Affäre Strauss-Kahn

"Naiv, auf ein faires Verfahren zu hoffen"

Sandra Ernst Kaiser, 5. Juli 2011, 07:00
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    foto: privat

    Elisabeth Holzleithner ist Assistenzprofessorin der Universität Wien am Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Frauen- und Geschlechterforschung im Recht sowie Politische Philosophie.

Es gilt die Unschuldsvermutung und das "Prinzip der Glaubwürdigkeit" - Die Rechtswissenschaftlerin Elisabeth Holzleithner im dieStandard.at-Interview

"Ich denke die Umstände dieses Falls haben sich grundlegend geändert, daher stimme ich der Enthaftung zu", wird der Richter im Fall Dominique Strauss-Kahn zitiert. Es scheint einer der spektakulärsten Fälle des Jahres zu sein: Der ehemalige IWF-Chef, Strauss-Kahn, wird von einer Hotel-Angestellten beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Seit Freitag ist Strauss-Kahn wieder auf freiem Fuß, weil die Staatsanwaltschaft dem mutmaßlichen Opfer nicht mehr glaubt, wenngleich die Anklage weiterhin besteht.

Vor sieben Wochen sah alles ganz anders aus: Die Staatsanwaltschaft war sich sicher, eine Verurteilung Strauss-Kahns wegen versuchter Vergewaltigung und Freiheitsentzug zu erreichen. Für die Verteidigung, die von Beginn an meinte, sie würde das Privatleben des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers ganz genau durchleuchten, ist die Enthaftung Strauss-Kahns ein Triumph. Dass es zwischen Strauss-Kahn und der Hotel-Angestellten zu sexuellen Handlungen gekommen ist, gilt aber als erwiesen. Was aber hat es mit dem oft genannten "Prinzip der Glaubwürdigkeit" auf sich? Und welche Spezifika erwartet Opfer sexueller Gewalt im US-Rechtssystem? dieStandard.at hat die Rechtswissenschaftlerin Elisabeth Holzleithner dazu befragt.

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dieStandard.at: Was hat es im Fall Dominique Strauss-Kahn mit dem "Prinzip der Glaubwürdigkeit" auf sich?

Elisabeth Holzleithner: Wenn der Vorwurf eines Sexualdeliktes im Raum steht, dann kann es körperliche Beweise geben - etwa Verletzungen im Intimbereich. Wenn diese fehlen, kommt es darauf an, inwieweit das mutmaßliche Opfer aufgrund der Fallerzählung davon überzeugen kann, dass es zu einem sexuellen Übergriff gekommen ist. In einem solchen Fall hängt dann alles von der Glaubwürdigkeit der betroffenen Person ab. Denn die Staatsanwaltschaft muss sich in ihrem Vorgehen gegen den Beschuldigten auf die Aussagen des Opfers stützen. In den USA kommt hinzu, dass die meisten Opfer die Grand-Jury, also das Geschworenen-Gericht, überzeugen muss. Die Grand-Jury muss einstimmig zum Ergebnis kommen, dass ein krimineller Übergriff stattgefunden hat.

Welche Informationen für deren Beurteilung ins Spiel gebracht werden dürfen, ist eine andere Frage. Aufgrund feministischer Intervention hat sich in den USA beim Verhör von Opfern sexueller Gewalt einiges geändert. Früher wurde vor Gericht etwa routinemäßig erhoben, wie viele Sexualpartner sie gehabt hatten - nach dem Motto: Wenn eine Frau schon mehrere Geschlechtspartner hatte, dann kann sie ja nicht vergewaltigt worden sein. Von Feministinnen wurde das ganz massiv kritisiert - inzwischen ist das nicht mehr zulässig. Andere Informationen, die darauf schließen lassen, wie glaubwürdig jemand ist, dürfen freilich schon erhoben werden.

Im vorliegenden Fall steht nun Aussage gegen Aussage - beide haben offenbar widersprüchliche Aussagen getätigt, doch während es zunächst zu einer medialen Vorverurteilung Strauss-Kahns gekommen ist - auch aufgrund seines Vorlebens -, kommt es nun zu seiner medialen Entlastung, indem das Opfer für unglaubwürdig erklärt wird. Das ist äußerst problematisch.

dieStandard.at: Man weiß von Gewaltopfern, dass sie sich aufgrund des Schocks oft in widersprüchliche Aussagen verwickeln. Warum hat diese Erkenntnis, so scheint es zumindest, hier keine Relevanz?

