Katja Kullmanns "Echtleben"

"Ich sprech' inzwischen über Geld"

Interview | Ina Freudenschuß, 10. Juli 2011, 18:00
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    foto: thomas schweigert

    Katja Kullmann über die Politikverdrossenheit ihrer Generation: "Woher soll ich wissen, was ich politisch will, wenn ich gar nicht weiß, wer ich selber bin, wo ich im sozialen Raum eigentlich stehe?"

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    cover: eichborn verlag

    Katja Kullmann: "Echtleben. Warum es heute so kompliziert ist, eine Haltung zu haben"
    Eichborn Verlag Juni 2011
    255 Seiten
    ISBN-13: 978-3821865355

Von der Bestseller-Autorin zur HartzIV-Empfängerin: Katja Kullmann fordert in ihrem neuen Buch die kreative Klasse auf, sich nicht mehr selbst zu belügen

Selbstverwirklichung, kreative Jobs, Ich-AGs: die sogenannten Kreativen waren einmal die Speerspitze eines auf Innovation beruhenden neuen Wirtschaftsmodells. Doch während die RepräsentantInnen in den Ministerien immer noch dafür werben, hat bei den tatsächlich Kreativen längst eine Ernüchterung eingesetzt: "Wir haben alles Mögliche zusammengebastelt - nur keine Macht," resümiert Katja Kullmann in ihrem neuen Sachbuch "Echtleben" über die Generation der heute 40-Jährigen.

In dem Buch gewährt die Autorin tiefe Einblicke in ihre eigene soziale Achtbahnfahrt, die von der Bestseller-Autorin zur Hartz IV-Empfängerin reichte. Gleichzeitig schließt sie ihre Geschichte mit den Erfahrungen ihrer MitstreiterInnen aus dem kreativen Milieu kurz und wagt eine gesellschaftlichskritische Analyse, die weit über die Lebenswelt der Prekär-Bohème hinausragt. Im Interview mit dieStandard.at erläutert die "Generation Ally"-Autorin, was sie sich von ihrer Generation erwartet, nachdem der Traum vom "freieren Leben" geplatzt ist und nicht zuletzt, wie es nun bei ihr selber finanziell weitergeht:

*****

dieStandard.at: Sie haben mit "Generation Ally" einen Bestseller geschrieben, acht Jahre später waren sie Hartz IV-Empfängerin. Was ist da passiert?

Kullmann: Anfang der 00er Jahre schrieb ich als knapp 30-Jährige "Ally", kurz vorher hatte ich mich als Journalistin selbstständig gemacht. Das Buch hat eingeschlagen, mehr als ein Jahr war ich damit auf Tour. Das Geld habe ich auf ein Sparkonto gelegt, keine Aktien oder so, damit kenne ich mich nicht aus.

Mit diesem finanziellen Polster und als selbstständige Journalistin segelte ich dann durch dieses Jahrzehnt, in dem sich ökonomisch sehr viel verändert hat. In der Medienbranche wurden die Aufträge für die Freien immer weniger, genauso wie die Honorare. Ohne dass ich in Luxus gelebt hätte, war mein Erspartes dann nach acht Jahren weg und ich musste beim Amt anklopfen.

dieStandard.at: Der Verlag, für den Sie das Buch geschrieben haben, ist pleite. Geht ihnen jetzt auch das Honorar für das Buch durch die Lappen?

Kullmann: Ja, zum Teil liegt es jetzt erstmal auf Eis. Das wäre ja eigentlich das perfekte Schlusskapitel für mein Buch. Der Eichborn-Verlag war einer der wenigen unabhängigen, kleinen Verlage, der zu keinem Großkonzern gehört, ich wollte mein Buch dort gerne raus bringen. Ein paar Tage, nachdem mein Buch draußen war, gingen sie dann in Insolvenz, von meinem Garantiehonorar habe ich im Vorfeld 40 Prozent erhalten, der Rest ist in der Insolvenzmasse. Ich bin also jetzt eine von vielen Gläubigern.

dieStandard.at: Heißt das, Sie müssen jetzt dann bald wieder beim Amt anklopfen?

Kullmann: Nein, ich hatte zuletzt für anderthalb Jahre ja wieder einen festen Job und konnte glücklicherweise wieder etwas zurücklegen. Aber ich habe natürlich mit dem Buchgeld gerechnet und muss jetzt umplanen. Letztlich geht es darum, dass ich mich als Unternehmerin meiner Selbst auf die Absprachen mit ungleich größeren Vertragspartnern verlassen muss - und wenn es nicht klappt, gibt es kein soziales Netz, das Leute wie mich auffängt. Die Freiberufler, Ich-AGs und Minijober usw. haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, sie sind sofort auf Hartz IV. Von da aus können Sie sich aber überhaupt nicht mehr bewegen, Zuverdienst ist nicht erlaubt, und sie dürfen auch den Standort nicht verändern, etwa die Stadt wechseln - so als Freie zu arbeiten, ist unmöglich.

