Verein "Aktive Arbeitslose"

"Jede AMS-Schulung ist eine Dequalifizierung"

Sandra Ernst Kaiser, 12. Mai 2011, 07:00
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    foto: aktive arbeitslose

    Martin Mair, Obmann des Vereins "Aktive Arbeitslose": "Die Arbeitsmarktpolitik ist völlig undemokratisch und menschenrechtswidrig, weil sie die Betroffenen zu passiven Objekten macht."

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    Karin Rausch: "Wenn man bei einer Demonstration mit geht und gesehen wird, ist es im Prinzip das beste Zeichen."

Über die Schwierigkeiten Erwerbsarbeitslose zum kollektiven Widerstand zu organisieren und AllianzpartnerInnen zu finden - dieStandard.at-Interview

Auf dem Schreibtisch stehen ein Computer und ein Faxgerät. Aktenordner reihen sich in den Regalen. Darin dokumentiert Martin Mair seine Recherchen zum Thema Erwerbsarbeitslosigkeit. Seine Wohnung im 19. Wiener Gemeindebezirk dient ihm auch als Arbeitsplatz, wiewohl er ohne Erwerbsarbeit ist. Der Obmann des 2009 gegründeten Vereins "Aktive Arbeitslose" will die mit dem Vorurteil "faul" stigmatisierte Gruppe aus der Vereinzelung holen und Missstände in der Arbeitsmarktpolitik aufzeigen. Mair bezeichnet das AMS als die "größte Firma Österreichs" - immerhin zählt sie derzeit rund 240.000 Erwerbsarbeitslose. Erwerbsarbeitslosigkeit ist kein leichtes Geschäft. Diese Gruppe zu vertreten scheinbar ebenso nicht, wie Martin Mair und Karin Rausch, auch im Vorstand aktiv, mitteilen. Im Gespräch mit dieStandard.at schildern die "Aktiven Arbeitslosen" die Vereinsarbeit und "Aufreger", mit denen Erwerbsarbeitslose in Österreich konfrontiert sind.

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dieStandard.at: Erwerbsarbeitslosen wird unterstellt, dass sie faul sind. Im öffentlichen Diskurs wird die Phrase "soziale Hängematte" dafür verwendet. Ihr Verein heißt aber "Aktive Arbeitslose". Was steckt hinter der Vereinsbezeichnung?

Martin Mair: Aktive Arbeitslose heißen wir, weil wir einen positiven Namen verwenden wollten. Andere Initiativen haben Namen gewählt, die negativ konnotiert sind, etwa "AMSand".

dieStandard.at: Der Verein stellt den Anspruch, eine Lobby für Arbeitslose zu sein.

Mair: Ja, das wäre das Ziel. Aber als Lobby für Arbeitslose sind schon Arbeiterkammer und Gewerkschaft gescheitert. Sie haben die Arbeitsloseninteressen genau nicht vertreten. Wir versuchen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten selbst zu organisieren.

dieStandard.at: Erwerbsarbeitslose sind sehr vereinzelt und nur schwer zu organisieren. Wie gehen Sie an die Sache heran?

Mair: Hinzu kommt, dass sie oft auch sehr demotiviert sind. Es gibt durchaus auch Leute, die in der sogenannten Hängematte liegen - wobei das durchaus verständlich ist. Wenn man keine positive Perspektive hat, wozu soll man sich anstrengen bei diesem Spiel noch mitzumachen? Insgesamt ist es ein sehr verdrängtes Thema und somit gibt es keine kontinuierliche Vertiefung.

dieStandard.at: Dem Vereinsprogramm ist Kritik am neoliberalen Kapitalismus zu entnehmen. Gerade aber im Neoliberalismus spielt das Aktivitätspostulat eine große Rolle. Im Endeffekt ist selbst das Scheitern missgelenkte Aktivität. Spielen Sie mit ihrem Verein nicht genau in diese Kerbe?

Mair: Nein, das sehe ich nicht so. Dem Konzept der Arbeitslosigkeit wird Passivität zugeschrieben. Viele Menschen empfinden es auch als Provokation, wenn Arbeitslosigkeit mit Aktivität in Zusammenhang gebracht wird.

dieStandard.at: Also eine Anti-These zu den glücklichen Erwerbsarbeitslosen?

