Geheimakte Intersexualität: Experte klagt an

20. Mai 2010, 10:15

Causa Semenya in südafrikanischer Leichtathletik kein Einzelfall: Acht Athletinnen vertrieben und zum Schweigen verdonnert worden

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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AlBundyFan
 
03
21.5.2010, 09:01
für mich ist der fall vollkommen klar

frauenwettbewerbe wurden deshalb geschaffen, damit die körperlichen nachteile es einer frau trotzdem ermöglichen etwas zu gewinnen.

wenn jetzt jemand nicht eindeutig eine frau ist, dann hat er keine berechtigung an frauenbewerben teilzunehmen sondern muß in der höheren klasse,also die der männer,teilnehmen.
wenn er dann dort keine chance hat-pech gehabt.
aber nur wegen chancenlosigkeit bei männern mit überlegenem körper titel bei frauenwettbewerben gewinnen ist unfair gegenüber jeder frau die dort startet.

prinzipiell bin ich sowieso für zusammenlegung in allen sportbewerben - dann wäre das problem hier auch egal.

emanze c
10
26.5.2010, 08:40

Wenn jetzt so leicht festzustellen ist, ob jemand "eindeutig" eine Frau ist.
Solange ungewöhnliche Hormonspiegel nicht unnatürlich herbeigeführt sind, sondern der Person quasi "im Blut liegen", hat sie möglicherweise einen angeborenen Vorteil. Wie bei vielen anderen Talenten wie Größe zB für Basketball ist das doch legitim.

AlBundyFan
 
01
26.5.2010, 09:12
falsches beispiel

es gibt keine 2 basketball-klassen für große und für kleine spieler....es spielen alle in derselben klasse.

wenn man aber als unterscheidungsmerkmal das geschlecht nimmt und jemand nicht eindeutig der schwächeren leistungsgruppe zuzordnen ist, dann muß er in der stärkeren leistungsgruppe gegen andere antreten.

pfeffergurke
42
20.5.2010, 18:59
das gute an dem fall ist,

das intersexualität endlich mal breiter diskutiert (oder bekannt) wird. aber das ist wohl erst der anfang eines langen weges und viele dumme vorurteile sind noch auszuräumen. die grenze zwischen männlich und weiblich ist eben fließend und komplizierter als viele das wahrhaben wollen. eine große herausforderung für den sport jedenfalls! gerechtigkeit und anerkennung für semenya!

Sarang He
23
20.5.2010, 17:33
und wieder einmal wird aufgezeigt, dass die Bezeichnung "Experte"

mittlerweile als ein Schimpfwort gilt.

ravenna
21
20.5.2010, 15:45
Also jeder/jede, der/die nicht 1:41 läuft,....

....darf zukünftig bei den Frauen mitlaufen. So ist das doch zu verstehen, oder?

Außerdem bin ich für eine strikte Geschlechtertrennung vor Gericht. Wo kommen wir da hin, wenn ein männlicher Richter über eine weibliche Angeklagte urteilen würde. Ts, ts, ts...

PegasusNbW
617
20.5.2010, 11:24
ganz leichte lösung

da ja das geschlecht, wie uns die gender propagandisten, ja sowieso nur anerzogen ist, heben wir doch einfach das apartheid-system im sport auf. sollen doch alle sportler_innen geimeinsam zu den bewerben antreten. der oder die oder das beste wird sich dann schon durchsetzen.

emanze c
20
26.5.2010, 08:45

Nun nachdem Frauen über Jahrtausende Kräftemessen im Sport verboten war vom "Original-Olympia" bis ins letzte Jahrhundert hat das 20. Jahrhundert interessante Entwicklungen gezeigt - die Geschlechterunterschiede in sportlichen Leistungen schrumpfen drastisch und kontinuierlich (ebenso wie die Unterschiede in mathematischer Leistung mittlerweile in den skandinavischen Ländern und den USA im Oberstufenalter verschwunden sind).
In 100 oder 200 Jahren sind wir dann vielleicht bei Ihrem Vorschlag.

zwergleviathan
00
27.5.2010, 12:42
das können sie ja sicher mit Quellen belegen

denn daß die körperlichen Potentiale von Mann und Frau sich immer weiter decken wäre mir sehr neu

aber sicher haben sie da eine wissenschaftl. Arbeit die das untermauert...

UND GANZ SICHER hat das auch nix mit den verwendeten Materialien bei der Ausrüstung zu tun XD weil ist ja logischer daß in 100 Jahren sich eher die Auswirkungen der spontanen Evolution in Form von Leistungssteigerung zeigt als Fortschritte in der Materialtechnik...

wow, das ist sowas wie der Kreationsimus der Sportwelt...

geiles Märchen, aber so hirnrissig daß man nicht glauben kann daß sowas jemand ernst nimmt

kassier.bei.billa
 
31
20.5.2010, 23:29
noch leichtere lösung

sportliche und sonstige wettkämpfe überhaupt abschaffen. wen interessiert schon, wer der/die/das schnellste/beste/schönste ist? ist doch stinklangweilig und völlig irrelevant!

Plus Lucis
20
20.5.2010, 17:09

Ich bin auch dafür.

Aber auch bei Schispringern und Reitern.

