Memoiren einer Rabenmutter

6. Mai 2011, 17:54
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    Joëlle Stolz: Viel Geld für falsche Familienpolitik.

Zu wenige Kinder, überlastete Mütter: Etwas läuft falsch in der Familienpolitik im Land - Am Geldeinsatz liegt es nicht, wohl eher an überkommenen, falschen Vorstellungen

In Frankreich wurden im Vorjahr 828.000 Kinder geboren: 2,01 pro Frau, fast so viel wie in Irland (2,07). Deutlich mehr als in Deutschland und Österreich, wo die Geburtenraten, trotz Familienbeihilfen und Karenzzeiten, unter 1,4 Kindern bleiben. In den letzten 25 Jahren verbrannte die österreichische Familienpolitik immer mehr öffentliche Gelder - der Titanic gleich, volle Kraft voraus, direkt dem Untergang zu.

Es gibt nur bescheidene Anzeichen, dass christlich-demokratische Politiker endlich den Eisberg sehen: Andreas Khol hat zugegeben, dass die Unterstützung von Frauen am Herd keine Anhebung der Geburtenraten gebracht hat. Und Kardinal Schönborn, der sich für den Schutz der Familien einsetzt, empfahl eine Orientierung am Beispiel Frankreichs. Herr Kardinal, weiter so! Die Kirche trägt Mitschuld am Fortbestand eines nicht mehr funktionierenden Modells.

Als Rabenmutter zweier in Wien geborener Söhne erinnere ich mich noch an einen Kulturschock, als ich Anfang 1987 nach Österreich kam. Während mir die Pariser Ärztin, die meine Schwangerschaft diagnostizierte (in Frankreich war die Mehrheit der GynäkologInnen Frauen, im Gegensatz zu Österreich), riet, mein zukünftiges Baby sofort in einer Krippe anzumelden, war es in Wien ungehörig, seine Arbeit im ersten Jahr nach der Geburt wieder aufzunehmen. Babykrippen? Das war nur für die Arbeiterklasse.

In Tiroler Spitälern hingen sogar moralisierende Sinnsprüche: "Vertraue dein Kind keinem (Familien-)Fremden an." Die Geschäfte sperrten um 18 Uhr und am Samstag zu Mittag. Und die Schulen hatten Stundenpläne, die mit einem ganztägigen Beruf unvereinbar waren. Keine Kantinen mit warmem Essen wie in Frankreich! Man sollte auf die Großmütter zurückgreifen. Nur: meine Mutter war weit weg, sie hat mit Freude bis zu ihrem 67. Lebensjahr ihren Anwaltsberuf ausgeübt und als zweifache Witwe ihren Töchtern eingebläut, wie lebenswichtig es ist, berufstätig zu sein.

30 Jahre vor dem Phänomen von der Leyen

Außerdem kam ich aus einem Land, in dem seit den 1970er-Jahren ein Konsens in Bezug auf die Berufstätigkeit von Frauen bestand, den auch niemand im Entferntesten infrage zu stellen dachte - weder die katholische Kirche noch die gaullistische Rechte, nicht einmal die extreme Rechte. Sozialistische Minister, Ségolène Royal und Martine Aubry, ließen sich in der Klinik fotografieren, auf einem Arm das Neugeborene, in der anderen die Aktenmappe, um zu dokumentieren, dass sie weiterhin "im Amt" waren. Das war ziemlich lächerlich, aber es prägte. Politikerinnen wie Simone Veil oder feministische Intellektuelle wie Elisabeth Badinter haben mehrere Kinder geboren - und kein Mensch erregte sich darüber, 30 Jahre vor dem Phänomen Ursula von der Leyen.

