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Wien - Das Gaststätten- und Beherbergungswesen ist einer der wenigen Bereiche in Österreich, wo deutlich mehr Frauen als Männer beschäftigt sind. Außer im Handel ist aber auch kaum woanders der Anteil der Teilzeitarbeit so hoch wie im Tourismus. Eine Studie der Modul University Vienna zeigt, dass das nicht zufällig so ist.
"Der größte Hemmschuh für Frauen in der Branche ist die unzureichende Kinderbetreuung", sagte Dagmar Lund-Durlacher, Dekanin des Bakkalaureats für Tourismus- und Hotelmanagement an der seit Herbst 2007 in Betrieb befindlichen Privatuniversität, dem Standard. Es sei "erschreckend", dass selbst in Tourismushochburgen wie Pörtschach der Kindergarten im Sommer zusperre. Gerade in der Hochsaison wüssten viele Frauen mit Kindern nicht wohin mit dem Nachwuchs. Ohne Opa und Oma sei es mitunter sogar schwer, Teilzeit zu arbeiten, von Vollzeit gar keine Rede.
Gästekindergärten öffnen
Es sei nicht nur die im internationalen Vergleich schlechte Kinderbetreuung, die das Leben der Frauen in Österreichs Tourismus erschwere. Kommen die Kinder ins schulpflichtige Alter, spießt es sich schon wieder: viele Ferienwochen im Sommer und auch zwischendurch, während die Eltern deutlich weniger Urlaub haben. Lund-Durlacher: "Das zeigt den dringenden Bedarf an Zusatzangeboten in der Ferienbetreuung und die Notwendigkeit, die Nachmittagsbetreuung in den Pflichtschulen auszubauen."
Die Autorinnen der Studie, neben Lund-Durlacher noch Ulrike Bauernfeind und Anja Hergesell, raten als kurzfristige Maßnahme, Gästekindergärten auch für Kinder der Beschäftigten zu öffnen.
Wegen der kleinteiligen Struktur in Österreichs Hotellandschaft sollten auch Kooperationen zwischen den Betrieben angegangen werden, um sich so die Kosten zu teilen. Mittel- bis langfristig sollten auch bei den öffentlichen Kindergärten längere und flexiblere Öffnungszeiten eingeführt werden. Auch der Handel und Pflegeberufe würden davon profitieren. (Günther Strobl/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5./6.6.2010)
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Da hoffen wir nun aber, dass die Offenlegung der Gehälter in der Tourismus-Branche den Frauen zu mehr Kinderbetreuungsplätzen hilft .....
wie es Frau Minister Hosek offensichtlich tatsächlich vermutet.
Ich vermute, dass in erster Linie die Verbesserung der Kinderbetreuungseinrichtungen die Situation der Frauen in der Tourismus-Branche verbessert.
Aber das verkauft sich halt in den Medien nicht so gut ......
Die Kinder am Montag um 5 Uhr früh abgeben und Samstag Mittag abholen. Inzwischen kann Mutti jeden Tag auch ein bisschen unbezahlte Überstunden machen. Schließlich ist der Mensch für die Wirtschaft da und nicht umgekehrt.
nur eben mehr unbezahlt
davon abgesehen: solange kinder automatisch frauensache sind, werden frauen automatisch eher tZ gehen, wenige rverdienen, weniger pension bekommen.... unabhängig davon ob die beziehung aufrecht bleibt+
und männer werden vieles am erwachsen werden ihrer kinder verpassen.
und das erst merken wenn es zu spät ist.
daher wäre es doch eine wichtige sache kinder als das projekt beider zu betrachten und zu behandeln!
Richtig, beide Elternteile ... aber einer muss eben auch "die Brötchen verdienen". That's life.
Wie stellen Sie sich das sonst vor? Beide VZ arbeiten und Kind ausser Haus betreuen lassen?
Die überwiegende Mehrheit der Frauen entscheidet sich für die längste Karenzgeld Variante, weil sie sich eben selbst um ihren Nachwuchs kümmern möchten (zusammen mit ihrem Mann).
Aber wie gesagt - geht den Staat oder sonst. Dritte nichts an und ist reine Sache der Eltern!
die aufteilung von arbeit ist eine soziale Norm, die so sein kann, dass kinder frauensache zu sein haben, mitden bekannten effekten für väter und für frauen.
diemeisten frauen entscheiden sich für die längere variante, weil sie weniger verdienen.
aber wie gesagt: der staat mischt bereits mit, die sozialen normen, die dazu führen wirken ja schon, und werden mit jeder generatio weitergegeben.
Im grunde sagen Sie: dem Staat hat keine Veränderung herbeizuführen, weil mir das jetzige System eh lieber ist!
obs repräsentativ oder sinnvoll ist, die sache so zu handhaben ist wiederum ein anderes thema
#Im grunde sagen Sie: dem Staat hat keine Veränderung herbeizuführen, weil mir das jetzige System eh lieber ist! #
Es soll so sein, dass jede Familie frei wählt welche "Variante" sie möchte. Es kann doch nicht sein, dass "die Gesellschaft" vorgibt wie diese private Angelegenheit geregelt wird. Wir haben wahrscheinl. unterschiedl. Ansichten was "Sache der Familie" und was "Sache des Staates" ist.
Sie werden doch wohl eine Frau nicht dazu zwingen wollen, ihr Kind ausser Haus zu betreuen lassen, wenn sie das nicht möchte, oder?
Mir geht es um die Freiwilligkeit. Und ich kenne keine Frau in unserem Bekanntenkreis die kürzer als 2,5 J. zu Hause war. Wenn es finanz.möglich ist, warum denn nicht?
Nämlich die Mutter der Kinder. Haben sie diese nicht mehr, haben sie nur noch Besucher und viele wären froh, wenn sie die Kinder wenigstens im Urlaub sehen würden. Ander widerum wären froh, wenn sie sich anch Abzug der Ali Urlaub mit den Kindern noch leisten könnten.
Mütter, die die Kinder selbst betreuen haben einen Mann, der ihren Lebensunterhalt und Lebensstandard finanziert.
Alleinerzieherinnen haben Ali und FB.
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