Lieber früher sterben als dick sein

21. April 2011, 18:17
  • Schauspielerin Kelly Brook. Laut Untersuchung der UWE meinen viele Frauen, dass es sich für diese Figur lohne, früher zu sterben.
    foto: reuters/susana vera

    Schauspielerin Kelly Brook. Laut Untersuchung der UWE meinen viele Frauen, dass es sich für diese Figur lohne, früher zu sterben.

Eine Untersuchung ging der Frage nach, was Frauen für ihre "Traumfigur" alles tun würden

Viele Frauen sind bereit, Lebensjahre gegen einen schlanken Körper zu tauschen. Das sagt zumindest eine Untersuchung, die "The Succeed Foundation" in Zusammenarbeit mit der UWE (University of the West of England) durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Studie geben darüber Aufschluss, was Frauen alles für eine schlanke Linie tun würden. Laut einer Aussendung der UWE, in der die Studien-Ergebnisse präsentiert wurden, würden 30 Prozent der befragten Frauen bis zu einem Lebensjahr für ihr "Idealgewicht" opfern.

Auch Gesundheit wird geopfert

Zehn Prozent der befragten Frauen würden sogar zwei bis fünf Jahre früher sterben wollen, wenn sie im Tausch dafür schlank und durchtrainiert wären. 13 Prozent wären bereit 5000 Pfund von ihrem Jahresgehalt dafür herzugeben, neun Prozent würden für einen schlanken Körper Zeit mit ihrem Partner/ihrer Partnerin oder FreundInnen opfern und sieben Prozent wären sogar bereit, ihre Gesundheit dafür zu gefährden. 

79 Prozent der Frauen gaben an, dass sie Gewicht verlieren wollen - obwohl 78 Prozent dieser Frauen entweder unter- oder "normalgewichtig" waren. Und fast alle - 93 Prozent - hatten laut Studie negative Gedanken betreffend ihres äußeren Erscheinungsbildes. 31 Prozent haben diese negativen Gedanken sogar mehrmals am Tag. Auf die Frage, wie denn der perfekte Körper am Beispiel von Berühmtheiten aussehen würde, ragte ganz oben auf dieser Liste die Figur der britischen Schauspielerin Kelly Brook. 

Nicht nur junge Mädchen 

Die Untersuchung fand im Umfeld von verschiedenen Universitäten in Großbritannien statt. "Ein weiteres wichtiges Ergebnis war, dass das körperliche Erscheinungsbild nicht nur für pubertierende Mädchen ein großes Thema ist, sondern für alle Frauen", so Phillippa Diedrichs von der UWE. (red)

Verstehe ich total.
Massives Übergewicht heißt weniger Freiheit. Da kann man nicht mal eben mit dem Bike auf einen Berg rauf oder eine Runde schwimmen gehen, wenn einem danach ist.

Wenn man sein ganzes Leben dick ist, kultiviert man natürlich "unsportliche" Hobbies, da macht einem das dann vielleicht garnichts, dass man nicht joggen oder biken kann.
Wenn aber jemand, der einigermaßen fit ist plötzlich dick wird, muss er ganz schön viel aufgeben.

Wieviele Jahre Ihres Lebens würden Sie für xy geben?

Eine seit alters her beliebte hypothetische Frage, in die man alles mögliche einsetzen kann und immer eine positive Antwort erhalten wird.

Also gäähn.

Dick wird man ja nicht einfach so. Wenn man entsprechend (weniger) isst wird man auch nicht dick. Also hört auf zu jammern liebe Dicken :-)

Versteh ich nicht, manchen Frauen steht doch ein bisserl mehr recht gut. Und die ganz dünnen naja.

Frauen und auch Männer

sollten nicht groß daherreden was sie allen tun würden um schlank zu sein.
Einfach weniger essen und mehr Bewegung, da kommt weniger an Zeit raus was die Leute "angeblich" bereit wären zu tun.

Und gerade die Briten (weil Pfund gefallen ist) sind ja schon fast so dick wie die Amerikaner. Erschreckend als ich letztes Mal in London mit der U-Bahn gefahren bin.

Das Bild einer gut 50-jährigen Frau, übergewichtig, sagen wir mal 80 kg bei 1,65 Größe, mit bauchfreiem Oberteil, hat sich leider in meinem Gehirn eingebrannt.

Männer sind nicht viel besser, GB ist echt schon "fett" geworden ...

Keine Angst!

Die Frissling' sterben sicher früher!

Erschreckend gehirngewaschen.

Die Konsumgesellschaft hat ihre Drohnen anscheinend in ausreichender Menge herangezüchtet.

hm, so what? andere opfern lebensjahre bereitwillig fürs rauchen, saufen, fressen. gefährden potentiell ihre gesundheit für den kick in ausgefallenen sportarten. kaufen sich autos im wert von häusern. opfern zeit mit dem partner für sonstwas. jedem seinen spleen... die aussagekraft der studie finde ich jedenfalls weder überraschend, noch besonders interessant.

Kann mir jemand erklären, warum der Verzicht auf Lebensjahre und Akzeptanz von Gesundheitsgefährung getrennt erhoben wurden?

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