Mexiko

Erste Ehen in Lateinamerika

12. März 2010, 11:04

In einem "historischen Akt" gaben sich am Donnerstag die ersten homosexuellen Paare das Jawort

Mexiko-Stadt - In Mexiko sind erstmals Ehen zwischen Homosexuellen geschlossen worden. In einem "historischen Akt" gaben sich am Donnerstag die ersten vier gleichgeschlechtlichen Paare in der mexikanischen Hauptstadt das Jawort. Die Zeremonie der lesbischen und schwulen Paare wurde im Beisein von Bürgermeister Marcelo Ebrard im Bürgermeisteramt vollzogen.

Kinder können angenommen werden

Mit der Heirat erhalten die PartnerInnen alle Rechte und übernehmen Pflichten von Eheleuten. Sie haben auch das Recht, Kinder anzunehmen. Vor allem dies war zuvor insbesondere von der katholischen Kirchenführung und den ihr nahestehenden politischen Kräften in ganz Mexiko kritisiert worden.

Mexiko-Stadt ist die erste Stadt in Lateinamerika, wo homosexuelle Ehen legalisiert wurden. Die entsprechenden Gesetzesreformen waren im vergangenen Dezember beschlossen worden und traten am 3. März in Kraft. Sie gelten nur in der mexikanischen Hauptstadt. (APA)

 

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.