Urteil

Schmerzensgeld für Vater

16. Mai 2011, 09:49

Er durfte Kind nicht treffen: "Ungewöhnliches" und richtungsweisendes Urteil - Justiz prüft Gesetzeslage

Wien - Dass der Oberste Gerichtshof einem Vater erstmals Anspruch auf Schmerzensgeld einräumte, weil die Mutter nach der Trennung den Kontakt mit dem Kind verhindert haben soll, sorgt nun in der Politik für Rumoren.

Obsorge: Neuer Gesprächstermin ausständig

Im Justizministerium will man sich das Urteil genau anschauen und prüfen, ob es Nachbesserungsbedarf gibt, hieß es aus dem Büro von Ministerin Beatrix Karl (ÖVP). So es gesetzlichen Änderungsbedarf gäbe, würde dies im Zuge der ohnehin geplanten Familienrechtsnovelle passieren. Einen Termin für Verhandlungen zu dieser Novelle zwischen der neuen Justizministerin und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), unter anderem zur gemeinsamen Obsorge nach Scheidungen, gibt es aber bisher nicht.

Für Heinisch-Hosek zeigt das Urteil, dass das Besuchsrecht gleich bei der Scheidung geregelt werden sollte, erklärte ihre Sprecherin am Sonntag. Gesetzlichen Änderungsbedarf sieht die Ministerin nicht, es gebe ja schon Rechtsmittel, dass Frauen mit Strafen belegt werden können, wenn sie das Besuchsrecht unterbinden. Die "zweite Seite der Medaille" dürfe aber in der Debatte auch nicht fehlen, nämlich dass es viele Väter gebe, die ihr Besuchsrecht nicht wahrnehmen und Kinder gar nicht abholen. In diesen Fällen gebe es keine Strafen - es sei durchaus überlegenswert, über entsprechende Sanktionen nachzudenken.

Der Hintergrund: Ein Vater, der seinen mittlerweile 15-jährigen Sohn seit mehr als vier Jahren nicht mehr gesehen hat, weil seine Ex-Frau das Besuchsrecht unterlaufen habe, fordert laut ORF von seiner Ex-Frau rund 7000 Euro für psychische Schmerzen. Ihm sei es um die "symbolische Wirkung" gegangen, es sei ihm egal, sagte er demnach, ob er das Schmerzensgeld jemals erhält. Der Oberste Gerichtshof (OGH) ist dieser Meinung offenbar gefolgt - und hat dem Anspruch nun recht gegeben.

"Ungewöhnliches" Urteil

Für Anwältin Britta Schönhart ist das "natürlich sehr ungewöhnlich, weil erstmalig hat der OGH ausgesprochen, dass seelische Schmerzen, die dadurch entstehen, dass man keinen Kontakt zum Kind hat, ersatzfähig sind".

FamilienrechtsexpertInnen halten das Urteil für richtungsweisend, weil "eine bisher gesetzlich bestehende Verpflichtung, dass ein Elternteil den anderen Elternteil in den Augen des Kindes nicht heruntermachen soll, erstmals mit einer drastischen schadensersatzrechtlichen Folge ausgestattet wird", meint Michael Stormann vom Justizministerium. Das sollte den Eltern "ein Wink sein, das Kind nicht in ihre Streitigkeiten hineinzuziehen". (APA/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 16.5. 2011)

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Posting 1 bis 25 von 883
Johannes St.
 
00
13.6.2011, 07:20
die armen Väter, von denen angeblich 10tausende existieren die ihre Kinder nicht sehen dürfen und wo allein bei dem Veranstalter dieser Demo am 7.6. tausende Mitglieder sind

nach Eigenangaben waren auch der Demo lediglich 70 Teilnehmer. Und mit Schrecken muss ich feststellen, dass auch diesmal wieder Kinder mitgezerrt wurden.
Natürlich auch viele Frauen dabei, wahrscheinlich unter den Männern auch viele Freunde und Familie - also nicht DIREKT betroffene, sondern bestenfalls Betroffene zweiten Grades.
Also vielleicht 10 bis 15 Väter, von denen wahrscheinlich die meisten ihre Kinder ohnehin sehen dürfen und nur einfach der Öffentlichkeit Lügen erzählen...

fersuchung
22
23.5.2011, 13:51
ich fasse zusammen:

väterrechtler möchten gerne daß

- sie mit irgendwelchen frauen ungeschützt rumvögeln können und die verhütung der frau überlassen.

- ist sie durch verhütungsfehler schwanger geworden, dann möchten sie sie unter druck setzen können, damit sie abtreibt oder das kind weggibt. gelingt ihnen das nicht, möchten sie die versorgung des kindes (finanziell und in naturalien) ganz auf die frau abschieben.

- verschweigt sie die schwangerschaft (weil er klargemacht hat, daß er kein kind will und keinesfalls dafür zahlt) ist sie böse weil sie ihm "sein kind entzieht".

