"Kapitalismus, ein Zerstörungsprojekt"

12. Februar 2010, 18:52
  • Artikelbild: ZUR PERSON: Claudia von Werlhof (66) ist Professorin für
Frauenforschung an der Uni Innsbruck. Sie gilt als Mitbegründerin der
Frauenforschung in der BRD und zusammen mit Maria Mies und Veronika
Bennholdt-Thomsen als Begründerin des Ökofeminismus. - Foto: Weismann

    ZUR PERSON: Claudia von Werlhof (66) ist Professorin für Frauenforschung an der Uni Innsbruck. Sie gilt als Mitbegründerin der Frauenforschung in der BRD und zusammen mit Maria Mies und Veronika Bennholdt-Thomsen als Begründerin des Ökofeminismus.

Die Ära der westlichen Ökonomie sei zu Ende, meint die Patriarchatskritikerin Claudia von Werlhof

Standard: Als Ausweg aus der Krise gilt weiteres Wirtschaftswachstum. Sie gehen von anderen Notwendigkeiten aus, richtig?

Werlhof: Wachstum ist das Gegenteil dessen, was hilft. Mein Ausgangspunkt ist Westend, das Ende der westlichen Moderne, ihrer Zivilisation und Versprechen. Das waren immer Lügen.

Standard: Wohlstand für alle schien in den 1960er- und 1970er-Jahren erreichbar, zumindest in den reichen Teilen der Welt. War das eine Illusion?

Werlhof: Auf die Dauer ja, weil das Projekt der Moderne ein Weltzerstörungsprojekt ist: die Produktionsweise, die Technik, die Politik. Man muss sich fragen, was geschah, sodass jetzt sogar das Klima, ein planetarisches Phänomen, als Ergebnis der Industrialisierung global verändert wurde.

Standard: Was ist denn geschehen?

Werlhof: Begonnen hat es im 17. und 18. Jahrhundert mit dem Entstehen der modernen Naturwissenschaft. Sie versprach eine schöne, neue, reiche Welt - und dass der Reichtum Allen zugute kommen und auf demokratische Weise verteilt würde. Das war und ist Propaganda.

Standard: Die Gegensätze zwischen Arm und Reich haben sich aber vor allem seit 1989 verschärft, dafür wird vielfach der Neoliberalismus verantwortlich gemacht. Sehen Sie das anders?

Werlhof: Der Neoliberalismus versucht, das liberale Programm, das es seit dem 18. und 19. Jahrhundert gibt, fortzusetzen - aber nicht mehr für viele, sondern für eine ganz kleine Gruppe von Konzernen. Die Rohstoffreserven gehen zu Ende, also eignet man sich die Reste auf kriegerische Art an - und macht gleichzeitig auf spekulative Weise noch schnell viel Geld. Der Sozialstaat wird ausgeplündert, ganze Länder ebenso, denken Sie etwa an Island oder Griechenland. Begonnen hat das mit der Abkehr vom Goldstandard in der Geldpolitik unter US-Präsident Richard Nixon in den 1970er-Jahren. So konnte sich das Kapital als Finanzkapital verselbstständigen. Das Resultat sind all die bunten Blasen, die seither geplatzt sind.

Standard: Es wird aber auch viel Reichtum auf der Welt angehäuft. Geht es nicht um dessen gerechtere Verteilung?

Werlhof: Das war und ist ein falsches Versprechen. Denn das Problem, das dabei von Gewerkschaften und Linken nicht bedacht wurde, war, dass schon die Erwirtschaftung dieser angeblichen Reichtümer eine Zerstörung ist. Wir müssen den Kapitalismus als Zerstörungsweise sehen. Die Umwandlung der natürlichen Dinge in Waren, Geld, Maschinerie, Hierarchie und schlussendlich in Kapital geht mit Kaputtmachen einher. Diese Zerstörungspolitik tritt jetzt in Form von Naturkatastrophen aller Art in Erscheinung.

Standard: Somit waren der Marxismus und die Arbeiterbewegung, sind die Linken Teil des Problems und nicht Teil der Lösung?

Werlhof: Marx hat noch nachgedacht. Aber er, die Arbeiterbewegung und die Linken gehören mit zur Moderne, die auf der Maschine und der Fabrik beruht, die wiederum auf der Zerstörung der Naturstoffe und ihrer Umwandlung in Totes, in Waren beruhen. Daher wollen auch die heutigen Linken immer nochnichts mit der Natur- und der Frauenfrage zu tun haben.

