Der "moderne Mann" ist nur ein Mythos

6. September 2010, 17:27

Männer verstehen sich als "modern", wenn sie weltoffen, karriereorientiert und sportlich sind - Unmodern bleibt es in den Haushalten

Wuppertal - Der Mythos vom "modernen Mann" ist vor allem ein großes Missverständnis. Das ist das Ergebnis der "Vorwerk Familienstudie 2010", für die das Institut Allensbach deutschlandweit knapp 1.900 Menschen repräsentativ befragt hat. Die Studie wurde am Montag in Wuppertal vorgestellt.

In den Augen der Frauen hilft der "moderne Mann" bei Hausarbeit und Erziehung, behandelt seine Partnerin als gleichberechtigt, ist familienorientiert und einfühlsam. Die Männer selbst sehen sich dagegen dann als "modern" an, wenn sie gepflegt gekleidet sind, weltoffen, karriereorientiert und sportlich.

Unmoderne Haushalte

Entsprechend "unmodern" sieht es in den deutschen Haushalten aus: Die Hausarbeit erledigt nach wie vor großteils die Frau. Lediglich beim Rasenmähen und bei Reparaturen im Haushalt werden mehrheitlich die Männer aktiv.

Nicht nur von den Männern, auch von den Kindern werden die Mütter im Haushalt im Stich gelassen: 85 Prozent der Eltern gaben an, dass ihre Sprösslinge die Mithilfe bei der Hausarbeit verweigern, weil sie dazu schlicht keine Lust haben. In den meisten Fällen (58 Prozent) sehen die Kinder die Hausarbeit als Aufgabe ihrer Eltern an. Die traditionelle Rollenverteilung wird dabei weitergegeben: So stuft der männliche Nachwuchs die Hausarbeit besonders oft dort als Frauenarbeit ein, wo die Väter ein entsprechendes Vorbild als Hausarbeitsmuffel abgeben.

Obwohl die MeinungsforscherInnen herausfanden, dass für 76 Prozent der Deutschen die Familie an erster Stelle steht, ist das nur vordergründig ein Bekenntnis zum traditionellen Familienverbund. Denn inzwischen zählten viele Singles, besonders die weiblichen, auch Haustiere und enge Freunde zu "ihrer" Familie. (APA)

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außerdem!

ich möchte mich übrigens vehement gegen das lächerlich stereotype 'begleitbild' wehren!

das sind keine männer sondern offensichtlich mitglieder eines bayrischen trachtenvereins.

die dargestellten männer sollen offensichtlich ein negatives bild auf männer im allgemeinen werfen (bierbäuchig) und anscheinend primitivität implizieren (bier + stark = primitiv).

Sofort eine Zitrone verteilen!

wenn die damen in der redaktion nicht mal mehr in der lage sind "pro-feministische" posts zu erkennen, nur weil der tenor des post etwas ironisch war, dann möchte ich doch darum bitten einfach meinen account hier endgültig zu sperren;

dann komme ich wenigstens nicht mal mehr in versuchung mich hier einzubringen. denn die art wie und warum man hier (auch noch nachträglich) entfernt wird, ist nichtmal eines kindergartens würdig.

und fürs nachtkästchen:

"Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen."

ich mache aber eh nix geltend; muss wohl nur zur kenntnis nehmen, dass ein diskurs mit männern nicht mal ein sekundäres anliegen der "diestandard" foren ist. so wie offenbar - und zu anderen gelegenheiten bereits nachhaltig unter beweis gestellt - auch eine kritische haltung hier nicht erwünscht ist, soferne ruchbar ist, dass sie von einem mann stammen könnte. dafür: danke...

vor allem soll der moderne mann ...

... ausladende und abwechslungsreiche Bewegungen mit dem Rumpf, dem Hals, der linken Schulter und des Handgelenks machen. Außerdem zählt das Tempo der Bewegung des rechten Knies.

http://diestandard.at/128297913... ten-wollen

"der moderne mann ist ein mythos"

und die moderne frau eine fatamorgana.

so viel zensur, wie auf diestandard gibt es kaum in einem anderen diskussionsforum, welches von sich glaubt, dass es eine offene demokratische diskussion betreibt.

schönen gruss an die welt-unoffenen standardinnen-meinungen.