Mair: Ja. Zum Glücklich-Sein durch Nichts-Tun stellen wir ein Pendant dar. Es gibt auch die Aktivierung des AMS - und genau diesen Aktivitätsbegriff deuten wir um, indem wir sagen: Wir lassen uns bestimmte Dinge nicht gefallen, und wir lassen uns nicht in die Passivität drängen.

dieStandard.at: Was genau lassen Sie sich dabei nicht gefallen?

Mair: Die Arbeitsmarktpolitik ist völlig undemokratisch und menschenrechtswidrig, weil sie die Betroffenen zu passiven Objekten macht, die hin und her geschoben werden. Arbeitslose werden mit der Begründung in Maßnahmen gesteckt, dass es angeblich Vermittlungsdefizite gäbe. Das heißt, die Opfer der Wirtschaft werden zu Tätern gemacht. Das AMS ist dabei eine zwischengelagerte bürokratische Institution, die die Vorgaben der Politik umsetzt, indem etwa Langzeitarbeitslose in Schulungen gesteckt werden, um die Statistik zu beschönigen.

dieStandard.at: Die Arbeitslosenstatistik führt aber nur diejenigen an, die sich auch beim AMS als solche melden. Man kann davon ausgehen, dass das lediglich Personen sind, die Ansprüche auf Sozialleistungen haben. Diejenigen die keine Ansprüche haben - viele davon sind Frauen und MigrantInnen - befinden sich in einer Grauzone. Versuchen Sie auch die "versteckten Arbeitslosen" zu erreichen?

Mair: Unsere Möglichkeiten sind aufgrund der Vereinsgröße sehr beschränkt. Das ist natürlich angedacht, aber das übersteigt die realen Möglichkeiten.

dieStandard.at: Welchen Handlungsspielraum im Widerstand gegen restriktive Arbeitslosen-Politik hat der Verein dann?

Mair: Wir machen zum Beispiel Aktionen, gehen auf die Straße und versuchen dabei die Ursachen der Probleme aufzuzeigen. Wir solidarisieren uns mit diversen Gruppierungen, um überhaupt Sichtbarkeit zu erlangen.

Karin Rausch: Wenn man bei einer Demonstration mit geht und gesehen wird, ist es im Prinzip das beste Zeichen und eben unsere Möglichkeit, Menschen zu erreichen.

dieStandard.at: Den Verein gibt es nun seit drei Jahren. Welche arbeitsmarktpolitische Entwicklung beobachten Sie?

Mair: Ein großer Schnittpunkt war die ALVG-Novelle 2007. Die Mindestsicherung ist ein Aufreger für uns, ebenso dass durch das Budget-Belastungspaket die Berufsunfähigkeitspension schwieriger zu bekommen ist als vorher. Das sind verschiedene Baustellen, aber sie passen gut zusammen und verweisen auf einen zunehmend repressiven Sozialstaat.

dieStandard.at: Die Anrechnung des PartnerInnen-Einkommens wird nach wie vor als Grundlage zum Arbeitslosengeld herangezogen. Ist das auch ein Thema der "Aktiven Arbeitslosen"?

Mair: Ja, das beschäftigt uns natürlich auch. Bei Alfred Gusenbauer war das noch ein Thema. Man wollte damals zumindest die Grenze erhöhen. Jetzt ist überhaupt keine Rede mehr davon. Nicht einmal die Arbeiterkammer redet darüber. Ich habe bei einer Veranstaltung auch PolitikerInnen darauf angesprochen. Etwas zu erreichen war leider unmöglich. Für uns ist es sehr schwer, Allianzpartner zu finden.

dieStandard.at: Nun ist es aber auch so, dass Erwerbsarbeitslose auch Rechte haben.

Mair: Beim AMS wird einem das aber nicht gesagt. Man wird nur über die Pflichten informiert. In den Broschüren des AMS wird etwa dargestellt, wie toll der Betreuungsplan ist. Aber nirgends steht, dass man den Betreuungsplan auch beeinspruchen kann. Es werden einem Verhaltensregeln aufgezwungen. Das ist auch bei den AMS-Maßnahmen so, die man ebenso unterschreiben muss. Rechtsgrundlage dafür gibt es keine. Derzeit arbeiten wir an einer Broschüre, wo die Rechte der Arbeitslosen aufgelistet sind.

dieStandard.at: Die "Aktiven Arbeitslosen" sind auch beratend aktiv. Betreuungspläne beinhalten auch sogenannte Schulungsmaßnahmen. Immer wieder hört man davon, dass gut ausgebildete Personen in Kurse müssen, die eine Dequalifizierung bedeuten. Was raten Sie solchen Personen?

