Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Neu Delhi - Die indischen Behörden haben mehrere Werbespots aus dem Fernsehen verbannt, die nach ihrer Einschätzung zu anzüglich sind und sexistische Rollenbilder propagieren. Betroffen ist laut einer Anordnung des Informationsministeriums unter anderem eine Parfüm-Werbung, in der eine Frau angesichts des Dufts eines unbekannten Mannes beginnt, ihre Bluse aufzuknöpfen.
In dieser Werbung "werden Frauen vor allem sexuell dargestellt", bemängelte das Ministerium laut Zeitungsberichten vom Donnerstag. "Mit den Spots sollen niedere männliche Instinkte angesprochen und Frauen als lüstern und auf Männer fixiert dargestellt werden." (APA)
Neue App soll Teilnahme erleichtern - Sandra Frauenberger und Martina Wurzer: EU-weites Verbot sexistischer Werbung nötig
Die Aktivistinnen ziehen nach ihrem ersten Arbeitsjahr Bilanz - Die freiwillige Selbstbeschränkung der Werbewirtschaft bleibt einer der größten Kritikpunkte
Im ersten Jahr beanstandeten die Wienerinnen 47 sexistische Werbungen - Insgesamt gab es 108 Beschwerden, 57 davon wurden bearbeitet
Mittwochabend wurde zum ersten Mal der Preis für gleichstellungsorientierte Werbung vergeben - ProtagonistInnen befürworten sexismusfreie Kommunikation
In den ersten sechs Monaten wurden 75 Beschwerden eingereicht - Frauenstadträtin fordert europaweites Verbot sexistischer Werbung
Die Kampagne "Sie lieben Ballspiele?" sollte auf Empfehlung des Werberats gestoppt werden, dennoch wird ein Jahr später immer noch damit geworben
Bei zehn Kampagnen urgierte Werberat sofortigen Stopp
Werbung auf Linienbussen: Abgeordnete der Vereinten Linken kündigte an, die Sache vor das Parlament der Region Valencia zu bringen
Drei Lektionen via Werbespot, wie der Ehemann von schlechten Nachrichten abgelenkt werden soll: Die Werbeaufsichtsbehörde lehnt Verbot ab
Cristina Kirchner will dadurch Gewalt gegen Frauen und Menschenhandel eindämmen - KritikerInnen: Schritt, um oppositionelle Medien zu schwächen
"Nicht erträglich": 200 Werbeleute haben von omnipräsenter Werbung mit Frauenkörpern genug und appellieren an KollegInnen, auf Originalität zu setzen
"Sexismus-Beirat" für Werberat gefordert - Preis "für besonders herausragende Leistungen für geschlechter-gerechte Werbung" soll kommen
Internet-Werbung zieht zunehmend Kritik auf sich - Beschwerden sind sprunghaft angestiegen
Frauenbeauftragte warnt vor Ästhetisierung von Gewalt, Werberat verurteilt Hirter-Bier-Plakat nicht
Werberat reagiert auf "Hirter"-Werbung: Sujet "als inadäquat zu betrachten" - Sujetwechsel gefordert
Jusos und JVP streiten um Bewerbung von Stelzen mit Frauenbeinen
Aktionismus der Salzburger SPÖ Frauen: "Werden beim Thema Sexismus in der Werbung lästig bleiben"
Heinisch-Hosek kann sich auch Expertinnen-Beirat für Werberat vorstellen - Grüne fordern Regelung im Gleichbehandlungsgesetz
Gleichbehandlung und Antidiskriminierung sollen in der Werbebranche Fuß fassen, jetzt neu überarbeitete Richtlinien dabei helfen. dieStandard.at hat beim ÖWR nachgehakt, was der aktuelle Kodex alles kann
Die "Watchgroup gegen sexistische Werbung" ist online und achtet künftig auf das Grazer Stadtbild - Mitinitiatorin Maggie Jansenberger im dieStandard.at-Interview
Bei der internationalen Fachtagung in Wien wurde der juristische State of the Art diskutiert: Sanktionen gegen entwürdigende Werbung im Strafgesetz "per se nicht ausschließen"
Die Grünen forderten ein Sexismusverbot in der Werbung - dieStandard.at fragte nach, wie weit dieses Verbot gehen könnte und was Werbefachleute davon halten
und getarnte Bigotterie führen zu einer Zensur ästhetisch-erotischer Inhalte nach dem Motto: "Ich möchte nicht, dass der weibliche Körper thematisiert wird, denn dann müsste ich mich mit meinem eigenen (scheinbar) mangelhaften Körper auseinandersetzen."
Der Beweis:
Wenn es umgekehrt wäre... "Ein Mann angesichts des Dufts einer unbekannten Frau beginnt, sein Hemd aufzuknöpfen,.." wen hätte das gestört?
'
Genau auf diesem Weg sind wir derzeit, und zwar nicht nur in Indien, sondern in der ganzen westlichen Welt, zumindest in Europa, USA, etc.
Daß Erotik schön ist, erstrebenswert, gesund, ist für viele nicht akzeptabel. Früher war es das auf Grund opressiver Moralvorstellungen in der Gesellschafft, heute auf Grund eines obskuren Zwangs zu angeblicher politischer Korrektheit (nach dieser wäre es zwar wahrscheinlich kein Problem, schwule Erotik offen zur Schau zu stellen, aber bloß keine traditionell weibliche).
Allein schon die Aussage von "niederen männlichen Instinkten" oder der Vorwurf, mann wollte sich ja "nur aufgeilen", wie es vor kurzem in einigen Foren auftrat, spricht Bände...
Rückständige Staaten zensieren halt gerne.
Anscheinend traut man den Konsumenten nicht zu mit Werbung um gehen zu können.
Mit Vorratsdatenspeicherung wird es dann möglich die Konsumente aus zu forschen die sich von der Werbung mutmaßlicher Weise angesprochen gefühlt haben...
na schön wär's - wo wäre denn dann das Problem?
Gut, mit lüstern haben sicher einige ein religiöses Problem - man darf ja unter manchen Göttern auf keinen Fall Spaß haben - aber doch wohl nicht damit, dass Frauen auf Männer fixiert sind - oder ist es in Indien erwünscht, dass Frauen auf Frauen fixiert sind?
es geht wohl mehr darum, frauen darauf zu beschränken.
wenn frauen grundsätzlich nymphomanische liebesmaschinen wären... das klingt im ersten moment für sie vielleicht super. wenn sie schon mal eine dauerrollige katze erlebt haben, revidieren sie diese meinung.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.