- sagt sie es ihm, ist sie böse weil sie ihn damit unterdruck setzt und ihm "ein kind unterschieben will".

fersuchung
12
23.5.2011, 19:03
und nachdem ich jetzt noch lernen durfte

daß die övp NUR aus feministen besteht, verabschiede ich mich - und wie gesagt: ich bin total froh daß es auch männer gibt, die ihr hirn zum denken verwenden und mit ihren partnerinnen, expartnerinnen und kindern vernünftig und einträchtig umgehen. :-)

"Her Master's Voice"
11
23.5.2011, 16:33
Ich fasse zusammen:

Frauenrechtlerinnen möchten gerne dass

- sie mit irgendwelchen Männern ungeschützt rumvögeln können und die Verhütung dem Mann überlassen.

- ist sie durch Verhütungsfehler schwanger geworden, will sie zwar alleine entscheiden aber der Mann soll für ihre Entscheidung die Rechnung bezahlen.

- akzeptiert er das (ungewollte) kind nicht, ist er böse weil er sich nicht um "SEIN" Kind kümmert.

- akzeptiert er es, ist er böse, weil er sich nicht widerspruchslos entsorgen lässt und der Mutter "IHR" Kind wegnehmen will.

- in allen Punkten sieht die Frau die soziale Vaterschaft als maßgeblich aber seltsamerweise soll fürs Bezahlen die biologische Vaterschaft maßgeblich sein.

Als Lohn fürs Vögeln, oder was? :-)

grauekatze
11
25.5.2011, 11:34
sie sind ja ein richtiger sonnenschein

aber ab jetzt dann wieder jeden morgen die medikamente nehmen bitte, sonst wirds wirklich bitter.

"Her Master's Voice"
00
25.5.2011, 14:08
Stimmt, das ist mein Name. Sonnenschein

Fred Sonnenschein.
Agent 006 mit der Lizenz zum Posten. ;-))

A.B. Artig1
00
30.5.2011, 08:59

Na Lizenz habens eindeutig keine, bei der Masse an gesperrten Beiträgen, die in der Box hängen bleiben...

fersuchung
11
23.5.2011, 17:45
der witz ist

daß ich die gründung von väterrechtsgruppen am anfang noch positiv gefunden hab, weil es ja wirklich einige probleme gibt die man lösen müßte - zb wie man das in den griff kriegt, daß ganz offensichtlich paare ihre unaufgearbeitete, gescheiterte beziehung auf dem rücken der kinder ausleben und jede gelegenheit benutzen, sich gegenseitig eins reinzusemmeln. aber das ist wohl eher eine frage von mediation, und das kostet geld.

nur wenn man sich so ansieht daß außer gelebter frauenfeindlichkeit, gröhlen und schenkelklopfen nix kommt und anscheinend noch nichtmal durchgedrungen ist, daß es um die interessen der KINDER gehen sollte...

"Her Master's Voice"
01
23.5.2011, 19:03
Der Witz dabei ist der,

dass ales was Sie hier aufzählen, was "Väterrechler" wollen, Frauen nicht nur wollen, sondern praktisch problemlos machen können und zT auch machen.

Das ist der Witz dabei.

Tatsächlich, Sie sehen gelebte Frauenfeindlichkeit?
Tja und ich sehe gelebte Männerfeindlichkeit.

Nur übersehehn Sie einen wichtigen Punkt dabei.
Das ist nicht Aktion sondern Reaktion.
Eine adäquate und dringend erforderlich Reaktion auf die Männerfeindlichkeit und Männerveratung der FeministInnen bzw des Feminismus.

BlackAdder
11
23.5.2011, 22:39

Ersparen sie uns doch dieses erbärmliche, frauenfeindliche gejammer, wie ich schon sagte, geben sie sich nur mehr mit gummipuppen ab wenn sie sich dermaßen verfolgt und unterdrückt fühlen, langsam reichen diese ewigen unterstellungen und lächerlichen verfolgungswahnschübe nämlich wirklich.

fersuchung
11
23.5.2011, 17:51
daß man automatisch eine böswillige "frauenrechtlerin" ist

wenn man drauf hinweist daß es nicht um die rechte der männer, sondern vorwiegend um die der kinder gehen sollte, ist auch aufschlußreich, ebenso wie das aufzählen von "frauenhäuser" unter dem oberbegriff "frauenförderung" - daß das abwenden von gewalt gegen frauen und kinder spezielle frauenförderung sein sollte, ist mir völlig neu. ;-)

"Her Master's Voice"
01
23.5.2011, 22:13
Was sollen Kinderrechte sein?

Über Verhütung, Abtreibung, Babyklappe oder Adoption zu entscheiden soll ein Kinderrecht sein? Seinen Vater nicht zu kennen soll ein Kinderrecht sein?

Was genau meinen Sie da jetzt für Kinderrechte?

