Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Weil man's bei den Preisen für Frauen ordentlich drauf packt, werden die billigen Preise für Männer erst möglich: Ulli Bertsch vom Salon "Fortschnitt" setzt hier auf Fortschritt.

Der Aufwand bestimmt bei ihr den Preis, und nicht das Geschlecht, und mitunter auch nicht die Haarlänge: "Männer dürfen bei uns gleiche Ansprüche stellen und werden somit nicht als minderwertige Kunden abgefertigt."
Es erstaunt nicht, dass sie Friseurin geworden ist. Nicht, weil es heutzutage einer der drei beliebtesten Lehrberufe unter Mädchen ist. Eher, weil sie bereits mit neun Jahren selbst Hand ans Haupthaar angelegt hat. Bis sie fünfzehn war, hat sich Ulli Bertsch die Haare selbst geschnitten, "aus Notwendigkeit" heraus, weil sie schon früh den Blick fürs Hauptsächliche hatte und die später ausformulierte Erkenntnis, dass die FriseurInnen von einst Kinder regelrecht verschandelten.
"Man muss nicht wissen, was man will..."
Auch heute schneidet sich die Betreiberin des "Aktionsraums Kunst und Gewerbe" mitunter die Haare selbst. Oder vertraut ihren MitarbeiterInnen des an der Wienzeile gelegenen Salons mit dem eingängigen Namen "Fortschnitt". "Der Name ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ich bin stolz auf ihn", erzählt Bertsch, "Namensgeberin war die Künstlerin Ev Klein." Seit 22 Jahren schätzt ein Stammpublikum ihren kleinen Salon beim Naschmarkt. Sie kommen aus Wien, den Bundesländern, Lichtenstein, Belgien, der Schweiz oder der Ukraine: "Natürlich wird gefragt, was die KundInnen wollen", erläutert Bertsch das Rezept für ihren Betrieb, "aber die unsere Devise ist: Man muss nicht wissen, was man will, um zu kriegen, was man mag." Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen gehört eben zum Repertoire ein/e gute/r Friseur/in: "KundInnen, die uns vertrauen, genießen auch, dass sie sich uns ausliefern können."
Unisex-y Preispolitik
Dass beim "Fortschnitt" niemand über einen Kamm geschoren wird, ist Bertsch wichtig - Individualität heißt das eine Schlüsselwort. Das andere: Unisex. Und das ist in anderen Friseurläden ein Fremdwort. "Ich habe mir gedacht: Wenn ich schon meine eigene Chefin bin, dann ist es das erste, dass ich mit dieser Ungerechtigkeit aufhöre. Ich sehe überhaupt nicht ein, warum es einen Unterschied bei den Preisen für Damen und Herren geben soll - sofern bei letzteren noch Haarwuchs vorhanden, ist es einfach die gleiche Arbeit." Bertsch formuliert es geschäftlich so: "Männer dürfen die gleichen Ansprüche stellen. Und wir stellen einen sehr hohen Anspruch an unsere Haarschneidekunst."
Für die Friseurmeisterin ist es "sowieso absurd, dass Frauen, dadurch sie immer mehr als Männer bezahlen, die niedrigen Männerpreise beim Friseur ja subventionieren - obwohl doch Männer meist um mindestens ein Drittel mehr verdienen." Die Preisstaffelung nach Geschlecht hätte früher noch Sinn gemacht, in einer Zeit, wo's für Männer nur zwei Haarschnitte gab: "Mein Lehrherr in Vorarlberg - dem ich den letzten Nerv geraubt habe, weil ich mir jeden Tag gedacht habe: 'Nie werde ich so arbeiten wie die hier!' - hat entweder raufrasiert bis zum Wirbel, also der Verlaufsschnitt, und das natürlich perfekt. Oder - und da war schon auch Bösartigkeit dabei - dem Kunden bei längeren Haaren einen Rundschnitt verpasst, dass er ausgeschaut hat wie ein barfüßiges Herrgottchen", lacht Bertsch. Ernster erklärt sie weiter: "Früher hat man sich aus Prinzip bei Männern weniger angetan. Heute ist es so, dass sich die FriseurInnen deshalb weniger bei Männern antun, weil die Preise so niedrig sind."
