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Wien - Nach der Wahl von Eva Blimlinger zur Rektorin der Akademie der bildenden Künste (dieStandard.at berichtete) ist nun auch das neue Führungsteam komplett. Am Freitag wählte der Universitätsrat die von der designierten Rektorin nominierten Kandidatinnen Andrea Braidt als Vizerektorin für Kunst und Forschung und Karin Riegler als Vizerektorin für Lehre und Nachwuchsförderung. Das rein weibliche Führungsteam ist das erste in der Geschichte der österreichischen Universitäten. Im Oktober diesen Jahres wird es seine Arbeit aufnehmen.
Vize-Rektorinnen
Die gebürtige Oberösterreicherin Andrea B. Braidt studierte Literatur-, Film- und Kulturwissenschaft in Innsbruck und England. Seit Ende der 1990er Jahre ist sie in der Lehre an österreichischen Universitäten mit den Schwerpunkten Gender/Queer Studies, Filmgenres und Erzählforschung tätig. Sie unternahm Forschungsaufenthalte in den USA und in Kanada und war Gastprofessorin an der Central European University in Budapest. Am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien (TFM) ist sie seit 2004 für Forschungsmanagement und internationale Kooperationen verantwortlich.
Braidt ist Verfasserin zahlreicher Publikationen, Mitherausgeberin der medienwissenschaftlichen Zeitschrift "Montage AV" und hat viele internationale Konferenzen veranstaltet. Sie leitete mehrjährige internationale Forschungsprojekte, unter anderem zur Filmdigitalisierung. Zuletzt war sie Mitglied des Senats der Universität Wien.
Karin Riegler aus Graz studierte an der Universität Wien Geschichte und Anglistik/Amerikanistik. Internationale Erfahrung sammelte sie in den USA an der Georgetown University in Washington, D.C. sowie als Gastforscherin an der Indiana University in Bloomington. Seit 2008 leitet sie die Abteilung Universitätsentwicklung/Qualitätsmanagement an der Akademie. In dieser Funktion konzipierte und entwickelte sie das interne Qualitätsmanagementsystem. Davor war sie unter anderem Senior Programme Manager bei der European University Association in Brüssel, stellvertretende Generalsekretärin der Österreichischen Universitätenkonferenz, Programme Officer bei der österreichischen Fulbright Kommission sowie als Vertragsassistentin und Lektorin an der Universität Wien tätig.
Die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer bisherigen Arbeit bilden die Themen Lehre und Lernen, Qualitätsmanagement, Bologna Prozess, Gleichbehandlung sowie Internationalisierung. Ihre wissenschaftlichen Interessen gelten der US-amerikanische Rechts- und Verfassungsgeschichte (Bürger- und Frauenrechte). (red)
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offenbar gar nichts verstanden...
lauter rein weibliche rektorate wären genauso schlecht wie lauter rein männliche. aber hier ist grad mal ein rein weibliches rektorat, das nicht wenigen rein männlichen gegenübersteht. wenn das eine seit jahrhunderten möglich und üblich ist, dann ist es doch sehr berechtigt, daß auch mal das andere möglich sein kann.
da hat sie ja wenigstens nur bei der Gleichbehandlung gleich versagt....
Männerdominanz = Diskriminierung durch Patriarchat
Frauendominanz = Diskriminierung durch Gynokratie
rein weibliches Rektorat = Diskriminierung
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