Erstmals rein weibliches Rektorat

10. Juni 2011, 15:01

Neue Rektorin Blimlinger arbeitet künftig mit den Vize-Rektorinnen Andrea Braidt und Karin Riegler zusammen

Wien - Nach der Wahl von Eva Blimlinger zur Rektorin der Akademie der bildenden Künste (dieStandard.at berichtete) ist nun auch das neue Führungsteam komplett. Am Freitag wählte der Universitätsrat die von der designierten Rektorin nominierten Kandidatinnen Andrea Braidt als Vizerektorin für Kunst und Forschung und Karin Riegler als Vizerektorin für Lehre und Nachwuchsförderung. Das rein weibliche Führungsteam ist das erste in der Geschichte der österreichischen Universitäten. Im  Oktober diesen Jahres wird es seine Arbeit aufnehmen.

Vize-Rektorinnen

Die gebürtige Oberösterreicherin Andrea B. Braidt studierte Literatur-, Film- und Kulturwissenschaft in Innsbruck und England. Seit Ende der 1990er Jahre ist sie in der Lehre an österreichischen Universitäten mit den Schwerpunkten Gender/Queer Studies, Filmgenres und Erzählforschung tätig. Sie unternahm Forschungsaufenthalte in den USA und in Kanada und war Gastprofessorin an der Central European University in Budapest. Am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien (TFM) ist sie seit 2004 für Forschungsmanagement und internationale Kooperationen verantwortlich.

Braidt ist Verfasserin zahlreicher Publikationen, Mitherausgeberin der medienwissenschaftlichen Zeitschrift "Montage AV" und hat viele internationale Konferenzen veranstaltet. Sie leitete mehrjährige internationale Forschungsprojekte, unter anderem zur Filmdigitalisierung. Zuletzt war sie Mitglied des Senats der Universität Wien.

Karin Riegler aus Graz studierte an der Universität Wien Geschichte und Anglistik/Amerikanistik. Internationale Erfahrung sammelte sie in den USA an der Georgetown University in Washington, D.C. sowie als Gastforscherin an der Indiana University in Bloomington. Seit 2008 leitet sie die Abteilung Universitätsentwicklung/Qualitätsmanagement an der Akademie. In dieser Funktion konzipierte und entwickelte sie das interne Qualitätsmanagementsystem. Davor war sie unter anderem Senior Programme Manager bei der European University Association in Brüssel, stellvertretende Generalsekretärin der Österreichischen Universitätenkonferenz, Programme Officer bei der österreichischen Fulbright Kommission sowie als Vertragsassistentin und Lektorin an der Universität Wien tätig.

Die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer bisherigen Arbeit bilden die Themen Lehre und Lernen, Qualitätsmanagement, Bologna Prozess, Gleichbehandlung sowie Internationalisierung. Ihre wissenschaftlichen Interessen gelten der US-amerikanische Rechts- und Verfassungsgeschichte (Bürger- und Frauenrechte). (red)

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Außerordentlich begrüssenswert ...

... endlich wird auch im Bereich der, bis dato, männerdominerten Kultur- und Kunstszene eine faire, gerechte, genderkonforme Personalpolitik im Bildungsbereich umgesetzt.

Erreicht: Frauenquote 100%

Unser nächstes Ziel: 125%!

es gibt auch mehr frauen als männer

außer in china

Ich dachte immer, gemischte Teams wären besser als reine Männer oder Frauen Teams?

Wurde auf das rein weiblich besetzte Rektorat hingearbeitet oder ist es einfach so 'passiert'?

gemischte teams sind besser als reine männerteams aber es geht halt nichts über reine frauenteams. denn frauen sind ja per se die besseren menschen.

Männer-QUOTE!

Jetzt wird endlich alles gut :-)

Aha,

Nur Männer = böse
Nur Frauen = super

Es lebe die Gleichberechtigung!

offenbar gar nichts verstanden...
lauter rein weibliche rektorate wären genauso schlecht wie lauter rein männliche. aber hier ist grad mal ein rein weibliches rektorat, das nicht wenigen rein männlichen gegenübersteht. wenn das eine seit jahrhunderten möglich und üblich ist, dann ist es doch sehr berechtigt, daß auch mal das andere möglich sein kann.

und wo wäre ein rein männliches rektorat?

Meines Wissens nach ist die TU-Graz im Moment die einzige Universität, die ein rein männliches Rektorat hat.

nicht mehr lange.

Gerüchten zufolge soll an der TU Graz in der nächsten Mannschaft notfalls eine Controllerin Vizerektorin werden, weil von den Professorinnen (noch) keine will.

genau

der alte schmäh ;-)
nur männer = diskriminierung!
nur frauen = supidupi jupi yeah!
doppelte standards ole!

bitte um aufklärung: was ist so toll an nur-männer-gremien, dass man sie mit allen mitteln verteidigen muss?

Gar nichts. Will auch niemand.
Es geht nur darum, dass sich ständig über rein von Männern besetzten Gremien echauffiert wird wegen Benachteiligung, ein rein von Frauen besetztes Gremium dagegen ursuper ist.

Muß man ja nicht. Nur sind umgekehrt eben reine Frauengremien auch nicht das Wahre.

Die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer bisherigen Arbeit bilden die Themen Lehre und Lernen, Qualitätsmanagement, Bologna Prozess, Gleichbehandlung sowie Internationalisierung.

da hat sie ja wenigstens nur bei der Gleichbehandlung gleich versagt....

Männerdominanz = Diskriminierung durch Patriarchat
Frauendominanz = Diskriminierung durch Gynokratie

rein weibliches Rektorat = Diskriminierung

Deine Wahrnehmung hat gelitten und du musst noch viel lernen!

Männerdominanz = Patriarchale Hölle
Frauendominanz = Paradies für Frauen & Männer

hahaha, zu genial! zum glück erkennt man hier ihre satire! :-))

Musst du dich selbst belügen, um nicht zu verzweifeln?

Im Gegensatz zu Ihnen bin ich ein Mann und habe das deshalb nicht nötig :-)

satire ist wenn man es sagt obwohl man weiss daß es falsch ist

pygar ist keine satire sondern ein armutszeugnis zum thema Gleichwertigkeit

wer ein Geschlecht pauschal abwertet ist net lustig

sie haben vollkommen recht. der skandal ist aber, dass solche hetze gegen männer überhaupt regelmäßig durch die zensur kommt und veröffentlicht wird.

Pro Männerquote an der Akademie für bidende Künste!

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