Deutschland

Westerwelle beklagt Verfolgung Homosexueller

30. Juli 2010, 12:14
  • Artikelbild: Der deutsche Außenminister Guide Westerwelle bedauert die Verfolgung von Homosexuellen. Er wird am Samstag als Schirmherr die Gay-Games in Köln eröffnen.  - Foto: APA/Dai Kurokawa

    Der deutsche Außenminister Guide Westerwelle bedauert die Verfolgung von Homosexuellen. Er wird am Samstag als Schirmherr die Gay-Games in Köln eröffnen.

Anhaltende Diskriminierungen, Verfolgung und Todesstrafe sind dem Außenminister ein Dorn im Auge

Berlin - Guido Westerwelle, deutscher Außenminister, beklagt eine anhaltende Diskriminierung von Homosexuellen in manchen Staaten. "Wir haben etwa noch sieben Länder auf der Welt, wo Männer oder Frauen, die gleichgeschlechtlich orientiert sind, um ihr Leben fürchten müssen, weil sie mit der Todesstrafe bedroht sind", sagte Westerwelle am Freitag dem Südwestrundfunk. "Und wir haben etwa 70 Länder in der Welt, da werden auch Homosexuelle (...) verfolgt."

Deutschland: "Extrem tolerantes Land"

Auch in Deutschland gebe es noch etwas gegen Diskriminierung zu tun, sagte Westerwelle. "Aber ich denke, wenn wir uns in der Welt umschauen, dann sind wir doch ein enorm tolerantes Land. Wir haben eine Gesellschaft, die wie selbstverständlich damit umgeht, dass auch Minderheiten fair behandelt werden. Und dass zum Beispiel auch Homosexuelle in der Politik herausragende Positionen einnehmen können."

Westerwelle, der sich offen zu seiner Homsexualität bekennt, eröffnet am Samstag als Schirmherr die "Gay Games" in Köln mit rund 10.000 AthletInnen aus 70 Nationen. (APA)

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Anonymer User
01.08.2010 14:55
Warum eigentlich alle Homoxesualitäts-Themen auf DIEstandard.at?

superloser 
01.08.2010 01:04

Das soll er mal dem außenpolitischen Sprecher der FDP mitgeben, der gerade in den Iran reist, um die gute Freundschaft mit dem Regime nicht einschlafen zu lassen.

Richard Ebner
30.07.2010 16:51
Es gibt ungefähr noch 10mal mehr als ungefähr 7 ...

... Länder, wo man das Leben riskiert, wenn man nur den Mund aufmacht.
Darum sollte sich der Hr. Außenminister kümmern.

Fritz Meyer
30.07.2010 15:51
Am Foto sieht man schon recht gut...

dass der Mann auf einem Auge blind ist.

Als glorreicher Aussenminister hat er nämlich kein Problem damit, völlig kommentarlos in Länder zu reisen, wo man Homosexuelle einsperrt und ermordet.

Chien de Pique 
30.07.2010 18:48

Wenn er sein Privatleben nicht von seinem Beruf trennen könnte, wäre er eindeutig im falschen Beruf. Es müssen auch kommunistische Präsidenten konservative Königinnen empfangen können und umgekehrt, auch wenn sie einander vielleicht lieber am Schaffott sähen.
Immerhin müssen Sie zugeben, dass er ungefährdet in diese Länder reisen kann und darf, d.h. sogar dort, in diesen Unrechtsstaaten mit ihrer recht willkürlichen Verfolgung, gibt es eine gewisse politisch-diplomatische Professionalität.

Donald Kerabatsos
30.07.2010 17:48

Passend auch der Artikel auf diestadtrand...huch!!!;)

anders and 
30.07.2010 17:02

und das geht Heterosexuelle genau nichts an?

Haben Sie auch Frau Merkel angegriffen, weil Sie sich nicht zur Lage der Frau in Saudi Arabien zu Wort gemeldet hat?

the Shelby
30.07.2010 14:29

"etwa noch sieben Länder"
:->

worry1
30.07.2010 13:52
Na, bei dem was der politisch von sich gibt

werden wohl Homo- und Heterosexuelle leiden.

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