Was sich auf dem Konto niederschlägt

17. Dezember 2010, 18:29
  • Geld: Laut IHS hat frau davon viel, wenn sie berufsbegleitend studiert.
    foto: apa/herbert pfarrhofer

    Geld: Laut IHS hat frau davon viel, wenn sie berufsbegleitend studiert.

Berufsbegleitend studieren wirkt sich positiv auf den Kontoauszug aus, belegt das IHS - Das gelte auch für Frauen, würden sie nur härter verhandeln, sagen andere Studien

Das Institut für Hohere Studien (IHS) hat für die FH-Studiengänge der Wirtschaftskammer Wien erhoben und belegt: Die Einkommensentwicklung nach Abschluss eines berufsbegleitenden Studiums ist "dynamisch und überdurchschnittlich". Rund 55.000 Euro brutto im Jahr verdiene demnach durchschnittlich ein/e AbsolventIn eines berufsbegleitenden Studiums, wobei das Gehaltsniveau in den jeweiligen Unternehmen um rund 1500 Euro darunter liege. Insgesamt, so die Studie, verfügten 70 Prozent der ehemalig berufsbegleitend Studierenden ein Jahr nach Abschluss über ein Jahreseinkommen über dem Unternehmensmedian. Die Anstrengungen zahlen sich demnach auf dem Gehaltszettel aus.

Good News auch für viele, die sich (noch) nicht berufsbegleitend formal weiterbilden: Auch mit den Gehältern insgesamt geht es aufwärts. Unternehmen in Österreich erhöhen diese im kommenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 2,7 Prozent, geht aus der Hewitt-Studie "Global Salary Increase Survey 2010-2011" zur weltweiten Gehaltsentwicklung hervor. "Die Zahlen spiegeln eine vorsichtig optimistische Stimmung im Land wider", so Gregor Lötsch von Hewitt Associates in Österreich.

"Krisenbedingte Schockstarre ist vorbei"

Während der Krise reduzierte noch knapp ein Drittel der Unternehmen die Zahl der Beförderungen - ein Trend, der nun fast aufgehoben scheint. "Die krisenbedingte Schockstarre, in der Arbeitskräfte aus Angst vor Arbeitslosigkeit auch an ungeliebten Jobs festhielten, ist vorbei. Die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen und ihre Motivation müssen daher wieder in den Vordergrund rücken - auch im Hinblick auf den größer werdenden Fachkräftemangel", mahnte Lötsch bei der Präsentation seiner Ergebnisse. Wobei, wie andere Studien zeigen, Unternehmen sehr genau schauen sollten, was Frauen und Männer motiviert. Männliche Studenten, so eine aktuelle Universum-Studie, erwarten grundsätzlich ein höheres Gehalt beim Einstieg in den Job als ihre weiblichen Kommilitoninnen. 35.000 Jahresbrutto zu 28.000 Jahresbrutto, so die Berechnung der Erwartungen nach Befragung von 5000 Fachhochschul- und Uni-Studierenden in Österreich.

Damit reflektiert die Erwartung der Frauen die Faktenlage der späteren tatsächlichen Bezahlung: Gender-Pay-Gap.

Meist, so die Studie, entstehe der Einkommensnachteil schon am Beginn, beim Einstieg, und lasse sich dann kaum mehr wettmachen. Dies liege an den weniger nachdrücklichen Verhandlungen der Frauen. Aber: Frauen legen in diesen Gesprächen auch mehr Wert auf Work-Life-Balance, verantwortungsvolles und nachhaltiges Agieren der ArbeitgeberInnen sowie Jobsicherheit als Männer. Diesen ist eher Aufstieg wichtig. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe 18./19.12.2010)

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Stimmt,

man hat den Eindruck, der Artikel handle von einem anderen Land.

55.000 im Jahr ..

.. das sind fast 4.000 brutto im Monat.
Selbst wenn das Studium berufsbegleitend ist, mit einem Studienabschluss fängt man etwas neues an.

Zum Einstieg da 4.000 Euro Brutto im Monat, und das "durchschnittlich" - das kann ich mir nicht Vorstellen.

Welcher Fachbereich soll das sein ?

Um welche Jobs geht es hier? Management? Ich hatte noch nie einen Job, bei dem man ums Gehalt handelt. Das wird nur erhöht, wenn es der Gesetzgeber vorschreibt.

Warum haben Sie denn nie verhandelt, und eifach genommen, was angeboten wurde?

Welche Jobs sind das, ich hatte noch nie einen Job wo ich NICHT um mein Gehalt verhandeln mußte?

