Pro&Contra: Damoklesschwert oder ein Miteinander müssen?

29. September 2010, 17:29
  • Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der FamilienrichterInnen.
    foto: privat

    Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der FamilienrichterInnen.

  • Elisabeth Wöran von der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende.
    foto: privat

    Elisabeth Wöran von der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende.

Zwei ExpertInnen, zwei Meinungen - Doris Täubel-Weinreich und Elisabeth Wöran

+++ PRO: Doris Täubel-Weinreich

Automatische gemeinsame Obsorge - ein Schritt zu mehr Elternbewusstsein

Gesetzliche Regelungen über die Obsorge waren immer schon ein Abbild der gesellschaftlichen Realität. Noch vor gar nicht langer Zeit bis 1979 wurde ledigen Müttern nicht zugetraut, die Obsorge für ihre Kinder zu übernehmen, damals war per Gesetz der Jugendwohlfahrtsträger mit der Obsorge betraut. Als 2001 dann die Möglichkeit der Obsorge beider Elternteile gesetzlich verankert wurde, meinten manche, Chaos und eine Flut von Anträgen auf alleinige Obsorge würden folgen. Die einzige österreichische Studie von Barth-Richtarz/Figdor kam 2008 jedoch zu dem Schluss, dass die Obsorge beider Elternteile tendenziell eine positive Auswirkung auf die Eltern hat und sich das Gesprächsklima zwischen den Elternteilen eher verbessert.

Der Idee der Ministerin Bandion-Ortner nun überhaupt eine automatische gemeinsame Obsorge für alle Scheidungspaare einzuführen kann daher durchaus positives abgewonnen werden, denn nach der derzeitigen Rechtslage kann genauso gut die alleinige Obsorge nach der Scheidung vereinbart werden. Die Betonung, dass die Obsorge nach der Trennung weiterhin Mama und Papa zustehen soll, wäre ein weiterer Schritt zu einem mehr Miteinander nach der Trennung. Es besteht die Hoffnung, dass dadurch die Bedeutung der Elternschaft nach der Trennung betont wird und die Kinder in dem Bewusstsein aufwachsen, dass Papa und Mama trotz Trennung ihnen weiter zur Verfügung stehen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Kontakt zum anderen leiblichen Elternteil für die Entwicklung des Kindes eine große Bedeutung spielt. In vielen europäischen Ländern ist die automatische gemeinsame Obsorge längst Realität und wird als wichtiges Instrument angesehen, dass beide Elternteile weiterhin ihre Elternrolle bewusst wahrnehmen. Natürlich muss es auch im System der automatischen gemeinsamen Obsorge die Möglichkeit geben die alleinige Obsorge zu beantragen, dies sollte aber nur "aus wichtigem Grund" möglich sein, denn derzeit reicht ein unbegründeter Antrag aus und das Gericht muss eine Obsorgeentscheidung treffen.

Der Erfolg der Reform des Kindschaftsrechtes wird aber zu einem großen Teil davon abhängen, inwieweit es gelingt (auch) durch gesetzliche Maßnahmen zu gewährleisten, dass der Kontakt zum anderen Elternteil nicht abreißt. Denn auch mit automatischer gemeinsamer Obsorge ist nicht gewährleistet, dass der Elternteil, bei dem sich das Kind nicht hauptsächlich aufhält, das Kind tatsächlich regelmäßig sieht. Hier muss man einerseits an die Gruppe von Vätern denken, die sich nach der Scheidung zunächst einmal gar nicht um ihr Kind kümmern, z.B. um sich wieder eine neue Existenz aufzubauen. Für die Kinder ein absolut untragbarer Zustand, denn gerade in der ersten Zeit nach der Trennung soll den Kindern das Bewusstsein vermittelt werden, dass es weiterhin beide Elternteile sieht! Andererseits gibt es natürlich auch Mütter die den Besuchsplänen des Expartners nicht positiv gegenüber stehen - eine Haltung, die die Kinder dann oft unbewusst übernehmen. Die Ablehnung des anderen Elternteiles, die oft nicht näher begründet werden kann ( z.B. er war nicht nett zu uns) hat auf die Entwicklung des Kindes negative Auswirkungen, denn das Kind lehnt unbewusst einen Teil von sich selbst ab. Aus welchen Gründen auch immer der regelmäßige Kontakt nicht stattfindet (traumatische Trennung, kein/ wenig Interesse am Kind während aufrechter Partnerschaft, wenig Vertrauen, dass der andere die Betreuung auch tatsächlich schafft), diese große Zahl an Besuchsrechtsfällen muss eingedämmt werden. Hier sieht man im europäischen Vergleich ganz deutlich, dass unser Besuchsrechtsproblem in anderen Ländern kaum existiert, denn dort hat sich in der Zwischenzeit schon herumgesprochen, dass regelmäßige Kontakte für alle Beteiligten äußerst positiv sind. Für den Elternteil, bei dem sich das Kind nicht hauptsächlich aufhält, weil dieser an der Entwicklung des Kindes teilhaben kann; für den Hauptbetreuenden, weil dieser einmal ein Wochenende ausschließlich nach seinen eigenen Bedürfnissen gestalten kann und - und das ist das Wichtigste - für die Kinder, die die Mama- und Papawelt erleben können und keine Fantasien über den anderen Elternteil entwickeln müssen. (Doris Täubel-Weinreich, dieStandard.at, 29.9.2010)