Wortlose Herrenkundschaft
Warum eigentlich lassen sich die Friseurläden diese Einnahmequelle entgehen? "Zum einen fällt manchen FriseurInnen bei Männern einfach nicht viel ein, bzw. handeln nach dem Tante Jolesch - Motto, alles was beim Mann schöner ist als ein Affe, ist - ist ein Luxus!", vermutet Bertsch, "und zum anderen, traut sich niemand im Alleingang die Preise gleichzustellen, da sie ein Weglaufen des Herrenklientels befürchten." Sie selber hat früher wie heute mehr weibliche denn männliche Kundschaft - und heute mehr männlichen Anteil als einst. Trotz zunehmender Billig-Konkurrenz. "Die Männer, die zu uns kommen, die schätzen den Aufwand dann auch wirklich und es ist ihnen das wert." Aber "natürlich gibt es Laufkunden, die reinkommen und fragen, was kostet's, und wenn es dann eben den Preis hat, den's hat, erschrecken manche, manchmal verlassen sie wortlos den Laden."
Keine Pauschalplätze
Die vielen Salons, die bereits ab zehn Euro Haarschnitte für Männer und ab 14 Euro für Frauen anbieten, sieht Bertsch generell nicht als Konkurrenz: "Weil es den einen oder die andere gibt, die aus Erfahrung gelernt haben: Wenn nach zwei Wochen der Schnitt in sich zusammen fällt und und man/frau verfrüht wieder zum Friseur gehen muss, rentiert sich der Billig-Schnitt eben nicht so richtig. Ein sattelfester Schnitt hält drei Mal so lang." Und Zeit gespart hat man auch noch. Apropos: Mitunter verrechnet Bertsch nicht einmal klassisch nach Haarlänge: "Spitzen schneiden bei feinem langem Haar kann weniger Arbeit als ein Kurzhaarschnitt sein. Ich richte mich eher an dem Zeitaufwand als pauschal zu sagen: Langhaar kostet mehr."
Teuere, lange Haare
Dass lange Haare für viele Frauen abgesehen von der meist höheren Friseur-Rechnung besonders teuer sind, kennt Bertsch aus Erfahrung: "Natürlich gibt es Kundinnen, denen ein Kurzhaarschnitt einer Amputation gleichkommt. Die haben das Gefühl, dann keinen Schutz mehr zu haben, nicht mehr sie selbst zu sein. Dass ihre Feminität weg ist." Das sieht die Topfriseurin ganz anders: "Feminin kann man auch mit kurzen Haaren wirken, im Gegenteil: Wenn die Frisur maskulin ist, betont sie oft das Feminine. Wenn jemand lange Haare straff zusammen gebunden hat, kann das mitunter härter aussehen als ein lockerer Kurzhaarschnitt." Und wo das Verständnis des Profis ganz aussetzt: Wenn jemand unbedingt an langen Haaren festhalten will, auch wenn sie noch so gespalten sind bis oben hin. "Da bin ich dann meistens etwas rigoroser." Dass durch eine deutliche Änderung am Kopf eine Änderung auch im Kopf passiert, ist Bertsch überzeugt: "Weg mit dem alten Zopf und du bist frei und offen für Neues."
Frauenbranche, unverschämter Niedriglohn
Ihre eigene Bereitschaftschaft für Neues muss Bertsch derzeit auf die Probe stellen, unfreiwillig und ohne vorauseilender Neo-Haarpracht. Es herrscht nämlich ziemlicher Personalmangel im Salon, weil zwei Mitarbeiterinnen nun Mütter werden. "Ich habe gedacht, das kann doch nicht schwer werden", erzählt Bertsch von der NachfolgerInnensuche, "aber 95 Prozent der InteressentInnen kann man vergessen und der Rest wechselt nicht gerne." Denn wechselt man, dauert es laut Bertsch mindestens ein Jahr, bis man im neuen Salon halbwegs ausgelastet ist, weil die Kunden doch meist aus Sicherheit und Vertrauen oder auch aus Gewohnheit auf eine bestimmte FriseurIn fixiert sind, weiß Bertsch. "Einige denken natürlich auch, wenn sie/er hier arbeitet, kann sie/er nur fortschnittlich sein", schmunzelt die Salonbetreiberin.
