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Männliche Belästigung am Arbeitsplatz - ob verbal oder nonverbal, durch Beleidigung, Ablehnung oder Erniedrigung - ist für die weiblichen Opfer genauso belastend wie sexuelle Annäherungsversuche. Emily Leskinen, Lilia Cortina und Dana Kabat von der University of Michigan in den Vereinigten Staaten haben festgestellt, dass sich jede Art von Belästigung durch Männer bei den Opfern persönlich und beruflich negativ auswirkt und darum ebenfalls als ernste Form sexueller Diskriminierung zu werten ist. Sie glauben, dass die bestehende Gesetzgebung so interpretiert werden muss, dass auch Belästigung nichtsexueller Art durchaus als eine ernste Form der Diskriminierung am Arbeitsplatz gesehen wird. Ihre Studie erscheint in der Online-Ausgabe des Journals Law and Human Behavior.
Unerwünschte sexuelle Beachtung ist nach allgemeiner Auffassung die wesentliche Komponente sexueller Belästigung. Leskinens Studie zeigt jedoch, dass neun von zehn Frauen, die sich am Arbeitsplatz von Männern belästigt fühlten, angaben, dass es dabei keine sexuelle Komponente gegeben hat. Diese Art von Mobbing ohne den sexuellen Aspekt fällt jedoch nach der herrschenden juristischen Meinung nicht unter den Tatbestand der sexuellen Belästigung.
Typische Belästigungsmuster
Leskinen, Cortina und Kabat analysierten Umfragedaten von Frauen, die in zwei von Männern dominierten Umgebungen arbeiteten: im amerikanischen Militärdienst (9.725 Frauen) und in Gerichtsbehörden (1.425 Frauen). Ihre Analyse zeigte fünf typische Belästigungsmuster: gelegentliches sexistisches Verhalten, heftige Belästigung durch sexistisches Verhalten, Belästigung mit unerwünschter sexueller Beachtung, moderate Schikane (aller Art, allerdings mäßige Belästigung) und extreme Schikane (häufige Belästigung). Die überwiegende Mehrheit der Opfer (90 Prozent) litt unter einer der beiden ersten Formen der Belästigung.
Leistungsabfall und emotionale Probleme
Frauen, die in diesen beiden beruflichen Umfeldern derartigen Belästigungen ausgesetzt waren, berichteten von negativen persönlichen und beruflichen Auswirkungen. Beim Militär hatten die Opfer eine deutlich negativere Einstellung zur Arbeit und sprachen von einem erheblichen Leistungsabfall aufgrund physischer und emotionaler Probleme. Sie fühlten sich insgesamt nicht sonderlich wohl und dachten häufiger daran, den Job aufzugeben. In den Gerichtsbehörden waren Frauen, die männlichen Belästigungen ausgesetzt waren, mit ihren beruflichen Kontakten weniger zufrieden und sprachen von erheblichem Stress im Arbeitsleben. (red)
Quelle/Link
Leskinen EA, Cortina LM, Kabat DB (2010). Gender harassment: broadening our understanding of sex-based harassment at work. Law and Human Behavior.
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es gibt sowohl das verbot der (im engeren sinne) sexuellen belästigung als auch der geschlechtsbezogenen belästigung.
sexuelle belästigung ist jedenfalls jede grapscherei - und es fallen wohl auch explizite zoten darunter. geschelchtsbezogene belästigung ist jede herbsetzung unter bezug auf das geschlecht (zb wenn eine blondine zielscheibe von blondinenwitzen wird).
die wertungen sind, dass sexualisierte (auch verbale) gewalt ebeno wenig ok ist wie das verwenden des geschlechts als "ankerpunkt" für beleidugungen und herbsetzungen.
interessant, dass unten manche poster meinen, sie müssten ihre "ellbogen" mit den mitteln der beleidigung und herabwürdigung benützen.
"Eine Blondine wird ja nicht aufgrund ihres weiblichen Geschlechts, sondern aufgrund ihrer blonden Haare Ziel von Blondinenwitzen."
Wie kommen Sie denn darauf? Es gibt keine männlichen Blondinen. Das ist schon allein aufgrund der Semantik nicht möglich. Eine Blondine ist immer blond UND weiblich. Blondinenwitze beziehen sich also immer auf blonde Frauen.
