Gastkommentar: Kornelia Hauser

Sein Wille geschehe

Kornelia Hauser, 19. März 2010, 19:09
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    Historisch Bewanderte wissen, dass der Zölibat ein Finanzproblem war, das die katholische Kirche nicht weiter lösen wollte (die vielen unehelichen Kinder der Priester) und erst viel später auf die Paulus-Auslegung zurück gegriffen wurde.

Vom Missbrauch des Begehrens und der Abwegigkeit eines richtigen "Gebrauchs" von Kindern und Jugendlichen. Und warum die "Bedeutung des Weibes" ein Fundament von all dem ist, erläutert Kornelia Hauser

Das Stück von Händl Klaus "Furcht und Zittern" beginnt mit einer Szene - sie heißt "Vorspiel" - zwischen Musiklehrer (Manfred Horni) und Schüler. Immer näher rückt der Lehrer dem Jungen indem er ihn dazu bringt, seine Stimme mit dem Körper zu füllen und den Körper stimmlich werden zu lassen. "Tiefer" fordert er ihn auf und der Junge antwortet "tiefer" -
KIND Singen wir.
MANFRED Folge meiner Hand, die sich auf den Atem legt,
KIND heiß,
MANFRED dem Atem hinterdrein. Ganze Lieder löst du,
KIND aus.
MANFRED Schau,
KIND ich ströme,
MANFRED auch.
KIND Dir gefällt es.
MANFRED Aus, und ein,
KIND und ein,
.......
MANFRED So entsteht Gesang aus dir,
KIND von unten her,
MANFRED mein Kind. Du mußt ganz hinab.
KIND Bin denn ich dein Kind, Herr Horni,
MANFRED doch,
KIND wenn du,
MANFRED es willst,
KIND für,
MANFRED die Stunden unter uns, am Klavier, mein junger Mann. Ein,
KIND verstanden." (Das Stück hat im Mai in Innsbruck Premiere)

Es gibt keine physische Berührung zwischen den Beiden aber selbst beim Lesen entsteht - im besten Fall - das Gefühl des Zweifels, ob dies "richtig" sei, diese Nähe, diese Hingabe des Jungen an den Erwerb der Fähigkeiten und des Lehrers an die Lust des Knaben, zu lernen. Händl beginnt sein Stück mit dem was als "pädagogischer Eros" in die geflügelten Worte Eingang fand und dort dem Zeitgeist hilflos ausgeliefert wurde.

Die platonische Bedeutung hatte ein pädagogisches Dilemma zur Grundlage gemacht - und mit dem pädagogischen Eros eine Lösung vorgetragen - das bis heute alle Pädagogik auszeichnet: Was muss eine Pädagogik leisten wenn das Kind niemals freiwillig in die Freiheit, die Autonomie, in den Bürgerstatus, in die Selbständigkeit gehen will? Der pädagogische Eros setzt auf die Verführung des Kindes, eine Verführung, die ausdrücklich die "fleischlichen Freuden" auslässt, indem das Kind zunächst verführt wird, ein Vertrauen in die pädagogische Person zu gewinnen, dann der Verführung ins Lernen nachgibt und eigene Freude darin entdeckt, von der der Pädagoge sich seinerseits verführen lässt und mit Lust weitere pädagogische Verfahren einsetzt; bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Kind den Inhalt von der Person zu trennen vermag und die Selbstbildung in die eigene Hände nehmen kann. 

Unter regulären Bedingungen in unserer Zeit ist ein solches Verfahren schon zeitlich nicht möglich und manche mögen sagen, auch finanziell nicht. An die Stelle der langsamen Selbst-Überzeugungsarbeit wurde Unterrichtung. Das Dilemma jedoch bleibt und hat 1902 z.B. den französischen Soziologen Emile Durkheim bewogen, systematisch darüber nachzudenken, wie die Freiwilligkeit Disziplin, Moral und schulische Kompetenzen zu erwerben, erhöht werden kann. Er schlug letztlich das vor, was wir heute "Verinnerlichung" nennen. Der Lehrer gibt dem Kind die Möglichkeit lustvoll eine Fähigkeit zu entdecken, die positiv sanktioniert wird, und "vergisst" dabei, dass diese Fähigkeit zuvor Pflicht und Zwang war. Es wird autonom durch Vergessen und indem es annimmt, es habe selbst beschlossen können zu wollen, was es können sollte. In der sogenannten Reformpädagogik ist diese Modell in vielen Varianten anzutreffen.

