Im Newsletter des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf wird auf einen Artikel verwiesen, der anbetrachts der Olympischen Spiele das "Pride House" zum Thema macht, berichtet der Grüne Wiener Gemeinderat Marco Schreuder, zugleich Sprecher der Grünen Andersrum. Und das auf "höhnische" Weise, wie Schreuder meint: "Das permanent gebrüllte Kampfwort 'Diskriminierung' ergibt so nur noch von den Homos ausgehend einen Sinn", heißt es auf der verlinkten Webseite des "Vereins zur Förderung der Medienvielfalt" names "Unzensuriert", in dessen Impressum Martin Graf als Autor/Gastkommentator neben weiteren FP-Politikern wie Walter Rosenkranz genannt wird. Der Obmann des Vereins ist der Büroleiter von Martin Graf Walter Asperl, sein Stellvertreter der Pressesprecher von Martin Graf Alexander Höferl.
Das "Pride House" wurde für lesbische und schwule SportlerInnen sowie BesucherInnen der Olympischen Winterspiele in Vancouver als Beitrag gegen Homophobie im Sport und für mehr Akzeptanz eingerichtet, stellt Schreuder fest. Auf der Seite von "Unzensuriert" werde in diesem Zusammenhang von den "Antidiskriminierungs-Propagandisten" geschrieben, denen man vorwirft, sich in eine "Parallelgesellschaft" zu begeben.
Täter-Opfer-Umkehr
Für Schreuder stellt der Beitrag eine "unentschuldbare homophobe Entgleisung" dar, die auf Graf zurückfällt: "Graf negiert somit nicht nur das Problem Homophobie in der Gesellschaft, sondern erklärt Lesben und Schwule selbst zum Problem der Gesellschaft. Dieser Täter-Opfer-Umkehr ist abscheulich, gemeingefährlich und stellt alle Bemühungen der letzten Jahrzehnte, für ein respektvolles Miteinander und für mehr Aufklärung zu sorgen, in Frage."
Rücktritt gefordert
Schreuder fordert als Konsequenz Grafs Rücktritt: "Die Funktion des Nationalratspräsidenten ist mit diesen Äußerungen unvereinbar." Er forderte auch SPÖ und ÖVP auf, "nicht mehr tatenlos zuzusehen, wie ausgrenzendes und menschenverachtendes Gedankengut im Nationalrat beim höchsten Repräsentanten salonfähig wird." (red)
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Na da will ich ungrauslich sein und den Homosexuellen auch nicht die Stange halten. Folgenden Beitrag gefunden
http://snipurl.com/ujvor
Genau darum gehts. Ich schreib hier nie Grauslichkeiten. Alles was ich schrieb war, dass es wohl kein Zeichen von Gleichberechtigung ist, wenn man einen Club der schwulen und lesbischen Athleten gründet. Damit stellt man Homosexuelle erst recht als anders da und genau das wird auch auf der FPÖ-Aussendung kritisiert. Homo-Hetze kann ich darin keine erkennen, was nicht heißen soll, dass die FPÖ sonst keine Homo-Hetze betreibt.
Wegen dieser Meinung wird man hier zensuriert. Toll oder?
das wird nicht "endlich zugegeben",
das steht bei jedem posting unten dran:
"Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen."
http://derstandard.at/2934632/D... orenregeln
Ich rede von diestandard.at - bitte ein Post von mir vorweisen, dass auch nur ganz ganz ganz entfernt irgendwie Anstoß erregen könnte.
Auf DERstandard.at hab ich zwar auch nie Postings verschickt, welche die Postingregeln verletzten, aber dass manche Diskussionen dort ihnen sauer aufstoßen, wundert mich nicht.
erstens unterdrücken Sie ja die abrufbarkeit Ihrer postings (wohlweislich),
und zweitens rede ich von den nichtveröffentlichten.
