Interview mit Irma Schwager

"Geschenkt ist Frauen gar nichts worden"

Isabella Lechner, 8. März 2011, 07:04
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    foto: diestandard.at/lechner

    IRMA SCHWAGER (90), österreichische antifaschistische Widerstandskämpferin, langjährige Vorsitzende des Bundes Demokratischer Frauen und frühere KPÖ-Politikerin, ist bis heute in der Frauen- und Friedensbewegung engagiert.

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    foto: bildarchiv der kpö/volkskundemuseum, ausstellung feste. kämpfe.

    Frauentagsaufmarsch der KPÖ, 1949

Demos, Dohnal, Diskussionen: Widerstandskämpferin und Friedensaktivistin Irma Schwager, 90, geht seit über 65 Jahren für Frauenrechte auf die Straße - ein dieStandard.at-Interview zum 100. Internationalen Frauentag

dieStandard.at: An welchen Frauentag können Sie sich heute noch am besten erinnern?

Irma Schwager: Am eindrucksvollsten in Erinnerung geblieben sind mir der erste Frauentag nach dem Krieg und die erste gemeinsame Frauentagsdemonstration mit den Autonomen Frauen 1981. Das waren ganz wichtige Erlebnisse, die mir viel Kraft gegeben haben. Beim ersten Frauentag nach dem Krieg, 1946, waren sehr viele Frauen bei wunderschönem Wetter auf der Ringstraße dabei. Damals ging es ganz stark um das Thema "Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!". Friede stand im Vordergrund. Die teilnehmenden Frauen hatten alle die Hölle des Faschismus überlebt. Nun ging es darum, in diesem neuen Österreich eine neue Rolle der Frau zu schaffen.

dieStandard.at: Haben Sie die Frauentage immer als Kampftage gesehen?

Irma Schwager: Der Frauentag ist als Kampftag für die Rechte der Frauen und den Frieden initiiert worden. In der Ersten Republik war der Internationale Frauentag für die zwei Arbeiterparteien, die Sozialdemokraten und die Kommunisten, eine Tradition. Sie haben jeder für sich diesen Frauentag begangen. In der Zweiten Republik gab es schon den Bund Demokratischer Frauen, dem ich lange vorstand, und die Internationale Demokratische Frauenföderation. Mit der Zeit ist es gelungen, gemeinsame Aktionen mit anderen zu starten.

dieStandard.at: Wie haben Sie die gemeinsamen Aktionen in der neuen Frauenbewegung erlebt?

Irma Schwager: Ich war im Aktionskomitee zur Abschaffung des Paragraphen 144. Da waren Autonome, junge Sozialistinnen, der Bund Demokratischer Frauen, Kommunistinnen, ... Wir haben zum Beispiel 1974 die große Demonstration auf der Ringstraße vorbereitet, da haben ungefähr 1000 Frauen teilgenommen. Wir haben uns beim Denkmal der Maria Theresia zwischen den Museen getroffen und die AUF hat ein riesiges Transparent um das Denkmal angebracht mit der Aufschrift: "Sie konnte sich 16 Kinder leisten".

Zum Abschluss haben wir eine gemeinsame Delegation zum Justizminister geführt. Und am Villacher Parteitag haben junge Sozialistinnen dann das Gesetz der Fristenlösung durchgebracht - das war ein großer Fortschritt und das ist gegen starke Hindernisse durchgesetzt worden, aber erst, nachdem massiv auf die Straße gegangen worden ist.

dieStandard.at: Inwieweit, glauben Sie, konnte der Frauentag dazu beitragen, die Anliegen der Frauen in die Öffentlichkeit zu tragen?

Irma Schwager: Der Frauentag ist entstanden, weil es keine Rechte gegeben hat - keinen Mutterschutz, kein Wahlrecht, das waren große Kämpfe der proletarischen und der bürgerlichen Frauen. Von selber hat sich nichts geändert, aber die Tatsache, dass das Frauenbewusstsein in allen Parteien gestärkt wurde und ihnen mehr Kraft gegeben hat, ermöglichte, Wichtiges durchzusetzen. Geschenkt ist den Frauen gar nichts worden - jeder Fortschritt hat müssen erkämpft werden.

