Diversity Management

Vielfalt ist keine Erschwernis

12. April 2011, 15:23
  • Artikelbild
    foto: buchcover diversity management/facultas.wuv

"Vom Defizit zur Ressource": Erstes österreichisches Praxisbuch wird vorgestellt

Wien - Frauenquote: ja oder nein? Migration und Integration? Überalterung der Gesellschaft? Kündigungsschutz für Menschen mit Behinderung? Gesteigerte Sichtbarkeit von Homosexuellen? Immer mehr Unternehmen und Organisationen verstehen personelle Vielfalt nicht als Problem, sondern als eine der größten Chancen für ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit: "Vom Defizit zur Ressource", das ist die Maxime von Diversity Management.

Und nun liegt auch in Österreich ein Praxisbuch vor, das zeigen soll, wie ein echter Mehrwert durch Diversity Management generiert werden kann. Im 500-seitigen Praxisbuch "Diversity Management", in dem 36 AutorInnen versammelt sind, wird das Thema auf sämtlichen dafür notwendigen Ebenen praxisnahe und nachvollziehbar dargestellt.

Stimmen aus dem Buch

Die Direktorin des jüdischen Museums, Danielle Spera, betont etwa, dass Diversity für sie "die Idealvorstellung von der personellen Aufstellung eines Unternehmens" sei. Der Präsident der Wirtschaftkammer Österreich, Christoph Leitl sieht in Diversity einen "Schlüsselfaktor für die globale Wettbewerbsfähigkeit und weiteres wirtschaftliches Wachstum, den es zu nutzen gilt". Die Europa-Abgeordnete Ulrike Lunacek stellt im Buch Diversity Management und den Leitgedanken von "Inklusion" auf der europäischen Agenda ganz weit nach oben und die Generaldirektorin der IBM Tatjana Oppitz erklärt Diversity zur strategisch unverzichtbaren Ressource für den Erfolg des Unternehmens.

Die Herausgeber des Buches sind Norbert Pauser und Manfred Wondrak wollen aufzeigen, dass Diversity Management kein kurzfristiger Hype ist, sondern eine "unaufhaltsame Bewegung, die praktisch alle wirtschaftlichen (und gesellschaftlichen) Metatrends nachhaltig verarbeitet".

Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, und eine der prominentesten Fürsprecherinnen einer Diversity-Wirtschaftspolitik für Österreich hat das Vorwort zum Buch verfasst: "Ziel eines modernen und zukunftsorientierten Diversity Managements ist es, diese Vielfalt nicht als Erschwernis zu verstehen, sondern die großen Chancen zu erkennen und zu nützen, die sie bietet. Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Behinderungen oder unterschiedliche Glaubensrichtungen bilden eine Energiequelle für die Wirtschaft, die es künftig noch intensiver zu erschließen gilt". (red)


Buchpräsentation

Montag, 18.4. um 18:30 Uhr

Wirtschaftskammer Wien, Festsaal, Schwarzenbergplatz 14, 1040 Wien

Anmeldung

LinksSchreiber
01
14.4.2011, 15:15
Die Ganze Multitude-Divercity ist gut, solange sie dem Geschäft, also der Ausbeutung des Menschen durch den Unmenschen dient. Nur eines ist nicht ein Teil der Manifold, Divercity, Multitude, Sensuality, also der

postmodernen SCHWACHSINNLICHKEIT: das wirklich vernünftige und kulturkritische Selbst-Denken, sofern es begriffen hat, dass soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Chancengleichheit nicht an den Signifikaten der Ungleichheit hängen, sondern an den Signifikanten der Gleichheit und der Universalität.

Alles Multiple ist gut für das Geschäft, solange es NICHT WIRKLICH VERNÜNFTIG DENKT;

Der postoderne Partikularismus (Gender + Divercity, alles Stumpfsinnliche noch weiter aufmultiplizieren und den sexistischen Geschlechtsbiofaschismus noch "queeren") ist die aktuellste Form der: REPRESSIVEN IDEOLOGIE.

Weiter machen!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.