Standard: Also hat das Problem keineswegs erst mit der Industrialisierung angefangen?

Werlhof: Nein, sondern geistig gesehen schon viel früher, mit der Entstehung des Patriarchats vor 5000 bis 7000 Jahren. Damals hat sich die Idee einer "Schöpfung aus Zerstörung" durchgesetzt. Im Gegensatz zum realen Lauf der Dinge, wo weibliche Gestalten Ursprung des Lebens sind, haben die Männer begonnen, sich als Schöpfer des Lebens, des Reichtums, des Wohlstands zu definieren. Ich nenne das das alchemistische Prinzip. Nach seinem Scheitern in Antike und Mittelalter - es wurde ja kein Gold oder neues Leben produziert - tritt das alchemistische Prinzip in der Neuzeit als neue Naturwissenschaft in Erscheinung, als weltweites Schöpfung-aus-Zerstörung-Programm.

Standard: Warum Zerstörung?

Werlhof: Weil man die Natur nicht künstlich nachmachen kann. Also nimmt man sie in Form ihrer Gestalten auseinander, und setzt sie neu zusammen. Das nennt man Mortifikation - von mors, der Tod: im Grunde ein mechanistisches Vorgehen, das dem aus Zyklen des Werdens und Vergehens bestehen Naturprinzip nicht entspricht.

Standard: Auseinandernehmen und wieder zusammensetzen ist eine Grundlage analytischen Denkens. Wo setzen Sie erkenntnistheoretisch an?

Werlhof: Ich habe mich immer auch mit vormodernen, indigenen, matriarchalen Anschauungen beschäftigt. Irgendwann kam das mit meinen anderen Erkenntniswegen zusammen: in der Frage, warum alles kaputtgeht.

Standard: In der heutigen Zeit kritisieren Sie dieses Kaputtgehen am Beispiel des GATS-Abkommens. Warum?

Werlhof: Im Rahmen von GATS soll etwa das Wasser privatisiert werden. Tut man das, werden viele Menschen verdursten.Und der empfindliche Kreislauf des Wassers auf der Erde wird zerstört, weil man Wasser nicht unbegrenzt transportieren kann. Daher haben auch alle Experimente mit Bewässerung in der Wüste in die Versalzung geführt. Es funktioniert nur kurz, denn man kann die Natur nicht hintergehen.

Standard: Wo liegt die Alternative?

Werlhof: In der Subsistenzproduktion, die auf dezentrale Selbstversorgung abzielt. Sie ist die einzige Alternative zur kapitalistischen Warenproduktion. Nur, Vorsicht: Dezentralisierung kann auch in der Logik des herrschenden Systems gedacht werden, etwa in der EU in Gestalt von Kleinstaaten wie Lettland und Litauen oder am Balkan. Im Gegensatz dazu wollen etwa die Zapatisten im Mexiko nicht mit dem Zentralstaat zusammenarbeiten, sondern die Wirtschaft von unten aufbauen. Zuerst als Subsistenzwirtschaft, und wenn es Überschüsse gibt, werden diese nicht, wie in den Ausbeutungssystemen, abgezogen, sondern an die Nachbarn verteilt oder getauscht. Das ist eine Ökonomie wie in der vorkolonialen Zeit. In Mexiko und in Bolivien kommt das derzeit wieder hoch.

Standard: Kann das auch im zentralisierten Europa funktionieren?

Werlhof: In Europa muss man es historisch angehen - und am Naturverständnis arbeiten. Deutschland etwa war lange föderalistisch organisiert, und hat sich dem Nationalstaat verweigert. Vor allem während der Bauernkriege, am Beginn der Neuzeit, wurden Ausstiege versucht. Sie wurden mit Gewalt verhindert, die Leute in Arbeitshäuser, Zwangsanstalten, Fabriken gequetscht, sodass sie überhaupt keine Produktionsmittel mehr besaßen, sondern vom Lohn und vom Geld leben mussten - so wie es auch heute ist. Was die Natur angeht, muss uns klarwerden, dass wir von ihren Zyklen und Rhythmen derzeit nur wenig wissen. Also müssen wir die vormodernen Anschauungen studieren - hier gibt es ja bereits Arbeiten der neuen Biologie und Physik. Auf dass eine neue Ethik, einneues Mitleiden entstehen. Damit nicht weiter das passiert, was etwa in Haiti geschehen ist.