Man muss seinen Beruf dann praktisch aufgeben, egal wie gut es jahrelang vorher lief, man muss darauf warten, bis man angestellt wird, sonst kommt man da erst mal nicht raus. Diese Schizophrenie beleuchte ich in meinem Buch.

dieStandard.at: Ist ihnen diese schonungslose Offenheit über ihre finanzielle und soziale Achterbahnfahrt eigentlich leicht gefallen?

Kullmann: Ich hab mir das natürlich überlegt. Ich komme aus bescheidenen, aber soliden Verhältnissen, ich gehöre gefühlt zu den Glückskindern. Das Listige ist, monetär sind freie SchreiberInnen wie ich aber näher am Fensterputzer dran als am Herausgeber des Magazins.

In der Gesellschaft herrschen aber immer noch diese weichen Wertigkeiten vor: 'Ich hab Abitur, ich bin was Wert'. Ich sage, ja aber finanziell nicht viel mehr als ein Supermarktkassierer. So eine Einsicht beschädigt natürlich ganz viel von 'Identität'. An diesen Haltungen arbeite ich, denn ich denke, dass wir uns heute neu und anders solidarisieren müssen. Zum anderen gibt es diesen bürgerlichen Habitus: Über Geld spricht man nicht. Ich mach das inzwischen schon.

Ich möchte auch, dass wir beginnen, diese Geschichten der neuen Ich-AGs und der selbstbestimmten, glücklichen Kleine-Läden Betreibenden ehrlich zu erzählen. Ganz viele dieser Lebensentwürfe der heute 40-Jährigen werden nämlich sehr oft durch die Vorgängergeneration, sprich die Eltern, bezahlt, und sei es nur durch eine Bankbürgschaft des Herrn Papa.

Das ist dann aber nicht die eigene Leistung, und es setzt die anderen Leute, die nicht auf diesen Background zurückgreifen können, unglaublich unter Druck. Es täuscht zudem falsche Zukunftsaussichten vor, von wegen: Jeder kann, wenn er nur will.

Meine Generation, also die heute 40-Jährigen, wollte ja unbedingt dieses 'freiere Leben' führen, wo Geschlecht und Geld und Stallgeruch keine Rolle mehr spielen.

dieStandard.at: Und jetzt ist die Ernüchterung da, dass diese Dinge eben doch eine Rolle spielen?

Kullmann: Was dieses Ideal betrifft, sehe ich eine gewaltige Katerstimmung in meiner Generation, ja. Wir haben heute ein globalisiertes Marktsystem und damit auch eine Globalisierung der Lebensläufe. Die Lust meiner Generation, die Individualisierung als Versprechen anzunehmen, die traf unglücklicherweise auf das Interesse der Wirtschaftskomplexe, die Leute freizusetzen.

Wir hören immer: Sei deine eigene Herrin, aber es gibt doch immer noch die alten Machtverhältnisse! Die Freien werden auf dem Arbeitsmarkt rücksichtslos gegeneinander ausgespielt, die schämen sich dann in ihrem Kämmerlein und denken: ach, hätte ich doch besser verhandelt. Der Titel meines Buches, "Echtleben", zielt darauf ab, meiner Altersgruppe zu verklickern: Schaut euch bitte mal die Strukturen an, in denen ihr arbeitet und lebt.

dieStandard.at: Gleichzeitig scheint der Glauben der Mittelschicht, durch Bildung sozioökonomische Standards in der nächsten Generation sichern zu können, größer denn je ...

Kullmann: Es ist eine neue Ideologie: Wenn du dich selbst trainierst, wird es schon hinhauen. Das impliziert ganz stark die Privatisierung von Lebensrisiken. In Deutschland erkennt man jetzt schön langsam unter dem Motto: 'Wenn die Abiturienten beginnen, den Hauptschülern die Jobs wegzunehmen, dann haben wir echt ein Problem.'

Wir müssen Solidarisierung neu denken und Wertigkeit in Sachen Arbeit neu setzen. Warum erwarte ich mir als Abiturientin eigentlich, dass ich drei Mal so viel verdiene, weil ich einen Coffeepad-Werbespot erfinde, als meine gleichaltrige Nachbarin, die im sozialen Bereich tätig ist? Diese Wertigkeiten stoßen den klugen Leuten heute viel mehr auf. Auf dem Amt stand ich mit Regalbetreuerinnen in einer Schlange. Es ist dasselbe Boot.

dieStandard.at: Der Untertitel ihres Buches betont, wie kompliziert es sei, eine Haltung zu haben. Sehen Sie das jetzt immer noch so?