In der Pädagogik wiederholen sich - dramatisiert - die wichtigen Fragen jedweder Menschwerdung in der Moderne. Und eine öffentliche Debatte darum täte Not, weil der Pädagogik, der elterlichen genauso wie der institutionellen, immer mehr zugemutet wird, was sie "lösen" und "können" soll.

Aber diese "Mißbrauchsenthüllungen" wirken auch sonst magnetisch auf sehr unterschiedliche "Probleme" und "Interessen". Kirchliche Einrichtungen und säkulare Internate, autoritäre und reformpädagogische Erziehungsmodelle, Pädophilie und Sadismus, Zurichtung und aufrechter Gang - nichts ist ordentlich in Schubladen und mit Alltagsverstand einzufassen. Auf welche Über-und Unterordnungsverhältnisse verweisen diese "Enthüllungen", die ja zumeist hinter Mauern und verschließbaren Türen stattfinden.

"Zeitgeist der 68er"

Bischof Mixa hatte da schon eine Idee, er verwies auf den "Zeitgeist der 68er", der falsche - sexuelle - Liberalisierung propagiert hätte. Wenn ich außer Acht lasse, dass Mixa sexuelle Gewalt mit Sexualität vermengt (und das ist angesichts der offiziellen Sexualpolitik des Vatikans nachvollziehbar, wenn auch bedauerlicherweise nicht informiert) ist der Hinweis auf vorhandene gesellschaftliche Strukturen verfolgenswert. 

Es gibt zwei zentrale patriarchalische Strategien, die Frauen im Status des zweiten Geschlechts einzementieren (sollen): Infantilisierung und Paternalismus. Die Infantilisierungsstrategien sind übrigens feministisch sehr gut historisch aufgearbeitet, sie reichen von der Einsperrung ins bürgerliche Haus, über "Schutzmaßnahmen" in der Erwerbsarbeit über Sitten und Gebräuche und lassen auch weniger Lohn für gleiche Arbeit und das verfügbare Weib allüberall nicht aus. Die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, die Vernunft und Fürsorge auseinanderdividierte und für jedes ein Geschlecht beauftragte zehrt bis heute an den Aufstiegschancen von Frauen, da sie z.B. immer noch "weiblich" beim Führen aussehen sollen.

Wenn Infantilisierung in die heterosexuelle Kultur eingegossen wurde und zum sexuellen Begehren dazu gehört, wenn also ein Mann der Unterlegenheit einer Frau bedarf und sie gern zu ihm aufsehen möchte, wenn alle sexuellen Bilder weiterhin von Nehmen und Genommen werden, Führen und Geführt werden leben - wenn also die Heterosexualität selbst im Namen einer Hierarchie, die ohne oben und unten ohne Geschlechterverteilung nicht auskommt den Übergriff am Weibe vorsieht mit dem vieles entscheidenden Unterschied, dass diesem Weib das Recht des Ja und Nein Sagens gegeben wurde (in der Ehe noch nicht sehr lang) - was bedeutet dies für eine "verwahrloste Männlichkeit", die noch lernte von einem Geführt-Werden-Wollen sexuell erregt zu werden und die lernte, dass (hetero)sexuell zu sein bedeutet, der anderen Seite ein Wollen zu unterstellen (ein Gattungswollen sozusagen) und deshalb nicht zuhören muss? In der heterosexuellen Ordnung galt als Grundlegung, dass der Mann die Frau verführen müsse, zu dem was er will. Als sexuelle Befreiung wird seit dreißig Jahren begrüßt, dass die Verführung nicht mehr aufwendig sei, da "die Frau" das Wollen des Mannes begriffen habe. Als Bedrohung derselben "Liberalisierung" wird die überanstrengende Frau kritisiert. Das ist jene, die auch noch ein eigenes Wollen mit einbringt.

