Maßarbeit für den Babybauch

6. August 2010, 18:25

Das Bundesheer rüstet sich für Soldatinnen mit Babybauch - Ein neuer Erlass regelt die Bekleidung für schwangere Bundesheerangehörige - Eine eigene Umstandsmoden-Linie in Tarnfarbe wird es nicht geben

Wien - 363 Soldatinnen machen derzeit Dienst beim Bundesheer. Die Schwangerschaft einer Salzburger Berufssoldatin, deren Uniformteile angepasst werden mussten, war nun der Anlass für einen Erlass: Schwangere Soldatinnen haben Anspruch auf eine passende Uniform, die genügend Platz für den Babybauch lässt. "Es wird aber keine eigens designten Umstandsuniformen geben", betont Bundesheer-Sprecherin Ute Axmann.

Für den Dienstanzug 75 gibt es zwei Schnittmuster für schwangere Soldatinnen: das Umstandsfeldhemd und die Umstandsfeldhose. Beim neuen Kampfanzug 03 sind Jacken und Hosen "relativ weit geschnitten und während der Schwangerschaft in entsprechender Größe auszufassen", heißt es in dem Ministeriumserlass. Gleiches gilt auch für Nässeschutzjacken und -hosen sowie für die Thermobekleidung.
Uniform umändern

"Auch Schwangere haben ja völlig unterschiedliche Figuren", sagt Axmann. Eine Möglichkeit sei, dass die Soldatin im Bekleidungsraum einfach eine größere Uniform ausfasst. Falls es keine wirklich passende für sie gebe, könnten Feldhemd und Feldhose in der Bundesheerschneiderei geändert werden.

Nur den weißen beziehungsweise grauen Ausgehanzug können schwangere Soldatinnen bei einem Vertragsschneider ändern lassen. Die Kosten werden vom Bundesheer übernommen werden, das wurde ebenfalls in dem neuen Erlass des Verteidigungsministeriums geregelt.

Dass schwangere Soldatinnen Umstandsfeldhosen bekommen und ihre Kampfanzüge angepasst werden, heißt aber nicht, dass sich Schwangere auch ständig im "Feld" aufhalten. Die Uniform wird beim Militär auch im Innendienst getragen. Ansonsten gilt beim Bundesheer das Mutterschutzgesetz mit allen seinen Regelungen.

Bei der Polizei hingegen verrichten Frauen, sobald sie die Schwangerschaft beim Dienstgeber bekanntgeben, nur noch Innendienst - in ihrer Privatkleidung. (fern, APA, DER STANDARD, Printausgabe 7./8.8.2010)

... und natürlich

als Schwangerschafts-Transporter nicht die ollen M35, sondern luftgefederte Autobusse, auf 28° geheizt, mit Wickelkonsole und Doppel-Toilette.

Mutterschutz im Kampfanzug ...

... eigentlich ein Gschnas.

Wie praktisch....

"Für den Dienstanzug 75 gibt es zwei Schnittmuster für schwangere Soldatinnen: das Umstandsfeldhemd und die Umstandsfeldhose"

Das Ganze könnte der Ministeriumserlass auch geschlechtsneutral formulieren, es gibt beim Heer genug Bierbäuche die Schwangerschaftsbäuchen nicht nachstehen ;))

eine massuniform für jeder soldatin und einen präsenzdiener der ihr die schweren lastn abnimmt - soviel sollten uns die damen wert sein!

Und sich schützend vor sie wirft

emanzipation- selbst tragen

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