Die Frauen haben das natürlich nicht alleine geschafft: Sowohl das Wahlrecht als auch die soziale Gesetzgebung, Mutterschutz, Kinderschutz, das konnte nur zusammen mit der ArbeiterInnenbewegung erreicht werden. Es ist ja schon Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts für die Frauenfragen gestreikt worden. Ohne diese Basis wäre das damals nicht in die Wege geleitet worden.

dieStandard.at: Wie haben sich die Anliegen zum Frauentag mit den Jahren verändert?

Irma Schwager: Die Themen gehen heute weit über Fragen der Gleichberechtigung hinaus. Heute stehen die Anliegen der Frauen im Zentrum der Öffentlichkeit, es wird kritisch über Ungleichheiten geschrieben und gesprochen. Die Maßnahmen aber, die vorgeschrieben werden, sind minimal, während auf der anderen Seite der Angriff auf das, was wir schon errungen haben, massiv ist: auf dem Gebiet der Arbeitszeit, die Diskussion um Veränderungen der Kollektivverträge, ... Der Widerstand der Frauen gegen die Durchlöcherung errungener Rechte muss massiver geleistet werden.

dieStandard.at: Haben Sie das Gefühl, dass heute weniger gekämpft wird?

Irma Schwager: Ja, es wird weniger gekämpft, aber die Frage ist auch, was man unter Kampf versteht. Heute treten die Frauen in allen Parteien energischer für ihre Rechte ein. Nie hätten wir sonst etwa die Fristenlösung und die Reform des Ehe- und Familienrechts durchsetzen können.

dieStandard.at: Für welche Frauenfragen haben Sie persönlich sich am stärksten eingesetzt?

Irma Schwager: Unmittelbar nach dem Krieg für Frieden. Sehr bald haben wir auch schon die Reform des Ehe- und Familienrechts angesprochen, denn das war ja aus der Postkutschenzeit. Frauen sind in dem Gesetz als unmündige Kinder behandelt worden. Und die Frage der Unterbringung der Kinder hat immer eine große Rolle gespielt. Das war jahrelang ein Ping-Pong-Spiel: Der Bund hat gesagt, dafür sind die Länder zuständig, die Länder haben gesagt, das ist eine Gemeindefrage und die Gemeinden haben gesagt: Wir haben kein Geld! Das ist ja noch heute, insbesondere für die kleinsten Kinder, ein Thema.

Später kam dann die Körperfrage dazu. Die haben insbesondere die Autonomen Frauen in die Frauenbewegung getragen. Für uns haben Frieden, soziale Fragen und Gleichberechtigung immer eine große Rolle gespielt, aber auch die Gewalt gegen Frauen zu sehen und anzusprechen, das war das Verdienst der Autonomen Frauen. Auch die Forderung nach Frauenhäusern hat erst die Autonome Frauenbewegung eingebracht. Wir sind für viele Fragen wirklich konsequent und massiv eingetreten, aber diese Themen standen für uns - bis auf den Kampf gegen den § 144, gegen den alle auf die Straße gegangen sind - nicht so im Vordergrund.

dieStandard.at: Wie haben sie die Zusammenarbeit mit den Autonomen Frauen erlebt?

Irma Schwager: Im Jahr 1980 ist es uns erstmals gelungen, ein gemeinsames Aktionskomitee für den 8. März zu gründen und 1981 haben wir den ersten Frauentag gemeinsam gestaltet. Unsere erste Sitzung hat im Lokal der Hochschülerschaft in der Liechtensteinstraße stattgefunden. Da waren Frauen von der Katholischen und Evangelischen Frauenbewegung, von der Hochschülerschaft, es waren die Autonomen dabei und der Bund Demokratischer Frauen - ein überparteiliches Komitee.

Diese erste gemeinsame Frauentagsdemo auf der Mariahilfer Straße, hinunter zum Parlament, 1981, war so stark! Das war so eindrucksvoll, dass uns das gemeinsam, nach diesen mühsamen Diskussionen im Aktionskomitee, so gelungen ist. Es ist ja nicht immer leicht, wenn es verschiedene Zugänge gibt, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Jeder ist ja überzeugt davon, dass er recht hat.

