stehen - ExpertInnen sehen aber keinen Grund zur Beunruhigung
Eine kleine Gruppe von Frauen nimmt durch Gebrauch einer Dreimonatsspritze zu - Dieser Gruppe droht exzessive Gewichtszunahme
Chinesische ForscherInnen halten Entwicklung in fünf Jahren für marktreif: Keine Nebenwirkungen bislang
Pharmakonzern Bayer beantragt US-Zulassung von "Qlaira", die in Europa bereits seit Mai erhältlich ist
WHO-Studie testet die nächsten Jahre Zuverlässigkeit - Auf den Markt wird Hormonpräparat frühestens 2012 kommen
Verhütung soll nicht länger Frauensache bleiben - Immer mehr Männer möchten Mitverantwortung übernehmen - Doch noch ist die einzig sichere Alternative zur Pille die männliche Sterilisation
Angst vor Unfruchtbarkeit und Gewichtszunahme als Gründe - Generell informieren sich Frauen laut Untersuchung nur unzureichend über mögliche Arten der Verhütung
Umsetzung innerhalb der nächsten drei Monate - Ministerin: "Kein Schwangerschaftsabbruch sondern Notlösung"
Schmied hat Schulen vor HLI-Aufklärung zum Thema Sexualität gewarnt - Nun herrscht Aufregung bei den KatholikInnen
Vor der geplanten Zulassung 2012 sind jedoch weltweite klinische Tests nötig
Zukünftige Verhütungsmethoden für den Mann werden eine gesellschaftspolitische Debatte auslösen, ist sich Gynmed-Leiter Fiala sicher - und das Vertrauen der Frauen auf die Probe stellen
"Lybrel": Erste Pille konzipiert, die Menstruation permanent unterdrückt - Zulassung in den USA bewilligt, Langzeitstudien fehlen
In welche Richtung die Verhütung der Zukunft geht und wieso die regelmäßige Monatsblutung unter der Pille ein "historischer Irrtum" ist - Interview mit Gynmed-Leiter Christian Fiala
Weder beim Geschlechtsverkehr noch beim Sport darf die Spirale spürbar sein - Einzig das Rückholfädchen kann zu lang sein
Sexualberaterin Bettina Weidinger im dieStandard.at- Interview über das Verhütungsverhalten junger Frauen und "alte feministische Argumente"
Die Entwicklung des Intrauterinpessars - Eine Spurensuche des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
Das Verhüten von Schwangerschaften war bis 1900 verboten, dennoch existierten damals viele skurrile und schädliche Methoden
Längst wird die Pille nicht nur mehr zur Verhütung verschrieben - Sylvia Groth vom FGZ Graz fordert eine strengere Kosten-Nutzen-Rechnung
Deutsche Ärztin empfahl vor hundert Jahren Pessare als Verhütungsmittel
Im Fall einer Zulassung für den europäischen Markt: Würden Sie zur Monatsblutung unterdrückenden Pille greifen?
Das Wiener Museum für Verhütung und Schwangerschafts- Abbruch stellt den Kampf um die Kontrolle der Fruchtbarkeit dar
Es gibt viel Aufklärungsbedarf zur "Pille danach", sagen ExpertInnen und fordern deren rezeptfreie Abgabe - dieStandard.at recherchierte zum Stand der Dinge
Auf den Spuren der geschichtlichen Empfängnisverhütung - Präservative gegen Geschlechtskrankheiten
muss dann zwangsweise auch gegen die Pille sein, da diese je nach Art schließlich auch nicht viel anders wirkt.
(Zitat: "Stöger lasse jegliches Gespür für ungeborenes Leben vermissen.")
Damit stellt er sich mit den schlimmsten Christen-Ayatollahs auf einer Stufe. Achtung: Solche Leute können durchaus gefährlich werden.
jetzt gibts endlich einmal einen gesundheitsminister, der bereit ist, die sache im alleingang durchzudrücken und anstatt ihm dabei die unterstützung zukommen zu lassen, die er sicher gut gebrauchen könnte, kritisieren ihn die grünen um ein bisschen politisches "körberlgeld" einzusackeln.
österreich benötigt nicht noch eine oppositionspartei, die blind alles kritisiert, das von der regierung gemacht wird
Den Grünen kann man's aber auch nicht recht machen, oder? Ich find's schon mal genial, dass es endlich mal einen Gesundheitsminister gibt, der dieses Thema überhaupt angreift, und ich glaub auch, dass Stöger sich durchsetzen wird. Je eher, desto besser, klar. Aber was genau erwarten sich die Grünen denn bitte? Das, was Schwentner in ihrer Aussendung fordert, will er ja eh umsetzen, also was soll das Gekeife?
Die Meldung seitens der FPÖ ist sowieso jenseitig; warum die sich immer zu Themen melden müssen, über die sie sich ganz offensichtlich nicht ausreichend informiert haben, ist mir echt ein Rätsel. Und warum das immer Leute sind, denen anscheinend jeder gesunde Menschenverstand abgeht, auch.
Naja, die "Pille danach" hat ja an sich wenig mit ungeborenem Leben zu tun. Zum Einsatzzeitpunkt wäre besagtes "Leben" ein Zellenhaufen, der den Namen nicht einmal verdient.
Ich würde mir im Zuge der Freigabe eine großangelegte Aufklärungskampagne wünschen. Es steht zu befürchten, dass manche Menschen/Frauen/Mädchen die "Pille danach" mit einer echten Verhütungsmethode verwechseln. Und der Mißbrauch ist ja auch nicht ganz ungefährlich...
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