Die FH Campus Wien bereitet 33 als arbeitsuchend gemeldete Frauen darauf vor, das Bachelorstudium "Informationstechnologien und Telekommunikation" zu beginnen. Das AMS arbeitet damit im Schulungsbereich erstmals mit einer Hochschule zusammen.
Die für das Studium eigens entwickelte Vorqualifizierung startet im März. Sie umfasst Grundlagen der Informationstechnologien, Projektmanagement, Business English, Soft Skills sowie ein Bewerbungstraining. Gerade in der IT-Branche haben Frauen mit abgeschlossenem Studium gute Jobaussichten. Gleichzeitig unterstützen die bereits bei der Schulung erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen beim unmittelbaren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.
Vorqualifzierung für das IT-Studium
Teilnehmerinnen werden auf das "Business English Certificate" und den ECDL/Computerführerschein" vorbereitet. Die Vorlesungen in Projektmanagement sind so abgestimmt, dass Teilnehmerinnen sich mit einer Prüfung als Junior Projektmanagerinnen zertifizieren lassen können. Präsentationstechniken/Einsatz von Medien, Kommunikation und Konfliktmanagement sowie Bewerbungstraining geben weiteres Rüstzeug für die Jobsuche. "Das Besondere an dieser Maßnahme ist ihr sowohl kurzfristiger als auch mittelfristiger Nutzen für teilnehmende Frauen. Zertifikate und Soft Skills können sofort eingesetzt werden. Ein Bachelorstudium dauert zwar drei Jahre, dafür sind die Jobchancen in einer Zukunftsbranche wie der IT umso besser", zeigt sich Monika Peitsch, Frauenreferentin und stv. Gleichbehandlungsbeauftragte, AMS Wien, zufrieden. "In Österreich herrscht nach wie vor Bedarf an hochqualifizierten IT-Fachkräften".
Frauen in technischen Studiengängen
Die FH Campus Wien arbeitet bereits seit 2004 daran, den Frauenanteil in technischen Studiengängen zu erhöhen. "Wir haben in den IT-Studiengängen derzeit einen Frauenanteil von 13%, den wir weiter ausbauen möchten. Gerade im IT-Bereich haben Frauen gute Karriereperspektiven und Aufstiegschancen", erklärt Studiengangsleiter Johann Walzer. "Die Praxis zeigt, dass gemischtgeschlechtliche Teams bessere Lösungen finden. Denn Frauen bringen aufgrund ihrer Sozialisation einen anderen Blickwinkel auf Problemstellungen ein", so auch Ulrike Alker, Leiterin der Abteilung "Gender & Diversity Management" an der FH Campus Wien.
Buddy-System
Zu den bisherigen FH-Aktivitäten gehört, Frauen bei Berufsorientierung und Karriereverlauf zu unterstützen - mit Workshopangeboten an der FH, aber auch mit der Teilnahme an übergreifenden Aktionen wie dem Wiener Töchtertag oder den FIT-Infotagen. Bewerberinnen für technische Studiengänge bietet die FH Campus Wien ein eigenes Buddy-System, um ihnen durch Mentoring den Einstieg in das Studium zu erleichtern. Neben den Projekten "Die Technik ist weiblich" und "Potential durch Vielfalt" fördert die Stadt Wien im Rahmen des Fachhochschulförderungsprogramms 2005 „Implementierung von Gender Mainstreaming als Querschnittsmaterie" mit "Equal Pay" die Entwicklung eines gleichstellungsorientierten Gehaltsschemas an der FH Campus Wien. (red)
Information
Das Angebot ist vom AMS finanziert. Die Vorqualifizierung dauert von 1. März bis 25. Juni 2010 und umfasst 16 Unterrichtswochen, 25 Stunden Unterricht und ca. 15 Stunden Selbststudium pro Woche. Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife. Unterrichtet werden die Teilnehmerinnen von Lehrenden des Studiengangs Informationstechnologien und Telekommunikation und von externen ExpertInnen aus dem Erwachsenenbildungsbereich. Lehrende der FH Campus Wien sind speziell in Richtung gender- und diversitygerechte Didaktik geschult, um unterschiedlichen Bedürfnissen beim Lernen gerecht zu werden.
Links
Alles weitere unter www.fh-campuswien.ac.at und www.ams.at
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außerdem möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass alle Informationen und der Stundenplan sowie Lehrplan auf der FH Uni Campus Wien Seite abrufbar sind, also bevor man mit falschen Annahmen ohne jegliche Informationen des Studium Postings schreibt, sollte man sich informieren und auf die Seite schauen.