Vonseiten der Sozialdemokraten gab es bis dahin eine sehr starke Abgrenzungspolitik, überhaupt gegen die Kommunisten. Die Jungen haben diese Mauer durchbrochen und auch die Johanna Dohnal hat viel zur Öffnung beigetragen.

dieStandard.at: Wie sind solche gemeinsamen Sitzungen abgelaufen?

Irma Schwager: Es dauerte oft lange, bis man auf einen gemeinsamen Punkt kam. Im Aktionskomitee zur Abschaffung des Paragraphen 144 etwa waren die Katholikinnen zwar auch dafür, ihn abzuschaffen, aber sie wollten den Begriff "Abschaffung des Paragraphen 144" nicht so verwenden. Dann wurde lange diskutiert und heraus kam "Ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine!". In Wirklichkeit ist das nur die Umschreibung dessen, was man wollte.

Oder ein anderes Beispiel zum Frauentag: Der Bund Demokratischer Frauen hat gesagt, man kann nicht verzichten auf die Forderung nach Frieden und Abrüstung, weil Krieg immer so eine große Rolle gespielt hat im Leben der Frauen. Aber die Feministinnen haben gesagt: "Frieden ist keine Frauenfrage, das gehört nicht zum Frauentag". Sie wollten, dass der Kampf gegen den Paragraphen 144 und gegen Gewalt an Frauen im Mittelpunkt steht. Wir haben aber gesagt, man kann den Frauentag nicht auf diese Frage reduzieren, das ist ja viel umfassender und dann ist die Diskussion gelaufen.

Eine heftige Diskussion gab es auch darum, ob Männer teilnehmen können sollen oder nicht. Sozialdemokratinnen und Kommunistinnen meinten, wenn Männer sich mit den Frauen und ihren Forderungen solidarisch erklären, stärkt das die Bewegung. Aber das wurde abgelehnt und man hat sich dann geeinigt, dass es eine reine Frauendemonstration sein soll. Es ist immer schwierig, einen gemeinsamen Nenner zu finden, wenn es so viele verschiedene Meinungen gibt, aber es ist die Voraussetzung dafür, sich durchsetzen zu können. Und bis auf einmal haben wir immer einen Kompromiss gefunden.

dieStandard.at: Wann war diese Ausnahme?

Irma Schwager: In der Zeit der großen internationalen Kampagne "Wir haben abgetrieben", die ja sehr wirksam war, wollten die Autonomen Frauen nur diese eine Frage in den Mittelpunkt des Frauentags stellen, aber damit waren wir nicht einverstanden. Da haben sie dann eine eigene Demonstration am Stephansplatz gemacht und wir waren auf der Ringstraße.

dieStandard.at: Wie sehr hat der Frauentag früher in der Öffentlichkeit Beachtung gefunden?

Irma Schwager: Jahrzehntelang haben die Medien den Frauentag ignoriert, obwohl weltweit schon Millionen Frauen demonstriert haben. Erst nach dem UNO-Beschluss zum Internationalen Frauentag 1975 hat man den Frauentag gewürdigt und am 8. März ein bisschen dazu geschrieben. Im Laufe der Jahre wurde das immer mehr und so viel wie im heurigen Jahr darum geschrieben und gesprochen worden ist, das gab es noch nie.

dieStandard.at: Wie viel hat die Ausrufung des Internationalen Frauentags durch die UNO zur Popularisierung des Frauentags beigetragen?

Irma Schwager: Sehr viel! 1975 ist das Jahr der Frau ausgerufen worden und da wurde der 8. März als Internationaler Frauentag bestimmt und den Ländern empfohlen, diesen Frauentag auch zu begehen. Das hatte große Auswirkungen auf die Rechte der Frauen, denn in der UNO sitzen die Regierungsvertreter, damit wurden Frauenanliegen aufs große politische Tablett befördert. Damals ist auch der erste Frauenbericht erstellt worden.

