Tagung an der Uni Wien

"Geschlecht und Wissenschaft"

10. Juni 2010, 15:38
  • Artikelbild
    foto: uni wien/hertha hurnaus

    Ausgehend von der einzigen Frauengestalt im Arkadenhof - der Kastalia - wurde der Schatten einer Frauengestalt in kämpferischer Pose in den Boden gemeißelt und die jahrzehntelange männliche Hegemonie im Wissenschaftsbetrieb auf einer symbolischen Ebene aufgebrochen.

Von 17. bis 19. Juni findet an der Universität Wien die Tagung "Geschlecht und Wissenschaft: Politiken der Partizipation und Repräsentation" statt. Auf der Veranstaltung erörtern internationale ExpertInnen Aspekte vergangener, gegenwärtiger und künftiger Positionierung von Frauen in den Wissenschaften.

Eröffnet wird die Tagung am Donnerstag, 17. Juni um 18 Uhr durch Vorträge von Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin und Barbara Hahn von der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee. Die Referentinnen werfen in ihren Beiträgen unter anderem einen Blick auf die gegenwärtige Situation von Frauen im Wissenschaftsbetrieb: Ada Pellert stellt die Frage "Was braucht eine Frau, um Professorin an der Universität zu werden?" und Barbara Hahn vergleicht die Situation von Frauen an amerikanischen und deutschsprachigen Universitäten.

Tagung bietet Diskussionsforum

Die Tagung "Geschlecht und Wissenschaft: Politiken der Partizipation und Repräsentation" ist als Diskussionsforum geplant, um sich vertiefend mit dem Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern im Wissenschaftsbetrieb auseinanderzusetzen. Dazu werden zentrale Diskursstränge der Gedächtnis- und Repräsentationsforschung, der Gender- und Wissenschaftsgeschichtsforschung sowie der Frauenförderung und Gleichstellungspolitik der Universität Wien verknüpft.

Veranstaltet wird die Tagung vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien in Kooperation mit der Abteilung Frauenförderung und Gleichstellung der Universität Wien, dem Forum "Zeitgeschichte der Universität Wien" und der Gesellschaft für Zeitgeschichte.

Zeichen gesetzt

Die Unsichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft spiegelte sich auch in der Erinnerungspraxis der Universität Wien wider. Mit dem Projekt "Der Muse reicht's" der Künstlerin Iris Andraschek weist die Uni seit 2009 auf die bislang nicht erfolgte Ehrung der Leistung von Wissenschafterinnen hin. (red)

 


Termin

Tagung "Geschlecht und Wissenschaft: Politiken der Partizipation und Repräsentation"
Zeit: Donnerstag, 17. Juni, bis Samstag, 19. Juni 2010
Ort: Marietta-Blau-Saal, Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Links

Mehr zum Projekt "Der Muse reicht's"

Tagungsprogramm

Um Anmeldung für die Teilnahme wird gebeten unter E-Mail.

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14 Postings
m kubik
00
13.6.2010, 22:39

Empfehle eine Diskussion dazu: "Von 0 auf 25 in 90 Jahren": http://tinyurl.com/3yofjeo

Shiraneko
10
13.6.2010, 17:12
Geschlecht und Wissenschaft haben nichts miteinander zu tun...

...denn Wissenschaft basiert auf Fakten, und denen ist es egal, ob sie von einem Mann oder eine Frau niedergeschrieben und festgehalten werden.

m kubik
00
13.6.2010, 22:28

Ja klar, deshalb gibt's auch deutlich weniger Professorinnen an den Unis.

zwergleviathan
10
14.6.2010, 10:55
an welchen konkret?

ich bin mir nicht sicher ob sie das auf die Hauptuni beziehen wollen...

in der TU haben sie sicher recht... aber andernorts wären erst Zahlen angebracht bevor man dahinblubbert...

m kubik
00
14.6.2010, 22:19

Blubber, blubber...

Andreas Grois
10
12.6.2010, 10:32
Zum Thema Bevorzugung eines Geschlechts bei Wissenschaft:

http://diepresse.com/home/bild... 6/index.do

G e o r g
00
12.6.2010, 23:56

Ich sag nur: 14% Professorinnen an der Uni Wien.

zensierte VF v. Judäa
10
14.6.2010, 10:32
Na das kann ja nur an Diskriminierung liegen...lol

LinksSchreiber
11
11.6.2010, 23:13
Konsequent wäre gleich eine neue Uni nur für Frauen. Auf der Männer-Uni könnte die Frau ja sexuell belästigt werden. Im Sinne des Feminismus: totale sexuelle Segregation. Wie im Mittelalter - zur gegen-modernen Sexualmoral passend.

m kubik
00
13.6.2010, 22:36

Sind Sie eigentlich ein und dieselbe Person, die mit mehreren Nicks und mit dem Bergriff "links" darin ihr Unwesen treibt?

G e o r g
00
12.6.2010, 23:55

Ah! Schon interessant, was sich der kleine Maxi so unter Feminismus vorstellt. Und erst die tolle Gleichsetzung von Ablehnung von sexueller Belästigung mit mittelalterlicher Sexualmoral! Da weiß man, wie tief das Niveau sinken kann.

Shiraneko
10
13.6.2010, 17:09
Auch ein männlicher Nick...

...schützt nicht vor weiblicher Meinung, gell?
Und mit "weiblich" meine ich natürlich nur das "soziale Geschlecht", aka: "Tschänder".

G e o r g
00
14.6.2010, 12:00

Ui, dein Sexismus geht so weit, Meinungen einem Geschlecht zuzuordnen?
Lass mich raten: Wer Frauen nicht herabsetzt und sexuelle Belästigung nicht als normal empfindet, ist kein "richtiger Mann". Kommt das in etwa hin?

ernst-rosmer
 
00
12.6.2010, 20:57

neeee. das würde doch keinen spaß machen. es gerht doch genau darum, in von männern aufgebauten institutionen möglichst viel feminismus verwirklichen zu können. wenn die männer nichts zu jammern haben, ist frau nicht froh...

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