Zur gleichen Zeit stellte man in Österreich die Frauen vor die Entscheidung (die "Wahlfreiheit") zwischen Mutterschaft und finanzieller Unabhängigkeit. Man brauchte kein Prophet zu sein, um vorauszusehen, dass sie sich zunehmend für die zweite Option entscheiden würden. Dennoch konnte nichts die ideologische Verschwörung von Konservativen und Rechtspopulisten erschüttern, ihren Glauben an die positiven Auswirkungen des "Kindergelds" auf die Geburtenraten. In Ungarn fährt die Rechtspartei mit dem gleichen Elan gegen die Wand, wobei das Modell der verlängerten Mutterkarenz bereits unter dem Kommunismus bestand. Eine gefährliche Gleichung. Je weniger gebildete Frauen arbeiten, desto weniger Kinder bekommen sie und desto größer werden auch die Spannungen mit jenen Bevölkerungsgruppen, deren Geburtenraten hoch geblieben sind: in Österreich bei den Türken, in Ungarn bei den Roma.

Fit-Machen für den Sex nach der Geburt

Und in Frankreich? Unter dem entmystifizierenden Titel "Sie haben alles außer der Gleichheit" erforschte die Korrespondentin der New York Times dieses Schlaraffenland, wo die Krankenkassen den Müttern nachgeburtliche vaginale Gymnastik bezahlen, "damit die Paare baldigst wieder Sex und neue Babys haben können", wie es eine Physiotherapeutin der Reporterin erklärt, - und wo die Frauen "dank dem Staat alles zu haben scheinen: Kinder, Arbeit, und oft auch eine Figur, um die man sie beneidet". Zum Beispiel Fleur Cohen, eine fesche 31-jährige Ärztin, die in der Pariser Métro mit ihren drei Kindern zwischen zwei und sechs Jahren von der US-Zeitung abgelichtet wurde, dazu in der Trage ihr viertes Kind, welches sie der Krippe ihres Spitals übergeben wird.

Hinter diesem Bild verbergen sich all jene Mütter, die Rekorde im Konsum von Psychopharmaka aufstellen - zum Schlafen, zum Durchhalten -, und die Schuldgefühle haben, sich von ihrem Neugeborenen zu trennen, in der Regel 13 Wochen nach der Geburt (18 Wochen ab dem dritten Kind). Vertraut man dem Magazin Elle, so sind die Frauen einstimmig dafür, zumindest ein weiteres Monat bei ihrem Baby bleiben zu dürfen. Dies käme leider der Wirtschaft zu teuer, antwortete Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot.

Trotz seiner Schwachstellen funktioniert das Modell. Immerhin wirken die Millionen FranzosInnen und SkandinavierInnen, die in Krippen oder Kindergärten aufgewachsen sind (meine Freundinnen sind bereits Großmütter), nicht verkorkster als der Durchschnitt in deutschsprachigen Ländern. Eine Studie in Frankreich hat aufgezeigt, dass Kinder berufstätiger Mütter weniger körperlichen oder sexuellen Übergriffen innerhalb der Familie ausgesetzt sind: Heute scheint die finanzielle Autonomie der Frauen einen höheren Schutzfaktor für Kinder darzustellen als das "mütterliche Opfer", sei es freiwillig oder unfreiwillig.

Mein älterer Sohn, der in Kopenhagen studiert, bemerkt, dass die jungen Dänen keine Bedenken haben, schon während ihres Studiums Familien zu gründen. Das kommt nicht nur von großzügigen öffentlichen Subventionen, sondern beruht auch auf der Gewissheit, dass Mutterschaft - ebenso wie Vaterschaft - nicht das Ende aller Karriereambitionen bedeutet. Eine wohl entspanntere, dem Leben aufgeschlossene Grundhaltung. (Joëlle Stolz, DER STANDARD, Printausgabe 7./8.5.2011)

Joëlle Stolz, seit 1987 Korrespondentin in Wien, erst für "Libération", nun für "Le Monde"; seit 2009 auch für Ungarn.