Mair: Das ist an und für sich schon rechtswidrig, weil gesetzlich festgehalten ist, dass die Qualifikation zu erhalten oder auszubauen ist.

Rausch: Jede AMS-Schulung ist eine Dequalifizierung. Und wenn man in diese Maschinerie hinein gerät, muss man sich total prostituieren.

dieStandard.at: Aber welche Alternative gibt es dann? Was raten Sie den Betroffenen, denn bei Fernbleiben wird ihnen der Bezug gesperrt?

Mair: Man muss erst einmal die Lust haben, gegen das AMS zu kämpfen. Man muss eine Rechtsaufklärung machen. Diese muss an den Geschäftsstellenleiter geschickt werden, weil er dafür verantwortlich ist. Wenn man ihn mit dem Widerstand konfrontiert, gibt es meistens keine Probleme, weil er verpflichtet ist, diese Gesetze einzuhalten.

dieStandard.at: Wie erklären Sie sich, dass linksgerichtete Parteien den Problemen rund um Arbeitslosigkeit so viel Desinteresse entgegenbringen?

Mair: Es ist ein schweres Thema. Es ist außerdem ein Thema, wo auch Linke keine schnellen Erfolge feiern können. Auch für die Mitgliedergewinnung sind Arbeitslose eher uninteressant. Wir kommen mit unseren Themen nicht einmal bei den Grünen durch. Dabei darf man aber nicht vergessen: Die Grünen haben der Mindestsicherung zugestimmt, obwohl diese nicht nur menschenrechtswidrig, sondern auch verfassungswidrig ist.

Rausch: Ich glaube, der Hut brennt noch zu wenig. Es gibt die Dynamik, dass Leute zu den Arbeitslosen sagen: Wenn Du Brot, Handy und eine Kamera hast, warum regst Du Dich dann auf?

(Die Fragen stellte Sandra Ernst Kaiser, dieStandard.at, 12.5.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 147
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monkey makes the world go round
20
15.5.2011, 22:10
ganz neutral gesagt

Warum manche erwerbslosen Menschen nicht nach einer regulären Arbeit suchen?
Z.B.weil eine geringfügige Beschäftigung (ca. 360 Euro) zusammen mit dem AMS-Taggeld genug Kohle bringt. Wenn ich vorher gut verdient habe, kann ich bis zu 1100 Euro ALG bekommen. Da ist ja blöd, wer 40 Stunden arbeitet.

Aber 'Dequalifizierung' ist ein Schmarrn.

Zizibe
01

Besonders wo man Arbeitslose 6-9 Monate bekommt, gell?:((

RS69
 
02
16.5.2011, 22:14

"Wenn ich vorher gut verdient habe, kann ich bis zu 1100 Euro ALG bekommen."

Wenn SIe vorher gut verdient haben, sind 1100 wenig - und SIe versuchen. wieder was besseres zu erreichen.

Je qualifizierter der Job, desto weingier gut passende gibt's - desto länger kann's dauern.

Zizibe
00

Meistens bekommt man nachher nichts und ist nicht mehr versorgt. Schulungen sind zwar keine Dequalifizierung, aber für viele Menschen sinnlos und wenig hilfreich und es wäre besser sowie billiger, wenn man die Unterstützungszahlungen länger und problemloser leisten würde.

suche prov.freie(!) 3ZiWhg in/um Wien
00
18.5.2011, 21:19

Genau so ist es.

Erimet
00
15.5.2011, 19:56
Nicht jede AMS-Schulung ist schlecht.

Die meisten schon, aber manchmal gibt es auch Ausnahmen.

Es liegt am AMS-Kunden, für diese Ausnahmen zu sorgen, die Berater werden das nicht tun. Man muß die Berater auch sprichwörtlich zur Unterstützung zwingen, unter Einsatz aller denkbaren Mittel. Was sich wiederum nur für AMS-Kunden auszahlt, die nichts mehr zu verlieren haben...