Deutschland oder Östereich?

Der Gesetzgeber schreibt gar nichts vor. Die ach so böse Gewerkschaft verhandelt Ihre Gehaltserhöhung, wenn Sie es nicht selbst können

Der Gesetzgeber schreibt bloß vor, dass auch den "Aussenseitern" (ich nenne sie Trittbrettfahrer), die nicht Mitglied der Gewerkschaft sind, diese ausverhandelten Gehaltserhöhungen zustehen.

Ja, stimmt, die Lohnverhandlungen finden zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber statt.

Aber ohne rechtlichen Rahmen geht das wohl kaum.

Wie mächtig die Gewerkschaften mancherorts sind, vor allem bei der Post AG, habe ich schon bemerkt. Alkoholkranke, welche den Arbeitgeber mit einem einstündigen Streit beeindrucken wollen.

Dafür soll man regelmäßig Beitrag zahlen. Dass die Kosten schneller steigen, als die Löhne, ist auch nix Neues. Also bitte kommen S' mir net mit der Gewerkschaft. Die Arbeitgeber haben nur deshalb ihre Köpfe noch.

Die Gewerkschaft in Dtl. vergönnt ihren eigenen Leuten unten nix, im Management immer kräftige Erhöhungen. Die ach, so gute GW.

Naja - nachdem SIe selbst noch nie verhandelt haben, sollten Sie doch froh sein, dass es jemand anderer für Sie tut?

Also Trittbrettfahrer

Da gönne ich Ihnen, dass Sie noch nie einen Job hatten, bei dem man ums Gehalt handelt.

Wobei Sie prinzipiell bei jedem Job jederzeit (vor allem beim Eintritt) handeln können - wenn Sie so gut sind, dass Sie es können.

Da gönne ich Ihnen, dass Sie noch nie einen Job hatten, bei dem man ums Gehalt handelt.

Ich musste noch nie um mein Gehalt betteln.

Und - sind Sie mit Ihrem Einkommen zufrieden? Gut bezahlt?

Und - sind Sie mit Ihrem Einkommen zufrieden? Gut bezahlt?

Fair bezahlt.

Zufrieden bin ich mit meinem Einkommen erst, wenn ich so viel habe wie Dagobert Duck.

Naja - So extrem viel wird unverhandelt nicht drinnen sein, nehm ich an?

gut daß sie nicht betteln mußten, das heißt sie erfüllen die mindestvoraussetzungen für ihren job...

schade daß sie noch nie wegen ihres gehaltes verhandeln konnten, das heißt wohl sie erfüllen nur die mindestvoraussetzungen für ihren job...

Ihre Logik hinkt aber gewaltig. Selbst wenn man mehr als die Mindestvoraussetzungen erfüllt ...

Eigentlich leiste ich immer ein bisschen mehr, als von mir verlangt wird.

Selbst nach(!) einer Gehaltserhöhung ist das so.

So betrachtet, sollte ich mich wohl immer und ewig unterbezahlt fühlen. ;-)

Wenn Sie mehr leisten, als gefordert wird, dann können Sie mehr verlangen - denken Sie.

Aber was dann? Leisten Sie ab der Gehaltserhöhung so viel, dass Ihr Einkommen fair ist, oder leisten Sie immer noch mehr, als verlangt wird?

Wenn Sie nicht mehr leisten, als erwartet wird, können Sie nie wieder verhandeln, aber auch wenn Sie weiterhin mehr leisten, als velangt wird, sind Sie immer noch unterbezahlt und bleiben es wahrscheinlich für ewig.

...3

fazit: ich leiste was ich kann und verhandle damit ich entsprechend bezahlt werde.

daher stellt sich mir die frage nicht ob ich jahr für jahr unterbezahlt bin. denn mehr als ich kann kann ich nun mal nicht leisten.
würde ich immer nur ein wenig mehr leisten als verlangt könnte ich das spiel wohl bis zu meiner pension spielen...

Fazit: Bitte, bitte, überdenken Sie nochmal Ihre Sichtweise.

Anfangs erfüllen Sie in einem Unternehmen die Mindestanforderungen, was Sie mir vorgeworfen haben, ohne mich zu kennen, und können dadurch nicht verhandeln.

Dann steigern Sie sich - voll okay - und dürfen Ihr Gehalt "verhandeln", also mehr oder wenig betteln, und bekommen daraufhin mehr, aber immer noch weniger, als Sie leisten, im Gegensatz zu früher.