Der Psychoanalytiker und Sexualwissenschaftler Josef Aigner hat das Problem so formuliert: "Der Zölibat ist der Auswuchs der Verteufelung des Leibes und der Verteufelung der Frau, also wiederum ein Teil des Problems. Wenn halbe Kinder zu einem zölibatären Leben gezwungen werden, bleiben sie in ihrer sexuellen Entwicklung auf einer kindlichen Stufe stecken und greifen dann auf ihresgleichen zurück." (Tiroler Tageszeitung vom 16.3.10)

Wegen einem Finanzproblem

Historisch Bewanderte wissen, dass der Zölibat ein Finanzproblem war, das die katholische Kirche nicht weiter lösen wollte (die vielen unehelichen Kinder der Priester) und erst viel später auf die Paulus-Auslegung zurück gegriffen wurde. Interessanter aber ist, dass die aktuellen Männlichkeitskonstruktionen immer noch auf zwei Dimensionen zurückgreifen müssen: die Ernährerfunktion, die gerade auf der Tagesordnung der Geschichte steht, da der neoliberale Kapitalismus den Familienlohn abschafft und dies einher geht mit der massenhaften Höherqualifizierung von Frauen und zum anderen, die homophobe Unterstellung, ein Mann sei erst durch den heterosexuellen Geschlechtsverkehr ein Mann (Zölibat). Das meint kaum, dass ein Mann erst durch eine Frau zum Mann wird, sondern, dass dies eine Eingliederung in eine sexuelle männliche Ordnung ist, in der wiederum die Frau "ge-/be-nutzt wird" um etwas - das nicht sie selbst betrifft - zu beweisen. Ich finde das amüsant ohne dass es das realiter wäre, da eine defensive Männlichkeit in der Geschichte selten freundlich re/agierte. Schon Horkheimer formulierte in den 60er Jahren, dass die sexuelle Spannung zwischen den Geschlechtern bei vollkommener Egalität sterben werde. Hellsichtig daran ist, dass unser ca. 220 Jahre altes Sexualitätskonzept die Idee der Gleichheit nicht nur nicht kennt, sondern verneint.

Vielleicht steht nicht nur die Pädagogik vor einer großen Diskussion. Vielleicht können und müssen wir die Heterosexualität mitdiskutieren, die immer noch beibringt, dass "sein Wille geschehe". (Kornelia Hauser, dieStandard.at, 19.3.2010)

Zur Person

Kornelia Hauser ist Universitätsprofessorin für Feministische Gesellschafts- und Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck.

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AlBundyFan
 
10
25.3.2010, 10:50
also dieser dialog am anfang

ist nur noch dämlich...das kind sagt immer 1-2 einzelne wörter aus einem satz den eigentlich manfred als gesamtes sagen könnte.

manfred:"Folge meiner Hand, die sich auf den Atem legt, heis dem Atem hinterdrein. Ganze Lieder löst du aus."

warum muß hier das "heiß" und "aus" vom kind gesagt werden?

wenn das das ganze theaterstück so durchgeht finde ich es einfach dämlich.

johann potakowskyj
 
01
21.3.2010, 03:05
nicht nur ein finanzproblem

sondern auch rivalität des papstes mit der macht der klöster, die ja länger nicht nur die eheliche enthaltsamkeit forderten. oriesterorden z.b. waren adeligen abkömmlingen vorbehalten. der vermögensanteil wurde für gewöhnlich einerseits beim eintritt ins kloster entrichtet und andererseits durch patronanzen abgegolten. als gegenleistung übergab der novize sein vermögen dem orden und verstarb ohne erblos.

das mit dem erbrecht wäre zu billig, denn auch früher gab es weltliche erbrechte anderer verwandter als kinder, wenn keine vorhanden waren. auch heute kann man die erbschaft weltlicher priester dem verwandtschaftlichen erbrecht nicht entziehen.

obige deutung ist sicherlich auch nach damaligen gesetzen nicht belegbar.