Zizibe
00

AMS-Kunden?
Alleine die Bezeichnung!:((
Was machen denn die Berater, dass das Wort Kunden hier passen würde?

suche prov.freie(!) 3ZiWhg in/um Wien
01
18.5.2011, 21:34
Nachdem ich aktuell aus nächster Nähe bei mehreren Fällen sehen kann wie das AMS werkt, kann ich nur sagen, dass das AMS selbst bei aktiven

Verhalten und Vorschlägen Arbeitsloser eher als Verhinderer und Verzögerer wirkt denn als unterstützender Partner, der wirklich (= sinnvoll) hilft, wieder schnell auf die eigenen Beine zu kommen.

Da müssen z.B. manche Monate(!) auf eine "Abklärungswoche" warten, die nur das bestätigt, was vorher schon klar war - und verpassen dadurch den Start der für sie sinnvollen Kurse, der folgende Kurs ist ein Abendkurs ("das dürfen wir nicht genehmigen") und der nächste Tageskurs ist erst im Herbst (-> es wird in Kauf genommen, dass man u.U. so lange arbeitslos ist). In der Abklärungswoche, in der geklärt werden soll, ob man für IT-Kurse geeignet sind, sitzen übrigens auch Leute, die seit >30 Jahren in der IT (auch für namhafte Firmen) tätig waren...

Zizibe
00

Dafür darf man die Bewerbungen gleich online eintragen, dass der AMS-Berater wirklich gar nichts mehr machen muss. Er schreibt dann nur in die Betreuungsvereinbarung, dass man viele Absagen erhalten hat.
Ist aber eh gscheiter er tut nichts, weil das könnte nur noch mehr schaden.

Ernst Guevara
01
13.5.2011, 10:49
in den 70er jahren gab es in italien die sog. arbeiteruntersuchungen

linke aktivistInnen, einer der bekanntesten ist toni negri, haben sich mit den fabriksarbeiterInnen zusammengesetzt und über die arbeitssituation geredet. es ging um eine verknüpfung von theoretischer analyse und erforschung mit politischem aktivismus. durch kollektive auseinandersetzung mit den arbeitsbedingungen, aber auch den zielen und wünschen der arbeiterInnen, sollte eine politisierung erreicht werden. die arbeiterInnen sollten sich ihrer lage bewusst werden, sich ihre geschichte aneignen und für veränderungen selbstbestimmt kämpfen. diese arbeiteruntersuchungen waren in italien eng verbunden mit der autonomen szene. heute müsste man das gleiche wieder machen, nur halt weniger mit den arbeiterInnen, sondern den erwerbsarbeitslosen.

Zizibe
00

Und dann was bewirken? Dass die Arbeitslosen wie die Tierschützer in Untersuchungshaft landen, weil sie den Besserverdienern und Rumsitzern angeblich alles zu neidig sind und ja ganz bestimmt selbst viel zu negativ, als dass sie einen tollen Job verdient hätten, der ihrer Qualifikation entspricht?
Machen Sie sich nicht lächerlich. Ich glaube nicht mehr an die Weltverbesserung.

David Mungo
12
13.5.2011, 06:40
Und warum soll das ein Frauenthema sein?

Oder habe ich verschlafen, dass seit Neuestem die Mehrheit der Arbeitslosen weiblich ist?

suche prov.freie(!) 3ZiWhg in/um Wien
00
18.5.2011, 21:35

Ich habe mich auch gefragt, warum das auf diestandard gelandet ist ...

The Red In The Sky Is Ours
03
12.5.2011, 23:17
Die Anrechnung des PartnerInnen-Einkommens wird nach wie vor als Grundlage zum Arbeitslosengeld herangezogen.

Stimmt nicht!
Das Partnereinkommen wird nur bei der Notstandshilfeberechnung herangezogen liebe Frau Kaiser.

Zuben Elgenubi
01
12.5.2011, 21:27

Mair: "Die Grünen haben der Mindestsicherung zugestimmt, obwohl diese nicht nur menschenrechtswidrig, sondern auch verfassungswidrig ist."