Nach dem Jahr der Frau ist dann die Dekade der Frau beschlossen worden, mit dem Motto: "Gleichberechtigung - Entwicklung - Frieden". Der Internationale Frauentag hat also sehr viel dazu beigetragen, Frauenanliegen in die Öffentlichkeit zu tragen.

dieStandard.at: Sie haben einmal in einem Interview 2005 gesagt: "Was nützen sechs Frauen in der Regierung, wenn sie keine Politik für Frauen machen?" Wie sehen Sie die Situation heute, wie Politik für Frauen gemacht wird?

Irma Schwager: Wir haben heute weniger Frauen in der Regierung. Tatsache ist, dass Frauen im Allgemeinen zu verschiedenen Fragen einen anderen Zugang haben als Männer, ihr Leben sieht anders aus. Aber Frau sein ist natürlich kein Programm, das hat schon die Johanna Dohnal gesagt. Wenn Frauen in der Regierung an konservativen Standpunkten festhalten, dann nützt das wenig, auch wenn sie Frauen sind. Die Frauenministerin bemüht sich redlich, aber was sie durchsetzen kann, hängt viel von der ganzen Regierung ab.

Johanna Dohnal hat immer zu uns gesagt: "Ihr müsst mehr Druck machen, dann kann ich was durchsetzen." Für verschiedene Fragen würde ich mir mehr Durchsetzungskraft wünschen. Dieses viel benutzte Wort von der Gerechtigkeit kommt in der realen Politik fast nicht vor. Der Widerstand ist in vielen Fragen viel zu gering.

dieStandard.at: Sehen Sie prinzipiell zu wenig Widerstand in der Politik, was Frauenfragen betrifft?

Irma Schwager: Ja, das sehe ich schon. Es gibt so viel Heuchelei! Das klingt alles so schön: Wahlfreiheit und Chancengleichheit für die Frauen. Mir ist in den Diskussionen oft zu viel Luft - man spricht nicht über ein Problem, sondern nebeneinander. Es wird auch scheinheilig herumdiskutiert, Frauen sollen wählen können, was sie wirklich wollen. Viele Frauen haben aber keine Wahlfreiheit, weil sie entweder keinen Arbeitsplatz haben, weil sie keine Möglichkeit haben, ihr Kind in eine gute Betreuungseinrichtung zu geben, weil sie mit 40 Jahren als zu alt empfunden werden, um Beschäftigung zu finden. Es werden so viele schöne Worte verwendet, die aber in der Realität keine Grundlage haben.

dieStandard.at: Haben Sie heute immer noch dieselbe Lust wie damals, den Frauentag mitzugestalten?

Irma Schwager: Ja, natürlich, nur meine Beine streiken manchmal. Leider kann ich heute nicht mehr so viel beitragen, aber was ich kann, das mache ich. Marie Curie hat einmal den schönen Satz gesagt: "Wenn eine Sache wichtig ist, muss man sie machen, und gäbe es 100.000 Gründe, es zu verhindern". Das war für mich immer wichtig.

Unsere Frauengruppe trifft sich auch noch einmal im Monat und unsere Frauen sind auch im Vorbereitungskomitee zur großen Demo am 19. März, um 14 Uhr auf dem Schwarzenbergplatz. Ich hoffe, dass das eine wirklich große Demonstration wird, um noch einmal zu zeigen, wie wichtig es ist, nicht nur zu reden von der Benachteiligung der Frau, sondern dass wirklich effizientere Maßnahmen getroffen werden, damit das Reden von der Wahlfreiheit und den gleichen Chancen mehr Realität wird.

Es ist leider immer noch Mehrheitsmeinung, auch unter den Frauen, dass man nichts tun kann, aber das stimmt genau nicht! Wenn man die ganze Entwicklung des Internationalen Frauentages, der Frauenbewegung und der Frauenrechte anschaut, sieht man, dass das nicht wahr ist. Man kann was machen, wenn man was macht! Aber man darf nicht aufgeben, und seien die Schwierigkeiten noch so groß, das habe ich in meinem Leben gelernt. Der Aufruf zur Großdemo am 19. März endet mit den Worten "Eine andere Welt ist möglich" - und das glaube ich auch. (Isabella Lechner, dieStandard.at, 8. März 2011)

IRMA SCHWAGER (90), österreichische antifaschistische Widerstandskämpferin, langjährige Vorsitzende des Bundes Demokratischer Frauen und frühere KPÖ-Politikerin, ist bis heute in der Frauen- und Friedensbewegung engagiert.