 

--- CONTRA: Elisabeth Wöran                                            

Automatische gemeinsame Obsorge - das Beste für's Kindeswohl?

Vor kurzem sprach mich unser EDV-Administrator an und meinte: "Wenn es bei meiner Scheidung schon die automatische gemeinsame Obsorge gegeben hätte, dann wäre es viel problematischer gewesen, es wäre viel mehr Streit entstanden! So sind wir nach anfänglichen Schwierigkeiten bei einem guten Umgangsrecht gelandet." In der Zwischenzeit sind die Kinder groß und die Vereinbarungen, die getroffen werden konnten, waren zielführend: Guter Kontakt zwischen Vater und Kindern!

Dies zu erreichen dürfte das Ziel der derzeitigen Überlegungen und Diskussionen sein. Doch wie ist das zu erreichen? Und vor allem: Was ist gut für das Kind?

Darüber streiten seit einiger Zeit,... ja wer eigentlich?
Die Befürworter der automatischen gemeinsamen Obsorge, Männer die sich in Väterrechtsbewegungen zusammengeschlossen haben, sehen - verständlicherweise - nur ihren eigenen Fall, die andere Seite - nämlich betroffene Frauen - kommen selber überhaupt nicht zu Wort, weder medial noch in den Fachdiskussionen. ExpertInnen, die direkt mit den betroffenen Familien arbeiten, versuchen sich Gehör zu verschaffen, aber daran ist kaum wer interessiert.

Als Damoklesschwert steht nun die automatische gemeinsame Obsorge nach Scheidung, am besten auch für nicht Verheiratete im Raum. Es wird argumentiert, das dies das Beste für die Kinder ist, weil damit das "Machtvakuum" ausgeglichen ist und Mütter und Väter dann angeblich endlich die gleichen Rechte haben! Also geht es doch um ausgeweitete Macht und Rechte der Väter, aber nicht um die Rechte der Kinder?

Was in der gesamten Diskussion nämlich auch nicht vorkommt, ist die Situation der Kinder, die gerne ihren Vater sehen oder wenigstens kennen lernen möchten, doch dieser will das nicht und sein Recht des Nichtwollens ist stärker als das Recht des Kindes auf Kontakt. Denn: Unwillige Väter kann das Gericht nicht zu einem Besuchskontakt zwingen, das wäre ja kontraproduktiv. Aber der künftig allein erziehende Elternteil, der die gesamte Verantwortung trägt, alle Pflichten erfüllt und den Alltag mit dem Kind lebt, soll gezwungen werden, alle relevanten Entscheidungen im Einvernehmen mit dem Expartner durchzuführen. Und Kinder können sowieso gezwungen werden, sogar zu Besuchkontakten mit gewalttätigen Vätern. Wird hier mit ungleichem Maß gemessen?

Sehr gerne wird auf die deutsche Situation, wo es die automatische gemeinsame Obsorge gibt, verwiesen: Wir wissen aus Deutschland, dass sich die Konflikte verlagern, streitende Paare streiten bei aufgezwungener gemeinsamer Obsorge nicht weniger, sondern die Konflikte verschieben sich auf eine andere Ebene: Nun wird vermehrt um das Besuchsrecht oder den hauptsächlichen Aufenthalt des Kindes bei Gericht gestritten. Gut gemeint (im Sinne des Kindeswohls) ist eben nicht immer gut!

Streitende Eltern nach Scheidung/Trennung brauchen Unterstützung, Kinder brauchen Sicherheit, klare Regelungen und den Schutz des Gesetzgebers.