Standard: Sie meinen das Erdbeben?

Werlhof: Ja, dass es ein künstlich produziertes Erdbeben gewesen sein könnte.

Standard: Wie das?

Werlhof: Im Projekt HAARP, einem Militärforschungszentrum in Alaska, wurden auf Grundlage der Tesla-Technologie (Nikola Tesla, kroatisch-amerikanischer Erfinder unter anderem den Wechselstroms entwickelte) Earthquake Machines hergestellt, die künstliche Erdbeben hervorrufen. Sie werden benutzt, um Erdölreserven aufzuspüren. Zwischen Haiti und Kuba soll es große Ölreserven geben, also könnte das Erdbeben in Haiti maschinell erzeugt worden sein, um die militärische Besetzung des Landes durch US-Truppen zu ermöglichen. Als Nebeneffekt werden unbotmäßige Regierungen wie etwa jene von Hugo Chavez in Venezuela unter Druck gesetzt.

Standard: Glauben Sie das wirklich? Das klingt nach Verschwörungstheorie.

Werlhof: Ich glaube gar nichts, aber Fakt ist, dass es die Technologie für künstliche Erdbeben gibt. Und von meiner Theorie her entspricht das genau der These von der patriarchalen Schöpfung aus Zerstörung. Außerdem: Öffentlich wird so etwas überhaupt nicht diskutiert.

Standard: Ein blinder Fleck, ein Tabu ?

Werlhof: So ist es - und nicht nur hier. Auch die Wirtschaftskrise wird ja nicht zum Anlass genommen, um etwas anders zu machen, sondern es wird mit allem Mitteln aufrechterhalten, wie es bisher läuft. (Irene Brickner, DER STANDARD/Printausgabe 13.2./14.2.2010)

 


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Foro Mat
20.06.2010 18:23
Die gesamte "Argumentation" der Frau Professor ist an einer einzigen Behauptung aufgehängt

nämlich: "weibliche Gestalten sind Ursprung des Lebens". Stimmt das? Wenn man überhaupt von "Mann" und "Frau" sprechen kann, dann redet man klarerweise von der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung. Und dann braucht man immer einen Mann und eine Frau für die "Schaffung des Lebens". Die Aussage der Frau Professor ist also in sich widersprüchlich. Insofern kann man gar nicht sagen, dass sie unrecht hat. Weil: Kompletter Schwachsinn ist weder richtig noch falsch. Es ist einfach inhaltsleeres verwirrtes Geschwafel.

amandaklachl
24.04.2010 00:04
ich hatte heute die gelegenheit ein

interview von frau werlhof auf ö1 zu verfolgen.
ich muss schon sagen, so etwas verallgemeinerndes, einseitiges und unwissenschaftliches ist mir von einer wissenschaftlerin und "intellektuellen", als die sie sich selbst bezeichnet, selten untergekommen.

ich habe nichts gegen kontroverse ansichten, die freiheit der meinungsäußerung und der wissenschaft sind sehr wichtig, aber frau werlhof erhält derzeit sicher mehr aufmerksamkeit als ihr mit dieser unglaublich polemischen und unseriösen argumentationslogik zustünde.

vielleicht gelingt es jemanden den radiobeitrag nachzuhören: 23.04.2010, 16-17Uhr. großes kabarett.

pepitant  
23.04.2010 08:45
Interessant sind die "sachlichen Argumente"

ihrer Gegner, fast hätt ich Feinde geschrieben, denn so klingen sie nämlich.
gut 80% der Poster hier sind:
Dumm, arrogant, persönlich.
Und sie vermeiden peinlich jeden Gedanken, ob an der Sichtweise von Fr. Werlhof vielleicht was dran dran könnte.
Man muss nicht jeden Gedanken toll finden, aber sooo abwegig, wie das hier beurteilt wird, sind genau die negativsten Beurteilungen (psychische Erkrankung kommt wohl aus einer psychiatrischen Klinik).
Auch Angst kann krankhaft werden :-)

Wiedner4
17.03.2010 01:08
Reizwörter

Es ist interessant, was das Wort "Verschwörungstheorie" in vielen für eine Reaktion auslöst. Es kann, darf und wird nicht stimmen, wenn es als "Verschwörungstheorie" etikettiert wurde.

