Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Montreal - Das eine halbe Million Mann starke burmesische Militär bediene sich der systematischen Vergewaltigung als "Instrument der Einschüchterung" ethnischer Minoritäten, betonte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in einer Botschaft an eine internationale Konferenz gegen sexuelle Gewalt in Kanada. "Jede Vergewaltigung spaltet das Land, die Menschen, die Geschlechter, die Streitkräfte, die ethnischen Gruppen", klagte die Symbolfigur der burmesischen Demokratiebewegung in der am Mittwoch veröffentlichten Botschaft. Zudem seien etwa ein Viertel der politischen Gefangenen in ihrer Heimat Frauen.
Menschenrechtsverstöße
Dem Militärregime, das sich eine zivile Fassade gegeben hat, werden schwerste Menschenrechtsverstöße zur Last gelegt, insbesondere Zwangsarbeit, Folter, brutale Verfolgung von ethnischen Minderheiten und Missbrauch von Kindersoldaten. Die wichtigsten nichtburmesischen Völker sind die Karen, Shan, Kachin, Chin und Mon. In den 1990er-Jahren flüchteten 300.000 muslimische Rohingya aus dem Nordwesten nach Bangladesch. Nach einer Militäroffensive suchten annähernd 100.000 Karen Zuflucht in Thailand. Teile des burmesischen Staatsgebietes werden von ethnischen Rebellenarmeen kontrolliert.
21 Jahre in Haft oder unter Hausarrest
Suu Kyi bleibt auch nach der Aufhebung ihres Hausarrests im Vorjahr von jeder politischen Betätigung ausgeschlossen. Die 65-Jährige hat 15 der vergangenen 21 Jahre in Haft oder unter Hausarrest verbringen müssen. Ihre Nationale Liga für Demokratie (NLD) hatte 1990 Wahlen zu einer Verfassungsgebenden Nationalversammlung mit Vierfünftelmehrheit gewonnen, doch hatten die Streitkräfte die Machtübergabe verweigert und das Wahlergebnis annulliert. Zuletzt scheiterte die NLD vor dem Obersten Gerichtshof mit einem Einspruch gegen ihre Auflösung. Nach den Bestimmungen des Parteiengesetzes hätte die NLD ihre eigene Vorsitzende ausschließen müssen, um sich registrieren lassen zu können; die Nichtregistrierung hatte automatisch die Auflösung der Partei zur Folge. (APA)
Demokratische Republik Kongo: UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay will Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen
Offenbar erstmals öffentliche Stellungnahme zu dem Fall - In einem Blog bezeichnete sie sich als "Opfer eines Angriffs" vor drei Jahren
Präsident Obama fordert Konsequenzen: "Ich toleriere so etwas nicht"
Fünfeinhalb Jahre Haft für Beamten, der Sita Rai vergewaltigte - Anwalt und Familie des Opfers von Urteil enttäuscht
Polizei nahm 81-jährigen William Roache fest - Im März entschuldigte er sich für die Aussage, Missbrauchsopfer würden für Sünden aus einem "früheren Leben" bestraft
Die Vergewaltigung einer Schülerin in der US-Stadt Steubenville entfacht eine Debatte über eine Kultur, die "Vergewaltigung duldet, fördert und feiert"
ErmittlerInnen im Bundeskriminalamt: "Die Ausbeutungsspanne ist relativ hoch"
Grüne fordern Rücktritt von blauem Mandatar Lausch
Die Schauspielerin wird durch den Kongo sowie nach Ruanda reisen, um sich mit Opfern von Vergewaltigungen durch Soldaten zu treffen
Jugendliche hatten Fotos des Opfers im Internet verbreitet
Zahl beruht auf Schätzungen - Untersuchte Opfer zwischen sechs und 14 Jahre alt
Justizsprecher Jarolim: Analog zu Delikten gegen die Ehre - Justizministerin Beatrix Karl: Es gibt bereits jetzt rechtliche Konsequenzen fürs "Po-Grapschen"
Der Tahrir-Platz gilt als der derzeit gefährlichste Ort für Frauen - Antisexistische Initiativen versuchen, vor sexuellen Übergriffen zu schützen
Verbrechen an 23-jähriger Inderin hatte weltweit Empörung ausgelöst - Der Jugendliche wird der kriminellen Verschwörung, der Vergewaltigung und des Mordes beschuldigt
In Flüchtlingslagern nehmen sexuelle Übergriffe stark zu - Ärzte ohne Grenzen fordert Zuständige auf, die prekäre Lage der Frauen zu verbessern
23-Jährige Frau wurde auf Heimweg überfallen und attackiert
Nach einer Vergewaltigung verstarb die 17-Jährige im Krankenhaus - Präsident und Gewerkschaften fordern Ächtung sexueller Gewalt
Schwestern waren sechs bis elf Jahre alt - Nach Bekanntwerden der Tat gab es mehrere Demonstrationen
Nach der Vergewaltigung einer 21-Jährigen durch nepalesische Beamte ist die Bewegung "Occupy Baliwatar" entstanden - Seit 25 Tagen demonstrieren sie täglich
Die Tochter des Sitar-Spielers Ravi Shankar hat sich im Zuge der indischen Debatte über Frauenrechte als Opfer sexuellen Missbrauchs offenbart
Der ehemalige IWF-Chef erzielt außergerichtliche Einigung mit Nafissatou Diallo
Kölner Erzbischof Meisner war nach Abweisung von Vergewaltigungsopfer durch katholische Kliniken scharf kritisiert worden
Verletzung der Sittlichkeit abgewendet: Die Polizisten müssen sich nun wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten
Organisation spricht von einer "Kultur der Straffreiheit" und fordert Präsident Mursi zum Eingreifen auf
Grazer Frauen fordern eine Gesetzesänderung
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.