Brüssel - Der spanische Europaminister Diego Lopez Garrido hat neben einem Energie-Aktionsplan 2010-2012 und dem Kampf gegen die Wirtschaftskrise auch die Bekämpfung von Gewalt an Frauen als Priorität der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes im ersten Halbjahr 2010 hervorgehoben.
Garrido forderte am Dienstag eine Anti-Diskriminierungs-Richtlinie zur Gleichstellung von Frau und Mann und unterstrich die Anstrengungen seines Landes gegen Gewalt an Frauen. Dies sei "der größte Feind". Zu den konkreten Projekten zählen die Schaffung eines einheitlichen EU-Rechtsrahmens zur Verfolgung der Täter sowie einer europaweit einheitlichen Telefonnummer, unter der Opfer rund um die Uhr in ihrer jeweiligen Landessprache betreut werden.
Scharfe Maßnahmen
Voriges Jahr kamen in Spanien 75 Frauen durch ihre Partner ums Leben. Zur Bekämpfung des Problems setzt die sozialistische Regierung auch auf eine Verschärfung der Strafen. So können RichterInnen anordnen, dass Täter elektronische Armbänder oder elektronische Fußfesseln tragen müssen. Die Geräte schlagen Alarm, wenn sich ein Täter seinem Opfer auf 500 Meter nähert. Es werden sowohl das potenzielle Opfer als auch die Polizei verständigt. (APA)
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sind sie sicher, dass alle unter gleichheit bzw. gleichstellung das gleiche verstehen? man kann auch im namen angeblicher gleichheit sehr ungleich behandelt werden - weiß dann aber immerhin, dass man aus gerechten gründen ungerecht behandelt wird. erinnert irgendwie an george orwell...
Ein paar Verrückte werden zum Maßstab für Alle. Damit sich das so richtig auszahlt, rechnet man gleich mal jede Rempelei dazu und macht 20% bis 30% Männer, die ihre Frauen verprügeln daraus.
Aber prügelnde Frauen sollen aber nicht gleichgestellt werden, weil sie nur halb so viel Schaden anrichten. Also bei den Partnern meine ich. Bei alten und Kindern sieht es eh anders aus.
in spanien bekommen gewalttaetige maenner per gesetz hoehere strafen als frauen die das exakt selbe delikt begangem haben.
zugegeben ist familiare gewalt und steinzeit macho-tum in spanien ein wesentlich groesseres problem als in anderen laendern.
die zahlen allerdings verwundern:
75 frauen wurden 2008 in spanien (45 millionen einwohner) vom (ex)partner umgebracht - allein in barcelona (1,6 - 3,5 millionen, je nach rechnung) gab es insgesamt 180 morde - der grossteil der toetungsdelikte findet angeblich im familiaeren umfeld statt.
angesichts der jahrelangen kampagnen und der inkongruenz der zahlen halte ich, obwohl es natuerlich jeden mord zu verhindern gilt, das ganze fuer populistisch aufgeblasen.
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