Holzleithner: Angesichts des Fehlens von Informationen kann ich das in diesem Stadium des Verfahrens überhaupt nicht beurteilen - inwieweit nämlich im vorliegenden Fall die generelle Erfahrung berücksichtigt wird, dass ein Opfer sexueller Gewalt sehr häufig widersprüchliche Aussagen tätigt. Dabei kann es um Details wie um jene gehen, von denen nun die Rede ist: Etwa was ein Opfer unmittelbar nach dem Übergriff getan hat. Es könnte durchaus sein, dass dies im vorliegenden Verfahren noch berücksichtigt wird - das kommt auf das weitere Vorgehen der Staatsanwaltschaft an.

dieStandard.at: Sehen Sie Möglichkeiten, wie man der speziellen Situation von mutmaßlichen Opfern von Sexualverbrechen entgegenkommen könnte?

Holzleithner: Man weiß jedenfalls, dass sexuelle Übergriffe häufig zu Traumatisierungen führen, die das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen. Genau wegen solcher Traumatisierungen sollte der Umgang mit Opfern von sexueller Gewalt besonders sensibel sein. Dazu gehört etwa eine schonende Vernehmung, wie sie in Österreich seit einigen Jahren von der Strafprozessordnung vorgeschrieben ist.

dieStandard.at: Laut Medienberichten hat Strauss-Kahn anfänglich den Vorfall geleugnet und schließlich zugegeben, dass es zu einvernehmlichem Sex gekommen ist. Wird das "Prinzip der Glaubwürdigkeit" hier gleichermaßen angewendet?

Holzleithner: Ich muss auch hier wieder voranschicken, dass ich nur über sehr bruchstückhafte Informationen verfüge. Momentan haben sich die Machtverhältnisse aufgrund neuer Informationen über das Verhalten und die widersprüchlichen Aussagen der Hotel-Angestellten zum Vorteil von Strauss-Kahn verschoben. Die Unstimmigkeiten in seinen eigenen Aussagen werden nun sichtlich als weniger gravierend angesehen als jene in den Aussagen der Hotel-Angestellten. Aber eines ist klar: Hier ist es nachweislich zu einer sexuellen Handlung gekommen. Ob es körperliche Zeichen von Gewaltanwendung gibt, ist mir aufgrund dessen, was ich gelesen habe, nicht ersichtlich.

Wenn es keine körperlichen Verletzungen gibt, dann hängt alles von der Aussage des Opfers ab - und damit auch von seiner Glaubwürdigkeit. Deswegen liegt die Last im Verfahren primär beim Opfer.

dieStandard.at: Gibt es nicht noch ein anderes Ungleichgewicht? Auf der einen Seite stehen eine Immigrantin, die in ihrem Herkunftsland genitalverstümmelt wurde und ein schwarzer Anwalt, der sie vertritt. Auf der anderen Seite stehen einer der einflussreichsten Männer der Welt mit einer Horde an renommierten Anwälten. Wie sehen Sie das?

Holzleithner: Allerdings, wir haben es hier mit einem extremen Gefälle zu tun. Das ist ganz offensichtlich. Der ganze Fall und die Art, wie er in den Medien verhandelt wird, ist im Grunde ein Skandal: Nach wochenlanger Vorverurteilung Strauss-Kahns verfallen die Medien nun in das Gegenteil und behaupten unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft die Unglaubwürdigkeit des Opfers - aufgrund von Informationen, die mit dem vorliegenden Fall nichts zu tun haben, und die nur sehr lückenhaft an die Öffentlichkeit gelangen.

Warum sollte sich die Hotel-Angestellte diese Geschichte ausgedacht haben? Was hat ihr Asylverfahren mit dem zu tun, was in dem Hotelzimmer geschah? Warum soll ihre Glaubwürdigkeit beschädigt sein, weil sie sich mit jemandem darüber beraten hat, ob es Sinn macht, den Fall vor Gericht zu verfolgen? Angesichts der Belastungen, die mit einem Verfahren über ein Sexualverbrechen verbunden sind, ist es an sich nur vernünftig, diese Frage zu stellen und mit anderen zu diskutieren.

Bei allem Unbehagen angesichts der von Ihnen angesprochenen Konstellation: Die Unschuldsvermutung ist ein ganz zentrales rechtsstaatliches Prinzip. Sie gilt auch für Strauss-Kahn. Was nun anstünde, wäre ein faires Verfahren vor einem unabhängigen Gericht. Hier wäre das zu klären, was derzeit in sensationalistischer Art und Weise in den Medien verhandelt wird. Aber ich fürchte, es ist naiv, darauf zu hoffen.

