Diskussion

Das Beste für das Kind - trotz Scheidung

19. Mai 2011, 12:21
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    foto: reuters/danny moloshok

    Der derzeit wohl prominenteste Scheidungsfall: Arnold Schwarzenegger, Maria Shriver und Sohn Christopher in besseren Tagen.

2009 gab es in Österreich 18.806 Scheidungen - Eine Veranstaltung will der Frage nachgehen, was in diesen Fällen das Beste für das Kind sein könnte

Obwohl bei einer Eheschließung der Traum vom "gemeinsamen alt werden" im Raum steht, kommt es für sehr viele Paare anders und sie finden sich in einer spiegelverkehrten Realität wieder. 2009 gab es in Österreich 18.806 Scheidungen, davon waren in Folge 20.619 Kinder betroffen. Jede Scheidung oder Trennung ist für alle Beteiligten mit viel Schmerz und Leid verbunden und für niemanden leicht. Besonders schwer ist es oftmals für die Kinder, ihr Wohl scheint in den aktuellen Debatte um die gemeinsame Obsorge manchmal unterzugehen.

Was ist das Beste?

Der SPÖ-nahe Verein "ega: frauen im Zentrum", der 1993 von Renate Brauner in ihrer damaligen Funktion als Wiener Frauensekretärin gegründet wurde, möchte in einer Veranstaltung die Fragen rund um das Wohl der Kinder ins Zentrum stellen. Geladenen ExpertInnen wie die Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits oder der Männer- und Geschlechterforscher Erich Lehner werden Beiträge zur Frage "was ist das Beste fürs Kind?" leisten. (red)

Info

"Was ist gut fürs Kind?" - Debatte um die gemeinsame Obsorge, Dienstag, 24. Mai 2011, Beginn: 19.00 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26 - 1060 Wien

Begrüßung: Nicole Krotsch, SPÖ Wien Frauensekretärin
Am Podium: Helene Klaar - Expertin im Ehe- und Familienrecht, Erich Lehner - Psychoanalytiker, Männer- und Geschlechterforschung, Monika Pinterits - Kinder- und Jugendanwältin

Anmeldung unter: 01 589 80 - 423 oder elisabeth.gutenbrunner@ega.or.at

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Posting 1 bis 25 von 115
1 2 3
Quer denker1
00
11.9.2011, 10:16
Was erwarten wir von "Debatte um die gemeinsame Obsorge"?

Frau Helene Klaar als Expertin im Ehe- und Familienrecht ?

Johannes St.
 
00
29.5.2011, 07:24
wieso liest man nichts im Standard, wie es im Fall Haaser weitergeht

der will doch auch angeblich das beste für seine Kinder.

dabei macht er zur Zeit aber eine ziemlich schlechte Figur

http://tirol.orf.at/stories/518014/

A.B. Artig1
00
29.5.2011, 23:37

Ah ja.

Ein Mann
43
20.5.2011, 11:32

Das beste für das Kind ist zuallererst einmal, zwei Elternteile zu haben. Das heißt zuallererst: gemeinsame Obsorge und strenge Bestrafung von Kindesentzug.

A.B. Artig1
21
22.5.2011, 08:38

Auch wenn einer der beiden Elternteile gewalttätig, desinteressiert, missbrauchend ist oder den anderen Elternteil ständig entwertet?

Sie machen es sich zu einfach.

VoK
20
23.5.2011, 07:58

Ob tatsächlich so ein Verhalten vorliegt (bzw. in welcher Schwere) - können SIE nicht beurteilen.

Welchen Einfluß so ein Verhalten auf die Kinder hat - können SIE nicht beurteilen.

Ob ein totaler Vaterentzug für das Kind besser ist -können SIE nicht beurteilen.

Dafür gibt es Richter, Gutachter etc. die beurteilen und Entscheidungen treffen - niemand braucht IHRE entbehlrichen und wertlosen Amateurisen.

BlackAdder
01
23.5.2011, 10:18

Aber ihre schon ?

fersuchung
11
21.5.2011, 22:58
das beste für ein kind

ist, wenn es zwei eltern hat die in harmonie und eintracht zusammenleben und ihr kind lieben. als idealfall.

das zweitbeste ist, wenn es zwei eltern hat die nach einer trennung noch halbwegs vernünftig miteinander umgehen können und alles, was das kind betrifft, ruhig miteinander ausmachen. in welchem fall auch eine gemeinsame obsorge möglich ist.

eine erzwungene gemeinsame obsorge in fällen, wo sich die eltern grundsätzlich nicht einigen können, ist für das kind wohl das blödeste was ihm passieren kann.

Dimple
03
21.5.2011, 08:43
nichts gegen Härte bei Kindesentzug

aber das genauso wichtige Gegenstück fehlt: Härte bei Vernachlässigung der Pflichten - Zahlungen, Besuchstermine, Mithilfe

lg
Dimple

fersuchung
11
21.5.2011, 23:04
nichts gegen härte bei kindesentzug

wenn es sich wirklich darum handelt, und nicht nur um behaupteten kindesentzug.

genauso bei vernachlässigung der besuche.