Aber nur da, wo sie/er gut ausgelastet ist, kann ein/e Friseur/in ordentlichen Lohn verlangen. Der Kollektivvertrag, der in anderen Salons meist eingehalten wird, sieht im ersten Jahr ein Gehalt von 917 Euro Netto vor, ab dem sechsten 1056 Euro. "Danach gibt's keine Steigerung mehr", erklärt Bertsch. "Als Friseurin muss man etwa vier Mal das Gehalt umsetzen, um für den Betrieb kostendeckend zu sein. Leistungsbezogene Bezahlung ist im Kommen." Wobei eine gute Verhandlungsbasis oft auch im guten Eigenmarketing liegen kann: "Ein großes Problem ist es, wenn ein Lehrling nach der Lehre im Salon bleibt, da es Jahre dauern kann, bis die KundInnen kapieren, dass sie/er kein Lehrling mehr ist. Sicher, bei NeukundInnen und LaufkundInnen ist es leichter zu Kunden zu kommen, aber auch NeukundInnen kommen oft zu bestimmten Personen, weil die Freundin sie geschickt hat. Also es ist vernünftig und klug eine Zeit lang woanders zu arbeiten."
Dumping, aber mit Übung
Dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in der Lehre oder die Zeit danach tatsächlich Frisuren an echten KundInnen zu kreieren, sieht Bertsch auch bei der MitarbeiterInnensuche für ihren Salon: "Vielen fehlt Übung, weil sie in den Salons, wo so genanntes gehobeneres Klientel hinkommt, kaum schneiden dürfen. Die machen dann drei Jahre lang Hilfsarbeiten." Von selbstständigem Arbeiten ist bei eben Ausgelernten selten die Rede. Unter diesem Gesichtspunkt sieht Bertsch die Billig-Konkurrenz durchaus positiv: Mit der Strassl-Linie "Hair Fair" versorge man die Jungen mit Klientel. Und Übung: "Frisch ausgelernten Lehrlingen kann ich empfehlen, dort erst mal zu arbeiten. Zwar werden sie dort gedrillt, möglichst schnell zu schneiden - was ich nicht gut finde, weil gerade am Anfang, wenn du perfekt werden willst, musst du dir Zeit nehmen. Aber es ist allemal besser, jeden Tag zehn KundInnen zu haben als nur drei." In einem solchen Betrieb zu bleiben, kann Bertsch aber nicht empfehlen: "Die Beschäftigten dort werden sehr, sehr billig abgespeist, anders kann's ja auch nicht sein, wenn die Preise so nieder sind."
Nachhaltig, nicht trendig
Apropos bleiben, und zwar im Gedächtnis: Wie auch in anderen frauendominierten Berufen dominieren die Popularitätsrankings dann doch wieder männliche Proponenten. Auch der Beruf Friseur/in ist da keine Ausnahme. Die Starfigaros tragen Männernamen: "Die wenigen Männer, die es in meiner Branche gibt, sind meistens Sprösslinge aus Familien, die seit Generationen Haare schneiden. Oft sind sie auf's Preisfrisieren getrimmt, wo man sich eben einen Namen macht." Bertsch selber habe das nie etwas gegeben, im Gegenteil: "Diese Kriterien will ich nicht erfüllen, wo du jedes Haar einzeln hinpicken musst und Kunstfrisuren - nicht im sinne von Kunst, sondern künstlich - kreieren musst." Außerdem ist sie "nicht der Bühnentyp": "Männer sind das dafür doch recht oft, auch im Alltag, und machen gerne eine Show."