Als Jüdin flüchtete sie nach dem Anschluss 1938 nach Belgien und von dort nach Frankreich, während ihre Eltern und ihre beiden Brüder dem Holocaust zum Opfer fielen. Nach Kriegsausbruch in einem Internierungslager festgehalten, entkam sie und schloss sich der Résistance an.

1945 kehrte sie nach Wien zurück. Als Vorsitzende des Bundes Demokratischer Frauen war sie maßgeblich beteiligt am Kampf gegen Atomrüstung und Kalten Krieg, für die Reform des österreichischen Scheidungsrechts und gegen die Illegalisierung der Abtreibung. Sie gehörte zeitweise dem Politischen Büro der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) an. 2005 wurde Irma Schwager im Rahmen von 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert.

Links:

ORF-Porträt über Irma Schwager zu 100 Jahre Frauentag

Irma Schwager auf peacewiki

Interview mit Irma Schwager anlässlich des Österreichischen Jubiläumsjahrs 2005

Kommentar posten
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nick morgenland
 
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wien ist anders...

tut mir leid (geschenkt ist frauen gar nichts worden), die flut von postings. ich ersuche um verständnis. eines dieser postings (21.3.2011) ist gezielt missverstanden worden (um von einem korruptionsskandal an der universität wien abzulenken). an einer normalen universität wird ein mensch, der sich die mühe macht bzw. das risiko eingeht, korruption abzustellen, gelobt und gefördert. wien ist anders...

nick morgenland
 
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21.3.11 - 8:19 - dieses posting

nick morgenland
 
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habe nachprüfbar

(mindestens) drei menschen das leben gerettet bzw. ihre gesundheit.

einmal bin ich in der kronenzeitung gestanden (als retter).

uni wien stellt mich als terroristen hin. ich bin sozialrevolutionär, politisch interessiert, einfaches parteimitglied der grünen und alternativen (zähneknirschendes). auf der anderen seite habe ich rote wurzeln. schwache politik machen beide parteien. die zielsetzungen sind aber in der regel besser. ausnahme: familienpolitik. als unternehmer (im zweitberuf) habe ich auch die andere seite der medaille kennen gelernt. eine küchenhilfe ist nach fünf wochen arbeit schwanger geworden. wer soll das bezahlen (als kleinunternehmer)? daher vorschläge an die wko weitergeleitet. die reichen sollen die karenz bezahlen.

nick morgenland
 
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bei einem der kurse

ist eine dekanatsdirektorin (beinahe) in tränen ausgebrochen. an welchen spitzenfunktionär der universität wien hat sie dabei gedacht?

ich glaube, es ist bei diesem kurs um das so genannte jahresgespräch gegangen.

wer es richtig rät, erhält ein freibier (clausthaler) im akiwi.

nick morgenland
 
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wenn ich karl wäre

würde winckler krank werden.

welcher?

keine ahnung. es gibt viele w.

nick morgenland
 
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vorschlag zur güte

kommunizieren
sich informieren
dann (***) handeln

dem neuen rektor, engl, mathematiker, wünsche ich alles gute.

ich stehe jederzeit als auskunftsperson zur verfügung.

habe zwei semester mathematik studiert.
vor zwei, drei jahren bin ich zusammen mit schuster (akademie der wissenschaften) an einem tisch gesessen (nachsitzung). neben mir einer der bekanntesten mathematiker (auf dem gebiet der zahlentheorie). seine mutter ist psychiaterin gewesen. ihr hat er zu verdanken gehabt, dass der intelligenzquotiernt überprüft worden ist. das ergebnis hat ihn dermaßen aufgebaut, dass er mit dreifacher geschwindigkeit studiert hat. im alter von zwanzig jahren (plus minus eins) ist er bereits dozent gewesen. pygmalion effekt ist das nicht alleine g.