Samthand Schuh
01
21.3.2010, 02:58
Lasst die Frauen Menschen werden

Die Autorin hat in vielen Dingen Recht. So wurden im Laufe der menschen Geschichte die Geschlechtlichkeit von Mann und Frau immer mehr kulturell bestimmt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich die Dekonstruktion dieser Muster immer weniger durchsetzt. Dafür können sich die alten, schon überwundenen geglaubten Rollenmuster der Geschlechter über ein großes Comeback freuen.
Was ich kürzlich auf youtube gefunden habe, ist nichts für schwache Nerven: einfach nur schauderlich.

http://www.youtube.com/watch?v=rfr40TDfmM0

Amy4
02
21.3.2010, 14:54
die würde der frau ist unantastbar - ihr missbrauch eine menschenrechtsverletzung

das ist genau das rollenspiel , das unter der überschrift `sein wille geschehe` zum sex. machtmissbrauch passt
- die gesamte kommerz. sexindustrie so konstruiert, dass sein wille geschehe. mit der phallus-ausstattung gestattete mann sich , aus weibl. menschen zu willenlosen sexmaschinen mutierte barbie-puppen umzudirigieren. dadurch wurde ein patriarchales frauenbild geschaffen, das heute noch in den köpfen vieler menschen als selbstverständnis gilt. mann nimmt sich , was mann sich mit gewalt und machtmissbrauch erzwungen hat. gegen dieses rollenspiel, das patriarchal geprägte frauen leider heute noch mit sich geschehen lassen, kämpfen frauen/feministinnen spätestens seit beginn der frauenbewegungen.

die rote baronin
01
14.4.2010, 13:14
Frauen kämpfen sehr oft nicht an der Seite der (unterdrückten) Frauen - sondern auf der anderen (wiewohl auch Männer sich gegen Frauenunterdrückung stellen).

Amy4
04
20.3.2010, 18:02
papst-rücktritt - frauen sollten d. kath.kirche den rücken kehren

unverständlich, dass frauen dieser kath. kirche nicht d. rücken kehren und aus diesem patriarch. männerbündnis austreten. der papst nennt sich stellv. petrus ; petrus, der neben anderen kirchenlehrern, philosophen, wissenschaftlern die abwertung des weiblichen formuliert und gestützt hat. paulus forderte die unterwerfung d. frau. eine folge d. jahrhundertelangen verteufelung d. frauen war die inquisition.ein wahrhaftes signal f. anstand, ehrlichkeit und vorbild wäre der rücktritt d. papstes, der verantwortung trägt für das jahrzehntelange verschleiern, vertuschen, verharmlosen v. sexuellen machtmissbrauch i.d. kath. kirche einhergehend mit erziehungsmassnahmen, die nicht auf menschlichk. sondern auf gewalt und machtnissbrauch beruhen.

Toeris
04
22.3.2010, 10:22

Unverständlich, warum sich Frauen nicht aus Gewalt-Partnerschaften lösen können...

Ich sehe das Problem in der Verkindlichung von Frauen, von Geburt an. Zuerst sind sie die Anziehpuppe der kindischen Mutter und dann sind sie Papis Liebling und konkurrieren als Kind mit der ebenso kindlichen Mutter um die Aufmerksamkeit des Vaters. Und das übertragen sie auf alle Männer. "Wenn ich nur ordentlich brav bin, dann..." Super Basis diese Frauen dann zu manipulieren mit: "Du bist Schuld ..." weil sie die "Schuld" immer nehmen. Es ist ja auch das kath. Schuld-Sühne-Prinzip.

Es ist ein langer, mühsamer Weg für diesen Frauentyp, sich auf die Füße zu stellen, und eigenverantwortlich zu handeln.
Manche schaffen es, viele nie. Z.B.: B. Rosenkranz

teukros
11
20.3.2010, 17:12
Das heißt

nach jedem (hetero)sexuellen Akt muss ich ab nun Asche über mein Haupt streuen, da ich als Mann erbschuldmäßig indirekt für den sexuellen Missbrauch an Kindern mitschuldig bin?

Samthand Schuh
13
20.3.2010, 02:19
Leider braucht's zur Verführung immer noch die Führung.