Umso wichtiger scheint mir, jenen entgegenzutreten, die Strauss-Kahn jetzt schon für rehabilitiert ansehen wollen, ohne das Verfahren abzuwarten. Darüber hinaus wäre es an der Zeit, ganz grundlegend über jene Machtfragen zu diskutieren, die sich an der Schnittstelle von Sexualität, Sexismus, Rassismus, Staatsbürger_innenschaft und ökonomischer Position realisieren - und die im vorliegenden Fall überdeutlich zum Ausdruck kommen.

(Die Fragen stellte Sandra Ernst Kaiser, dieStandard.at, 5.7.2011)

Kommentar zum Thema: "Niemand ist perfekt"

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25 Postings
emanze c
00
11.8.2011, 10:58

"Was hat ihr Asylverfahren mit dem zu tun, was in dem Hotelzimmer geschah?"

Absolut. Auch ein Gewaltverbrecher kann selbstredend selbst Verbrechensopfer werden. Auch jemand, der im Asylverfahren gelogen hat (was in manchen Fällen moralisch nicht und in vielen kaum vorwerfbar ist), kann Opfer eines Verbrechens geworden sein.

AlBundyFan
 
10
nachdem seine pizzeria nicht so läuft

ist danny heffernan jetzt anscheinend zur polizei gegangen....

Ritzi
 
02
Was daran problematisch sein soll wenn die Glaubwürdigkeit der Klägerin in einem Prozess genau beleuchtet wird

in dem Aussage gegen Aussage steht übersteigt meinen Horizont bei weitem...

Auch wenn ich Straus Kahn nicht mag, aber die Unschuldsvermutung muss gelten (wie in dem Interview auch richtigerweise gesagt wurde)! Was es da noch zu diskutieren bzw. zu Verhandeln gibt wenn es keinerlei Beweise gibt und sich das angebliche Opfer noch darüber berät wie sie am meisten Geld aus DSK herausholen könnte übersteigt meinen Horizont leider auch...

Ach übrigens, weils grad so gut passt, warum finde ich dazu eigentlich nichts im Standard?

http://www.sueddeutsche.de/35G38t/91... funde.html

Ein gutes Beispiel dafür wass passiert wenn man davon ausgeht das Frauen ja nie Lügen würden bzw. Vorwürfe einfach so erfinden...

emanze c
00
11.8.2011, 11:00

"Was daran problematisch sein soll wenn die Glaubwürdigkeit der Klägerin in einem Prozess genau beleuchtet wird"

Problematisch ist, dass das in Verfahren um Sexualverbrechen in völlig inkonsistenter und überzogener Weise verglichen mit anderen Gewaltverbrechen geschieht. Wenn jemand übel zusammengeschlagen wird, verlassen sich die Gerichte in viel größerem Maß nicht einmal auf DNA Spuren, sondern auf Opferaussagen und Indizien wie Weglaufen vom Tatort. Bei Sexualverbrechen schaffen es mutmassliche Täter trotz Verletzungen im Genitalbereich wie bspw. Kachelmann und lt Medienberichten auch Strauss-Kahn "im Zweifel" (also wegen Aussage gg. Aussage/mangelnder Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers) freigesprochen zu werden.

Epistula non erubescit
00

der unschuldige Herr ist sofort danach geflüchtet.
Als ein reicher Mann mit viel Einfluß und Anwälten in meinem Rücken würde ich bei haltlosen Anschuldigungen nicht fliehen. Und Sie?

Und was die Frau am Telephon besprochen hat weiß ich nicht. Aber falls das stimmt was Medien ohne Beweis schreiben (oft sind es bewußt gesetzte Zeitungsenten) wäre sie nicht die Erste, welche versucht aus einem Fall Geld rauszuschlagen. Ist natürlich nur bei Verbrechen gegen Frauen ein Problem, sonst nicht.

emanze c
00
11.8.2011, 11:01

"oft sind es bewußt gesetzte Zeitungsenten"

absolut. Das konkrete Anwaltsteam ist bekannt dafür, im vorhinein völlig glasklar scheinende Promi-Prozesse durch eine gigantische PR-Maschinerie "umzudrehen".