nick morgenland
 
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akiwi leaks...

korruption = politik, polizei, justiz, universität wien.

da kenne ich mich leider aus.

seit dem ersten dezember neunzehnhunderteinundachtzig arbeite ich am institut für...

dieses haus ist krank. aussage eines betreuenden universitätslehrers (damals mag. emmerich jäger). tatort labor (heute sitzt dort der ex-vorstand). für ihn hatte ich in einer siebenstufigen synthese (als student) einen schwefelorganischen heterocyclus hergestellt. dithiethan-S-oxid, wenn ich mich richtig erinnere. bei einem syntheseschritt ist kohlenmonoxid freigesetzt worden. die übungen hatte ich (schlögl und claus) mit sehr gut kolloquiert. das doktorat mit auszeichnung (claus und kainz). was hätte karl kratzl gesagt (sein sohn ist kabarettist geworden - ma2412)?

nick morgenland
 
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nick morgenland

chemie akiwi fmsi

marilyn habe ich zum ehrenmitglied gemacht (vorschlag stammt von mir). sie ist für den alternativen nobelpreis 2011 nominiert worden.

der titel des gedenkbuches (frederick mayer) lautet: frederick mayer - zum gedenken. schöpferische expansion. können wir kreativer, sensibler, wacher werden?

die universität teilt mir mit, dass ich vom dienst suspendiert worden bin (entfall eines drittels der bezüge). ist schuld daran, dass ich am vierten jänner zweitausendelf bei der korruptionsstaatsanwaltschaft gewesen bin (schadenshöhe sechsstellig in euro - missbrauch seit vielen jahren - die wissen nicht einmal, wo der saal liegt, in dem sie den dienst leisten - dozent j.h. - jetzt im ruhestand - arbeitsloses einkommen).
kabarett...

fräulein potmesil
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21.3.2011, 11:29
women only

eigentlich mag ich solche veranstaltungen nicht so gerne und ziehe gemischte vor, aber: MANCHE POSTER HIER SIND SO BESCHEUERT, dass solche veranstaltungen durchaus auch sinn machen!

nick morgenland
 
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21.3.2011, 08:11
gleichnis vom delfin

bin am sonntag in der ersten reihe gesessen. ich singe gerne. und das sind auch alles menschen. insbesondere die kinder.

delfine retten menschen. mensch spielt vor zu ertrinken. delfine geben ihm eine flossenfeige.

das soll einmal passiert sein. wenn es nicht wahr ist, ist es jedenfalls gut erfunden.

das gilt auch für weltxyztage. interessen der xyz - über alles auf der welt - nicht böse sein - ...

recht des einen, grenzen des einen - zu unrecht des anderen, auf kosten des anderen.

familienrecht in österreich. es gibt missstände. es gibt verzweifelte menschen. da sitzt dann der papst oder die päpstin der jeweiligen ideologie auf dem ideologischen thron und sagt, das ist nicht relevant.

aufwachen. parteisoldaten sind immer die anderen

nick morgenland
 
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österreich ist von alters her verhinderungsweltmeister und entmutigungsweltmeister. ermutigung provokation herausforderung güte...

das ist das posting mit der bombe. ende märz zweitausendelf. wer ist ich in diesem posting, arafat oder morgenland. welche schulen haben rektor w. und frau mag. r. besucht? frederick mayer (n.m. - präs. der fmsi) ist pädagoge gewesen. er hat ein buch geschrieben, das den titel trägt: "a history of educational thought". was spricht dagegen, die erkenntnisse von frederick mayer (und anderen pädagogen, bertrand stern zum beispiel) auf die universität wien zu übertragen? bei einer veranstaltung der kinderuni (mein kleinerer sohn hat sie "absolviert") ist von einer spitzenfunktionärin (der uni - wien oder technik) von s. freud gesprochen worden (festsaal der uni wien). dozent freud ist nicht einmal professor geworden. wer hat ihn verhindert?

