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Ausschnitt eines Kunstwerkes - Tamponluster - der Portugieser Künstlerin Joana Vasconcelos bei der Biennale in Venedig 2005.
Eine kürzlich durchgeführte Online-Befragung unter Österreichs Frauen hat gezeigt, dass viele Frauen auf ihre monatliche Regelblutung gerne verzichten würden.
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Wien - Die Monatsblutung gehört zum Frausein dazu. Diese Meinung teilen offenbar immer weniger Frauen, wie eine kürzlich durchgeführte Befragung zeigt. Drei Viertel der befragten Frauen können sich demnach ein Leben ohne Monatsblutung vorstellen. An der Online-Befragung, die im November vergangenen Jahres von marketagent.com durchgeführt wurde, nahmen rund 500 Österreicherinnen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren teil.
Blutung - nein danke!
Krämpfe, Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen - rund ein Viertel der Befragten leidet vor oder während der Regel darunter. Rund die Hälfte von ihnen empfindet diese Beschwerden als sehr störend, immerhin 47,4 Prozent der Betroffenen müssen während ihrer Menstruation deshalb auf Schmerzmittel zurückgreifen. Für 74,5 Prozent der Befragten stellt die Regelblutung eine Einschränkung ihres Alltags dar, mehr als die Hälfte der Befragten (52,3, Prozent) fühlen sich während der Menstruation in ihrer Sexualität sehr eingeschränkt.
Vor dem Hintergrund dieser "unerwünschten Nebenwirkungen" sind rund 70 Prozent der Überzeugung, dass bereits eine schwächere Monatsblutung ihre Lebensqualität positiv beeinflussen würde. 74,2 Prozent der befragten Frauen können sich sogar grundsätzlich vorstellen, auf ihre Monatsblutung zu verzichten.
Blutungsfreiheit durch Verhütung
Welche Eigenschaften sind den Anwenderinnen eines Verhütungsmittels besonders wichtig? 85 Prozent der Befragten nennen die Zuverlässigkeit, 78,3 Prozent eine hohe Verträglichkeit. Befragt nach ihrer Meinung zu Verhütungsmethoden, die mitunter zu völliger Blutungsfreiheit führen, äußern sich 61,7 Prozent der Teilnehmerinnen positiv, 34 Prozent von ihnen würden eine völlige Blutungsfreiheit aufgrund der Verhütung sogar sehr begrüßen. 74,2 Prozent würden eine Verhütungsmethode, die zu schwächerer oder ausbleibender Menstruation führt gegenüber einer Methode, bei der dies nicht der Fall ist, bevorzugen. Als Gründe für diese Entscheidung nennen 15,9 Prozent, dass sie sich Schmerzfreiheit wünschen, 15,5 Prozent geben an, dass Blutungsfreiheit für sie angenehmer sei und 13,7 Prozent meinen, dass sie frei und unabhängig und ohne Einschränkungen leben wollen.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass die derzeit gewählte Verhütungsmethode bei 31,5 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen bereits jetzt eine schwächere Regelblutung bewirkt und bei 17,8 Prozent von ihnen überhaupt eine völlige Blutungsfreiheit bewirkt. (red)
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