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Bangkok - Eine neue thailändische Fluggesellschaft, die ab April ihren Flugbetrieb aufnehmen will, stellt gezielt Transsexuelle als Flugbegleiterinnen ein. PC Air habe bereits sechs Transfrauen angeheuert, und weitere sollten folgen, sagte Airline-Chef Peter Chan am Donnerstag.
Chan bezeichnete sich als "Pionier", der an Gleichberechtigung glaube, und zeigte sich überzeugt davon, dass andere Fluggesellschaften seinem Beispiel folgen würden. "Ich denke, diese Menschen können viele Berufe ausüben, nicht nur im Unterhaltungsbereich", fügte der Unternehmer hinzu. "Und viele von ihnen haben den Traum, Stewardess zu sein. Ich habe nur ihren Traum erfüllt."
Thailand zählt zu den Ländern mit der größten Zahl an Transsexuellen weltweit. Viele von ihnen unterziehen sich einer Geschlechtsumwandlung, und thailändische MedizinerInnen bieten inzwischen sehr preisgünstige und schnelle Operationen an.
PC Air verlangt nach Angaben von Chan jedoch nicht, dass sich die Transsexuellen unter das Messer begeben, bevor sie für ihn arbeiten. Er stellt Anforderungen wie Freundlichkeit und gute Sprachkenntnisse. "Wenn es ihr Traumjob ist, können sie ihn umso besser machen", ist sich der Unternehmer sicher. (APA/Ag.)
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Diese Airline gibts noch gar nicht, keine Lizenzen etc!
Vermisse aber im Standart Meldungen über die kürzlichen, 3- tägigen Demonstrationen der
Sonthi Anhänger in Bangkok. Immerhin waren pro Tag zwischen 50 000 und 90 000 Menschen dort.
Gute Sache und ich wünsche dieser Fluggesellschaft Viel Erfolg!
Die Konkurrenz, die Thai Airways, ein enger Partner der Lufthansa-AUA-Swiss hat bekanntlich vor einiger Zeit alle Weiblichen Flugbegleiterinnen über 40 Jahre (ich glaube es waren 40 Jahre) gekündigt und stattdessen ganz junge Frauen genommen. Diskriminierung pur und heute haben das schon wieder die meisten vergessen wie es scheint.
Wer mag schon alte Flughbegleiterinnen.
Das ist doch sowieso ein Job für junge Mädchen und Studenten.
Wer bitte arbeitet sein ganzes Leben in so einem bescheuerten Beruf? Gesund ist das auch nicht, die Airlines verschmutzen die Umwelt.
Das Ziel muss eine Reduktion des Flugverkehrs sein. Die zahlen ja nichteinmal Steuern auf Flugbenzin...
Statt den Flughafen zu verkleinern wird er nur vergrössert...
Völlig Schwachsinnig.
nicht eingestellt und damit diskriminiert werden
gibt es hier nichts positives mehr zu erkennen
an sich eine feine Sache, denn gerade Transgenderpersonen sind nicht gerade "sozial anerkannt" und werden häufig diskriminiert (erinnern sie sich an die nun weibliche HTL-Lehrerin, die von den Eltern der Schüler (!) angefeindet wurde)
sobald aber Partikularismen zur Bevorzugung bestimmter Gruppen führen ist die Diskriminierung aller anderen Gruppen gegeben.
ich hoffe daß man hier rechtzeitig die Kurve kratzt und einen schönen Mittelweg zwischen Privilegierung der einen Gruppe und Diskriminierung der Anderen findet
Ich finde die Ansicht reichlich naiv. Auf der einen Seite, sollen unterdrückte Gruppen Gleichberechtigung erlangen, auf der anderen Seite soll die hegemoniale Macht anerkannterer Gruppen nicht gefährdet werden. Wie soll das funktionieren? Wenn Transsexuelle gar nicht oder kaum eingestellt werden, dann kann eine Airline, die ebenfalls kaum Transsexuelle einstellt, das Ruder wohl kaum rumreißen. Wenn es also eine Airline gibt, die sich auf eine unterdrückte Gruppe spezialisiert, fördert sie die Auseinandersetzung mit der Unterdrückung jener Gruppe und hat dazu noch die Chance, ein positives Bild jener Gruppe zu zeichnen.
Das hat nicht mit der Diskriminierung von Männern und Frauen zu tun.
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