Das Aufgedonnerte mag sie gar nicht und meint, dass das bei den meisten FriseurInnen entweder aus Geschmacklosigkeit passiert oder aus Unfähigkeit, einen Haarschnitt so zu machen, dass er an sich gut ausschaut und keinen Aufwand an Styling braucht: "Das war immer meine Devise." Auch von Trends hält sie nicht so viel, dass sie sich unbedingt danach richtet: "Wenn man nicht einschläft und am Puls der Zeit bleibt, dann hat man einfach auch eine Ahnung, was jetzt kommen wird. Und setzt das auch um." Sie habe immer wieder erlebt, dass sie auf diversen Messen gesehen hat, was sie schon längst gemacht hatte. "Das hat mich bestätigt: Du bist noch am Damm. So soll es bleiben." (Birgit Tombor, dieStandard.at/17.12.2009)
Link
Fortschnitt
Aktionsraum für Kunst und Gewerbe, Rechte Wienzeile 15, 1040 Wien
Ulrike Halbritter arbeitete viele Jahre in der Filmbranche, bevor sie im Coaching ihren Traumjob fand. Heute macht sie Menschen unabhängiger
Die Holzforscherin fand Mathe immer schon toll, heute bringt sie Computern bei, Rinde von Holz zu unterscheiden
Freie Rednerin Diana Carmen Albu-Lisson gestaltet Lebensfeiern von der Wiege bis zur Bahre
Kulturmanagerin Jutta Skokan leitet die Salzkammergut Festwochen Gmunden, sie hält als Lebensberaterin Seminare, führt ein Atelier - und denkt nicht ans Aufhören
Die Schauspiel-Produktionsleiterinnen der Wiener Festwochen meistern auch skurrilste Situationen - Seit 20 Jahren begleiten Martina Forster und Ela Monaco das kulturelle Großevent
Mit Bhakti Yoga Dance hat Künstlerin Verena Primus eine neue Form der Yoga-Kunst geschaffen – Im Wiener Kosmos Theater präsentiert sie ihr "Baby" als weltweit erstes Yoga-Musical
Mit ihrem Wiener Espresso "Fett und Zucker" hat Eva Trimmel sich einen Wunschtraum erfüllt: ein gemütliches Kuchentreff im Berliner Stil, klein, alternativ und queer
Elisabeth Sandmann betreibt seit 2004 ihren eigenen Verlag in München - Schöne Bücher für kluge Frauen sind die Spezialität ihres Hauses
Lisa Zehner, systemische Kunsttherapeutin, hilft Menschen ihr kreatives Potenzial zu entfalten und auf diese Weise Probleme zu lösen
Über 12.000 Leichen gingen bisher durch die Hände von Gerichtsmedizinerin Andrea Berzlanovich, der ersten heimischen Professorin ihres Faches
Berufsdetektivin Cornelia Haupt spürt als Wirtschaftskriminalistin fingierten Firmengründungen und falschen EigentümerInnen nach - nicht immer ohne Risiko
Sie ist die Komik in Person, obwohl ihr privat oft alles andere als zum Lachen war. Die Wiener Kabarettistin über Höhenflüge, Bruchlandungen und Neustarts - ein Porträt
Hundetrainerin Andrea Dité lehrt Vierbeinern richtiges Verhalten und kuriert Gehorsamsprobleme wie Zwangsneurosen – ein Porträt
"Wenn du eine der ihren bist, ist das plötzlich etwas anderes": Heidi Schröck aus Rust hat ihren Status als eine der wenigen Frauen in der österreichischen Weinbranche erfolgreich genutzt
Die Künstlerin hat sich selbst neu erfunden: die Sängerin, Musikerin, Sprecherin, Malerin, Autorin und Illustratorin von Kinderhörspielen und -geschichten im Porträt
Hoteleigentümerin, Anwältin und Wirtschaftsmediatorin Renate Wimmer sieht in der Finanzkrise auch Vorteile - Von Quoten hält sie nichts - ein Porträt
Michaela Krauss leitet seit 1990 die traditionsreiche Wiener "Schauspielschule Krauss", die 2008 60-jähriges Jubiläum feierte - ein Porträt