Unabhängig davon, was das Thema ist, bringt das Wort die Masse dazu, das Thema nicht zu hinterfragen, sondern auf das Wort zu reduzieren und als Unfug abzuhaken.

Ich muss dazu sagen, ob wahr oder nicht wahr ist mir relativ egal. Es geht mir dabei eher um die Reaktionen der Herdentiere in Bezug auf bestimmte Reizworte.

Theoretisch ist alles Verschwörung und jeder ein Terrorist. Theoretisch hinterziehen alle Steuern und betrügen ihre/n Partner/in. Theoretisch ist alles wahr und alles unwahr. Wer hinterfragt heutzutage schon noch etwas?!?

Walter Schneider1 
11.03.2010 16:03
...vor 5000 bis 7000 Jahren...

....spätestens hier fällt der Vorhang. So einen Quatsch kann man nicht ernstlich verzapfen wollen? Die fängt ja bei Adam und Eva an und endet bei Obama. Meine Güte, meine Güte. Ein Pegelmesser für die psychische Erkrankung.

pepitant  
23.04.2010 08:30
Ja,

Ihre.

Yossarian
10.03.2010 12:45

Tesla war Serbe, kein Kroate. Auch wenn er im damaligen Österreich-Ungarn geboren wurde.

pepitant  
23.04.2010 08:35
Ja ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla

Grad für solche Infos ist Wikpedia recht brauchbar. Andererseits, im Zusammenhang des Artikels ist die Frage ob Kroate oder Serbe einigermaßen irrelevant.

Fillet of Soul 
16.04.2010 11:19

er war österreicher!

Hanzelic
18.02.2010 18:36
Die rohstoffreichsten Länder sind die ärmsten

Länder, wenn man die Bevölkerung anschaut: Kriege um die Ressourcen und Export aller angebauten Nahrungsmittel, sowie Schuldendienst.
Dezentrale Landwirtschaft ist grundsätzlich Vorteilhaft durch kurze Strecken und somit weniger Energieverbrauch und Abhängigkeit.
Das soll aber moderne Anbaumethoden nicht ausschließen. Auch in unserer industrialisierten Landwirtschaft geht die Forschung in die Richtung, keine Dünger zu brauchen und Wege kurz zu halten. Gleichzeitig soll der Ertrag möglichst hoch sein. Dieses Wissen und die Technik haben Kleinbauern in der dritten Welt aber oft nicht. Deshalb haben sie auch wenig Ertrag, wenn sie mit der Hand aussehen, auf Äckern die sie mit einen Stock gepflügt haben.

Chris Quast
19.02.2010 00:08

ist zwar keine haltbare, aber eine immer gerne hervorgebrachte these.

Hanzelic
19.02.2010 15:50

in Afrika kann man die ganz gut anwenden, aber ich wollte nicht schwarz-weiß malen

Kowosch 
19.02.2010 19:10

Südafrika, Botswana, Gabun, Libyen...

Nein, die These ist so nicht verallgemeinerbar.

Freilich ist der Reichtum oftmals extrem ungleich verteilt. Und Korruption schafft weitere Probleme. Gilt aber auch außerhalb Afrikas...

Hanzelic
18.02.2010 18:25
Vor solchen Frauen habe ich Angst

Eigentlich bin ich in den meisten Punkten ihrer Meinung (außer die Erdbebengeschichte, die ist mir auch zu verschwörungstheroretisch).
Aber immer das Hinhauen auf uns Männer, dass wir Männer nicht gebären können und nur deshalb gerne basteln und alles was wir machen schlecht ist, weil man zum basteln Ressourcen braucht? Und was ist mit Kleidung, einem Dach über dem Kopf? Essen? Sollen wir alle in winterlose, wüstenfreie Gegenden ziehen, damit wir nackt leben können?
Und überhaupt: Werden wir Männer nicht auch von Frauen angespornt (nicht absichtlich, nur weil wir uns hingezogen fühlen), besser und reicher als andere zu sein?

3301
11.03.2010 16:45

vor frauen wie dieser brauchen sie sicher keine angst zu haben , wohl aber vor sich selbst , wenn sie mit den meisten ihrer positionen übereinstimmen

somit verbleiben wir...
18.02.2010 14:48

claudia soll doch zu fiona gehen. das wäre das ideale paar. ewig gesucht und gefunden.