nick morgenland
 
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meine geschichtelehrer sind gewesen: zenz und dillinger. dillinger ist später im bm für erwachsenenbildung zuständig gewesen, leiter der katholischen aktion war er auch. einen verein hat er gegründet (in erinnerung an johannes den dreiundzwanzigsten - mit der zahl 23) zur befreiung st. pöltens (von dem mann, der ihn als leiter der katholischen aktion abgesägt hatte).

gottes eiserne faust - bischof kurt krenn...

nick morgenland
 
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off topic

steht auf meiner labortür

ermutigung provokation herausforderung güte

sinnvolle provokation

funktionelle lesefähigkeit

wegen eines standardpostings bin ich vom dienst suspendiert worden

das posting ist nicht zensiert worden

es fehlen auch weitestgehend rote stricherln (vermutlich)

woran liegt das?

liegt es am niveau der standardleser(innen)?

nick morgenland
 
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21.3.2011, 08:14
den anderen parteien ein vorbild an demokratie

in aller unbescheidenheit. ich achte, rette, helfe unabhängig vom alter und vom geschlecht. einer hat mich gefragt (nach einer lv der grünen), ob ich probleme mit frauen habe. was soll diese frage. ich hatte einen vorschlag gemacht (statutenänderung), der als ziel hatte: parität. achtzig prozent frauenanteil . das ist parität. sagt eine ex-klubobfrau. finde ich nicht. ich habe mich aufgelehnt. zur belohnung bin ich kalt gestellt worden. so sind sie die parteisoldat(inn)en. keine ideen aber machiavellistisch. daher p q p. priorität qualitätsverbesserung politischer_systeme. roter als die roten, grüner als die grünen, den anderen parteien ein vorbild an demokratie. habe ich vorgeschlagen. ende einer rede - kandidat der grünen und alternative

nick morgenland
 
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21.3.2011, 08:06
auffallen ohne gewalt

nerven ohne gewalt

mit humor, mit geduld

an punkten, orten, zeitpunkten, die gut gesehen werden

am frauentag über menschenrechte (männer inklusive) sprechen. am männertag über frauenrechte. es gibt keine männer, die benachteiligt werden (wegen xy - phänotypisch). ich verstehe. und es gibt auch keinen weltaltentag. den alten geht es gut. dass es in österreich eine der höchsten suizidraten (in von der who erfassten nationen) gibt, bei alten männern, ist kein thema.

nick morgenland
 
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21.3.2011, 08:19
prävention

frage habe ich (nick name aurorafalter - schmetterlinge sind schön - friedlich - jedenfalls - gierig als raupen - aurora - göttin der morgenröte - symobol der hoffnung - morgen - nick morgenland) vor etwa einem jahrzehnt im open forum der grünen gestellt. dieses forum gibt es nicht mehr. gibt es etwas neues, besseres?

auffallen ohne gewalt, wie geht das? das ist eine frage, die etwas mit werbung zu tun hat, die etwas mit politik zu tun hat. terrorismus kann dazu gehören. zum thema. wenn mir jemand zuhört. wenn mir jemand (eine menschengruppe, das reiche gesindel, der politische mitbewerber, die uno) nicht zuhört, werde ich vielleicht zornig - individuell oder sozial und lege eine bombe. bühnen schützen vor terrorismus. ideenkultur schützt.

nick morgenland
 
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ich habe an yassir arafat gedacht.

nick morgenland
 
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wie kann man dieses posting missverstehen?

man kann. wenn man rektor der universität wien ist und es einen korruptionsskandal an einem institut der universität wien gibt, bei dem ich daran bin, ihn aufzudecken (anzeige bei der korruptionsstaatsanwaltschaft am 4.1.11). sind das lauter zufälle? an versuchen mich zu verleumden hat es nicht gefehlt. drogenkonsum ist mir unterstellt worden (vorfeldorganisation der övp - aktionsgemeinschaft - ag).

nick morgenland
 
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terrorismusnähe bedeutet

waffenverbot, führerscheinentzug, abhören von telefonaten, internetkontrolle...