Die Lufthansa-Pilotin Elena Reuter hat sich mit der Fliegerei ihren Kindheitstraum erfüllt – dieStandard.at traf die werdende Mama zum Interview in München
Stefanie Euler ist Job Coach für gehörlose Personen und erklärt, warum sie diese Maxime im Gehörlosen-Bildungssystem für falsch hält und welche Hürden vielen eine adäquate Ausbildung so schwer machen
"UrologInnenkongresse gehören zu den wenigen, wo es keine Schlangen vor der Damentoilette gibt": Andrologin Therese Gründler über Männersachen, Frauenmangel und Fingerspitzengefühl
Der Frontfrau der "Schmetterlinge" graut vor dem Ruhestand - Als erfolgreiche Künstlerin, Trainerin und Supervisorin hat sie aber ohnehin keine Zeit dafür
Kein Mensch muss dort hingehen. Den Preis regelt in diesem Fall wirklich der Markt. Männer, die einen herkömmlichen einfachen Haarschnitt haben wollen, gehen zum 08/15 Friseur und zahlen auch weniger.
Wer als Mann mehr als das Standardrepertoire am Kopf tragen will, kann zu oben genannter Dame spazieren und bezahlt dann auch dem Aufwand entsprechend.
Ich seh echt das Problem nicht...
"Männer dürfen die gleichen Ansprüche stellen"
Irgendwie ist das falsch herum gedacht.
"Frauen dürfen die gleichen Ansprüche stellen"
Die aussage ist ca. so wie die von einem Chef der dem neuen Gruppenleiter jetzt nicht mehr zahlt sondern den anderen einfach weniger.
Aber um das zu erkennen müsste man mal nachdenken und sich nicht vom Geschlecht ablenken lassen.
Okay.
Wieder ein Laden mit dümmlichem Wortspiel und frechen Preisen.
Abgehakt.
Üblicherweise ist so etwas in ein paar Monaten pleite. Dann können wir wieder vorbeischauen und sehen, was sich der nächste Haarkünschtler zusammengeträumt hat.
Eine Profession, so oberflächlich und vergänglich wie ihr Objekt.
ich war schon vor rund 25 jahren dort zum haareschneiden.
mittlerweile gehe ich - da sich mein stil geändert hat - zu einem anderen friseur, der aber gnauso teuer ist.
schaut man sich die männer auf der straße an, kann man deren phantasielosigkeit bei frisuren übrigens nur bedauern.
denen das aussehen sehr wichtig ist, aber den meisten ist es ziemlich egal und sie wollen auch weiter nur fade kurzhaarschnitte die in kurzer zeit erledigt sind.
außerdem würde es mich anpissen,wenn ich zum frisör gehe und der/die will mir partout die haare nicht so schneiden, wie ich das möchte und versucht mit mit sanfter gewalt (lt.interview wird sie manchmal auch rigoroser) dazu zu bringen, etwas zu machen, was ich nicht will ... und im regelfall wird es auch wesentlich mehr kosten als ich ausgeben wollte.
Bitte nicht schon wieder die selbe Leier.
Die Preisliste an sich ist sicherlich so gerechter, weiß jemand mit wie viel man ca. rechnen muss?
Bisher habe ich mit Trinkgeld 30€ beim Friseur gezahlt, das finde ich eigentlich ganz ok so. Mein Schnitt ist nicht besonders aufwändig ("Bitte so wie jetzt, nur kürzer."), es geht immer recht flott.
Und absichtlich verschneiden ist ja wohl kaum möglich.
"Kein Wachs, kein Gel, kein Text" rufe ich meiner Friseurin schon fröhlich zu wenn ich zur Tür hineingehe. Dann lachen wir zwanzig Minuten über dies und jenes, sie, und ihre Kolleginnen, sind glücklich und dann zahle ich den angemessenen Preis.
Männer mag man eben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.