Reaction Path 
18.02.2010 10:59
Das Interview zeigt nur,

dass nicht alles was auf den Unis herumkriecht auch wirklich was mit Wissenschaft zu tun hat....

pepitant  
23.04.2010 08:49
Ja ?

Welche Aussage ist falsch ?

Helge Remsgard Remsgard 
18.02.2010 04:03

w
t
f

Der Geist der Ahnung 
17.02.2010 16:54

Wie schon ein anderer Poster mal geschrieben hat: 'Esoterik ist Opium für die Frau'. Der Glaube an ein angebliches Matriarchat, an ein angeblich weibliches Naturprinzip, das als Gegensatz zur modernen, angeblich patriarchalen Naturwissenschaft postuliert und zum erlösenden Mythos verklärt wird, ist ein Regress ins Vorwissenschaftliche. Keine Macht den lunatischen Weibern! Für eine rationale Geschlechterforschung und einen Feminismus, der sich nicht mit der Absage an basale Errungenschaften der Aufklärung brüstet! Schade, dass solch reiner, unverdünnter Schwachsinn wie von Frau Werlhof ihre eigenes Wissenschaftsfeld, das einen positiven Erkenntnisgewinn für alle bringen könnte, ins Lächerliche zieht und damit beschädigt (sage ich als Mann).

pepitant  
23.04.2010 08:52
Sie als Mann !

Ich dachte, als Geist.
Argumente:
Null, wie alle anderen hier. Ein Trottelhaufen an der Macht.

Der Geist der Ahnung 
17.06.2010 13:30
An Sie, als Tant':

Den Hinweis, dass ich männlich bin, habe ich deshalb zum letzten Satz meines Postings extra angehängt, weil ich klarstellen wollte, dass es auch Männer gibt, die Geschlechterforschung nicht an sich ablehnen, und die Kritik an den Aussagen Werlhofs daher nicht einfach als machoesk abgetan werden kann. Wie Ihnen sicher nicht entgangen ist, habe ich mich über das wissenschaftliche Betätigungsfeld von Frau Werlhof, die Frauenforschung, nicht negativ, sondern im Grundsätzlichen wohlwollend geäußert.
PS. Wenn ich mir Ihre Ergüsse vom 23.4.2010 so durchlese (großes Spam-Happening an diesem Tag!) – noch ein Ratschlag: Überdenken Sie Ihren Diskussionsstil. Beschimpfungen anderer ('dumm', 'Trottelhaufen') unterminieren nur die eigene Argumentation.

BuchbinderWanninger 
17.02.2010 15:08
Mein Gott,

was für ein unglaublicher Stuß!

Ich komme, wann ich will!
17.02.2010 05:45

Ich möchte darauf hinweisen, dass es unsere werte Frau "von Werlhof" (?) zu zweifelhafter Berühmtheit geschafft hat:
http://esowatch.com/ge/index.... on_Werlhof
Die sogenannte Frauenforschung dürfte durch diesen Vorfall vor einer Bewährungsprobe stehen. Ich rate allen Frauen, die in diesem Forschungsbereich tätig sind zu einer nüchternen Analyse, was sie da tun und mit welchen Methoden sie das tun bzw. ob diese Methoden wissenschaftlichen Kriterien entsprechen. Schauen Sie sich um bei Historikern, die immer mehr diesen wissenschaftlichen Ansprüchen entsprechen (versuchen). Nur, und nur dadurch, ohne Scheuklappen (auch gg. der Biologie) kann Fortschritt gelingen. In diesem Sinne wünsche ich allen Forscherinnen viel Erfolg.

pepitant  
23.04.2010 09:03
Ich hab die verlinkte Seite

geprüft und für blöd befunden. Mehr bräuchte ich, wenn ich mir die nicht vorhandenen Argumentationen hier ansehe, nicht dazu zu schreiben, Sie und Ihresgleichen verstünden sowieso nichts.
Ach ja, und HAARP als Ölauffindungsinstrument ist die lächerlichste Beschreibung, die ich je gelesen habe. Sonst wärs nämlich ein ziviles und kein militärisches Projekt. Wären Sie auch nur ein ganz kleines bißchen interessiert an Informationen dazu, hätten Sie sich über den Zweck auch ganz leicht klar werden können, indem Sie nach den Patenten Teslas im Internet recherchiert hätten.
Vielleicht sollte man doch ein wenig mehr Interesse an der Thematik beweisen, bevor man voller Gram auf die Tastatur einhämmert :-))

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