Weitere Mythen

Ebenfalls ein Mythos, ist der Glaube an ein besseres Diskussionsklima durch eine "demokratische" Forumsleitung. In einer sexistischen Gesellschaft kann das nur zur Verletzung der Menschenwürde führen. Zensiert werden wohl hauptsächlich menschenverachtende Kommentare und das völlig zu recht. Ohne Zensur sind viele Foren für sensible Menschen gar nicht zu ertragen. Ich finde selbst das Maß an Zensur bei dieStandard noch zu gering, da auch hier viele misogyne Kommentare "ungestraft" stehen gelassen werden.

Frauen habens in der Hand, solange die

Masse der Frauen zu Versorgern und nicht zu Heimchen hingezogen ist, ändert sich nur sehr wenig und dann findet sogar noche eine Entwicklung in Richtung Tradition statt. Leider sind Frauen nicht willen sich einen Hausmann zu suchen, auf dass die eigene Karriere vorangetrieben wird. Dagegen wird auch nix unternommen. Ganz im Gegenteil sogar in feministischen Kreisen gilt es für eine Frau als unzumutbar Verantwortung für einen Mann zu übernehmen. Dann doch lieber Gratis Kindergarten und Single Dasein.Hinzu kommt noch, dass dem Mann zu verstehen gegeben wird, dass die einzigen für ihn Verfügbaren Rollen die des "traditionellen Versorgers" oder die des "Losers" sind und es wird schnell klar warum Männer unwillens sind Frauen platz zu machen.

"behandelt seine Partnerin als gleichberechtigt"!

Na sowieso! Gleichberechtigt behandelt werdn, will kaum eine Frau. Eine Frau will einen Gentleman, Verführer, Umwerber, also sie will bevorzugt behandelt werden -> Würde ein Mann eine Frau wirklich gleichberechtigt behandeln, hätte sie kein Interesse an ihm.

Das haben Sie genau woher? Aus dem Fernsehen?

BTW, auch ein Mann will wohl gerne von seiner Frau/Freundin bevorzugt behandelt werden, denn sonst wäre das keine Parnerschaft, ja nicht einmal Freundschaft. Das bevorzugte Behandeln bestimmter Personen ist sozusagen das Kernelement jeglicher menschlicher Beziehung.

Lesen sie den Artikel oben: "In den Augen der Frauen ... der "moderne Mann" ... behandelt seine Partnerin als gleichberechtigt..."

Bin lieber ein Mann statt modern!

Die Frage ist, ob Frauen den modernen Mann, den sie beschreiben, auch wirklich wollen.

Wenn's so wäre, gäbe es vermutlich das Problem gar nicht? Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Jahr 2010 so ein schwerer Mangel an "modernen" Männern herrscht, die Frauen als gleichberechtigt betrachten, und die familienorientiert und einfühlsam sind, dass sich die Frauen gezwungenermaßen mit dem Rest der "schlechten" Männer zufrieden geben müssen.

Da liegt eher die Vermutung nahe, dass in der Praxis alles andere wichtiger ist als die oben genannten Eigenschaften - oder eben sogar die Frauen selbst solche Männer als "unmännlich" betrachten, weil sie auch nicht weniger stereotyp denken als die Männer.

Kurz gesagt: Ich denke, die "braven Hausmänner" gibt's zur Genüge, nur interessieren die niemanden.

Da gab's mal eine Studie

Im ersten Teil wurden Frauen nach ihren Wünschen an Männer befragt, das Ergebnis (gleichberechtigt, familienorientiert und einfühlsam) war mit dem in Artikel vergleichbar.
Im zweiten Teil gab's ein paar Runden "Speeddating" mit ausgewählten Männern, und die Damen stürtzten sich hauptsächlich wieder auf die Machotypen, nahezu unabhängig von dem, was sie vorher zu wollen vorgaben.

siehe

ISBN 978-3-8319-0285-9

Ja...

