Salzburg

Cornelia Schmidjell neue Landesrätin

10. Juni 2011, 18:09

Neo-Politikerin mit "sozialdemokratischem Stallgeruch" eilt hervorragender Ruf voraus

Salzburg - Über 23 Jahre lang hat sich die Juristin Cornelia Schmidjell in der Arbeiterkammer Salzburg mit den Sorgen und Nöten der Menschen in Mietrechtsfragen, im Arbeits- und Sozialrecht und später auch mit Mobbing, Frauen- und Sozialpolitik beschäftigt. Als Salzburger Landesrätin für Soziales und Gesundheit wechselt sie am 6. Juli die Rolle von der Expertin zur Politikerin, in der sie in diesen Fragen selbst gestaltend entscheiden kann.

Die 1964 in Braunau geborene Schmidjell hat nach eigenen Angaben schon im Elternhaus "sozialdemokratischen Stallgeruch" geschnuppert. 1982 kam sie zum Jus-Studium nach Salzburg. Dort lernte sie die ebenfalls aus Oberösterreich stammende Gabi Burgstaller kennen, die beiden lebten sogar eine Zeit lang in einer Wohngemeinschaft zusammen. Und auch nach der Universität gingen beide denselben Weg, nämlich zur AK Salzburg - Schmidjell als Mietrechtsberaterin, Burgstaller als Konsumentenschützerin.

Fast ein Jahrzehnt vertrat Schmidjell dann Arbeitnehmer vor dem Arbeits- und Sozialgericht. Ab 1999 leitete sie das Referat für Arbeitsrecht, im Jahr 2004 übernahm sie die Leitung der Abteilung Sozialpolitik. In dieser Funktion war sie im engen Kontakt zu den Sozialinitiativen und beschäftigte sich unter anderem mit Gesetzesbegutachtung, Hilfe für Mobbingopfer und Frauenpolitik.

Als zentrales Thema ihrer Arbeit als Landesrätin nannte sie am Freitag "soziale Gerechtigkeit". (APA)

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