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Bürgerinitiative will Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau in der Verfassung verankern lassen
Scheidender Soziallandesrat gab Weisung aus - Bisher war dies nur in Wien, Tirol, Oberösterreich und der Steiermark möglich
Am Freitag beginnt in Dublin die schwul-lesbische Fußball-EM - 32 Mannschaften mit rund 400 TeilnehmerInnen treten an
Kabinett vertagte Diskussion über gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften
Außerdem bis zu drei Jahre für "Gotteslästerer" - KritikerInnen sprechen von "Schritt zurück ins Mittelalter"
Gesetzestexte sollen "nicht nur Moden und Ideen des Augenblicks" widerspiegeln
In Steuerfragen müssen eingetragenen Lebenspartnerschaften künftig mit Ehen gleichgestellt werden
Betrifft rund 34.000 lesbische und schwule Lebenspartnerschaften
Gesetzesänderung nach EGMR-Urteil tritt bereits am 1. Juli in Kraft
Marco Schreuder und Lisa Rücker zu BundessprecherInnen der lesbisch-schwulen Teilorganisation gewählt - Schreuder: Eingetragene Partnerschaft reicht nicht aus
Rechtskomitee Lambda legt Beschwerde beim Menschenrechtsgerichtshof ein, nachdem VGH das Gesetz für rechtens erklärte
18. Ausgabe der Parade am 15. Juni - Nach mehreren Jahren Pause wird der Umzug wieder "andersrum", also gegen die Fahrtrichtung, unterwegs sein
Unter starkem Polizeischutz auf geheimer Alternativroute - Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" geplant
Aktivist wirft Behörden "homophobe Rhetorik" vor
Die Parade war für Samstag geplant - Kommissionssprecher mahnt Grundrechte wie Versammlungsfreiheit ein
Eheschließungen und Zeigen von Zuneigung sollen verboten werden
Le Pen würdigt den Selbstmord als "zutiefst politische Geste" - Unterdessen feierten Tausende die Unterzeichnung bei einem Gratiskonzert
Empfehlung des NGO-Komitees an den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen wurde am Dienstag ausgesprochen
Queere Szene fürchtet angesichts des Hassverbrechens in Greenwich Village einen Anstieg von homophober Gewalt
Innenminister macht Rechtsextreme für Gewalt verantwortlich - Mehr als 290 Menschen wurden festgenommen
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
Ein Fünftel der Lesben und Schwulen wird im Job diskriminiert - Abhilfe schaffen könnten mehr Vorbilder, sagt Markus Knopp von Austrian Gay Professionals
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
Gilt allerdings nur für jugendliche Mitglieder - Monatelanger Streit vorerst beendet
Das Gesetz kann nun endgültig in Kraft treten - GegnerInnen sprechen von Provokation und wollen Proteste fortsetzen
danke für die schönen zitate - auch Sidney Abott hat es auf den punkt gebracht " sehen wir doch der wahrheit ins gesicht,die große bedrohung für männer ist die solidarität unter frauen und lesbischsein symbolisiert diese solidarität. " das zeigt die geschichte der homophobie - frauen, die frauen lieben, erleb(t)en kontinuierlich den männl. widerstand, abwertung, häme, vorurteile, ausgegrenztsein, verfolgung etc. - obwohl unverständlich - männer lieben doch auch angeblich frauen oder wollen sie sie nur beherrschen ?
anregende hinweise zu `alle menschen werden lesben` auch sprachlich sehr wegweisend für alle, die frauen lieben..
http://www.fembio.org/biographi... nd-lesben/
"wer sich seine sexuelle orientierung aus politischen gründen aussucht,verdient es nicht,ernst genommen zu werden."
Gilt dann gleichermaßen für Heterosexuelle, die ihre sexuelle Orientierung politisch einsetzen.
Also kann demnach niemand ernst genommen werden, denn Sexualität ist immer ein Statement.
"Sexualität = Natur." Was ist das denn für eine platte Phrase? Scheinbar können Sie nur so auf Ihrer Ausgangsposition beharren, weil Ihnen sonst nichts einfällt? Korrekter wäre wohl die Formulierung, dass ein Teil der menschl. Sexualität Natur ist. Es gibt auch Menschen, die asexuell sind. Es gibt Menschen, die Sexualität ablehnen oder sich nicht danach sehnen. Und weder Heten noch Homos sollten im heutigen Jahrhundert als "so geboren" angesehen werden, schließlich ist die Sozialforschung mittlerweile so weit gekommen, dass es nicht von der Hand zu weisende Argumente für die Sozialisation von Sexualität gibt. Die menschl. Sexualität geht weit über das Natürliche hinaus, sie ist kulturell verankert, wird reproduziert und präsentiert etc.
ich verstehe nicht, wie man auf seine sexuelle Orientierung stolz sein kann.
Ich bin stolz darauf hetero zu sein... Allerdings ist das für mich als Frau nicht so gut, weil ich steh ja auf Zipfis und die unterdrücken mich so...häää??? Diese Frauen verkörpern genau das, was ich am jetzigen System nicht so mag. Nicht Wissen, Intelligenz, Können, ect. zählt - sondern das Zipfi oder die Mu...bzw. das Parteibuch;)
Naja, eine andere Zeit wahrscheinlich. Ich hoffe, dass heute keine lesbische (junge) Frau mehr so denkt.
anscheinend sind sie ja dann doch stolz darauf, hetero zu sein, würden sie's sonst freiwillig praktizieren?
oder praktizieren sie und sind nicht stolz drauf, was sie da machen, dann haben sie vermutlich ein problem mit ihrer heterosexualität...