K. K. Lacke
10
bravo

Fr. Holzleithner schafft es sachlich und neutral jene Anliegen zu formulieren die von feministischer Seite an die Justiz zu stellen sind, ohne die - in diesen Kreisen leider üblichen - Vorverurteilungen und Verallgemeinerungen abzugleiten

die Reaktion eines Rechtsstaates kann tatsächlich nur aus einer Sensibilisierung für die notwendige Rücksichtnahme auf Opfer sexueller Gewalt und die Anwendung ebendieser bestehen, und nicht wie schon teils offen von einigen "Feministinnen" gefordert in einer geschlechtsbasierten Würdigung von Glaubwürdigkeiten oder Verurteilung auf Denunziationsprinzip

interessant ist auch daß sogar der "standard" selbst an der medialen Vorverurteilung bzw Rehabilitation von DSK gerne teilnimmt.

fritz1004
02

"Was hat ihr Asylverfahren mit dem zu tun, was in dem Hotelzimmer geschah?"
Absolut! , und auch anderes im Leben hätte damit nichts zu tun.

"Warum soll ihre Glaubwürdigkeit beschädigt sein, weil sie sich mit jemandem darüber beraten hat, ob es Sinn macht, den Fall vor Gericht zu verfolgen?"
Das kommt auf den Inhalt der Beratung an.
>Was muß ich behaupten, um möglichst einen finanziellen Vorteil zu haben<
oder
>Wie muß ich mich verhalten, damit die Vergewaltigung bestraft wird, und ich in dafür "bluten" lassen kann< (das wäre nur verständlich)
Darauf käme es an.
Der Inhalt des Telefonates ist öffentlich nirgends nachzulesen?
Guter Artikel übrigens.

Mac Smith
02
“Don’t worry, this guy has a lot of money. I know what I’m doing.”

Quelle:
http://www.nytimes.com/2011/07/0... ility.html

Im Übrigen geht nicht primär darum, daß sie beim Asylverfahren gelogen hat, sondern daß sie sich dafür eine Vergewaltigung ausgedacht, ihren "Text" systematisch auswendig gelernt und anschließend auch sehr überzeugend vorgetragen hat (inkl. Krokodilstränen).
Das heißt nicht automatisch, daß sie dies wieder getan hat um sich wieder Vorteile zu verschaffen, macht es aber wesentlich wahrscheinlicher.

fritz1004
00

Danke. ... Sagte Sie laut Aussage eines "law enforcement official" sinngemäß.
Ist jetzt nicht all zu detailliert, geht aber in eine eindeutige Richtung...

Amy4
00
DSK hat kein grund zum grinsen

@ Warbler - "..daß die dame anscheinend als prostituierte gearbeitet hat .."
prostituierte erleben gewalt, vergewaltigungen, frauenhandel , abwertung "männer schaffen den markt für prostitution und somit auch für zwangsprostitution."
daß ein mann wie DSK in seiner position durch seine handlungsweise auch die `zwangsprostitution` mit unterstützt, ist mehr als beschämend - das ist frauenverachtend. auch vergewaltigung i.d. ehe, dieses verbrechen wurde i.d. brd erst ende der 80er jahre von männern wirklich ernst genommen...
dem obigen artikel kann ich nur zustimmen.
ich hoffe sehr, daß ihm sein grinsen bald vergehen wird, wenn endlich der fall tristane banon in frankreich öffentlich gemacht u. nicht wieder unter den teppich gekehrt wird

kopfsalat
00
wir koennten ihn ja als universalsuendenbock in die wueste schicken

und damit waeren wir anderen maenner, die wir ja auch schweine sind, fuer alle zeiten rehabilitiert. das waer doch was.

p-hammer
00
Vorverurteilungen bringen aber genau gar nichts

Das ist eine Kernaussage in dem Interview - und sie betreiben hier genau das Gegenteil.

Wie sie DSK in Zusammenhang mit (Zwangs)Prostitution bringen, ist mir anhand der bekannten Vorwürfe nicht nachvollziehbar. Außer sie meinen, dass alle Männer ungeachtet ihres konkreten Verhaltens dafür verantwortlich sind.

Und den "Fall Banon" gíbt es mangels Anzeige noch nicht - im Übrigen wäre er schon seit ein paar Jahren bekannt. Und wenn er als sexuelle Belästigung/Nötigung gesehen wird auch schon verjährt.

Die Antworten im Interview sind übrigens hervorragend: kompetent, ohne Schnellschüsse - und sie zeigen das Hauptproblem bei Ermittlungen in solchen Fällen: sensationsgeile Medien und den Hang zu Vorverurteilungen.

Mac Smith
11

Frau amy4 scheint auch der Meinung anzuhängen, daß der IWF quasi ganz Afrika "vergewaltigt" hat und es nur gerecht wäre, wenn DSK stellvertretend dafür in den Knast wandert, unabhängig vom aktuellen Fall.

