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Köln - Die Profi-Golferin Lana Lawless hat die Vereinigung der Golfspielerinnen LPGA verklagt. Die 57-Jährige, die sich 2005 einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte, kämpft um ihr Startrecht bei der Long-Drive-Weltmeisterschaft, die sie 2008 gewonnen hatte.
In diesem Jahr haben sich die OrganisatorInnen des Wettbewerbs nun entschlossen, streng nach den Regeln der LPGA zu spielen. Eine dieser Regeln besagt, dass Teilnehmerinnen "weiblichen Geschlechts geboren" sein müssen, was Lawless von dem Wettkampf ausschließt.
Dagegen klagt Lana Lawless auf der Grundlage des kalifornischen Bürgerrechts, das Frauen nach einer Geschlechtsumwandlung in vollem Umfang als solche anerkennt, sowohl physisch als auch rechtlich. "Der Staat Kalifornien erkennt mich als Frau an, und der LPGA sollte es nicht erlaubt sein, sich über kalifornisches Recht hinwegzusetzen. Ich will lediglich die Möglichkeit haben, professionell Golf zu spielen, so wie jede andere Frau auch", sagte Lawless.
Ziel der Klage ist es, die LPGA solange daran zu hindern, in Kalifornien Turniere auszutragen, bis der Passus im Reglement geändert wird. (SID)
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Männer werden halt bei Dressurreiten, rhythmischer Sportgymnastik und Synchronschwimmen in der Wertung etwas hinten sein, Frauen beim Boxen, American Football und Gewichtheben. So what?
Daß das "kalifornische Bürgerrecht" Frauen nach einer Geschlechtsumwandlung als solche rechtlich anerkennt (gemeint ist offenbar: Männer nach einer Geschlechtsumwandlung rechtlich als Frauen anerkennt), ist ja der weniger spektakuläre Teil. Die wirklich spannende Frage lautet: Wie erfolgt die physische Anerkennung als Frau?
Wegen Testosteronmissbrauch kann man die Betroffene nicht sperren, weil sie nach einer GaOp keinen höheren Testosteronspiegel als biologische Frauen hat. In vielen Sportarten ist es heute so, dass Transfrauen nach einer bestimmten Wartezeit bei den Frauenbewerben mitmachen dürfen. In dieser Zeit bildet sich eine weibliche Muskulatur und die Vorteile der vormaligen hormonell bedingt stärkeren männlichen Muskulatur verschwinden. Diese Lösung halte ich grundsätzlich für sinnvoll, in begründeten Einzelfällen kann man ja im Sinne der sportlichen Fairness davon abgehen.
Abgesehen davon: Glaubt wirklich jemand, dass sich jemand das Leben einer Transperson freiwillig antut, nur um sich sportliche Privilegien zu verschaffen?
Ich kenne mich bei dieser Sportart nicht aus und kenne auch die Sportlerin nicht, aber kann es sein, daß die angeborene genetische Geschlechtlichkeit einen Vorteil bringt und deswegen diese Regelung vorgesehen ist.
lg
Dimple, zB. würde eine Geschlechtsumwandlung eines männl. Tennisprofis, der im Bereich der Top 70-100 ist, und ein Umstieg zu den Damen ihm wahrscheinlich den Nr. 1-Platz für einige Zeit sichern
sehe ich auch so, die Sportarten sind ja nicht umsonst in Männer- und Frauenbewerbe unterteilt und bei der Geschlechtsumwandlung bleibt der Großteil des Körpers gleich.
Ich sehe 2 Möglichkeiten:
1) Sie darf bei den Männern mitspielen.
2) Es gibt eine neue Kategorie (eigentlich braucht man dann 2 neue) für Transsexuelle. Ich nehme aber an, dass da nicht so viele Teilnehmer zu finden sind und die Preisgelder entsprechend niedriger sein werden.
und ich wundere, warum die feminist_innen nicht dafür kämpfen: auflösung der patriachalischen untergliederung der bewerbe nach geschlechtern. sollen doch alle gegeneinander antreten, der/die/das beste wird schon gewinnen...
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