Iran

"Ich bitte Sie, lassen Sie nicht nach"

03. September 2010 10:18

Sohn der von Steinigung bedrohten Iranerin bittet um Hilfe - 43-Jährige wegen "unrechtmäßiger Beziehung" zum Tode verurteilt

Paris - Der Sohn der von der Steinigung bedrohten Iranerin Sakine Mohammadi-Ashtiani hat die internationale Gemeinschaft erneut aufgefordert, weiterhin Druck auf den Iran auszuüben. "Ich bitte Sie, lassen Sie nicht nach", sagte Sajjad Ghaderzadeh in einem Interview mit der französischen Tageszeitung "Libération" vom Freitag. "Wenn Sie nicht da gewesen wären, wäre meine Mutter bereits tot." Mit einem ähnlichen Appell hatte sich der 22-Jährige bereits am Vortag im Online-Magazin stern.de an die Öffentlichkeit gewandt.

Die 43-jährige Mohammadi-Ashtiani war nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wegen einer "unrechtmäßigen Beziehung" zu zwei Männern nach dem Tod ihres Ehemanns von einem iranischen Tribunal zum Tode verurteilt worden. Iranischen Angaben zufolge wurde die Frau wegen "Ehebruchs" und Verwicklung in den "Mord" an ihrem Ehemann verurteilt. Das Urteil soll durch Steinigung vollstreckt werden und hatte international für Empörung gesorgt. Die iranische Führung hatte die Vollstreckung des Todesurteils im Juli vorerst ausgesetzt. (APA)

Erwin Wolfram
03.09.2010 17:08

Letztendlich hat man mit seinen Feinden oft mehr gemeinsam als man denkt. Insofern auch Globalisierung als zwangsweise Abschiebung hier in Oesterreich. Das der Islam nicht vorlebt wie Menschlichkeit aussieht ist eine Schande fuer alle, die sich darum bemuehen, dass es Zuwanderern besser geht. Eine hausgemachte Erscheinung der Religionsfuehrer, dass diese Religion in Armut fuehrend ist. Das find eich strafbar und der Koran sieht das auch so nehme ich an.

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