Und dann schreiben Sie:

"deshalb verhandle ich nun um eine meiner leistung entsprechende bezahlung.
daß diese wahrscheinlich geringer ausfallen wird als es der tatsächlichen leistung entsprechen würde ist ok und abzusehen"

Was heißt wahrscheinlich? Haben Sie schon mal verhandelt oder nicht? Passt das Gehalt oder nicht?

Aber die Hauptsache übers Verhandeln schreiben.

Wenn Sie Verhandeln mit "Betteln" gleich setzen, liegt das wohl an Ihnen. Sind Sie von dem Wert Ihrer Leistungen nicht überzeugt?

Für viele von uns ist Verhandeln die Gelegenheit, ein Faires Geschäft zu vereinbaren - angemessene Leistung für angemessenen Preis. Da muss keiner Betteln, Bitten oder unterwürfig sein.

hmm...???

wer wirft wem was vor?

ich werde nach der einstufung und gruppe bezahlt in der ich eingestuft wurde. logisch daß diese den fähigkeiten entsprechend gewählt war - also ich den mindestvoraussetzungen entsprochen habe. daran ist nichts verwerfliches und ich habe nie gejammert und gebettelt.

jetzt habe ich meine leistungen gesteigert und verhandelt und bekomme in zukunft mehr. - das mehr ist nur noch eine frage des diesjährigen budgets. daher kann ich darüber noch keine aussagen treffen.

wahrscheinlich ist es daß es nicht den leistungen entspricht. die gründe dafür können sie meiner antwort auf ihr anderes posting entnehmen.

mir geht es darum daß meine arbeit honoriert wird. da reicht auch ein wenig mehr - also paßts für mich...

hmm...??? wer wirft wem was vor?

20.12.2010 10:44

"schade daß sie noch nie wegen ihres gehaltes verhandeln konnten, das heißt wohl sie erfüllen nur die mindestvoraussetzungen für ihren job..."

und?

wo war da jetzt ein vorwurf?

wenn sein arbeitgeber damit zufrieden ist, und wenn er damit zufrieden ist. dann ist es doch wohl ok, oder?

für mich wäre es schade - ich bilde mich gerne weiter und strebe danach meine leistung zu verbessern...

...2

deshalb verhandle ich nun um eine meiner leistung entsprechende bezahlung.

daß diese wahrscheinlich geringer ausfallen wird als es der tatsächlichen leistung entsprechen würde ist ok und abzusehen. zufrieden bin ich trotzdem damit, denn ich weiß meine arbeit und mehrleistung wird entsprechend gewürdigt.

und sollte meine leistung in zukunft die bezahlung wieder einmal in einem derartigen maß überschreiten werde ich wieder verhandeln.

sonst bin ich eigentlich mit meiner beschäftigungsgruppe und einstufung durchaus einverstanden - eine höhere gruppe würde bereits führungstätigkeiten beinhalten die ich nicht übernehmen möchte... da wäre ich falsch am platz.

"...deshalb verhandle ich nun um eine meiner leistung entsprechende bezahlung.

daß diese wahrscheinlich geringer ausfallen wird als es der tatsächlichen leistung entsprechen würde ist ok und abzusehen..."

Echt, das ist okay für Sie, wenn Sie unterbezahlt sind? Aber nicht für alle Menschen.

Zuerst steigern Sie Ihre Leistung, obwohl Ihr Gehalt gerade mal angemessen war - Sie also zu Beginn nur die Mindestvoraussetzung erfüllten - und jetzt, wo Sie besser sind, als verlangt, bekommen Sie wohl selbst nach Ihren tollen Verhandlungen weniger, als Sie leisten?

Also werden Sie schlechter für Ihre Leistungen bezahlt als vorher? Das ist ja ein Abstieg!

hehe...

ich werde für meine steigende leistung steigend bezahlt. das ist ok.

daß ich nie das bekommen werde was andere leute bekommen die nicht dazu gezwungen waren krankheitsbedingt ein hak statt einer htl zu machen und jetzt die gleiche tätigkeit ausüben ist mir klar, damit kann und muß ich leben.

ich arbeite in einem bereich der für mich eigentlich ausbildungsfremd ist, ich habe nie einen ing. erhalten. - pech.
aber ich arbeite in dem bereich in dem ich immer arbeiten wollte. das umfeld ist toll und die arbeit macht spaß. JA, dafür verzichte ich auch auf eine ingenieurs-bezahlung.

was ihre ideale und vorstellungen dazu sind kann ich nicht sagen. ich leiste was ich kann und bin zufrieden damit was ich heraushandle.

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