Wien - Bei etwaigen Bestrebungen, den Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetz zu nehmen, wie dies Ex-Frauenministerin Johanna Dohnal forderte, hat Aktion Leben "vehementesten Widerstand" angekündigt. Es sei absolut untragbar und mit der Menschenwürde unvereinbar, Ungeborenen jeglichen Schutz zu entziehen, empörte sich Generalsekretärin Martina Kronthaler in einer Aussendung.
Die "Aktion Leben" fordert eine jährliche Statistik und regelmäßige Erhebungen über Motive für Schwangerschaftsabbrüche, die Einrichtung eines staatlichen Hilfsfonds für Schwangere in Not sowie kontinuierliche Werbung für Schwangerenberatung. Außerdem bedürfe es einer "einfühlsamen und wertorientierten Sexualpädagogik" und leicht zugängliche Informationen zum Thema Verhütung. (APA)
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Grüne Frauensprecherin fordert vom Bürgermeister eine Ortspolizeiliche Verordnung für Wien
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Nachricht an Häupl und Schönborn: Treffen zu vergleichen mit "zwei konfessionslosen Damen beim Plauderstündchen über Veränderungen von Messeriten"
FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter sieht die "Substanz des Volkes" gefährdet
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Wegen des Empfangs, den die Stadt Wien für das Ambulatorium "pro:woman" ausrichtete, gab es – friedliche – Demos beim Rathaus
In der aktuellen Debatte spielt neben Schönborn und Häupl noch ein dritter Mann eine große Rolle: Bruno Kreisky, der 1973 die Legalisierung der Abtreibung ermöglichte
Über die Frage, ob werdendes Leben beendet werden darf gibt es keinen Konsens, über die Losung "Helfen statt strafen" schon - von Barbara Coudenhove-Kalergie
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Die nette Tante mit den guten Beziehungen zur Erzdiözese fordert weiterhin den Spagat zwischen straffrei und nicht kriminell für Frauen und ÄrztInnen, einen STAATLICHEN HILFSFONDS für Schwangere in Not (warum nur warum hat sich die Aktion Leben noch nie realita für die Rechte aller Frauen eingesetzt?, die würden nämlich schlagartig wirken), eine "Statistik" - WOZU? Will die Aktion Leben wissen, wie viele (junge) Frauen schwanger wurden, weil die Sexualaufklärung den Namen nicht verdient??? Glaubt die Aktion Leben an den Storch?
Fördert die Aktion Leben in Hinkunft auch öffentlich die Missionarsstellung? Wann setzt sich die AL für ein Totalverbot von wirkungsvollen Verhütungsmitteln ein?
Und die Frage von Black Widdow ist völlig richtig!
Bitte wie weltfremd muss jemand sein zu glauben, dass er von Frauen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, zu der auch die Abtreibungsgegner und die Kirche nicht unweentlich beitragen, erhliche antworten bekommen werden. Die Antworten werden je nach dem, wer sie stellt, bzw. welche Intentionen der Fragesteller hat, ausfallen. Offensichtlich wollen die Befürworter einer Motiverhebung bei abtreibungen nur den betroffenen Frauen ein schlechtes Gewissen anzüchten. Sehr christlich. vielleicht sollten sich die Beteiber der Motiverhebung über die biblische Geschichte mit dem Balken im Auge nachdenken.
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