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Posting 1 bis 25 von 66
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aqualung
00
25.6.2011, 15:21
was ist also die lösung?

die kurze nennung "all jener Mütter, die Rekorde im Konsum von Psychopharmaka aufstellen - zum Schlafen, zum Durchhalten -, und die Schuldgefühle haben, sich von ihrem Neugeborenen zu trennen" reicht für michschon, um mir ein mulmiges gefühl zu bescheren bei demgedanken, Ö könnte das französische system übernehmen.
ich denke neben einem besseren bildungssystem (so dass nicht nur ungebildete frauen schon jung kinder bekommen) ist auch wichtig, frauen wirklich die wahl frei zu lassen, und sie bei beidem: mutterschaft alleine oder mutterschaft mit berufstätigkeit zu unterstützen

monkey makes the world go round
01
25.5.2011, 15:45
Je weniger gebildete Frauen arbeiten, desto weniger Kinder bekommen sie

versteh ich nicht. sonst irgendwer? und kann's mir erklären?

eva lindt
 
00
21.5.2011, 11:03
eine ansammlung subjektiver

werturteile.
na und?
mit dem gleichen recht darf ich meine daneben reihen> Was mir in frankreich aufgefallen ist, ich habe dort ein kind geboren, waren die vielen kinder auf den spielplätzen, die von oft bemerkenswert teilnahmslosen kinderfrauen beaufsichtigt wurden. waren kinder, die in scharen in allerfrühester stunde im buggy quer durch die stadt gekarrt wurden zu ihrer creche, das kuscheltier im arm, den daumen im mund, die gestressten eltern offensichtlich in gedanken schon ganz woanders. ich habe auch da zum ersten mal erlebt, wie ein mann unter der doppelbelastung beruf und kinderbetreuung, die er sich mit seiner frau geteilt hat, zusammengebrochen ist. ich kenne viele französische frauen, die gerne zuhause geblieben wären, sich da

Minister der Ökomonie
01
20.5.2011, 12:25
Warum ist es in einer Welt...

... deren Ressourcen für unseren aktuellen Lebensstil nicht reichen - und das wiss mittlerweil jedes Kind - immer noch Ziel, mehr Kinder in die Welt zu setzen? Da wird massiv auf Quantität statt auf Qualität geachtet - wobei ich nicht die Kinder an sich meine - sondern deren Aussichten auf die Zukunft. Und damit meine ich auch nicht die Kitas, Schulen, Lehrstellen, Unis und Berufe, sondern auch ganz schlicht und ergreifend Wasser und Luft.
Anstatt zu jammern, dass wir so wenig Kinder bekommen, und diese unsere Karierre behindern, wäre es doch besser, keine Kinder zu bekommen und dafür zu sorgen, dass unsere Karrierren keine reine Ressourcenvernichtung ist, sondern sich mit dem Erhalt und Aufbau des Planeten beschäftigen.

eva lindt
 
00
21.5.2011, 02:55
tja,

wie wäre wohl in dem fall ein mehrheitlich muslimisches wien?

Minister der Ökomonie
00
25.5.2011, 17:25
Haben Sie gelesen was ich geschrieben habe?

Wir sind WELTbüger. Ressourcenvernichtung trifft UNS ALLE. Sie haben Angst, dass Wien von Muslimen überlaufen wird, wenn die Österreicher keine Kinder bekommen. Ja und denken Sie, die Muslime müssen nicht ebenso fertig werden mit der Vergiftung und Verknappung der Weltressourcen? Setzen Sie Kinder nur deswegen diesen Bedingungen aus, weil Sie es Muslimen nicht gönnen, alleine an der Zerstörung zu krepieren? Wien ist ebenso auf der Welt und ebenso betroffen. Und: Sollte Ihr Post Ausdruck Ihrer Sorge sein: Freuen Sie sich halt, dass nicht die österreichischen Kinder ersticken und von Kriegen um Wasser bedroht sein werden... Verhüten Sie und lehnen Sie sich zurück.

Spucks
23

Frankreich als Ideal?
Ich gebe zu, ich habe keine eigenen Erfahrungen gemacht, aber angeblich soll das kein sehr kinderfreundliches Land sein.

