Jerusalem

PolizistInnen für Homosexuelle

30. Juli 2010, 09:13
  • Artikelbild: Rechtsextremer Aktivist versus homosexueller Aktivist: Bei der Parade in Jerusalem sorgte ein enormes PolizistInnen-Aufgebot für "Sicherheit".  - Foto: AP/Bernat Armangue

    Rechtsextremer Aktivist versus homosexueller Aktivist: Bei der Parade in Jerusalem sorgte ein enormes PolizistInnen-Aufgebot für "Sicherheit".

Ein Großaufgebot an PolizistInnen schützte Parade-TeilnehmerInnen vor GegendemonstrantInnen

Jerusalem - Mit einem Großaufgebot an Sicherheitskräften hat die israelische Polizei die rund 2.000 Schwulen, Lesben und Bisexuellen auf der diesjährigen Schwulenparade in Jerusalem geschützt. Die Parade begann am Donnerstag mit einer Schweigeminute für zwei Jugendliche, die von einem bisher unbekannten Täter am 1. August 2009 in einem von Schwulen und Lesben besuchten Zentrum in Tel Aviv getötet worden waren.

Die Parade ist in Jerusalem besonders umstritten. Ein Großteil der Bevölkerung besteht aus streng gläubigen Juden und muslimischen AraberInnen. Jerusalems stellvertretender Bürgermeister Itzhak Pindrus, von der ultra-orthodoxen Partei Vereinigtes Tora-Judentum, hatte beispielsweise die Polizei um eine Genehmigung für eine Gegendemonstration mit Eseln gebeten, um gegen die "tierische Parade" zu protestieren.

Homosexualität: "Freiwillige Krankheit"

Nach Polizeiangaben wurden drei Gegendemonstrationen genehmigt. Eine wurde von dem rechtsextremen Aktivisten Baruch Marsel angeführt. Marsel bezeichnete in einem Gespräch mit dem Internetportal ynetnews.com Homosexualität als "freiwillige Krankheit", die die ganze westliche Welt ruinieren werde. "Menschen werden damit nicht geboren", sagte er. Mit dem Großaufgebot an PolizistInnen und Sicherheitskräften sollten Unruhen verhindert und die TeilnehmerInnen der Schwulenparade geschützt werden, sagte Polizeisprecher Mickey Rosenfeld. (APA)

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ken_park 
30.07.2010 16:01
immerhin fortschrittlicher als ost- und südosteuropa

dort werden die gayprides immer verboten weil angeblich die sicherheit der teilnehmer nicht gewährleistet werden kann..

nevermindme
30.07.2010 10:36
soviel ich weiß ist es der glaube, der nicht angeboren ist ..

leider kann von dieser pest keiner geheilt werden

Drew R. Man
30.07.2010 11:12
armerschwarzerkater
04.08.2010 16:17

oder in Wien:

http://www.hugwien.at

DAS SCHLAGLOCH UND SEIN KIND 
30.07.2010 09:21

fast wie in saudie Arabien.aber nur fast.

hans graucher
30.07.2010 09:51

Ja, aber mit dem Unterschied, dass in Israel eine solche Parade sehr wohl stattfindet und die Polizei die Teilnehmer schütz und nicht steinigt.

Israel-bashing ist zwar momentan sehr en vogue, aber der Vergleich ist IMHO in hohem Maße unangebracht

DAS SCHLAGLOCH UND SEIN KIND 
30.07.2010 11:44

ja können Sie nicht lesen ich sagte doch nur fast wie Saudie arabien.

Benno Kischel
30.07.2010 13:30

beim Unterschied grausam töten versus schützen ist auch "fast" in höchsten Maße unangebracht, es ist sozusagen fast das Gegenteil, Mr. "können Sie nicht lesen".

DAS SCHLAGLOCH UND SEIN KIND 
30.07.2010 14:28

Ja Sie haben vollkommen recht,aus der sicht habe ich es nie betrachtet,danke das Sie mich wach gerüttelt haben.

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