"Her Master's Voice"
11
22.5.2011, 03:05
Aber nur wenn es sich wirklich um Vernachlässigung der Besuche handelt.

Und nicht nur um behauptete Vernachlässigung der Besuche.

BlackAdder
11
22.5.2011, 12:14

Nichts anderes hat fersuchung gesagt.

Pappa Joe
11
22.5.2011, 14:30
Gemeint hat sie es (vielleicht)

Gesagt hat sie was anderes.

BlackAdder
12
22.5.2011, 14:46

Nur für jene die nicht sinnerfassend lesen können.

"Her Master's Voice"
11
22.5.2011, 15:46
Da ging es um die sprachliche Sichtbarmachung.

Damit es deutlich hervorgehoben wird, dass nicht nur die Kindesentziehungen behauptungen von Vätern sein könnten, sondern auch die Vernachlässigungen der Besuche nur Behauptungen der Mütter sein könnten.

So viel Zeit muss schon sein, zwegen dem ausgegelichenem Einduck.

fersuchung
12
22.5.2011, 19:33
und was heißt eurer meinung nach

"genauso"?

"Her Master's Voice"
00
22.5.2011, 23:52
Es mag schon sein, dass Sie das so gemeint habe, aber so liest es sich nicht.

Es liest sich so, als stünde das "genauso" nur für
"genauso" Härte, bei Vernachlässigung der Besuche.

Also wie war das "genauso" jetzt gemeint?

Für mich war das nicht eindeutig, darum habe ich mir die Zeit genommen das richtig aus zu schreiben, wegen der sprachlichen Sichtbarmachung.

Im Klartext also:
nichts gegen Härte bei (genauso) Vernachlässigung der Besuche
wenn es sich (genauso) wirklich darum handelt, und (genauso) nicht nur um behauptete Vernachlässigung der Besuche.

War es genauso gemeint oder war es nicht genauso gemeint?

BlackAdder
00
23.5.2011, 10:19

Die antwort ist

JA

Man kann echt nur mehr den kopf schütteln ...

"Her Master's Voice"
00
23.5.2011, 14:39
Worüber wollen Sie den Kopf schütteln.

Für mich war das nicht deutlich sichtbar und daher habe ich es mirt einem eindeutig formulierten Satz ergänzt.

Womit haben Sie ein Problem, ist doch meine Sache ob ich das so noch dazuschreibe?
Was passt Ihnen denn nicht?

BlackAdder
00
23.5.2011, 16:12

Keine angst, Kopfschütteln ist kein ausdruck von "passt mir nicht".

"Her Master's Voice"
00
23.5.2011, 19:42
Hab ich ja nicht behauptet.

Worüber Sie den Kopf schütteln war ja eine eigene Frage und hat mit der Frage was Ihnen nicht passt nichts zu tun.

Steht ja deutlich da, soferne Sie sinnerfassend lesen können. :-))))
Sorry, nur lesen können hätte schon gereicht, sinnerfassend wäre nichtmal erforderlich gewesen. :-)))

Sie haben mir ja (nicht gerade zustimmen) geantwortet, folglich schließe ich daraus, dass ihnen was nicht gepasst hat.

BlackAdder
01
23.5.2011, 23:21

Für jeden, der nicht vorurteilsbehaftet in eine richtung denkt, war völlig klar was es bedeutet.

Im übrigen ist ihnen entgangen daß meine klare antwort JA auch wieder beide möglichkeiten offenlässt, war aber auch nicht anders zu erwarten.

"Her Master's Voice"
00
26.5.2011, 13:47
Wie und mit welchem Vorurteil soll das zusammenhängen?

Und sie haben mir immer noch nicht erklärt, was Ihnen daran nicht in den Kram passt, weil ich das klartext geschrieben habe. Was stört sie daran?

Nein, ist mir nicht entgangen, aber wozu soll ich jetz den nächsten Punkt anschneiden, wo sie dann genauso wieder behaupten das wäre ja eh so gemeint gewesen.

BlackAdder
00
27.5.2011, 12:21

Mit dem vorurteil das "feministinnen" ja immer nur einseitig argumentieren.

Ein Mann
03
21.5.2011, 16:03
Nicht zu Ende gedacht

Zu den Zahlungen: 75% der Männer zahlen brav. Bei den Frauen sind es ganz 80%, die NICHT zahlen.
Und zu Besuchspflicht: wem soll das etwas bringen? Dem Kind nutzt ein Vater, der es nicht wirklich sehen will, sicher nichts.

Was nie dazu gesagt wird: Frauen können abtreiben (und gut so), wenn sie kein Kind haben wollen. Sie können es in die Babyklappe geben. Sie können es zur Adoption freigeben.
Männer können das sämtlich nicht. Wenn ein Mann also kein Kind haben möchte, sie das aber durchsetzt... ist das zu akzeptieren. Dann soll sie froh, sein, dass er brav zahlt. Es reicht, dass er 20 Jahre für ein Kind zahlen muss, dass er nicht (jetzt/mit dieser Partnerin/etc.) haben wollte. Männern fehlt die Möglichkeit, sich "loszusagen".

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