Können Sie mir bitte erklären, warum die Mindestsicherung Ihrer Meinung nach sowohl menschrechtswidrig als auch verfassungswidrig
sein soll?

Zizibe
00

Bringt einer verheirateten Frau eh auch nichts, wenn der Mann ein bisschen Geld bekommt. Arm und rechtlos, daher ist die Diskussion am richtigen Ort gelandet.

Renquist
19
12.5.2011, 21:08

"das ams ist nicht da um ihnen einen job zu suchen" mein persönliches ams highlight, aus einem dieser monatlichen termine, beim betreuer :)

trace route
04
13.5.2011, 00:08
Echt? Das wurde Ihnen mitgeteilt? Kann mir allerdings tatsächlich vorstellen, dass die dort echt solche Sprüche klopfen.

Ein Aspekt geht im obigen Artikel unter: Das AMS ist nicht nur die größte Firma, sondern auch der größte Employer von Versagern mit dem richtigen (dh SPÖ) Parteibüchel. Dawerden völlig sinnlose Kurse angeboten, die den Arbeitslosen rein gar nichts nützen, sie nützen nur einem: dem Montostand von den Leuten welche diese Kurse anbieten. Und die über Freunderlwirtschaft und das richtige Parteibüchl zu diesem Posten gekommen sind.

Das sollte auch mal gesagt werden.

An und für sich wäre die Idee super, Arbeitslosen SCHULUNGEN anzubieten in Richtung von Jobs die am Arbeitsmarkt gefragt sind.

Aber BITTE NICHT mit DERARTIG SINNLOSEN Schulungen !!!

dünneseis
00
16.5.2011, 10:41
ich wollte jetzt nicht parteipolitisch werden, aber der zweite und letzte satz müssen kommentiert werden

1. auch wenn die beraterInnen evetuell alle spö parteibüchel haben machen grad die einen guten job , das konnte ich selbst erleben. auch wenn ich meine neuen jobs selbst gefunden habe fühlte ich mich immer gut betreut.
2. ist der jahrelange leiter des ams doch ein övp mann. wenn also wer mit dem schulungsangebot des ams zu tun hat,dann doch er und nicht die beraterInnen

dünneseis
01
16.5.2011, 10:36
so ein uninformiertes posting: die mitarbeiterinnen sind sehr gut

woran es mangelt, ist gute führung und kontrolle:
aus meiner sicht ist das ams als auftraggeber für form und ausführende der schulungen mal zu prüfen: ein freund hat denen mal eine schulung vorgeschlagen, die für das gleiche ergebnis (berechtigungsprüfung) nur 1/3 gekostet hätte als die offizielle schulunsfirma des ams: abgelehnt.
ich kann mir nicht vorstellen, dass beim ams alles mit guten dingen zugeht. dabei fällt mir wieder ein, dass der letzte finanzchef sang und klanglos wegen korruption entsorgt wurde....

Zizibe
00

Die AMS-ler sind die Größten, ja, ja, ja!!!

Und ich bin das Christkind.:)

Lectrice
00
12.5.2011, 22:49

Den lukrativen Bereich haben's ja den Personalberatern überlassen.

Zizibe
00

Sind auch nicht besser.

Ich frage mich, wie überhaupt so ein Gewerbe entstehen konnte und das ohne jeden Qualitätsstandard.

Gschisti Bohawiczek
01
12.5.2011, 20:32
P.S. Frau Kaiser! Haben Sie schon mal versucht, mit den AMSandstrand Frauen

in Kontakt zu kommen?
Die wissen wenigstens, wo es für Frauen so lang geht. Den Mair dürfen Sie da nicht fragen, da sind sie an der völlig falschen Adress'

Gschisti Bohawiczek
01
12.5.2011, 20:30
Viele davon sind Frauen - und was sagt der Mair?

Diejenigen die keine Ansprüche haben - viele davon sind Frauen und MigrantInnen - befinden sich in einer Grauzone. Versuchen Sie auch die "versteckten Arbeitslosen" zu erreichen?`

Frau Kaiser, vergessen'S den Mair - der ist einfach nicht der richtige (Mann), um die Probleme von erwerbslosen Frauen auch nur ansatzweise zu begreifen,
ich hab so meine Erfahrungen mit dem Typen.

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