Ich sage es immer frei heraus, wenn eine Frau privat für mich uninteressant wäre und ich daher den Kontakt mit ihr auf das beruflich unvermeidlich Allernotwendigste beschränkte, da ich ausschließlich palmersplakattaugliche UND hochintelligente weibliche Gesellschaft suche.
Trotzdem sind die Damen dann gar nicht so selten "eing'schnappt".
Was mache ich da falsch?
Dr. Heinz Freigeist
Wollen Sie wirklich wissen, warum?
Dann sag ich es Ihnen: Wenn Sie heterosexuell sind, dann sind auch Männer für Sie privat uninteressant. Aber ist das ein Grund, den Kontakt mit ihnen auf das beruflich unvermeidlich Allernotwendigste zu beschränken?
Nicht? Dann diskriminieren Sie Frauen aufgrund ihres Geschlechts.
So. Jetzt wissen Sie, warum Damen dann gar nicht so selten eing'schnappt sind.
Kleiner Tipp: Versuchen Sie's doch mal mit der Gleichbehandlung von Männern und Frauen. ;)
palmersplakattauglich und hochintelligent, dann vermutlich noch gut betucht (natürlich nicht am körper) und trotzdem aus gutem hause ...
ferndiagnose: realitätsfremde hollywood-amaurose im fortgeschrittenen stadium ...
willkommen im zeitalter der singles
Gutes Aussehen und intelligente Gespräche haben für die meisten Frauen noch nichts mit Sexappeal zu tun. Wenn eine nur deswegen mit Ihnen anbandelt, dann weil sie mit Ihnen angeben will, oder aber, Sie haben sie irgendwann vorher angebalzt. Das tun Männer, denn eine normale Frau würde nie allein wegen des guten Aussehens und der intelligenten Gespräche mit einem Mann ins Bett gehen. Es sei denn, sie ist eine Nutte.
Es gibt hier kein männliches Pendant dazu, interessant, gell? Bei mir hätten Sie jedenfalls keine Chance, denn warum sollte sich ein Mann etwas erlauben dürfen, was beim anderen Geschlecht nur einer Nutte zugestanden wird? Das sehe ich nicht ein.
es gibt genügend frauen die mit männern nur wegen des aussehens in die kiste steigen. (oder wegen anderen oberflächlichen dingen).
es gibt sogar welche, die nur deshalb eine langzeitbeziehung anfangen und dann nach 2-3 jahren draufkommen, daß er eigentlich nur ein depp ist.(und es dann auch jedem/jeder erzählen, daß er das ist).
keine selbstreflexion über die eigene dummheit sondern dann kommt der nächste der aus oberflächlichkeit genommen wird.
2-3 Jahre sind doch eine lange Zeit? Ich kenne niemanden, der/die länger verliebt war. Das Problem ist die rosarote Brille, die man dann verliert, weil sich dann zeigt, ob man wirklich zu einander passt. Das ist aber ganz normal! Die ominöse Zahl 7, nach soviel Jahren sich viele scheiden lassen, ergibt sich wegen der Kinder. Anfangs nehmen die Kinder soviel Raum ein im Leben der Eltern, dass einem die Fehler des Partners noch nicht so bewusst werden. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Partner wieder mehr in den Vordergrund rückt.
Tja, es ist für den Partner wohl nicht immer nur von Vorteil, wenn er in den Vordergrund rückt.
Glauben Sie das etwa nicht?
Das "...ergibt sich wegen der Kinder." könnte man auch anders verstehen. Ich habe damit nicht gemeint, dass sich die Eltern wegen der Kinder scheiden lassen, sondern dass sie dann so selbständig sind, dass die Eltern auch wieder anderen Interessen nachgehen können als nur den Kindern, und der Partner dann wieder mehr auffällt, und zwar positiv wie negativ.
Welche Eltern lassen sich "wegen" der Kinder scheiden?
Wenn Liebe - ihrer Meinug nach - nur 2-3 Jahre dauert, dann ist das keine Grundlage für Kinder, die hätten ihre Eltern nämlich gerne länger als 2-3 Jahre.
Frage: In was verliebt frau sich eigendlich, wenn sie die rosa Brille dazu braucht? Damit sie dann ohne rosa Brille draufkommt, dass sie sich nur in einen Deppen verliebt hat.
Oder meinen Sie eh nur den Typ Frau, der ein Mann nach 2-3 Jahren halt einfach langweilig wird und alle Nase lang was (*** ;-)) neues brauchen?
