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New York - Ärztinnen und Ärzte führen häufiger als Richtlinien empfehlen Tests zum Nachweis von Humanen Papillomaviren (HPV) durch, besagt eine neue US-Studie.
Das sei nicht nur eine Geldverschwendung, sondern bedeute auch eine Gesundheitsgefährung der Frauen. Sie würden als Patientinnen überbehandelt, obwohl keine spezielle medikamentöse Behandlung notwendig sei, auch wenn sie positiv getestet wurden. Dies erhöhe das Komplikationsrisiko durch Nebenwirkungen, schreiben die ForscherInnen in der Fachzeitschrift "Obstetrics and Gynecology".
Gerade bei jungen Frauen würden die Tests nur wenig Aussagekraft haben, weil HPV häufig bei Unter-30-Jährigen auftrete, aber nicht zwingend zu Krebs führe, so die ForscherInnen rund um Mona Saraiya von den "Centers for Disease Control" in Atlanta.
"Der Vermeidung eines einzigen Krebsfalls kommt deutliche Prioriät zu und deshalb werden tausende Frauen überkontrolliert und überbehandelt", erklärt Philip Castle von der "American Society for Clinical Pathology" in Chicago, der das Kommentar zur Studie lieferte.
Es gibt rund 40 Stämme des sexuell übertragbaren HP-Virus, und mindestens die Hälfte der sexuell aktiven Bevölkerung wird im Laufe des Lebens angesteckt, schätzen die "Centers for Disease Control". Einige Stämme können Gebärmutterhalskrebs auslösen, andere Genitalwarzen.
Das Team um Saraiya hat US-weit Daten aus 376 Arztpraxen und 216 Kliniken, die Tests durchführen, analysiert. Drei Viertel der MedizinerInnen haben mindestens ein Mal einen Test angefordert und über die Hälfte davon gaben an, regelmäßige HPV-Tests an Frauen unter 30 durchzuführen - entgegen der Richtlinien der US-amerikanischen Krebsgesellschaft sowie den Empfehlungen anderer Gesundheitsorganisationen.
Die Mehrheit gab zudem an, Tests dann durchzuführen, wenn die Untersuchung mittels Abstrich keine eindeutigen Ergebnisse bringt. Ein Drittel der Befragten benützt gleich zwei unterschiedliche Arten von Tests - den sogenannten "Hoch-Risiko"- und den "Niedrig-Risiko"-Test, wobei letztere keine Aussage zum Krebsrisiko treffen können, da sie nur für nicht-krebserregende Virenstämme konzipiert sind. Castle erklärt sich dieses Vorgehen der ÄrztInnen mit dem Umstand, dass sich viele nicht wirklich mit der Materie auskennen. "Der Niedrig-Risiko-Test sollte vom Markt verschwinden", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters Health.
Zum Testen von Frauen unter 30 Jahren meinte er, dass Krebs in dieser Altergruppe äußerst selten sei. Routinemäßige Tests könnten zu unnotwendigen Biopsien und Behandlungen führen, und für die Betroffenen unnötig Stress und Sorgen bedeuten. "HPV ist sehr häufig, Krebserkrankungen nicht", so Castle. "Wenn ein Krankheitserreger in dem Alter ausfindig gemacht wird, braucht es im Schnitt noch zehn bis fünfzehn Jahre, bis er invasiv werden könnte. Es gibt keinen gute Rechtfertigung für die Anwendung der Tests", erklärte er.
Wo er den Einsatz allerdings für sinnvoll hält, ist bei älteren Frauen und bei Unklarheiten der Ergebnisse aus den Pap-Tests über Abstriche. (Reuters/red)
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Bin 22, bei mir wurde jedes Jahr ein HPV Test gemacht, irgendwann mal wurden High Risk Virenstämme gefunden, ich hätte mehrere Monate lang alle 2 Wochen jeweils eine Woche desinfezierende Spülungen machen sollen.
Ich habe die Frauenärztin gwechselt, keine Spülungen gemacht und stattdessen versucht mein Immunsystem ein bisschen zu stärken. Ergebnis: PAP passt, Viren weg!
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