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Frauen können es besser, meint Rudolf Hundstorfer.

IHS-Chef Bernhard Felderer will daran arbeiten, dass Frauen ihre Kinder "nicht wegschmeißen".
Dass Frauen nicht von Natur aus fürs Betten machen besser geeignet sind als Männer und anerkannt wird, dass Frauen nach der Geburt wieder rasch arbeiten gehen können, wenn sie das wollen, scheint nicht für alle "führenden Meinungsbildner" selbstverständlich. Das musste Tarek Leitner bei der gestrigen ZiB 1 feststellten, die mit einem Bericht über eine Pressekonferenz am 12. Juli zu Arbeitsplätze im Tourismus den schaurigen Beweis lieferte. Dass der größte Teil der Arbeit im Tourismus von Frauen erledigt wird, hängt für Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer damit zusammen, "dass Frauen das besser können, aber ich möchte das nicht werten". Eine weitere "Erklärung": "Es ist halt auch ein sehr von Frauen dominierter Sektor". Aber damit nicht genug der Geniestreiche.
Auch der nächste Sager von IHS-Chef Bernhard Felderer hat es in sich. An sich sei es zwar zu begrüßen, dass Frauen gut ausgebildet sind und arbeiten, aber eine Sorge quält Felderer: "Wir müssen uns auch darum kümmern, wie die Frauen ihre Kinder nicht nach zwei Monaten wegschmeißen, sondern nach ein, zwei, drei, vier Jahren in einer entsprechenden Einrichtung unterbringen können."
Eine Zitronenlieferung für Rudolf Hundstorfer für seine Kompetenzzuschreibung und eine weitere an Bernhard Felderer für seine Zurechtweisung, wann Frauen ihre Kinder "wegschmeißen" dürfen. (Beate Hausbichler, dieStandard.at, 13.7.2010)
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Daher muss der Grad an "Freiwilligkeit" schon sehr hoch sein. Männer haben diese Wahlmöglichkeit jedenfalls kaum bis garnicht, in beiden genannten Punkten.
Wie machen Väter das?
Sie suchen sich Partnerinnen, die Haushalt und Kinderbetreuung erledigen und versorgen diese und die Kinder mit ihren Einkommen mit.
Genau die selbe Möglichkeit haben Frauen auch, sie tuns nur nicht.
also wenn das so ist herr 'jump in my car', dann wäre das beste eine politische lösung, die die zwei jahre karenz die es zur zeit gibt, zu gleichen teilen auf mann und frau aufteilt. ein jahr geht sie in karnez und danach, wenn abgestillt ist, gehen dann sie ein jahr in karenz. und der staat zahlt wie bisher das karenzgeld. ganz einfach. alle beide stecken in der karriere zurück und alle beide bemühen sich um ihr kind und spielen mit ihm, füttern und wickeln es. dann wären alle zufrieden und keiner muss dem anderen mehr vorwerfen, dass er ein kind wegschmeißt oder es sich im freibad gemütlich macht anstatt zu arbeiten.
Die Mutter hat Kündigungschutz ab dem ersten Tag der Schwangerschaft, der Vater erst ab Geburt des Kindes und bei Anmeldung der Karenz. Wenn der Chef also vorher davon Wind bekommt, kann er den Mann ja gleich kündigen.
Die Mutter bekommt 48 Monate/Kind für die Pension angerechnet, der Vater nicht.
Was ist los mit all den Politikerinnen, denen es so wichtig ist, dass Väter in Karenz gehen, warum setzen die sich nicht für Gleichberechtigung der Väter ein?
Dazu wären aber noch ein paar Voraussetzungen notwendig.
1.) Der Vater ist auf seinen Wunsch hin Vater geworden und nicht weil es zu einer Verhützngpanne gekommen ist und die Frau Mutter werden wollte.
2.) Automatischer Vaterschaftstest, damit auch der richtige Vater in Karenz gehen darf.
3.) Verpflichtender gemeinsamer Haushalt bzw verpflichtendes 50:50 Doppel/Wechselmodell bei Trennung bei dem jeder Elternteil seine 50% selbst finanziert und keine Alimente an den anderen Elternteil bezahlt. Fixkosten werden aus der FB bezahlt und was darüber hinausgeht 50% geteilt.
4.) Wegziehen aus der näheren Umgebung ist verboten.
5.) Nach seinem Jahr Karenz ist jeder Elternteil verpflichtet wider arbeiten zu gehen.
Wie wichtig es ist, die Familie zu ernähren, zeigt sich sehr gut wenn Unterhalt und Transferleistungen zur Sprache kommen.
Das ist für Männer eben der ökonomische Druck aber da brauchen wir ja nicht über "Freiwilligkeit" diskutieren.
In Familien lebt man ja sowieso einen gemeinsamen Lebensstandard. Bei getrennten gibts 20%/Kind vom Vater FB usw vom Staat, das ist schon deutlich mehr als die Einbussen durch Karenzzeit.
haben sie schon mal (in einem überfüllten) bad auf ein kleines kind aufgepasst?
wenn sie nicht zuzweit sind, sind ihre chancen selbst ins kühle nass zu kommen verdammt klein.
kinder darf man da nämlich auf keinen fall aus den augen verlieren, sonst kann das ziemlich schief gehn.
stellen auf entlarvende weise ihr "echtes ego"...
zur schau.
primitiv,
herablassend,
kleingeistig bis zum abwincken,
und auf deutliche weise bestätigend, das altersgemässe senile hirnstadium erreicht zu haben.
sie gehören mit einem nassen fetzen ...
aus ihren ämtern verjagt, geteert und gefedert ...sodann am heldenplatz der bevölkerung zur allgemeinen belustigung als exoten...
vorgeführt.