Frankreich sollte man auch nicht mit Skandinavien vergleichen - in Skandinavien gibt es nicht sehr viele Eltern, die es sich einfallen lassen würden ihre Babys mit 13 Wochen(!) ganztags(!) in eine Krippe zu geben. In Schweden nehmen die meisten Einrichtungen Kinder auch gar nicht unter 12 Monaten. Es ist dort aber selbstverständlicher, dass auch Männer in Karenz gehen, bzw. dass beide Elternteile Stunden reduzieren, deshalb arbeiten Frauen früher wieder. Das hat nichts mit "Ich brüte mein Kind aus und dann kommts so schnell wie möglich in die Krippe" zu tun, wie es in F offenbar der Fall ist.

auf den zweiten Blick
00
18.5.2011, 23:14
...angeblich soll das kein sehr kinderfreundliches Land sein.

Ihre Sicht passt ganz gut zum Ausspruch aus Tirol.

Und warum ist die Geburtenrate so niedrig in Ö und in Frankreich nicht ?

Telejazza
05
Unternehmen sind gefragt...

Meiner Meinung nach sollte man von den Unternehmen verlangen, Elternteilen (muss ja nicht immer die Frau sein, die mehr zuhause ist) nach ein paar Jahren im Teilzeitjob auch wieder einen Fulltimejob mit Karriere zu ermöglichen.
Zwischen Elternteilen, die vielleicht traditionell ganz zuhause bleiben möchten und Top-Karrieremenschen, deren Beispiele bei solchen Themen immer in die Auslage gestellt werden, gibt es auch noch Menschen, die die Erziehung ihrer Kinder nicht zur Gänze an irgendwelche Institutionen auslagern wollen und nach ein paar Jahren wieder einen Fulltimejob mit Perspektiven angehen wollen.

anna b
02

Man sollte auch Unternehmen mit einer entsprechenden Groesse dazu verpflichten, Betriebskindergaertengruppen in der Naehe des Arbeitsplatzes zu betreiben. Das wuerde IMHO wesentlich mehr helfen, als jedes Teilzeitmodell.

vandermonde
06
Ja..

...allerdings würden wir dafür einen Umbau unseres Wirtschaftssystems benötigen. so dass obligatorische Überstunden und monatelange Auslandsaufenthalte nicht mehr quasi den "Ritterschlag" in der Karriereplanung darstellen. Außerdem wäre ein Reduzierung der Arbeitszeit auf z.B. 30 Stunden angebracht.

Solange die Kriterien zählen, die vor allem männliche Lebensentwürfe stützen, solange wird es auch diesbezügliche Probleme geben. Und natürlich müssen die beruflichen Aussichten und Chancen angeglichen werden.

Es sollte nicht mehr möglich sein, dass ein Arbeitgeber nur aufgrund des Geschlechts die Wahrscheinlichkeit für die Inanspruchnahme von Karenz ableiten kann.

ca ramba
21

Keine Kinder zu kriegen ist ein Dienst an der Menschheit (angesichts eines überbevölkerten Planeten).

muhme
14
trotz guter ausbildung nicht arbeiten zu gehen

wäre dann ein dienst an einer gesellschaft, die ohnehin nicht geng arbeitsplätze hat, oder?

Niko Sli
41
es klingt zwar schlimm,

aber früher wurden mädchen, bzw in seltenen fällen auch heute noch, in ihrer kindheit bereits mehr von den müttern im Haushalt eingeführt. Sie mussten beim kochen&putzen mithelfen was sie für später besser auf den alltag vorbereitet hat. heutzutage sind viele damit überfordert.

ich weiß, dass klingt jetzt extrem frauenfeindlich... aber für mich hat sich dieser eindruck gebildet. ich lass mich gern belehren

noirc80
01

es klingt nicht nur so, es ist!

Lectrice
05

Was hindert Sie als Mann daran das zu lernen?