Es werden hier auch keine Webdesigner ausgebildet: das Studium heißt Informationstechnologien und Kommunikation, daher man hat mit dem Studium nachher die Möglichkeit aus einem Pool von 5000 Jobinseraten zu wählen und sich dann zu spezialisieren. Also man ist nachher kein Pseudo Techniker, denn um das Studium erfolgreich abzuschlißen muss man die Inhalte beherrschen !
die zu lahmarschig sind, noch etwas Neues lernen zu können. Mit ihren Beißereien wollen sie die TeilnehmerInnen nur runtertauchen, damit sie selbst höher stehen. Dass diese PosterInnen in Wahrheit armselige Figuren sind, ist doch offensichtlich.
Als eine Teilnehmerin der Maßnahme möchte ich nur mitteilen, dass weder Taxifahrer noch sonst andere Frauen die einfach nur ihre Zeit absitzen möchten im Vorbereitungslehrgang sitzen.
Es werden Vorträg auf UNI-Niveau gehalten und einige zusätzliche Skills die man auch sonst brauchen kann.
Was auch bedeutet, dass man die Matura haben muss um dann das Studium zu beginnen. Das Studium ist für jedermann der möchte zugänglich und alle müssen den Aufnahmetest bestehen,also somit auch keine Männerdiskriminierung. Es kann sich jeder fürs Studium bewerben und die Aufnahmsprüfung machen.
Ein Bachhalor ist kein Scheinabschluß sondern definitv eine Höherqualifizierung, wenn man das sechssemestrige Studium schafft und es ist auch kein leichtes Studium..
So dann will ich euch, als eine der Beteiligten dieses Programmes nur folgendes dazu sagen:
Wenn ihr nicht wisst was wirklich gelehrt und gelernt wird, wie der Unterricht abgehalten wird und was da für Menschen beteiligt sind, erspart euch so Kommentare wie:
"Business English Certificate" und den ECDL/Computerführerschein" - immer, wenn ich das im Zusammenhang mit AMS-Schulungen höre, stellt es mir alle Haare auf.
denn ihr habt keine Ahnung worüber ihr euch da überhaupt auslasst.
"Business English Certificate" und den ECDL/Computerführerschein" - immer, wenn ich das im Zusammenhang mit AMS-Schulungen höre, stellt es mir alle Haare auf.
Kenne einige Berichte von Leuten, die in derartigen Kursen saßen - das Qualifikationsniveau war so unterschiedlich, die Lehrbeauftragten meist weder besonders engagiert noch gut...Geldvernichtung auf hohem Niveau. Es ist einfach reine (AMS-)Politik, Leute in Kurse zu stecken, ohne sich den Kopf zu zerbrechen, ob diese dann wirklich eine Stelle finden bzw. überhaupt arbeiten gehen können. Im Kurs meiner Bekannten saßen z.B. 70 % alleinerziehende Mütter, die ganz klar sagten, sie werden in nächster Zeit nicht arbeiten können, weil sie keine Kinderbetreuung haben.
dass sie keine Jobs bekommen?
Wer kennt ihn nicht, den langjährigen Personalisten, der sich darüber aufregt, dass er zum "Wie bewerbe ich mich richtig"-Training gehen muss?
Befragt zu "Kennst du den europäischen Lebenslauf?" folgt dann ein "Wos is jetz des?"
Dass Arbeitslosigkeit ein Job ist, scheint vielen nicht ins Hirn zu gehen. Wer zu blöd ist, sich für seinen/ihren Job zu interessieren und dementsprechend Fragen zu stellen, darf sich nicht wundern, wenn er/sie im dunklen Geistestunnel verhungert!
Sie brauchen keinen Neid haben, das dient eh wieder nur der Beschönigung der Arbeitslosenstatistik. Die "Vorqualifizierung" mit ECDL und Projektmanagement sowie diversen Softskills ist ein alter Hut, den kaum mehr wer als Höherqualifizierung ernstnehmen kann. Und das "händeringende" Suchen nach IT-Fachkräften ist auch ein Schmäh, die Branche ist großteils mies bezahlt. Da "qualifizieren" wir halt wieder Taxifahrer/innen mit Uniabschluss.