Neuer Nick neues Glück
13
20.5.2010, 18:36

Eigentor.
Beim Reiten ist es schon längst so - da sind Frauen im Vorteil und treten unter Männern an.

Beim Schispringen hätten Frauen allerdings keine Chance.

zwergleviathan
00
21.5.2010, 11:41
ja, weil das PFERD die Leistung erbringt;

dressieren kann das Mann oder Frau gleich gut

für Motorsport wärs ähnlich (abgesehen davon daß das nix mit SPORT zu tun hat wenn gestörte Sprit verbrennen für dumme Rundenzeiten oder Abschnittswertungen) da kann man auch ruhig mischen

in anderen Bewerben in denen die Leistung direkt von der körperlichen Fähigkeit abhängig ist wäre die Mischung halt nachteilig für Frauen....

in sofern könnte ich mir 3 Bewerbe (Männer/Frauen/Intersexuelle) vorstellen

damit wären je nach Klasse größtenteils gleiche Voraussetzungen gegeben....

emanze c
10
26.5.2010, 08:53

"weil das Pferd die Leistung erbringt".

Sie sind noch nie geritten, gell?
Probieren Sie's mal aus (besonders Traben, wo Sie sich im Takt mit den Schritten des Pferdes aus dem Sattel heben, und Gallop, wo Sie am besten in den Steigbügeln stehen außer Sie wollen einen Köpfler machen), dann wissen Sie warum Reiterinnen in der Pubertät oft ein wenig unglücklich sind über ihre (muskulös) massiven Oberschenkel.

zwergleviathan
00
26.5.2010, 12:03
meine liebe Dame

ich kann reiten

klar müssens was beitragen zur gemeinsamen Bewegung; aber ganz ehrlich: beim Springen tun sie netmal ein Zehntel von dem was das Pferd leistet (rechnen sie nur mal die Energie aus die es kostet sagen wir knapp 200kg Masse 1,80m hoch und 4m nach vorne zu bewegen) also im Verhältnis zur Leistung des Pferdes ist der menschliche Beitrag vernachlässigbar gering
(ja, ich weiss wie einem hintern und schenkel wehtun, aber gerade wenn sie selber reiten können werden sie nicht dran zweifeln daß das Pferd die Arbeit macht, nicht sie)

Mazzesinsulaner
 
00
30.5.2010, 22:56

200 kg = Pferd und Reiter. Reiter sagmamal 60-70 kg.

Gibts so kleine und daher leichte Pferde auch?

emanze c
10
26.5.2010, 08:50

"nachteilig für Frauen":
Frauen sind in der Muskelkraft Männern durchschnittlich unterlegen - dafür sind Frauen in Geschicklichkeit und Wendigkeit Männern überlegen. Man kann natürlich aus ideologischen Gründen die eine Seite der Medaille präsentieren ohne die Kehrseite ebenso zu erwähnen - bewirkt allerdings den Eindruck eines starken Bias und Unglaubwürdigkeit des Urhebers der Aussage.

Hafniumcarbid
01
26.5.2010, 12:13
"dafür sind Frauen in Geschicklichkeit und Wendigkeit Männern überlegen"

Gibts dafür Quellen?

zensierte VF v. Judäa
00
31.5.2010, 16:55
Ich bezweifle, dass die Begriffe "Geschicklichkeit" und "Wendigkeit" sportwissenschaftlich definiert sind ;-)

Neuer Nick neues Glück
10
21.5.2010, 17:10

Es geht aber darum, welches Gewicht das Pferd tragen muss - gerade bei Springreiten ein Vorteil für Frauen. Aber komischerweise wird da nicht wegen Chancengleichheit protestiert. Wie gehabt also!

zwergleviathan
00
21.5.2010, 18:01
nein, bitte lesen sie meinen Post weiter unten

die Hindernisse bei Springreitbewerben SIND IDENTISCH

bei der Dressur interessiert es keinen, da gibts nix zu springen

und beim Military gibts auch keine geschlechtsunterschiede

Kirath
10
21.5.2010, 15:58

Das Pferd bringt die Leistung? Mag sein, Frauen sind im Schnitt aber um einiges kleiner und leichter als Männer.

zwergleviathan
00
21.5.2010, 17:04
die Jockeys bei Pferderennen

sind allerdings trotzdem großteils Männer

die Gewichtsdifferenz zwischen Mann und Frau hat nur einen vernachlässigbar geringen Einfluss auf die Sprungleistung des Pferdes

das Pferd springt weder weiter noch höher weil es von einer Frau geritten wird, die Höhen der Hindernisse sind nicht geschlechtsspezifisch sondern IDENT

Neuer Nick neues Glück
10
23.5.2010, 13:51

"das Pferd springt weder weiter noch höher weil es von einer Frau geritten wird"

Das erklärt die große Anzahl der adipösen Teilnehmer bei Springreitturnieren, da das Gewicht ja egal ist.

zwergleviathan
00
26.5.2010, 11:57
wieso kommen sie von Frauen auf Fettleibigkeit?

oder können sie nicht lesen?

von "weder höher noch weiter weil es von einer FRAU geritten wird" kommen sie auf "große Anzahl der adipösen Teilnehmer"????

sind sie irgendwie Frauenfeindlich oder komplett gestört?

oder sind sie eines von diesen Forenkindern die flames schreiben sobald sie unrecht haben?

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