Regelungen wie die automatische gemeinsame Obsorge für alle gehen eindeutig an diesem Ziel vorbei. (Elisabeth Wöran, dieStandard.at, 29.9.2010)

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Entsorgt wegen neuem Freund

leide ich und leidet mein 4 1/2 jähriger Sohn seit einem Jahr wegen ohnmächtiger Justiz. Bei GO hätte die Mutter wenigstens nachweisen müssen, warum ich als absolut kooperativer Vater plötzlich zum 14-tätigen samstäglichen Nachmittags-Besuchsvater degradiert werde, nachdem ich vorher in Väterkarenz intensivst meine Erzieherrolle wahrgenommen habe.

Und Kinder können sowieso gezwungen werden, sogar zu Besuchkontakten mit gewalttätigen Vätern.

Kinder werden oft gezwungen....zB.ohne Zukunftsperpektive aufzuwachsen, ohne Vater aufzuwachsen, oder bei einer gewalttätigen Mutter aufzuwachsen,....und Väter werden gezwungen schweigend zuzusehen

Was in der gesamten Diskussion nämlich auch nicht vorkommt, ist die Situation der Kinder, die gerne ihren Vater sehen oder wenigstens kennen lernen möchten, doch dieser will das nicht und sein Recht des Nichtwollens ist stärker als das Recht des Kind

und jene Kinder und Väter, die sich nach Jahren des Nichtsehnes kennenlernen wollen und nicht dürfen, den das Recht der Mutter, den Kontakt zu boykottieren ist stärker als das Recht des Kindes auf beide Eltern

Also geht es doch um ausgeweitete Macht und Rechte der Väter, aber nicht um die Rechte der Kinder?

so wie es bisher und aktuell nur um die Macht, den Willen und die finanzielle Absicherung der Mutter geht....

Andererseits gibt es natürlich auch Mütter die den Besuchsplänen des Expartners nicht positiv gegenüber stehen - eine Haltung, die die Kinder dann oft unbewusst übernehmen.

Einführung eines Maßnahmenpaktes, welches durchgesetzt werden muss. Handlungen die zu Ungunsten des Kindes sind, wie zB.Besuchsboykott und emotionaler Missbrauch, dürfen nicht konsequenzlos bleiben, Väter werden auch bestraft wenn sie sich nicht an die Regeln halten.

Tja, aber mit dem scheinheiligen Argument...

'es würde ja die Kinder treffen wenn man die Mutter straft' versucht die Ausgrenzer-Lobby lediglich ihren Unwillen zur Kooperation zu verschleiern.

Hier muss man einerseits an die Gruppe von Vätern denken, die sich nach der Scheidung zunächst einmal gar nicht um ihr Kind kümmern, z.B. um sich wieder eine neue Existenz aufzubauen.

erster schritt wäre, Vätern die Existenz nicht zu ruinieren mit fairem, leistbaren Unterhalt für Kind, Abschaffung der Unterhaltspflicht für Ex-frauen, Existenzminimum auch für Väter, usw....

Liebe Fr. Doris Täubel Weinreich - Buch zur Scheidung

welches ab morgen erhältlich ist, ist sicher eine sinnvolle Sache und ich ich freue mich über die gute Idee wer auch immer diese gehabt hat !
Einige wenige Fam. Richterinen machen ja auch Vorträge z.B. in Alt Erlaa zu diesem Thema für Interessierte... gute Sache !

Leider aber löst das nicht die Probleme d. bereits Geschiedenen, es fehlen wichtige Punkte im Stufenplan:
a) automatisch gemeinsame Obsorge
b) Druckmittel im Besuchsrecht
c) Unterhaltsberechung ( Verdienst beider Eltern dividiert durch Zeitaufwand d. Elternteils)
d) Abschaffung d. sinnlosen strittigen Scheidung mit Schuldzuweißung >> Grund: Wahrheitsfindung nur subjektiv u. bei 2 Jahren Ehe heute nicht mehr zeitgemäß.
e) Anpassung d. alten ABGB
f) EV 382 greift in Eigentumsgetze

manto bamminger

"Denkt mal zurück an eure kindheit, Mutter die ständig aufgebrachte, aufgewühlte nörglerin, und papa der fixe ruhepol.
Und daran sind frauen ganz alleine schuld"

bei uns wars genau umgekehrt. und da stellt sich nun die frage: wer ist deiner meinung nach daran schuld? ;-)

Regelungen wie die automatische gemeinsame Obsorge für alle gehen eindeutig an diesem Ziel vorbei

vollkommen richtig - und es gibt es auch in keinem Land dieser Welt. Überall gibt es begründbare Ausnahmen.
Auch ist es richtig, dass die Vätervereine keineswegs an den KINDERRECHTEN Interesse haben, sondern nur an den eigenen Rechten - bei gleichzeitiger Reduzierung der Pflichten..

