"Sie zu töten wäre nicht hilfreich"

Redaktion, 23. Dezember 2009, 18:43

Uganda entschärft Anti-Homosexuellen-Gesetz: Todesstrafe soll wegfallen, Definition als schweres Verbrechen bleibt

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Kommentar posten
13 Postings
zwergleviathan
00
24.2.2010, 20:35
wer Homophobie nötig hat

ist meistens selber schwul, aber hat nicht die Eier um sichs einzugestehen.

GulGarak
30
27.12.2009, 15:26

Jawoll, recht hamms.

Alf von Melmak
 
02
27.12.2009, 03:04

Da wäre ein baldiger offizieller Besuch des deutschen Außenministers in Uganda angesagt - am besten mit Begleitung!

Robert Waloch
00
27.12.2009, 01:42
Man sollte auch lesen,

wie auf www.kreuz.net dieses Gesetz und seine Folgen bejubelt werden und "christliche" Poster sich vor Begeisterung kaum noch halten können - schade nur, dass nun doch keine Todesstrafe kommt, wäre sie doch die einzig richtige Reaktion in ihren homophoben Augen!

Georg Scholz
00
27.12.2009, 13:32

kreuz.net ist unfassbar, reiner Faschismus.
Wer sich dagegen wehren will:
http://www.politblogger.net/aktion-ge... -kreuznet/

rovy rovy
15
25.12.2009, 20:06

geldhahn abstellen -sofort

Dagmar Rehak
 
01
24.12.2009, 01:53
Bitte um Information:

1. welche Länder noch solche Gesetze haben
2. welche gesetzlichen Grauslichkeiten es in Uganda noch so gibt

Chien de Pique
01
Viele. Ähnliche Gesetze (lange Haftstrafen 10-25 Jahre oder lebenslang): Gambia. Kenia, Sambia, Tansania, Sansibar, Sierra Leone, Dschibuti, Simbabwe, Eritrea. Afghanistan, Bahrain, Bangladesch, Brunei, Malaysia, Sri Lanka, Papua-Neuguinea, Emirate.

Erschreckenderweise Teile der Karibik und Pazifikinseln: Antigua und Barbuda, Barbados (lebenslang!), Dominica, Grenada, Jamaika, Saint Kitts and Nevis, Saint Lucia, St Vincent, Trinidad und Tobago (25 Jahre!). Cookinseln, Kiribati, Palau, Salomonen, Tonga, Tuvalu. Dazu kommen Guyana (lebenslang!) und Belize.
Todesstrafe):
Mauretanien, Sudan, Somalia. Iran, Jemen, Saudi-Arabien tw. Emirate u. Nigeria.
Geringere Haftstrafen 1-7 Jahre gibt es in einem Großteil der ungenannten afrik. Staaten, in Qatar, Kuwait, dem Libanon, Pakistan, Bhutan (nur Theorie), Turkmenistan, Usbekistan, Syrien, Samoa, Singapur.
Löbliche Ausnahmen (Straffreiheit) in der außereurop. isl. Welt sind TR, Jordanien, restl. GUS-Staaten, Indonesien ohne Aceh sowie zZ Irak.

Dagmar Rehak
 
00
Na, Mahlzeit!

Aber kann es nicht sein, dass auf den kolonialisierten Inseln die entsprechenden Gesetze vor langer, langer Zeit gemacht wurden und mittlerweile schon in Vergessenheit geraten sind?

Chien de Pique
02

In einigen Fällen ist das schon altes koloniales (vor allem britisches) Recht, speziell bei vielen Karibikstaaten scheint es zum Glück fast totes Recht zu sein oder in Abschaffung begriffen.
In vielen afrikanischen Staaten wie The Gambia oder Sambia dürfte es aber tatsächlich ähnlich sein wie in Uganda - diese Länder haben die Gesetze auch erst in den letzten Jahren verschärft.

hotzenplotz1001
00
24.12.2009, 13:48
Das kennen wir: Als gegenüber Menschenrechten positiv gesinnt stellt sich die Regierung dar.

Und wichtige internationale Verträge und Konventionen wurden sogar unterzeichnet und ratifiziert. Doch gibt es enorme Defizite beim Umgang mit Minderheiten verschiedener Art, wenn es sich nicht um „die eigenen“ Leute handelt. Wer anders denkt, anders spricht, anders fühlt, bekommt Probleme. Wer so tickt wie der Mainstream, wird in Ruhe gelassen. Das kennen wir ja aus unserem eigenen Land.

Alf von Melmak
 
00
27.12.2009, 03:09
Und wichtige internationale Verträge und Konventionen wurden sogar unterzeichnet und ratifiziert


Naja, Verträge und Konventionen zu unterzeichnen heißt noch nicht, sie auch verstanden zu haben.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.