Das von Felderer war vielleicht unglücklich formuliert, aber grundsätzlich hat er ja Recht: Man muss dafür sorgen, dass Mütter nicht nach der Mutterschutzfrist vor dem Nichts stehen und sich für eine artgerechte Dauer selbst um das Kind kümmern können. Stimmt ja.
dürfen überhaupt nicht "weggeschmissen" werden. Das sollte in unserer "Wegwerfgesellschaft" - wenn überhaupt - schon dem Müll vorbehalten bleiben. Aber auch da gibt es die Trennung in Wertstoffe und Restmüll. Sprachliche "Entgleisung" verrät eine - unterbewusste - Geisteshaltung.
Mein Gott, der Sager vom "Kinder wegschmeißen" ergibt ja ohnehin keinen Sinn.
Es ist heiß und auch Felderer spürt die Hitze. Das meine ich nicht mal abwertend. Ich denke, jedem von uns passieren in diesen Tagen verunglückt formulierte Sätze. Ist ja nicht so wie bei Journalisten, die ihren Text danach x-Mal korrigieren können.
Aber Hauptsache, man hat wieder was gefunden, wo man sich aufregen kann.
...ja weil die wohlbeleibten Kampfe+++++zen bei dem Wetter sich net ins Freibad trauen und ihnen ein bisschen langweilig ist, fühlt man sich hier bemüßigt die Welt mit solchen Nebensächlichkeiten zu belästigen. So ich hau mich jetzt dorthin wo die hübschen Mädels sind.
ich schätze, der wird für die 40 Stunden, in denen er nicht zuhause war, eine Frau zuhause gehabt haben. Eine Woche hat übriges 168 Stunden, die 40 abgezogen wird er 128 Stunden je Woche zuhause bei den Kindern gewesen sein (Grobrechnung) und in der Zeit seine Frau von der Erziehungsarbeit entlastet haben.
Auf die Art hat meine Frau und ich 3 Kinder groß werden lassen, die haben alle einen Studienabschluß, rauchen nicht, trinken nicht, nehmen kein Rauschgift, sind unbescholten, bewältigen ihren Lebensunterhalt ohne die Allgemeinheit in Anspruch nehmen zu müssen.
...weil "Frauen das besser können"??
"Dass der größte Teil der Arbeit im Tourismus von Frauen erledigt wird, hängt für Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer damit zusammen, "dass Frauen das besser können, aber ich möchte das nicht werten"."
--> Männer können kein Bett machen aufgrund...
...äh ja, aufgrund was nochmals können Frauen das besser?
Nicht das ich mich hier wertend einmischen mag.. aber deine Argumentationslogik ist mehr als misserabel
Wenn Personenmenge X tätigkeit A im Schnitt besser kann als Personenmenge Y heißt das nicht das Personenmenge Y diese nicht machen kann.
Es heißt nur das es im Schnitt von einem Objekt aus Personenmenge X schneller/besser/whatever erledigt wird als von einem Beliebigen Objekt von Personenmenge Y.
Ein großteil deiner Aufregung und deines Posts begründet sich also auf logischen denkfehlern deinerseits.
etwas zu dominieren setzt ja wohl eine art agressives wollen voraus. in den berufsgruppen die von frauen "dominiert" werden geschieht das allerdings deshalb weil diese berufe schlechter bezahlt sind und männer deshalb und wegen der verachtung durch andere männer diese berufe tunlichst meiden…
Ihre Begründung (Männern ist diese Tätigkeit zu minder) greift aber mE auch zu kurz. Schließlich existiseren auch typisch männl Niedriglohnbereiche, in denen null Frauen zu finden sind, zB (Hilfs-)Hackler am Bau, Müllmann, Straßenkehrer. Ich sehs so: Es gibt schlecht bezahlte und wenig geachtete Jobs, die (ua wg erforderl körperl Voraussetzungen) ausschließl von Männern gemacht werden. Daher ist es erklärbar und eigentl auch nicht ungerecht, wenn jene schlecht bezahlten und wenig geachteten Jobs, wo diese körperl Voraussetzungen nicht erforderl sind, im Gegenzug eben fast nur Frauen ausführen. Abgesehen davon: Stubenmädchen ist wohl ein typischer Teilzeitjob, und Teilzeitjobs werden halt va von Frauen nachgefragt.
Nun ja, der Ausspruch "dass Frauen das besser können, aber ich möchte das nicht werten" ist schon problematisch, da es beide Geschlechter diskriminiert: Frauen sind "von Natur aus" fürs Bettenmachen geeignet und Männer können "von Natur aus" keine Betten machen. Wird weder Männer noch Frauen freuen so etwas zu hören.
Wenn er dann anfügt: "Es ist halt auch ein sehr von Frauen dominierter Sektor" hat das genau was mit obigem Ausspruch zu tun?
deine erste Hoteldirektorin (vielleicht ist dir ja zumindest das Hotel schon mal untergekommen.):
http://de.wikipedia.org/wiki/Elis... r-Mauthner
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