Aber grundsätzlich spricht jedenfalls nichts gegen eine Gemeinsame Obsorge.

Aber gerade bei den Vätervereinen gibt es genügend abschreckende Beispiele, wo z.B. rechtskräftig verurteilte Gewalttäter in vorderster Front der Vereinsvorstände jede Menge Lügen über ihre persönliche Situation verbreiten.

Absoluter schwachsinn - Hr. Johanes Stad***

Ihre verbalen Angriff gegen alle Vätervereine ist ein absoluter schwachsinn lieber Hr. J***S***
Nur weil Sie der neue Lover der EXfrau von Martin St*** brauchen Sie nicht um sich schlagen wie ein wildgewordener Affe u. lauter Blödsinn und lügen verbreiten.

95% der Vätervereine geht es um das Kindeswohl u. das Elternrecht, Menschenrecht. Warum glauben Sie sind auch einige Frauen in den Vereinen es betrifft jeden nicht Obsorgeberechtigten, das kann auch eine Frau sein!

Wenn Sie einmal älter sind und ihr eigenes Kind sehen wollen, wofür Sie monatl. genug zahlen, dann brauchen Sie vielleicht auch mal Rat und Hilfe eines Justizinsider oder Väterverein.

Erkundigen sie sich mal etwas genauer u. schauen sie sich z.B. kindergefuehle.at an.

sind Sie gerade aus genderwahndotcom freigespielt worden?

Die Vätervereine veröffentlichen eine Unwahrheit nach der anderen.
Nicht einmal bei den Mitgliederzahlen veröffentlichen sie die Wahrheit.
nachweislich sind mehrere Vorstandsmitglieder wegen Gewalt in der Familie verurteilt. Dem Profilartikel vom Juli nach zu schließen hat auch der Hr. St. dieses Problem-
auch der Hr. D. ist anscheinend mit einem ähnlichen Problem behaftet.
Der Hr. B. ist bereits verurteilt. Der Hr. E. sitzt in Uhaft. der Hr. Z. hat auch nur ein Besuchsrecht über ein Besuchscafe...

weitere Beispiele gefällig?

Und nur weil die neuen Lebensgefährtinnen den Lügen der Gewalttäter glauben wollen ist das noch lange kein Beweis - noch dazu, wo die Mitgliederzahlen eh nicht stimmen - was stimmt dann?

1.Mässigen Sie sich bitte, Sie tun Ihrem eigenen Anliegen nichts Gutes damit!

2. Verurteilt heisst üblicherweise verurteilt, und nachweisliche Lügen kann man eben nachweisen. Herr Martin S. dürfte sich einiges zuviel geleistet haben, und es ist zu hoffen, dass sein Lügengebäude irgendwann zusammenkracht. Genderwahn ist ja schon mal gesperrt und gegen Hetzer, die dort ihr Unwesen trieben, wird gerichtlich vorgegangen.
3. Nachweislich viele der Vätervereinsobermeier haben eine Verurteilung oder deren mehrere, einige haben die Lügen bereits zugeben müssen, Herr Baumgartner sitzt für recht lange ein und gegen andere wird noch ermittelt.Soviel zu den hehren Beweggründen der Vereine.
4. Ich bin sicher, dass es auch wirklich und schlimm Betroffene gibt, deren Rechte durchgesetzt werden sollten.

Persönlicher Rachefeldzug wie von Johannes Stad** gehören nicht hierher - die Sache sollte im Vordergund stehen !

@A.B. Artig

4. Yep, i.O.
Ich bin sicher, dass es auch wirklich und schlimm Betroffene gibt, deren Rechte durchgesetzt werden sollten!

Punkt 1 - 3 NOP, haben sie teilweise nicht recht, vermutlich Informationsmangel
Herwig B war ein Justizrebell und seine Gerichtseingaben waren Legitim, obwohl seine Schimpfwörter sicher nicht angebracht waren.
Hat sehr viele Mißstände aufgezeigt und dokumentiert.
Er war sicher kein Schwerverbrecher und hat auch niemals eine Unwahrheiten behauptet.

Die Justiz hat die Beweisanträge alle nicht zugelassen und ihm von eigenen Gerichtsverfahren ausgeschlossen. Ähnlich geht es auch Hr. Balluch.

Eine Verurteilung wegen Stalking u. Ehrenbeleidigung etc ohne Maßnahmenvollzug hätte auch genügt.
www hat genug Infos

erzeihen Sie, aber Johannes bringt FAKTEn. Verurteilungen sind halt rechtskräftig. Wo kommen wir hin, wenn man die Justiz ausser Kraft setzt, weil man meint, immer Recht behalten zu wollen?