...das kann ich auch empfehlen.

Sie sagen es!

Ziel des Mannes ist es, die Frau zu verführen. Er wird daher immer das aufbieten, was eine Frau erwiesenermaßen ins Bett bringt, nicht das, was irgendwelche Theoretiker sich einbilden.

Nun, liebe Damen, Ihr habt es in der Hand! Wenn Ihr den netten, einfühlsamen Ja-Sager wollt, der seine Karriere auf Zuruf an den Nagel hängt, um zukünftig den Haushalt zu machen, braucht Ihr nur mit solchen Männer Sex zu haben.

Ach, das wollt Ihr nicht? Ihr wollt weiterhin den erfolgreichen Mann mit Selbstvertrauen, Geld und Sozialprestige? Nun, dann muss Euch aber klar sein, dass ein solcher Mann einen eigenen Willen hat- und Chancen bei vielen Frauen, so dass er sich nicht alles von Euch gefallen lässt!

Den Haushalt dürft Ihr dann machen....

Deal!

Dann aber bitte nicht weinen, wenn die Karriere einen Knick erleidet und die vielen Frauen, die euch nur wegen des Geldes angeschaut haben, dann nur noch die Nase rümpfen.... Und die eigene bei der ersten Gelegenheit, die sich bietet abhaut oder euch gegen einen NOCH erfolgreicheren austauscht.
Auch nicht jammern, weil die pöhse Traumfrau euch nichtmal mit dem Popo anguckt, weil ihr zu der breiten Masse der nicht so Erfolgreichen- oder darüber, dass Frauen generell so teuer wären;)

Bezahlen dürft den Pelzmantel auf dem es die junge Freundin mit dem jungen Poolboy treibt dann auch Ihr....

ALLES hat 2 Seiten.

Tja das ist der Status quo nunmal. Die erfolgreichen Männer nehmen sich die hübschen. Die "breite Masse" der Männer nimmt sich seinerseits Frauen aus der breiten Masse, aber das wissen sie ja selber.

Sie beschreiben schlicht die Realität.

Na das is doch eh die Realität die Sie sich als Mann wünschen- oder etwa doch nicht!?!

wünschen?

das ist die realität die die frauen gestalten.

wenn man als mann nicht im haushalt mithilft, sondern die hälfte davon schupft genauso wie die frau, seine romantische seite auslebt, nicht mit dummen machosprüchen um sich wirft und dann von diversen frauen mit: 'du bist ja kein richtiger mann...' bedacht wird, dann ist wohl klar wie die frauen denken.

gleichberechtigung wird bei der 'modernen frau' überhaupt nicht groß geschrieben. traurig aber wahr.

trotzdem bleib ich wie ich bin. ein familienmensch der sich um den haushalt genauso kümmert wie seine partnerin.

Lol Sie haben noch weniger Ahnung von Männern als die Durchschnittsfrau. Ich würd eher sagen nur die wenigsten Männer wünschen sich den Konkurrenzdruck und den Erfolgsdruck. Das vieles hpts. dazu da ist um sich einen partnerschaftlichen Marktwert zu schaffen ist ihnen nicht in den Sinn gekommen? Viele spielen auch nur die Rolle des selbstbewussten Typen ganz einfach weils halt abkommt. Warum erzählt ihr Frauen denn nicht mal von euren Beziehungserfahrungen, sofern vorhanden? Wenns denn so falsch ist dann müsstet ihr das doch locker mit Anekdoten aus dem eigene Leben widerlegen können.

am besten, sie befragen 400 frauen und 400 männer in österreich, dann können sie statistisch korrekte aussagen machen und brauchen nicht sinnlose vermutungen anzustellen

Na dann handelt es sich vermutlich um eine intersubjektive Illusion :-D

und gibts keine studie aus österreich? hier ist vieles sehr anders

Vorwerk Familienstudie 2010 -

Na,du liebe Zeit

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