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Suleimanijah/Irak - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat von den kurdischen Behörden im Norden des Iraks ein gesetzliches Verbot der Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen gefordert. Am Mittwoch veröffentlichte Human Rights Watch einen Bericht, demzufolge medizinisch nicht gerechtfertigte und sehr schmerzhafte Genitalverstümmelungen an der Mehrheit der kurdischen Frauen vorgenommen werden.
Zögern und Tabuisierung
Zwar habe die kurdische Regionalregierung den Angaben zufolge Schritte gegen häusliche Gewalt und sogenannte Ehrenmorde unternommen, sie zögere aber, weibliche Genitalverstümmelung als Gewalt gegen Frauen zu betrachten. Es sei der kurdischen Regierung auch unangenehm, über die Sexualität von Frauen zu sprechen und zuzugeben, dass noch immer Mädchen und Frauen in Kurdistan verstümmelt würden, erklärte Human Rights Watch.
Bei der Genitalverstümmelung handelt es sich um sehr schmerzhafte und nicht selten tödliche Eingriffe an den weiblichen Sexualorganen. Die Praxis hat keinerlei medizinische Zwecke, kann aber schwere emotionale und körperliche Folgen nach sich ziehen, von Schmerzen beim Sex bis hin zu Komplikationen während der Geburt. Die Eingriffe werden auch aus religiösen Überzeugungen vorgenommen, obwohl sich muslimische und christliche Führer dagegen ausgesprochen haben.
Laut Angaben der Vereinten Nationen wurden insgesamt um die 70 Millionen Mädchen und Frauen in zahlreichen Ländern Afrikas und des Nahen Ostens verstümmelt. (APA/Ag.)
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ich kenne einige nordirakische kurdinnen. sowohl die, die nicht mehr im land leben, als auch die, die im irak wohnen, sind mit sicherheit nicht von fgm betroffen.
das es sich um die "mehrheit" handeln soll, ist ganz schwer zu glauben, finde ich. ich habe ja die chance, selber mit den frauen zu reden und diesen zweifel anzusprechen. für alle anderen fände ich es schade, wenn ein bild gezeichnet wird, das so vielleicht gar nicht stimmt.
zufälligerweise jene mit einer isl. bevölkerung?
tatsache bleibt, dass der i. diese unsitte wesentlich stärker adoptiert hat - in ägypten sind über 90% der frauen von FGM betroffen. die kopten sind eine kleine minderheit. es sind dort gerade die isl.misten, die diese tradition verteidigen. ähnliches gilt für indonesien.
FGM wird zudem noch auf der arabischen halbinsel, und in zahlreichen afrikanischen staaten praktiziert.
es hat sehr wohl mit religion zu tun, wenn deren vertreter es über jahrhunderte nicht schaffen, diese tortur abzustellen - weil sie es nicht interessiert oder weil sie es sogar gutheißen.
FGM wurde auch in Europa vor nicht allzulanger Zeit an BUBEN UND MÄDCHEN durchgeführt, um Masturbation zu unterbinden...
diese rituellen Handlungen sind also NICHT zur Bestärkung des sexuellen Empfindens von Männern gemacht, sondern zur Vernichtung der Libido von Frauen
hier sind nicht "die bösen Männer" am Werk sondern Frauen, die keine freie Entwicklung ihrer Sexualität erleben durften und ihre gestörte Wahrnehmung an folgende Generationen weitergeben
FGM ist weltweit zu bekämpfen
aber nicht erst in 10 Jahren sondern JETZT
denn JEDE Frau die auf diese Art ihrer sexuellen Identität beraubt wird ist EINE ZUVIEL
statt um vertrottelte unverhältnismässige Quoten sollte man sich definitiv eher hierum kümmern
sollte mal drüber nachdenken warum man früher Burschen "infibuliert" hat bzw was das überhaupt bedeutet
und bei der Gelegenheit die 5 Herrschaftstechniken nach Berit Âs lesen; sie würden feststellen, daß die Art und Weise wie Männer von Feministinnen diskriminert werden sich NICHT von den früher angewandten Mechaniken der Frauenunterdrückung unterscheiden...
die Leugnung der FGM in Europa als geschlechtsindifferente anti-Masturbations-Therapie ist ein gutes Beispiel...
liest man nicht so gerne, weil dann nicht nur Frauen die Opfer wären... also macht man es lächerlich...
Kennen wir uns? Soweit ich weiß nicht, also können wir gern beim SIE bleiben.
Ich habe eine normale Frage gestellt, wäre nett gewesen, wenn ich eine normale Antwort bekommen hätte und nicht so Schwachsinn.
Wird die Klitoris entfernt, hat der Mann nicht mehr Spaß, genausowenig wenn die Klitorisvorhaut oder Schamlippen entfernt werden.
Werden welche Teile auch immer vernäht ist die öffnung meist so klein, dass gerade urniert werden kann. Nicht einmal da hätte der Mann mehr Spaß daran.
Also hin und wieder ist denken auch ein Vorteil.
Und meiner Meinung nach ist es einfach Schwachsinn solche Phrasen irgendwohin zu stellen, schreiben, schreien "dann hat der Mann mehr Spaß und geht ja nur von Mann aus...".
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