Verurteilunge sind Fakten. Bleibt aber immer noch die Frage, für was veruteitl.

Und bei jeder "Straftat" ist auch das Ausmaß der Straftat relevant. Körperverlezung zB geht von blauen Fleckerln über schwere Körperverletzung bis zu Körperverletzung mit Todesfolge.

Sie werfen aber ständig alles in einen Topf um mit eindrucksvollen Zahlen als Scheinargumente hantieren zu können.

Wenn die Justz jetzt 99% aller Straftaten dieses Delikts mit bedingten bzw geringfügigen Strafe ahndet und einem einzelnen Angeklagte ein deutlich höheres Strafmaß aufbrummt, nur weil er der Justiz lästig ist, dann ist das meiner Meinung nach eine sehr bedenklich Sache. Ganz besonders bei Gummiparagrafen.

Sie haben ueberhaupt keine relevanten Zahlen gebracht, ausser Kindern die Schuld am Versagen der Eltern zu geben!!

Gewalt ist Gewalt. Stalking ist Stalking und Bedrohubg ist Bedrohung. Was ist so schwer das zu kneissen?! Ein Vater der hinlangt ist ein Gewaltvater. Und kein Herumwinden der Welt hilft Ihnen da.

Gewalt ist Gewalt. Stalking ist Stalking und Bedrohubg ist Bedrohung. Was ist so schwer das zu kneissen?! Ein Vater der hinlangt ist ein Gewaltvater.

Das stimmt leider. Aber hat auch jemand gefragt ob er immer schon gewalttätig war oder es erst nach der Trennung wurde? Und wenn nach der Trennung, hat man dann versucht den Auslöser zu finden? Ich meine, es könnte doch ein Resultat psychischer Gewalt gewesen sein, zB.Erpressung mit Kindesentzug oder gar Provokationen vom Stiefvater des leiblichen Kindes. Denn, wie Sie schon erwähnten, Gewalt ist Gewalt, ....

Wissens, das kann man gerne machen, aber das ändert NIX an der Gewalt.Und für die ist jeder selbst verantwortlich, der sie anwendet.

aber das ändert NIX an der Gewalt.Und für die ist jeder selbst verantwortlich, der sie anwendet.

das ist richtig, aber Konsequenzen sollte es für beide Gschlechter geben, denn Gewalt ist nicht männlich, sie ist menschlich

Die ganze Taktik da dahinter ist es, Gewalt nur ihrer Auswirkungen zu sehen und nicht in den Ursachen/Auslösern.

Ursache Nummer Eins für Gewalt ist Provokation.

Die Frau, die den Streit beginnt oder die Gewalthandlung mit der ersten Ohrfeige beginnt ist keinesfalls selbst verantwortlich. Verantwortlich ist nur der Mann, sebst dann noch, wenn er sich nur verteidigt bzw die gewalthandlung der Frau abwehrt.

Paranoid also auch noch?!
Da ist keine Taktik. Da sind einfache Tatsachen, ob Mann oder Frau: es gilt als Gewalttaeter/in wer verurteilt wurde. Abstufung nach Delikt als Wiederholungstaeter/in oder schwere/r Gewaktanwender/in.

Und SIE, car, versuchen regelmaessig die Taeter der Verantwortung zu entheben, waehrend bei Taeterinnen und bei Opfern der Gewalt von Ihnen die Schuldzuweisung kommt.

Hat auch niemand behauptet- jedenfalls ich nicht...

Welche relevanten Zahlen zu Anzeigen, die überhauptgarnicht gemacht werden wollen Sie denn?

Das ist ja der Grund warum Sie die Ergebnisse der CTS-Methode strickt ableugnen.

ca 25:25:50 2:1

Mütter die hinlangen, sind genauso Gewaltmütter, nur werden sie weniger oft angezeigt bzw gibt es da selten Zeugen dafür.

Und zwischen hinlangen und hinlangen können Welten liegen, daher wird in der Justiz aus das Ausmaß der Straftat berücksichtigt und ebenso ob es sich um Einmalige- oder Wiederholungsfälle handelt.

Ihr undiffernzierter und inflationärer Umgang mit dem Begriff Gewalt dient nur dazu um gegen Väter/Männer zu regelrechte Hetzjagt zu betreiben.

Was soll dieser Schwachsinn? Bei Männer gibts Zeugen und bei Frauen nicht? ROFL

Nicht so durchsichtig bitte.

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