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Hanover/USA - Junge Frauen lassen sich eher gegen Humane Papillomaviren (HPV) impfen, wenn ihre Mütter offen mit ihnen über Sex reden und der Impfung gegenüber aufgeschlossen sind. Das zeigt nun eine US-amerikanische Studie.
Infektionen mit dem Humanen Papillomavirus gehören zu den sexuell übertragbaren Viruserkrankungen, sie werden beim ungeschützten Sexualverkehr übertragen. Es existieren viele verschiedene Untergruppen von HP-Viren, und bestimmte Virenstämme können bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen. Bei der Untersuchung wurden 972 Studentinnen befragt.
Ein anonymer Fragebogen bewertete dabei unter anderem das sexuelle Risikoverhalten, das Wissen über HP-Viren, die Kommunikation zwischen den jungen Frauen und ihren Müttern bezüglich Sex und HPV sowie ihren aktuellen Impfstatus. 65 Prozent der Teilnehmerinnen berichteten, dass sie sexuell aktiv sind, und 49 Prozent der Studentinnen gaben an, dass sie immerhin die erste der insgesamt drei HPV-Impfungen erhalten haben. Die nicht geimpften Befragten zeigten sich daran interessiert, eine Impfung in Zukunft vornehmen zu lassen, wenn die Mutter ihnen dazu raten würde.
Junge Frauen, deren Mütter Gesprächen über Sex und Wertvorstellungen gegenüber weniger aufgeschlossen waren, zeigten hingegen kaum Interesse daran, sich impfen zu lassen. Daraus schließen die Studienleiter, dass die Mutter-Tochter-Kommunikation sowie die Impf-Befürwortung durch die Mutter einen wichtigen Einfluss auf die Entscheidung der jungen Frauen haben. Dies gilt auch, wenn sie schon alt genug sind und kein elterliches Einverständnis benötigen. (sid)
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