Wien - Ein niederösterreichischer Bürgermeister und ÖVP-Nationalratsabgeordneter soll seine Frau krankenhausreif geprügelt haben. Die niederösterreichische Sicherheitsdirektion bestätigte am Dienstag entsprechende Vorwürfe, es habe in der Familie einen "Vorfall mit häuslicher Gewalt" gegeben. Eine Anzeige liegt vor.
Der Bürgermeister selbst bestritt am Dienstag noch die Vorwürfe. In der Gemeinde habe er erzählt, seine Frau sei gegen den Türstock gelaufen.
Auch gegenüber ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf bestritt der Bürgermeister, seine Frau geschlagen zu haben. Er habe seine Frau in keiner Weise geschlagen, nicht einmal berührt, berichtete der Klubobmann von seinem Gespräch mit dem Bürgermeister. Sollten die Vorwürfe aber nicht restlos entkräftet werden, müsse der Mann zurücktreten, erklärte Kopf.
Von der SPÖ und den Grünen kamen bereits entsprechende Rücktrittsforderungen. Kopf wandte sich zwar gegen Vorverurteilungen, merkte aber an, dass die Vorwürfe "sehr schwer" seien. Die ÖVP lehne Gewalt gegen Frauen und in der Familie ganz klar ab.
Der Vorfall habe sich bereits am vergangenen Samstag ereignet. Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden. Angeblich wollte sie ihren Mann gemeinsam mit dem Sohn verlassen. Am Mittwoch sollen die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen sein. (red/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.12.2009)
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und auf dern nächsten NR-Liste wird er wohl auch nicht mehr stehen.....
http://www.noen.at/redaktion... 77&cat=763
Auf so einen Vorwurf würde ich im ersten Moment möglicherweise auch mit diesem Satz antworten.
Wenn Sie in der U-Bahn jemand anrempelt und mit dem Kopf wo anstoßen, behaupten Sie dann auch, dass Sie krankenhausreif geprügelt wurden?
Warum bezweifeln Sie die Aussage der Frau? Nur weil es nicht oft vorkommt, dass daraus kein Bonus fur die Scheidung gemacht wird.
Damit die zahl der Männer, die angeblich ihre Frauen spitalsreif prügeln, schön hochgepusht wird.
Nach politischen Kleingeld machen klingt es auch noch.
Das könnte selbstverständlich auch ein Grund für die dramatische Aufbereitung der Geschichte sein.
Vielleicht die Tatsache, dass man aus der Schlagzeile politisches Kleingeld machen will.
Vielleicht um die Zahl an prügelnden Männer statistisch zu heben.
Vielleicht weil die Frau gesagt hat, was tätsächlich vorgefallen ist.
Vielleicht aber auch die Art der Verletzung(en), die einfach nicht nach "spitalsreif geprügelt" aussehen.
in den ersten Berichten wurde die Ehefrau gar nicht interviewed.
Der Hr. NR aber sehr wohl. Aussage: "...ich habe sie nicht einmal berührt..."
In den Berichten, wo die Ehefrau interviewed wurde: "...es war eine Rangelei ..."
Wie kann man jemand im Zuge einer Rangelei nicht einmal berühren?
Zur Wahrheit hat er jedenfalls kein tolles Verhältnis...
Solche Volksvertreter braucht unser Land jedenfalls nicht. Auch wenn die Bevölkerung aus allen Schichten und Vorlieben vertreten sein sollte......
Wenn die Frau erst später interviewed wurde, was ändert das an ihrer Aussage?
Soweit ich gelesen habe, gibt es eine Beule. Von den behaupteten blauen Flecken oder Nähten ist nichts zu lesen. Ebenso sagt sie aus, er hat sie noch nie geschlagen.
Die Aussage, sie nicht einmal berührt zu haben, bezieht sich ja auf "spitalsreif geprügelt". Berührt wird er sie sicher schon haben, wie sollte es sonst ein gemeinsames Kind geben.
Der politische Hintergrund dabei interessiert mich eher kaum, zeigt aber gut, warum das noch künstlich hochgespielt wird.
"in den ersten Berichten wurde die Ehefrau gar nicht interviewed."
Hat sogar "Johannes St." geschrieben. Die Sicherheitsdirektion bestätigte, es hätte einen "Vorfall mit häuslicher Gewalt" gegeben. Ausreichend dramaturgisch aufbereitet kann man das ja so nennen. Wobei die Frau wohl eine Beule abbekommen hat und der Mann, wie es aussieht, keine.
er hätte sein Frau spitalsreif geprügelt.
Hahaha, schön wärs. Da geht Ihnen aber die Phantasie etwas durch. Sie können aber ein gutes Wort für mich einlegen. Vielleicht hat der Onkel Erwin ja noch einen Quotenjob für mich übrig.
oder es zumindest nicht zugeben.
Dass er sie irgend wann berührt hat ist eh klar. Sonst wären sie nicht verheiratet und hätten keinen Sohn.
Aber er hat eben behauptet, dass er sich im Zuge dieses Vorfalles nicht berührt hätte.
Und die Behauptung hat seine Frau keineswegs bestätigt!!!
man sollte betreuungsprogramme einführen für männer, die die trennung von ihrer familie psychisch nicht verkraften, da sie dann in ihrer existenzgrundlage (die oft auf ausbeutung unbezahlter arbeitskraft etc. aufgrund eines ungesunden und inkorrektem selbstverständnis ihrer rolle in der gesellschaft beruht) bedroht sind. frauen sind das schon seit je her gewohnt, auch alleine zurecht zu kommen. man sollte ihnen helfen sich zu emanmzipieren und in würde und anstand alt zu werden.
"Es kam zu einem Wortgefecht und in der Folge zu einem Handgemenge. Dabei wurde ich gestoßen und fiel gegen den Türstock. Ich muss aber sagen, dass ich ihn ebenso gestoßen habe", erzählt sie.
Zum Abschied gab es noch den Nachsatz: "Er hat mich noch nie geschlagen."
Fazit: Sie hat ihn geschubst, er hat zurückgeschubst und jetzt hat er den Schaden.
Angefangen hat sie.
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