Mel Brooks denkt jeden Tag an verstorbene Ehefrau

06. Februar 2010, 08:00
  • Artikelbild: Mel Brooks und Anne Bancroft frisch verheiratet 1964. Bancroft hat 1962 den Oscar als beste Darstellerin in "The Miracle Worker" gewonnen, weltberühmt wurde sie als "Mrs. Robinson" in "The Graduate". - Foto: APA/AP

    Mel Brooks und Anne Bancroft frisch verheiratet 1964. Bancroft hat 1962 den Oscar als beste Darstellerin in "The Miracle Worker" gewonnen, weltberühmt wurde sie als "Mrs. Robinson" in "The Graduate".

  • Artikelbild: Das Paar 2003 bei der Premiere von Mel Brooks' "The Producers".  Bancroft verstarb 2005 73-jährig an Krebs. - Foto: REUTERS/Fred Prouser

    Das Paar 2003 bei der Premiere von Mel Brooks' "The Producers".  Bancroft verstarb 2005 73-jährig an Krebs.

"Ich hatte mit ihr die 45 besten Jahre meines Lebens": Anne Bancroft starb 2005

New York - Der Schauspieler und Regisseur Mel Brooks hat seiner verstorbenen Frau Anne Bancroft ("Mrs. Robinson") postum eine Liebeserklärung gemacht. "Ich hatte mit ihr die 45 besten Jahre meines Lebens", sagte der 83-Jährige. Er denke jeden Tag an sie.

"Sie war wunderbar"

Schon in den Minuten ihres ersten Zusammentreffens am 5. Februar 1961 hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht. Die Schauspielerin und Sängerin trat im New Yorker Studio der "Perry Como Show" mit dem Song "Married, I Could Always Get" auf. Danach wurde er ihr vorgestellt. Er sagte zu ihr: "Ich bin Mel Brooks und werde Sie heiraten." Sie antwortete ausweichend: "Hey, Ich habe Ihre Platte." Damit meinte sie seine Aufnahme "The Two-Thousand Year Old Man".

"Von diesem Tag an bis zu ihrem Tod am 5. Juni 2005 waren wir zusammengeschweißt", sagte Brooks. Ihr habe immer sein Wohlergehen am Herzen gelegen, sagte Brooks. "Sie war wunderbar." (APA/Ag.)

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12 Postings
nodiesop
08.02.2010 17:43
ist doch schön, daß es das noch gibt

man hat heute nur zu oft das Gefühl, daß man es nur mit rational begründeten Beziehungen zu tun hat... Stichwort "Lebensabschnittspartner"...

Mir tut Mel Brooks leid, weil ich damit nachfühlen kann wie sehr ihm ihr Verlust Schmerzen bereitet haben muß...

P. Novona
08.02.2010 10:07
Es gibt sie: Der Mann der seine Ehefrau krank macht. Die Frau die ihren Ehemann krank macht.

Er hatte mit ihr die 45 besten Jahre seines Lebens und was hatte Anne Bancroft – aber leider - dazu kann man sie nicht mehr befragen.

Liebe ist wunderwunderschön
22.02.2010 18:15
@P. Novona da stimme ich Ihnen zu, es gibt Fälle wo einem der Partner krank macht und der betreffende Mensch kann sich aus verschiedenen Gründen nicht wehren. Hier darüber zu schreiben finde ich nicht sinnvoll,


wenn ich denke was @nodiesop unten von sich gegeben hat.

Ich persönlich kenne zwei solcher Fälle und die sind/waren echt traurig - man kann darüber nicht mal reden.

Vielleicht kein guter vergleich, aber mir fällt da Mobbing ein, das war und ist auch jetzt noch immer keine gute Sache.



@nodiesop wissen Sie, Sie sind immer sehr schnell mit Ihren Aussagen – warum nicht gleich ein vergleich mit H**ler.

nodiesop Sie schreiben von Hass und haben keine Ahnung wovon P. Novona schreibt.

Manchmal drehen Sie sich es wie Sie es gerade brauchen und machen Unterstellungen und wenn sie solche Zeilen von sich geben, vielleicht sind Sie selber ein Mensch der andere krank machen kann - schon mal hinterfragt.

nodiesop
08.02.2010 18:10
wenn ich mir ihren Zweckpessimismus so durchlese

dann fällt mir ein wie Palfrader den Strache eine Frage gestellt hat...

"wo kommt nur der ganze Hass her?"

empfehle ihnen dringend etwas zum Stress-kompensieren zu suchen...

Toni Blaher
07.02.2010 10:39
Ist das jetzt für Frauen was besonderes

Das man einen geliebten Menschen nicht nach ein paar Monaten vergessen hat oder was soll dieser inhaltsloser Artikel sonst heißen?

Gallo Way
07.02.2010 22:58

Ich glaub die sehen das eher als Sieg gegen die Männer. Als Unterwerfung des Mannes sozusagen. Da gehts weniger um das Schön-Finden einer Liebe als um zu zeigen wie "schwach" die Männer doch sind. Als symbolische Demontage des Machos/Patriarchats oder so. Gefühle zeigen wird von vielen Frauen noch als Schwäche interpretiert und wenn ein Mann wie Mel Brooks seine Frau vermisst dann kann er nicht zugleich der böse Macho sein der diesen Frauen mal das Herz gebrochen hat und den sie so hassen. Muss wohl irrsinnig beruhigend sein.

das böse Binnen-I
08.02.2010 23:56
Wow, Sie haben echt eine sensationelle Fantasie!!!

Sie sollten Bücher schreiben!

Gallo Way
11.02.2010 16:55

Echt? Ist das so unwahrscheinlich für Sie um es als Fantasie abzuwerten? Wie interpretieren Sie dann die Männer-Reihe hier auf diestandard?

• Tony Curtis: "Habe als Vater versagt"
• Ben Affleck: "Ich würde niemals widersprechen"
• Bushido: Mutti ist die Beste

HLAB27
07.02.2010 12:58

kann die grundaussage auch nicht verstehen: ist es denn für viele menschen so normal, dass man an expartner (sei nach tod oder trennung) nicht mehr denken (darf)? ich erinnere mich auch häufig an schöne und weniger schöne ereignisse aus meiner vergangeheit. was soll denn das für eine liebe gewesen sein, wenn man nach 45 jahren ehe nicht täglich mal an seine(n) ex denkt.......?

Toni Blaher
07.02.2010 13:03

Was ist daran nicht normal?
Irgendwie werde ich langsam das Gefühl nicht los, dass das für Frauen sehr wohl zutrifft.

dies und jenes
06.02.2010 18:20

Schön.

yomellamo 
06.02.2010 23:38

... und auch traurig

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