Bogotá - Käuflicher Sex ist nicht unbedingt frei von Emotionen. Das belegt eine Studie aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogota, deren Ergebnisse am Freitag von der Tageszeitung "El Tiempo" veröffentlicht wurden. Demnach verlieben sich 21 Prozent der Freier in die Prostituierte, mit der sie sich eingelassen haben, 23 Prozent suchen immer wieder diese eine Frau auf. Umgekehrt gaben 50 Prozent der Prostituierten an, sie hätten sich bereits einmal in einen Freier verliebt.
Die Stadtverwaltung von Bogota befragte für die Untersuchung insgesamt 350 Freier und Prostituierte aus 80 Bordellen. Als Durchschnittstarif für käuflichen Sex wurden 50.000 Pesos (knapp 20 Euro) ermittelt - allerdings schwanken die Preise stark. Rund vier Fünftel der Kunden sind auf Sex aus, 13 Prozent suchen Gesellschaft und zehn Prozent wollen ihre Schaulust befriedigen. Der Umfrage zufolge nutzen 93 Prozent der TeilnehmerInnen der Untersuchung Präservative. Drei Viertel aller Prostituierten werden von den Freiern zum Alkoholtrinken verleitet, 41 Prozent zum Konsum illegaler Drogen. (APA/AFP)
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aber das "verlieben" liegt vielleicht daran, dass die pr. die wünsche des freiers erfüllt, ohne eigene bedürfnisse anzumelden. er bildet sich dann ein, ihr gefällts genauso wie ihm, und meint dann eventuell, das würde in einer beziehung genauso laufen.
"Helfersyndrom" und "verlieben" geht bei mir nicht zusammen, sorry, liebe Kopfläuse... Sexualität ist eine starke Kraft - siehe jene Paarbeziehungen in denen Sexualität stattgefunden nach der Trennung...emotionaler Clash. Ein beendeter Flirt ist dagegen nichts. Ich bin der Meinung, dass sich bei regelmäßiger Sexualität auch unter wenig aneinander Interessierten Liebe einstellt. Sex und Liebe strikt zu trennen ist nur eine Illusion...
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