Das ist alles sehr logisch, was Sie sagen. Ich kann mich aber noch gut an meine Schulzeit erinnern, als meine Freunde und ich überhaupt keine Ahnung hatten, wie man denn ein Mädchen auf sich aufmerksam machen soll, geschweige denn verführen könnte. Wir hatten überhaupt keine Chance dazu. Wir konnten nur zusehen, wie jener Schüler, der beim Fußball-Spielen nie einen Pass abgab, um das Tor immer selbst zu schießen, alle Mädchen bekam - und zwar eine nach der anderen. Dass Mädchen "geführt verführt" werden wollten, davon hatten wir nicht die geringste Ahnung (und ich formuliere das ganz bewusst anders rum). Wir dachten, dass Mädchen selber entscheiden, wen sie wollen. Naja, vielleicht ändert es sich ja noch. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

miranda7
01
22.3.2010, 08:43

Ich denke, im Endeffekt sortieren sich eh die Richtigen zusammen. Zu Ihrem Fußballspieler-Einzelkämpfer-Macho hat sich sicher längst die passende aufgehübschte "Statussi" gefunden. Die Partnerwahl hängt schließlich mit den jeweiligen Werten und Prioritäten zusammen, die sich im Lauf der Entwicklung herauskristallisieren. Ich kann Ihnen versichern, dass nicht alle Frauen auf egoistische Machos stehen. ;-)

María José
00

"Ich kann Ihnen versichern, dass nicht alle Frauen auf egoistische Machos stehen."

Stimmt, die anderen stehen auf langhaarige Gitarrenspieler, die irgendwas von Indien daherschwafeln.

miranda7
01

Ich denke, etwas bunter gestaltet sich die Partnerwahl schon, als Sie das hier beschreiben ;-)

girls play dirty
00
Die Partnerwahl gestaltet sich sicher bunter.


Davon war aber nicht wirklich die Rede. ;-)

miranda7
00

Aha. Wovon war dann Ihrer Meinung nach die Rede?

girls play dirty
00
Auf was Frauen stehen. ;-)


Aber nicht davon, welche "Begleitumstände" in eine Partnerwahl noch mit einfließen. ;-)

miranda7
00

Die schwarz-weiße Betrachtung ist auch hier fehl am Platz.

girls play dirty
00
Selbstverständlich.


Ich meine ja eh nur deutliche Tendenzen. ;-)
Ausnahmen gibts hin und wieder auch.

Samthand Schuh
01
22.3.2010, 13:42

Hallo Miranda, Du meinst doch damit nicht etwa die Eva Glawischnig-Piesczek? (c;

miranda7
01
24.3.2010, 06:33

Nicht wirklich. Das Verhalten ihres Mannes beim Fußballspielen kenne ich nicht. ;-)

Davon abgesehen ist Eva Glawischnig zwar hübsch, aber nach meiner Definition keine "Statussi", dafür agiert sie zu selbstständig, begnügt sich nicht mit der Status-Aufputzrolle für ihren Ehemann und ist zudem noch recht hell auf der Platte.

packerl suppe
00
24.3.2010, 09:30
tja - bis auf die tatsache

das sich frau glawischnig von ihrem volker die kleidergröße diktieren läßt...

miranda7
00
24.3.2010, 11:36

Ach was. Da haben Sie ja interessante "Infos". Wie stelle ich mir das vor? Diktiergerät? :-)

girls play dirty
00
25.3.2010, 14:05
Mit "Diktiergerät" liegen Sie vielleicht garnicht so falsch. ;-)

Ignaz Hronek
22
20.3.2010, 01:26
Heterosexualität

Vieles Richtige in diesem Artikel. Aber dass Heterosexualität grundsätzlich patriarchalisch sei, wie implizit behauptet wird, ist Quatsch. Homosexualität die "bessere" Sexualität? Auch Horkheimers Meinung, dass bei völliger Egalität die sexuelle Spannung verschwinden würde, ist völliger Unsinn. Was nicht heißen soll, dass patriarchalische Unterwerfungsordnung der Sexualität nicht verordnet wäre (die im Übrigen auch in homosexuellen Verbindungen oft abgebildet ist).

Heidi Ambrosch
 
12
20.3.2010, 14:54
um lernverhältnisse

und um die herrschende patriarchale sexuelle kultur geht es in dieser brillianten und mit witz angereicherten analyse, die auch nicht implizit eine bewertung sexueller orientierungen enthält und horkheimer wird als Beispiel zitiert, wie selbst "aufgeklärte vernunftbegabte" männer die gleichheit der geschlechter nun dann doch nicht will.

Peterk K
01
19.3.2010, 21:18
diese Zusammenhänge zieht aber nicht nur Mixa, sondern auch Schwarzer

siehe: http://www.aliceschwarzer.de/publikati... ann-22010/

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