kurz: was soll schon allein die frage. hetero wird als mehrheitsgesellschaft deklariert, wird so zur norm und es macht einen unterschied, ob ich in der versteckten/im selbstverständlichen, natürlichen gehaltenen norm sitze und aus dieser selbstverständlichkeit agieren kann oder ob ich die hegemoniale norm von heterosexualität+patriarchat erst mal in frage stellen muss um überhaupt anerkannt zu werden, wogegen hetero um anerkennung nicht kämpfen muss...
bisschen mehr reflexion bitte !
ist ok, wenn sie das nicht möchten weils ihnen lieber ist aus ideologischen Gründe eine bestimmte sexuelle Ausrichtung anzunehmen
daß sie dabei ihre Identität verleugnen sollte ihnen ja klar sein, wenn sie die Authentizität anderer in Frage stellen
hetero ist die norm, weil sie ohne diese nicht lange lesbisch sein könnten
zeigen sie uns doch wie sie sich durch Parthenogenese vermehren, dann dürfens weitertrollen, aber bis dahin bitte ich sie um Reflexion ihrer sexistischen Vorurteile
lesbischsein schützt nicht vor moralischer Verrohung; daß sie es als "normal" ansehen die natürlichen Partnerschaftsformen herabzusetzen zeigt ja, wie "eigen" ihnen ihre Gedanken sind
ich hoffe es wurde kein Weichspüler bei deiner Gehirnwäsche verwendet
auf etwas sein, das einem in die Wiege gelegt wurde.
Ich steh auf Männer und aus. Und wenn ich daran denke eine Frau küssen zu müssen, schüttelts mich. Das ist biologisch bedingt und nicht etwas wofür man sich entscheidet und dementsprechend stolz darauf sein kann.
Lesben können stolz darauf sein, sich durchgesetzt zu haben oder dafür zu kämpfen als normal anerkannt zu werden. Sie können aber mit Sicherheit nicht stolz darauf sein, lesbisch zu sein (das ist so paradox, wie stolz darauf Amerikaner, Österreicher, Türke.... zu sein).
Nein, für das "große bashing" ist mehr nötig, zum Beispiel eine Veranlagung als bewußte feministische und politische Entscheidung hinzustellen, und so indirekt alle heterosexuellen Feministinnen zu Feministinnen zweiter Klasse darzustellen, weil sie "inkonsequent" sind.
Auf dieses geistige Konstrukt auch noch stolz zu sein und den eigenen Lebbensentwurf über alle anderen zu stellen, das wäre auch bei einem Mann ein ordentliches "bashing" wert.
Homosexualität ist im gleichen Sinne – wertfrei – 'Veranlagung', in dem auch Heterosexualität (oder Linkshändigkeit oder blonde Haare) 'veranlagt' sind – soll heißen: nichts, das man sich aussuchen, für oder gegen das man sich bewusst entscheiden kann. Genau das implizieren manche der obigen Zitate aber – und gehen damit von derselben mE falschen Grundannahme aus wie manche katholischen Würdenträger, die zB
– die vermeintliche 'Entscheidung für die Homosexualität' therapiegestützt rückgängig machen möchten,
– gegen die öffentliche Wahrnehmbarkeit von Homosexuellen sind, weil diese andere 'ermuntere', ebenfalls schwul/lesbisch zu werden.
Ihre Frage ('wo stecken geblieben?') sollte man besser an manche der zitierten Damen stellen.
nochmal:
homosexualität ist nicht "veranlagung" - wo sind sie stecken geblieben? zu zeiten, wo homo offiziell krankheit?
heterosexualität ist ebensowenig "natürlich" wie homosexualität: sie leben in gesellschaftlichen verhältnissen...
wenn sie schon mit veranlagung also mit natur kommen: bei tieren gibt es homosexualität und je nach sozialen verhältnissen wird diese ausgelebt, aber kein tier, das auf soziale zusammenhänge andrer (und nicht nur "artgenossen" angewiesen ist, kommt per se mal als homo oder hetero auf die welt...
selbst in der absurden biologismen argumentation geht's nicht auf: zwitterschnecken, nur weibliche reptilien, wo sich weibchen selbst reproduzieren...
"heterosexualität ist ebensowenig "natürlich" wie homosexualität: sie leben in gesellschaftlichen verhältnissen..."
sorry, aber heterosexualität IST natürlich, zumal das die Partnerschaftsform ist, welche Nachwuchs hervorbringen kann; da dies die "natürliche" Art und Weise ist sich fortzupflanzen können sie getröst auf die Biologismen verzichten
welche weiblichen Reptilien die sich parthenogenetisch vermehren kennen sie? bitte führen sie doch das konkrete Beispiel an
übrigens gibt es einen geringen Unterschied zwischen Schnecken, Reptilien und Frauen...
wenn sie diese 3 Spezies gleichsetzen wollen, bitte
aber daß sie sich damit lächerlich machen sollte ihnen schon bewusst sein
sie fressen ja auch keine Insekten wie das Reptil oder?
Wenn man die de facto normativen Vorgaben in manchen obigen Zitaten (zB Bild 3: 'Lesbianismus ist [...] eine politische Wahl, die jede Frau treffen muss, die ihre weibliche Identität finden und so die Herrschaft des Mannes beenden will') – nach dem Motto: 'Verändert eure sexuelle Praxis hin zur Homosexualität!' – gutheißt, dann müsste es konsequenterweise aber auch toleriert werden, wenn auf der anderen Seite Bischöfe ausgehend von ihren gänzlich verschiedenen subjektiven Werthaltungen die Homosexuellen auffordern: 'Werdet (wieder) heterosexuell!'. Ich halte nicht nur Letzteres für absolut inakzeptabel, sondern auch Ersteres für Humbug.
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