Sven Dirks
02
Wir werden wohl nie sicher wissen...

.... was da genau passiert ist und wer aus welchem Grund welche Lügen erzählt.

"Die Medien" haben daran einen nicht geringen Anteil.

Ich gehe davon aus dass alleine aufgrund der Rahmenbedinungen das Verfahren eines Tages eingestellt werden wird.

Cerulean Warbler
21

Dass die Dame allem Anschein nach ls Prostituierte gearbeitet hat, wird geflissentlich ausgeblendet.
Was man der Presse entnehmen kann, hat es sich wohl um einen Honorarstreit gehandelt - DSK warso eingebildet zu meinen, dass eine junge Frau einfach so freiwillig Sex mit einem alten Sack wie ihm haben will, die Dame ist von einer entgeltlichen Dienstleistung ausgegangen, als es diesbezüglich zu einer Meinungunsverschiedenheit gekommen ist, kam dann der Vergewaltigungsvorwurf von ihrer Seite...
Scheint mir nicht unschlüssig, der StA in NY wohl auch nicht.

Robert Schein
11
"Dass die Dame allem Anschein nach ls Prostituierte gearbeitet hat,"

höre ich zum ersten mal von ihnen

quelle?

und wenn, so wäre sie deshalb noch nicht unglaubwürdig. das problem mit ihrer glaubwürdigkeit liegt offenbar woanders, nämlich im finanziellen interesse lt. telefonat. wobei ich auch hier nicht weiß, ob das vor oder nach der mutmaßlichen vergewaltigung stattgefunden hat. nach tatsächlicher vergewaltigung zu sagen: "aber das schwein soll wenigstens finanziell bluten", wäre nur menschlich und verständlich

frauen sache
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von wo haben sie diesen blödsinn her?

die frau wurde nie als prostituerte beschuldigt.

aber selbst wenn: auch eine prostituierte darf nach dem gesetz nicht gegen ihren willen zum, sex gezwungen werden!

Robert Jaritsch
10

Warum gleich "beschuldigt"?
Und nein, natürlich kann auch eine Prostituierte nicht gegen ihren Willen zum Sex gezwungen werden, aber wo lesen Sie aus dem Posting heraus, dass dem so gewesen wäre?

Die Geschichte, dass es zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen kam und die Frau danach meinte bezahlt werden zu wollen und DSK das ablehnte ist durchaus schlüssig, wenn man sich das, was danach passiert ist, ansieht...

Cerulean Warbler
00
Karin Stadler2
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Das ist aber keine sehr gute Quelle

glauben Sie denn alles, was schwarz auf weiss gedruckt ist?

Ich vermute auch, dass Sie nicht wissen, wie Medien heute arbeiten...

Der Poster Sven Dirks hat da den besseren Durchblick

Cerulean Warbler
00
11.7.2011, 10:40

Liebe Frau Stadler,
auch seriöse Medien haben in der Zwischenzeit genug und ausgewogen über den Fall berichtet.
Sie werden wohl zugeben müssen, dass meine ursprüngliche Vermutung nicht so ganz falsch war...

MfG

Karin Stadler2
00
11.7.2011, 17:06
Uebrigens....

ich hatte gar nicht Ihr urspruengliches Posting gelesen, bevor ich Ihnen geantwortet habe. Ich haette mir naemlich die Antwort erspart.

Sie haben ja den totalen Durchblick. So sehr, dass ich bezweifle, dass einen wirklichen Qualitaetsartikel in der Originalsprache verstehen.

Cerulean Warbler
00
13.7.2011, 17:54
???

Gibts dieses Posting auch in logisch nachvollziehbar?
Danke und einen schönen Abend.
Übrigens, ich HABE Ihr Posting gelesen und sogar versucht, den Sinn zu verstehen. Soviel Fairness sollte sein.

Karin Stadler2
00
11.7.2011, 16:51

Sie haben es also schon immer vermutet/gewusst? Nun gut, schoen fuer Sie. Ich wuerde nicht fuer mich nicht in Anspruch nehmen, zu wissen, was genau sich zugetragen hat. Auch wenn serioese Medien -die werden ja wohl keine Nachrichtensperre einfuehren? - davon berichtet haben.

Ein wenig Hintergrundinformation - ein Artikel von Mike McGovern vom 5. Juli in der New Yor Times erschienen
http://www.nytimes.com/2011/07/0... l?emc=eta1

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