nick morgenland
 
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beseitigung von beweismitteln...

nick morgenland
 
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dieses posting

und mein labor (seit zehn jahren wenig verändert) ist für rektor georg winckler (er scheidet aus dem amt - nachfolger ist universitätsprofessor engl - erster oktober 2011) ist verwendet worden, um mich in die nähe des terrorismus zu transportieren. konsequenz: nach fast dreißigjähriger zeit an der univ. wien (seit 1996 als assistenzprofessor) werde ich vorläufig vom "dienst" suspendiert. was versteht die spitze der universität wien unter meinungsfreiheit und unter funktionalem lesen? für mich ist rektor winckler reif für den rücktritt. er versucht einen kritiker mundtot zu machen. am vierten jänner 2011 habe ich anzeige bei der korruptionsstaatsanwaltschaft erstattet. diese anzeige wird ernst genommen (zweiten termin hat es schon gegeben).

nick morgenland
 
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siemens - waschmaschine und wäschetrockner - super geräte...

funktionelle lesefähigkeit in der uni wien.
die frage stellt sich - es gilt keine unschuldsvermutung - ob die leute nicht lesen können oder nicht wollen. ich tippe auf die kombination (dieser prinzipien).
rektor winckler und personalistin i.r. (firma siemens - uni wien) ist nicht in der lage gewesen, eine institution zu schaffen, die etwas gegen mobbing und bossing unternimmt. für frau mag. r. ist (advocatus universitatis - anspielungsmodus aus) ins treffen zu führen: sie hat nicht gewusst, in welchen sumpf sie sich begibt und ist erst seit ein paar jahren personalchefin der universität wien. ein persönlicher freund (jedenfalls in der vergangenheit) hat von der firma siemens den golden handshake erhalten. er ist hoch intelligent.

nick morgenland
 
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ich - damit ist nicht nick morgenland gemeint - das ist ein rhetorischer kunstgriff. ich steht für yassir arafat. ich ist so wie wir, wenn ein mathematiklehrer vor der klasse steht. als er seine rede vor der uno gehalten hatte, war er zufrieden. er hatte ein bühne gefunden. wer meine postings gelesen hat, von mir aus aus dem zusammenhang reißt, wird unschwer erkennen, dass ich mit auffallen ohne gewalt...

nick morgenland
 
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21.3.2011, 07:51
man kann frauen, die benachteiligt werden

helfen und gleichzeitig männern, die benachteiligt werden.

das gegen einander ausspielen ist typisch für religionen und religionsähnliche ideologien.

machiavelli feiert fröhliche urständ - quer durch den religio-ideologio-gemüsegarten.

die reihen dicht geschlossen. das ist immer wieder dasselbe. ein mensch ist kein guter, weil er ein parteifreund ist oder der eigene sohn oder weil er am sonntag neben mir in der heiligen messe sitzt und umgekehrt: anders denkende haben auch ein recht, luft zu atmen. rules are only tools (n.m.). religionen und religionsähnliche ideologien haben eine geschichte. sie sind zum selbstzweck geworden. es ist nicht fraglich: es gibt gute menschen, die daran glauben. franziskus von assisi ist einer gewesen.

nick morgenland
 
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21.3.2011, 07:43
bye bye oberlehrerei...

@baroli

kennen sie r. perners sein wie gott?

n.m.

in der steinzeit ist fast alles besser gewesen.
das ist eine vermutung?

die ideale steinzeit (ideal real - christentum, kommunismus, feminismus - so lassen sich alle religionen und ideologien, religionsähnliche oder aufgeklärte ...).

in der steinzeit hat es erfindungen gegeben. die veränderungsgeschwindigkeit (gesellschaft, technik, umwelt) ist aber sehr gering gewesen. organismen passen sich an ihre umwelt an. wenn die veränderungsgeschwindigkeit der äußeren verhältnisse gering ist, ist...
wenn sie hoch ist, ist das für inidividuen einer spezies von vorteil, die lernfähig, anpassungsfähig sind, für soziopathen allerdings auch.

jedenfalls: small is beautiful (meist). anarchie.

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