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Moskau - Russlands Homosexuelle wollen an diesem Samstag in Moskau mit Schützenhilfe des deutschen Bundestagsabgeordneten Volker Beck (Grüne) trotz eines Demonstrationsverbots für ihre Rechte kämpfen.
Frühere Festnahmen und Angriffe
Beck forderte die russische Führung am Donnerstag in Moskau auf, das in der Verfassung garantierte Recht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. "Ich hoffe, dass der Präsident die Kraft hat, dies durchzusetzen", sagte Beck. Gemeinsam mit AktivistInnen aus Russland, Großbritannien und den USA will der Politiker ungeachtet früherer Festnahmen und Attacken gegen ihn an der Demonstration teilnehmen.
Täter ungestraft
Natürlich habe er "ein bisschen Schiss" und ein "flaues Gefühl", weil die verbotenen Aktionen der Homosexuellen in der Vergangenheit in Moskau immer gewaltsam beendet worden waren. Beck kritisierte, dass ein Angriff auf ihn von 2006 noch immer nicht verfolgt werde, obwohl sich der Täter mit Name und Bild in den Medien zu dem Anschlag bekannt habe. "Das ist ein schlechtes Zeichen für die Sicherheit der Bürger in diesem Land", sagte der bekennende Schwule. Bei Gerichten fehle es an einer "korrekten und unabhängigen Anwendung der Gesetze".
Gerichtliches Verbot der Demo
Ein Moskauer Gericht bestätigte das städtische Verbot der für Samstag geplanten Kundgebung. Trotzdem würden sich die Lesben und Schwulen auch in diesem Jahr nicht "autoritärer Gewalt" beugen, sagte der Moskauer Organisator Nikolai Alexejew. Zudem habe Russland die Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet und müsse daher auch die Rechte von Homosexuellen schützen.
"Satanische Handlungen"
Alexejew warf Bürgermeister Juri Luschkow erneut eine "homophobe Politik" vor und nannte ihn einen "Kriminellen". Luschkow hatte Schwulen und Lesben unter anderem "satanische Handlungen" vorgeworfen.
Homosexualität wird in Russland mit seiner einflussreichen russisch-orthodoxen Kirche weitgehend tabuisiert. Strafbar ist Homosexualität aber nicht mehr. (APA)
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Würden die "Homosexuellen-Gegner" nicht existieren, müsste es auch keine groß angelegten auffallenden und durch die Presse gehenden Demos geben. Dann wäre alles in Ordnung und jeder könnte (still und leise) so leben, wie er möchte.
Doch die "Anti-Homos" müssen sich ja wichtig machen. Deshalb sind solche Demonstrationen und die unterstützung solcher sehr wichtig.
Wenn "die Gesellschaft" nicht lernen will, muss man sie halt zwingen...
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