Kopf schüttel.

desperate
08
was ist mit den buben

viele mädchen sind heute auf den alltag genauso wenig vorbereitet wie die jungen. mir als berufstätiger, alleinerziehender mutter zweier söhne liegt daran, dass sie auch waschen, bügeln, staubsaugen und kloputzen können. abgesehen davon, dass solche leistungen, die meist von der frau erbracht als selbstverständlich hingenommen werden, immer schlecht bezahlt und als "unwürdige" frauenarbeit angesehen werden. es geht nicht darum, dass man "putzfimmel hat", sondern dass man sich selbst gemäß der gesellschaftlicher gepflogenheiten selbst versorgt und seine eigene mitte nicht unbedingt im vorgarten des nachbarn hat.

Aurora17
07
mah fällt es dir wirklich so schwer oder stellst dich nur so?

1. wie wärs mit den Jungs, sind die fürs Mithelfen zu schade?

2. meine Tante war im hohen Alter von 90 noch empört und traurig über den Verlust ihrer Kindheit durch aufziehen ihrer 10 jüngeren Geschwister

3. wenn ich meine Kraft ausbeute und neben dem Beruf auch noch Kinderarbeit leiste erwarte ich das NATÜRLICH auch vom Lebenspartner, logo oder?

Lilith Boessse
 
24
irgendwie simma eh schon ziemlich viel leut' auf

dieser erd'.

Lectrice
04

Danke - sehr guter Artikel.

Wäre ja höchst an der Zeit, dass in Ö mal wer aufwacht - die Realität ist ohnehin schon den "Zuständen" voraus.

Lilly Rush
 
05
Kindergeld

Ich erinnere mich mich mit Schaudern an das alte Kindergeldsystem zurück: Man durfte nur bis zu einer gewissen Summe dazu verdienen. D.h. je mehr eine Frau vor der Geburt verdient hat, desto weniger Stunden durfte sie nachher arbeiten um nicht gleichzeitig den Anspruch auf das Kindergeld zu verlieren.
Immer noch wird Berufstätigkeit bei Jungmüttern scheel angesehen.
Wenn man Müttern einredet wegen der Kinder zu Hause zu bleiben, kreiert man abhängige Frauen.
Ich bin dankbar für jeden Artikel wie diesen, der zum Umdenken beiträgt.

Freigeistin1
91

Weil die Mutter 3 Jahre zu Hause ist, ist sie dann ihr Leben lang abhängig vom Gatten? Versteh ich nicht.

vandermonde
13
Nach 3 Jahren Babypause hat "frau" ...

...sicher Aussicht auf ein so gutes Gehalt, dass es ökonomisch sinnvoll ist, dass "man" den größeren Part der Kinderbetreuung übernimmt.

Und natürlich macht es beim Arbeitgeber einen guten Eindruck, wenn "frau" dann (schon) wieder eine Pflegefreistellung beantragt.

"Ein Leben lang abhängig": Nicht unbedingt, aber die Wahl mit schlechte bezahlten, unsicheren Halbtagsjobs, eventuell (sporadischen) Alimenten und sozialen Unterstürzungsleistungen über die Runden zu kommen oder weiter an der Seite eines vollberufstätigen Mannes mit einem ordentlichen Einkommen zu leben, ist nicht unbedingt eine wirklich vollkommen "freie" Entscheidung.

Ganz abgesehen davon: Was wird, wenn die Kinder "groß" sind?

Freigeistin1
11

#oder weiter an der Seite eines vollberufstätigen Mannes mit einem ordentlichen Einkommen zu leben, ist nicht unbedingt eine wirklich vollkommen "freie" Entscheidung.#

Und was ist an der Entscheidung so schlecht?
Warum gehen Sie von einer Trennung aus? Die freie Entscheidung habe ich ja schon getroffen - ich habe mich GANZ FREI für ein Leben mit meinem Mann entschieden - und umgekehrt. Was ist daran "unfrei"?

Tethys
22

Sind Sie auch frei zu gehen?

Wie siehts da bei Ihnen aus?

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