Ich lese hier NUR von Frauenprivilegien, sonst nichts.

BlackAdder
11
23.5.2011, 22:41

Ich erkläre ihnen schon mindestens 100x daß sie ebenfalls das recht haben zu verhüten, wenn sie intellektuell nicht in der lage sind dem zu folgen ist das ganz allein ihr fehler.

"Her Master's Voice"
11
23.5.2011, 22:59
Na warum jammern dann Frauen herum, dass sie Kinder bekommen

und sich um sie kümmern müssen.
Die haben doch genauso das Recht zu verhüten, habe ich Ihnen jetzt auch schon mindestens 100x erklärt.

Also warum soll der Mann, bzw weil der Mann nicht verhütet hat, daran schuld sein, dass die ungewollt Kinder bekommen?

Können Sie mir das erklären?

BlackAdder
11
25.5.2011, 00:19

Es gehören immer 2 dazu,
so einfach ist das.

Ich bin nicht der, der einseitig "schuld" zuweist.

K. K. Lacke
00
26.5.2011, 16:37
aber sie klatschen wenn andere das geschlechtsspezifisch tun

haben sie irgendwas von dem verstanden was sie selbst geschrieben haben, oder wie erklären sie dieses paradoxe Verhalten?

BlackAdder
01
26.5.2011, 18:44

Zeigen sie mir doch bitte wo ich das gemacht hätte.

"Her Master's Voice"
00
29.5.2011, 12:53
Sie argumentieren, dass der Mann nicht ungewollt Vater werden kann

weil er ja selbst verhüten kann, daher wäre er selbst schuld, wenn er doch ungewollt Vater wird.

Umgekehrt wollen Sie ganau das aber anders darstellen.

Und letztendlich spielt es keine Rolle und ist es praktisch unmöglich zu beweisen wer, wie und warum welchen Verhütungsfehler gemacht hat sondern nur belegbare Fakten sind relevant.

Wenn die Frau alleine entscheidet das Kind zu bekommen, dann ist sie alleine dafür verantwortlich.

Es gehören immer 2 dazu, eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.

Die Frau kennt immer ihre eigene Verhütung und kann deutlich erkennen ob der Mann verhütet.

Damit lässt die Frau sich WISSENTLICH auf einen Zeugungsakt ein, der Mann nicht.

BlackAdder
01
29.5.2011, 21:34

"Es gehören immer 2 dazu"

Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.

Wenn sie nicht sicher sind ob die angaben der frau
zum verhütungsstatus zutreffend sind, dann sollten
sie eben einfach mehr blut in den obersten körperregionen zur verfügung haben um entsprechend darauf zu reagieren.

Nachträglich jammern ist ziemlich lächerlich.

"Her Master's Voice"
00
29.5.2011, 23:29
Zu Schwangerschaft und Geburt gehören aber nicht 2.

Na dann brauchen Frauen aber erst recht nicht jammern, dass sie ungewollt schwanger werden oder ungewollt Kinder bekommen weil der Mann nicht verhütet hat.

A.B. Artig1
00
30.5.2011, 13:13

Und wo tun die Frauen das?
Wo die Männer das tun, ist klar ersichtlich, nämlich hier im forum.

Long Dong Kong
01
29.5.2011, 22:49

Gummi reicht doch !

Dann kann die Party trotzdem steigen.

Noch besser Vasektomie....absolut keine ungewollte Schwangerschaft.

"Her Master's Voice"
00
29.5.2011, 23:35
Tatsächlich?

Bei einem PI von 2 bis 12 werden 2 bis 12 von 100 Männern ungewollt Vater, trptz Gummi und das jedes Jahr.

Was ist mit all den Frauen, die abgetrieben haben? Die wollten offensichtlich kein Kind und haben offensichtlich trotzdem nicht verhütet.
Und damit noch nicht genug, haben sie sich noch bewusst auf den GV eingelassen obwohl auch der Mann nicht verhütet, wenn sie schon selbst nicht verhütet.

Long Dong Kong
00
30.5.2011, 18:22

Nun, der biologische Sinn des GV ist nun mal die Erhaltung der Art.

Das dieser nach dem "Pleasure principle" konstruiert ist,
soll anregen es so oft wie möglich zu machen.

Wenn die Lümmeltüte dabei nicht dicht hält ist es halt Pech sozusagen.

Wer absolut kein Kind will muss entweder enthaltsam bleiben, kalt Duschen-oder alternative Praktiken anwenden.

So schwer wird das doch nicht sein......

A.B. Artig1
00
30.5.2011, 09:01

Lustig: wird eine Frau unabsichtlich schwanger, wenn ER das Kondom verwendete, ist das ein Unfall.

Wird eine Frau schwanger, weil SIE verhütet hat, und etwas ging schief, dann ist es selbstverständlich ein gemeines, absichtliches Verschulden.

ROFL

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