Wien - Bei etwaigen Bestrebungen, den Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetz zu nehmen, wie dies Ex-Frauenministerin Johanna Dohnal forderte, hat Aktion Leben "vehementesten Widerstand" angekündigt. Es sei absolut untragbar und mit der Menschenwürde unvereinbar, Ungeborenen jeglichen Schutz zu entziehen, empörte sich Generalsekretärin Martina Kronthaler in einer Aussendung.
Die "Aktion Leben" fordert eine jährliche Statistik und regelmäßige Erhebungen über Motive für Schwangerschaftsabbrüche, die Einrichtung eines staatlichen Hilfsfonds für Schwangere in Not sowie kontinuierliche Werbung für Schwangerenberatung. Außerdem bedürfe es einer "einfühlsamen und wertorientierten Sexualpädagogik" und leicht zugängliche Informationen zum Thema Verhütung. (APA)
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Fördert die Aktion Leben in Hinkunft auch öffentlich die Missionarsstellung? Wann setzt sich die AL für ein Totalverbot von wirkungsvollen Verhütungsmitteln ein?
Und die Frage von Black Widdow ist völlig richtig!
Bitte wie weltfremd muss jemand sein zu glauben, dass er von Frauen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, zu der auch die Abtreibungsgegner und die Kirche nicht unweentlich beitragen, erhliche antworten bekommen werden. Die Antworten werden je nach dem, wer sie stellt, bzw. welche Intentionen der Fragesteller hat, ausfallen. Offensichtlich wollen die Befürworter einer Motiverhebung bei abtreibungen nur den betroffenen Frauen ein schlechtes Gewissen anzüchten. Sehr christlich. vielleicht sollten sich die Beteiber der Motiverhebung über die biblische Geschichte mit dem Balken im Auge nachdenken.
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