Madrid - In Spanien hat sich nach Angaben eines Arztes erstmals eine Jugendliche einer Geschlechtsanpassung unterzogen. Der 16-Jährigen, die vor drei Wochen operiert worden sei, gehe es gut, sagte der plastische Chirurg Ivan Manero am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Barcelona.
Die Transfrau habe sich schon von früher Kindheit an als Mädchen gefühlt. Sie habe sich zwei Jahre lang einer hormonellen und einer psychiatrischen Behandlung unterzogen, bevor sie sich zu der Operation entschieden habe. Für den Eingriff war eine richterliche Zustimmung notwendig. (APA/apn)
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Das Mädel hat sich mit 14 dazu entschlossen, und dann Hormone bekommen? Mit 14? Ganz ehrlich, ich hab ja generell nichts dagegen, wenn jemand sich umwandeln lässt, im Gegenteil, wer meint, das ist notwendig, soll das ruhig machen.
Aber mit 14? Da weiß doch kaum einer, ob er grad Mannderl oder Weiberl ist.. einem 14 jährigen einzureden, er sei im falschen Körper, nur weil er rosa und Pferde und schöne Kleider mag.. find ich gemein.
Ansatt zu sagen: He, das ist ok, dass du dich zu Männern hingezogen fühlst und dich mehr für die "femininen" Dinge interessierst, eine richtige Umwandlung kannst mit Anfang 20 immer noch machen, gleich so eine Geschichte. Mir tut sie leid, sorry.
Im falschen Körper zu sein, verursacht bei den meisten eine schwächere oder stärkere Art von Lebensmüdigkeit, da inneres und Äußeres nicht zusammen passen, und sich gegensätzlich entwickeln!
Transsexualität hat nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun, das ist wieder ein anders Paar Schuhe!
Und?
Dann gehört halt der betreffende Mensch gut betreut, akzeptiert und sollte alle Möglichkeiten haben, so zu leben, dass er sich wohlfühlt. da gehört ein Umfeld dazu, dass ihm zu verstehen gibt, dass es ok ist, sich im falschen Körper zu fühlen, dass ihm erlaubt und es akzeptiert, wenn er sich "verkehrt" anzieht, schminkt, usw..
Der junge Mensch braucht jedes Fünkchen Selbstvertrauen, dass er bekommen kann, gerade in einer solchen Situation. Wenn er sich dann wirklich ändern will, ist nach 5 Jahren immer noch Zeit genug.. So eine OP ist ja kein Zuckerschlecken, die "falschen" Hormone zu bekommen auch nicht.
Aber gleich mal operieren.. Geh Bitte, das ist ja noch schlimmer als die Teenies, die sich mit 15 die Brust vergrößern lassen...
dass es "Normalverbrauchern" gelingen kann, sich in die Gemütslage eines wirklichen Transsexuellen hineinzuversetzen (landläufig werden ja die Begriffe Transsexualität und Transvestitismus fälschlicherweise gleichgesetzt)
Ich würde mir jedenfalls nicht anmaßen, darüber zu urteilen, denn mit Busenvergrößerungs-phantasien oder den typischen Identitätskonflikten Heranwachsender hat das rein gar nichts zu tun.
Ist schon klar, dass es ein ziemlich aussergewöhnlicher Fall ist, und ich kann mich da sicher auch nicht reinversetzen.
Trotzdem würde ich einen so jungen Menschen nicht so eine schwerwiegende Entscheidung treffen lassen. Und schon gar nicht würde ich zulassen, dass es jemand anderer für ihn trifft.
Ich versteh halt nicht, warum man damit noch ein paar Jahre warten kann. Gerade in dem Alter ist es ja noch ziemlich simpel, selbst ohne Hormone, von außen wie jemand des anderen Geschlechtes auszusehen.
Ich finde 16 zu jung. Danach kann sich noch so viel ändern. Vermutlich nicht der Gedanke, im falschen Körper zu stecken, aber vielleicht die Entscheidung, den Körper samt seinen Funktionen so schwerwiegend zu verändern.
Ich weiss das ist für sie sehr schwer zu verstehen,wahrscheinlich verwechseln sie manche Bibelstellen mit Biologie oder Psychologie,obwohl so etwas sicher in keiner Bibel vorkommt,aber es gibt nun mal Menschen,die sind im falschen Körper geboren!DAS IST SO,ob sie das abstossend,traurig oder einfach nur unverständlich finden.Das kleine Mädchen wird nun ein relativ unbeschwertes Leben führen können.Und seien sie unbesorgt,so eine Entscheidung wird nicht einfach so gemacht,da wird ganz genau geprüft,ob es die beste Entscheidung ist oder nicht.
Manchmal ist es besser,man passt sich der Gesellschaft an,aber manchmal ist es eben genau umgekehrt.Sie sollten offener durch die Welt gehen,dann verspühren sie vielleicht nicht mehr so Trauer.
mfg
keine Ahnung, vielleicht liegt es daran, dass Gendertheorie erstens eine Theorie ist und zweitens eine geisteswissenschaftliche Disziplin und daher nicht so genau festlegbar. Weiters gibt es viele Vertreter dieser Theorie, was meistens dazu führt, dass sich einige wiedersprechen. Nur mal so ein paar Vermutungen, ich fürchte ja, ihre Frage basierte eher auf der Grundhaltung, dass dieses ganze Gequatsche sowieso nur ur deppat is.
sozialer Zuschreibungen.
Aber es gibt Menschen nur durch ihre Körper (und das Geschlecht der Körper nur durch Menschen (oder andere intelligenzbegabte Wesen), die es in einer bestimmten Weise, aufgrund sinnlich wahrgenommener und funktionaler Merkmale definieren und zuordnen; der Körper, der sich in den meisten Fällen doch als männlich oder weiblich bestimmen lässt, kann nicht falsch sein, es gibt für mich keinen anderen, "richtigen" Körper, weil ich nur durch diesen einen Körper wurde und bin, wie ich bin. Er kann mir nur nicht passen, nicht der sein, den ich gerne hätte, weshalb ich heute oberflächliche Adaptierungen vornehmen kann.
Die Hardware bringt die Software "Ich" erst hervor, deshalb kann allenfalls die letztere fehlerhaft sein.
Chien de Pique, ich gehe mal ganz stark in der Annahme, dass du ein Mann bist. So kann einfach nur ein Mann faseln. Womit ich den anderen Männern jetzt nicht zu nahe treten möchte^^
Mit solchen Menschen wie du es bist, kann man nicht sinnvoll diskutieren. Man kann dich nur so lassen wie du bist und sich damit abfinden.
Nur eines hoffe ich inständig! Wenn du einmal Kinder in die Welt setzen solltest, so hoffe ich für das Kind, dass es "normgerecht" geboren wird und sich auch so entwickelt. Ich hoffe das weniger für dich, als für das Kind. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter, wenn ich mir vorstelle, ich hätte so einen Vater mit solch einer Einstellung. Dann würd es mich jetzt nicht mehr geben. Kim (Transfrau)
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