Ich gehe mal davon aus, dass Sie am AMS oder in dessen Umfeld tätig sind und daher verständlicherweise eher die positiven Seiten sehen. Grundsätzlich finde ich es auch besser, wenn Arbeitssuchende sich weiterbilden, statt dass sie zu Hause versauern und an der Absageflut verzweifeln. Realistisch betrachtet dient aber für die meisten Betroffenen eine Kursmaßnahme eher der Überbrückung als dass sie ausschlaggebend für eine (adäquate) neue Anstellung wäre. Und gerade im IT-Bereich wurde massig geschult (zB Webdesigner bzw. Internetentwickler) ohne nennenswertes Ergebnis. In meiner Umgebung sind allein drei "IT-Geschulte", die sich nun in gelegentlichen Leiharbeitsjobs bzw. als "Scheinselbstsändige" irgendwie über die Runden bringen.
sondern auch darum, die Arbeitslosen in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken und sie für ein geregeltes Arbeitsleben vorzubereiten.
Glaubst du wirklich, dass die in diesem Forum getätigten Aussagen -tumbe Meinung des sozialen Umfelds von Arbeitslosen- den Arbeitslosen weiterhilft?
Ich poste es einmal brutal: "Wenn die ITler auch so negativ eingestellt sind, wie sie es von ihrem Umfeld vorgelebt bekommen, dann wundert mich nichts!"
Ich denke, was den Arbeitssuchenden wirklich weiterhilft, sind konkrete, realistische Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Sobald sie den Eindruck haben, sie würden nur einer Beschäftigungstherapie unterzogen, wird sich das auch negativ auf ihr Selbstwertgefühl auswirken. Ich erwarte mir von Arbeitssuchenden in erster Linie Eigeninitiative und, da gebe ich Ihnen Recht, tumbe Meinungen werden niemendem weiterhelfen. Vom AMS erwarte ich mir, dass langfristige Strategien entwickelt werden und die Arbeitssuchenden bestmöglich unterstützt werden, denn diese haben ein Recht darauf, immerhin haben sie ja vorher ins System eingezahlt.
Das Hauptproblem ist das Umfeld, das jede Idee kritisiert und demotivierend auf die Gemaßnahmten einwirkt. Die KritisiererInnen wollen sich einfach nur selbst damit aufwerten, indem sie andere Leistungen runter tauchen.
Einschränkung: Nicht jede/r, der/die etwas kritisiert, will sich damit selbst aufwerten. Es gibt auch berechtigte Kritik, auch wenns manchmal weh tut. Ihre Aussage ist mir etwas zu engstirnig bzw. einseitig und wäre als "Totschlagargument" brauchbar, um sämtlichen KritikerInnen den Mund zu verbieten. Ist auch keine Lösung.
Beobachte einmal Arbeitslose, die voller Stolz erzählen in welche Maßnahmen sie gesteckt werden, um dann von irgendwelchen PsychasthenikerInnen ihren Dämpfer zu erhalten.
Der eigene Köter wird mit einem feiiiin gelobt, wenn er sein Häufchen macht, aber bei Arbeitslosen schlagen sie mit der Geringschätzungskeule zu.
Frag doch einmal Arbeitslose, wie es ihnen mit ihrem Umfeld geht.
Wie soll das AMS die Arbeitslosen aufbauen, wenn das komplexebehaftete, inkompetente Umfeld nur negativ eingestellt ist und dagegen arbeitet?
Nichts für ungut aber solche "Umfelder" sind bei mir genau an der richtigen Adresse.
Natürlich gibt es auch berechtigte Kritik, aber *diese* Maßnahme ist nicht zu kritisieren.
Die Gehälter sind im IT-Bereich bereits jetzt wieder gesunken, deshalb suchen ja so viele Firmen angeblich "händeringend" nach IT-Fachkräften, denn sie zahlen einen Schmarrn. Sie hätten halt am liebsten bestens Ausgebildete mit Uni-Abschluss zu einem Gehalt, das einem Hilfsarbeiter entspricht.
Gerade im IT-Bereich hat das AMS zB jede Menge Web-Designer/innen geschult, die meisten davon bekamen keinen (adäquaten) Job. Später hießen sie dann Internet-Entwickler/innen und nach fertiger Schulung hatten diese das gleiche Problem. Detto bei den Lagerlogistiker/innen. Bin gespannt, was dann mit den Uni-AbsolventInnen geschieht.
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