Manches gesellschaftliche oder kirchliche Moralempfinden lässt halt keine ernsthafte Kennenlernphase zu, bevor es wirklich ernst wird (Hochzeit, Kinder, oder auch in umgekehrter Reihenfolge), und so kann es schon einemal vorkommen, dass man bereits verheiratet ist und/oder Kinder hat, bevor man den Partner richtig kennenlernt.
Ich finde das ja auch nicht gerade optimal.
Wer sagt, nach welchem Moralempfinden man sich richten muss?
Für Kinder ist das Partnerverhalten der Eltern halt auch oft nicht optimal.
Aber offensichtlich dürften sich derzeit deutlich mehr Frauen bei der Partnerwahl "irren" oder der Wechsel ist für Mütter heute mit weit weniger Nachteilen verbunden, als für Väter.
1.) Da kann leicht geholfen werden. Man braucht seine Lebensplanung nur stärker nach seinen eigenen Vorstellungen richten, als nach "anderen Leuten".
2.) Klar doch ca 50% Trennungen sind lauter "manchmal besser fürs Kind" oder überhaupt alle nur im Interesse des Kindes.
Und natürlich lauter solche mit bösem Vater guter Mutter, eh logisch.
Kann ja garnicht anders sein und dass Frauen ihr Partnerwahlverhalten einfach nicht mehr im Griff haben, kann auch nicht sein. Und damit man nicht so deutlich sieht, dass ihnen die Kinder dabei eigentlich vollkommen egal sind, wird die Trennung oder der Partnerwechsel dann zur Wohltat fürs Kind erklärt. ;-)
Ich hab' nur gemeint, dass streitende Eltern für die Kinder auf Dauer auch nicht auszuhalten sind. Da kann der Vater/die Mutter gar nicht so gut sein, dass da die Beziehung zum Kind nicht leidet. Wenn ich mich in der Ehe so wohl gefühlt hätte, dass ich meine Stärken voll zum Einsatz bringen hätte können (auch als Mutter), hätte ich mich doch nicht scheiden lassen! Nein, ich habe sio gelitten, dass ich niemandem mehr dienlich war. Den Zustand musste ich unbedingt ändern.
dass die Kinder dann einen Elternteil verlieren.
Wenn die ständigen Streits von der Mutter ausgehen un die dann zur Belohnung fürs streiten die Kinder bekommt und den Vater günstig entsorgen kann.
Und genau das bewirkt aber unser Familienrecht.
Sie kennen meinen Fall ja gar nicht, um behaupten zu können, dass unser Streit von mir ausgegangen ist!
Außerdem gehören zum Streiten immer mind. zwei. Einer allein kann nicht streiten. Es ist müssig, einem Einzelnen die Schuld zuzuschieben. Es kann auch nicht einer eine gute Ehe führen, wenn der Partner das nicht tut. Auch da gehören immer zwei dazu. Manchmal passen halt zwei Partner nicht zusammen.
Manche verwechseln auch die Fähigkeit zur Unterordnung mit der, eine gute Ehe zu führen. Auch wenn sich einer/eine immer unterordnet, geht das auf die Dauer nicht gut, und führt entweder irgendwann zur Scheidung oder zu psychischen Störungen und einer Medikamentenabhängigkeit, oder Alkoholsucht. Also, da würde ich die Scheidung schon vorziehe
Die Mutter bekommt idR das Kind, auch dann wenn die Mutter ständig Streit provoziert hat. Nein, es reicht auch wenn nur einer ständig Streit provoziert, besonders dann, wenn das zum Trennungsgrund gemacht werden soll. Die Kinder verlieren damit meist einen Elternteil großteils oder gänzlich.
Von "Unterordnung" ist keine Rede, das ist nur eine Ausrede für kompromisslose Selbstverwirklichung.
Klar, Mütter können da die Trennung leicht vorziehen, die verlieren ja auch nicht die Kinder dabei.
wird sicher nicht derjenige sein, der sich darüber beklagt. Beschweren wird sich der Partner, der unter dem Egoismus des Anderen leidet. Wenn Sie das dann als Streit provozieren bezeichnen, dann verlangen Sie sehr wohl Unterordnung vom Partner. Von wegen "von "Unterordnung" ist keine Rede,..."!
Die Mütter verlieren ihre Kinder dann nicht, wenn sie es waren, die sich während der Ehe die meiste Zeit um sie gekümmert haben.
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