Sie wissen also sehr genau, wovon ich spreche ....
graf kommt selbst aus einer homophilen organisation, der burschenschaft olympia. diese double-binding-haltung von burschenschaftern und nazis, von katholischer kirche und ss, die ausschliesslich maennerbuendelei zulaesst, sofern man einem katholischen ritual anhaengt (man also priester ist oder christlich/heterosexuell verheiratet) ist ja fast ein grundsaezliches symbol der verlogenheit. sie muessen sich ja nicht gerade outen, herr graf, aber hoerens mit den depperten "anti-pc" newslettern zum thema auf.
nur dumm - was ist von FPÖ-nahen Leuten schon viel anderes zu erwarten. Diese Leute verstehen nicht, warum es für Minderheiten wichtig ist, gehört und wahrgenommen zu werden. Über Grafs Intelligenz lässt sich meiner Meinung nach gar nicht mehr streiten, weil sie schlichtweg nicht existent ist.
"Allerorten schießen Homovereinigungen aus dem Boden. Zum Beispiel kroch in Wien unlängst ein Großteil der Wirtschaftskammer-Fraktionen bei agpro (austrian gay professionals) zu Kreuze, um einen Beitrag zur Diskussion "Gay, Lesbian, Bisexual and Transgender (GLBT) in der Wirtschaftskammer" zu leisten. Als wäre es dem Bürger nicht egal, ob er seine Wurstsemmel oder sein Auto bei einer Lesbe kauft oder nicht!"
Darf man zur "heiligen Kuh" Homosexualität keine negative Kritik bringen?
da geb ich ihnen recht-es ist kaum mehr auszuhalten.keine werbung ohne schwul/lesbische inhalte, jugendliche die angst haben ihren eltern zu sagen, dass sie hetero sind-und wie peinlich erst im job-dass einzige nicht gleichgeschlechtliche paar bei der weihnachtsfeier zu sein...arme arme diskrimierte heterowelt.heul
und sie glauben, ich sehe darin eine Diskriminierung Heterosexueller?
Haben Sie wenigstens den kritisierten Artikel gelesen?
http://www.unzensuriert.at/content/0... ander-sind
Wenn es tatsächlich sachlich zu rechtfertigende Gründe für spezielle Einrichtungen für Homosexuelle gibt, sehe ich kein Problem, dass diese installiert werden.
Man sollte nur aufpassen, wo und warum man eigene Institutionen für homosexuelle Menschen installiert, denn im Endeffekt handelt es sich immernoch um Menschen die genaus "mit Wasser kochen" müssen. Bei der Wirtschaftskammer und bei den Olympischen Spielen sehe ich echt keinen Grund für eine Abspaltung (in welcher Hinsicht auch immer).
Der kritisierte Artikel stellt auch eigentlich nicht in Frage, dass Interessensvertretungen und andere Institutionen für homosexuelle Menschen oft ihren Sinn haben. In den konkret angesprochenen Fällen, wird jedoch eindeutig auf eine konstruktive Weise übers Ziel hinausgeschossen. Schließlich sind Homosexuelle auch "nur" Menschen mit menschlichen Bedürfnissen. Ist es nicht gerade deshalb oft wichtiger zu zeigen, dass sich Homos von Heteros im Wesentlichen kaum unterscheiden anstatt dauernd auf die wenigen, oft irrelevanten Unterschiede den Fokus zu legen?
Ich meinte damit, dass dieser Artikel ein typischer Schuss auf der Hüfte ist, sobald homosexuelle Interessensvertreter kritisiert werden. Die konkrete Kritik find ich nicht unberechtigt. Eigentlich ist der Text für meine Begriffe sehr liberal, da er festhält, dass es keinen speziellen Grund gibt Menschen, auch in den abwegigsten Bereichen, ständig nach der Sexualität zu trennen.
Oder anders: Empfänden Sie eine eigene Homo-Speisekarte im Restaurant eher als Wertschätzung für Homosexuelle oder als Diskriminierung.
es GIBT keine "eigenen Homo-Speisekarten im Restaurant".
was sollen diese fiktiven behauptungen?
und dass leute mit ähnlichen interessen clubs oder vereine gründen, ist so alt wie legitim.
nur homosexuelle dürften das nicht?
warum nicht???
Homosexuelle haben doch im Wesentichen die selben Bedürfnisse wie Heteros. Manchmal macht es eben, meiner Meinung nach, keinen Sinn eine eigene Interessensvertretung zu installieren. Manchmal ist diese sogar kontraproduktiv, da sie vermittelt, dass homosexuelle Menschen, auch in absurden Bereichen, spezielle, andere Bedürfnisse haben.
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