Kullmann: Das Buch hat mich schon verändert. Ich bin politischer geworden. Im Buch beweist dieses Ich eine relativ starke Haltung, indem es den sicheren Magazinjob hinschmeißt, obwohl sie ja schon auf HartzIV war.

Ich habe tatsächlich durch diese Kündigung meine eigene Haltung wiederentdeckt, denn ich dachte in den 00er Jahren unterwegs mal, dass ich keine mehr hätte. Ich habe in dieser Zeit vier, fünf soziale Etagen innerhalb von 10 Jahren durchgespielt: Von der Leistungsträgerin zur Versagerin und wieder zurück. Woher soll ich wissen, was ich politisch will, wenn ich gar nicht weiß, wer ich selber bin, wo ich im sozialen Raum eigentlich stehe?

Nach all meinen Erfahrungen, die ich mit vielen anderen teile, möchte ich beginnen, gesellschaftliche Solidarität neu zu denken.

Heute tut es mir leid, dass ich mich in meinen Uni-Jahren nicht stärker mit linken Theorien und Kapitalismuskritik beschäftigt habe. Da war ich auf dem Standpunkt: Ideologien sind überholt, und in den Gewerkschaften sitzen nur alte Männer mit zotteligen Bärten.

Nun wünsche ich mir, ich hätte Volkswirtschaft studiert, statt Referate über Pop-Kultur zu halten. Ich hätte mehr Mittel in der Hand, um mich zu wehren und auf die Ungerechtigkeiten zu reagieren. Viele meines Alters suchen jetzt nach neuen Formen des Protestes und der Solidarisierung. Das ist auch ein spannender Prozess. (Die Fragen stellt Ina Freudenschuß, dieStandard.at, 10.7.2011)

Zur Person:

Katja Kullmann (40), studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Anglistik. Sie arbeitet als Journalistin für viele deutsche Zeitschriften u.a. für die EMMA und schrieb 2002 den Bestseller "Generation Ally". 

Link:

www.katjakullmann.de

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Posting 1 bis 25 von 247
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Mihilist
 
11
27.7.2011, 12:17
Das beste Zitat aus diesem guten Gespräch

"Woher soll ich wissen, was ich politisch will, wenn ich gar nicht weiß, wer ich selber bin, wo ich im sozialen Raum eigentlich stehe?" Da trifft die Kullmann den Punkt der gesellschaftlichen Misere.

frauen sache
00
27.7.2011, 11:17
war doch immer so:

ein echter künstler muß hungern und nur ein toter künstler ist ein guter.

manfred666
11
15.7.2011, 19:01

in kristalliner klarheit die brutale wahrheit gesagt.
so ist es.
den dumpfbacken-ösis (s.u. - "gesuder"...) ins stammbuch: die nächste generation der katja kullmanns wird halt wieder dem beispiel der ulrike meinhof folgen. nützt zwar nichts, aber irgendwie wird man sich wehren.

Der Kluge
00
12.10.2011, 17:29

Und gegen was genau wollen sie sich wehren?

Gibt ja heute auch viele Studierte, die keinen Beruf erlernen, in dem sie etwas verdienen, sondern Thewi, Powi ugl machen oder Künstler werden.
Sie jammern dann über die selbst verschuldete finanzielle Situation, fühlen sich aber trotzdem als Intellektuelle, die den normalen Arbeitern überlegen wären. Außerdem ist in diesen linken Kreisen Arbeit, nicht Mittel um die Familie/Kinder zu ernähren, sondern Selbstzweck, die soziales Prestige bringen und interessant sein soll.

Das funktioniert natürlich nicht und unsere linkslinken Bummelstudenten mit reichen Eltern kommen drauf, dass sie ihr Leben nicht optimal nutzen. Politischer Extremismus bietet dann Sündenböcke. (das System..)

manfred666
01
20.10.2011, 11:54
heiliger narr!

zeigen sie mir in österreich EINEN "linkslinken" studenten, oder ist von rechtsrechts aus gesehen alles andere "linkslinks" (ein derart blöder ausdruck!)?
studieren bedeutet generell reproduktion des bürgertums - ob mit oder ohne studiengebühren.
begriffen?!

Milt Erickson
40
11.7.2011, 22:39
Unerträgliches selbstbemitleidendes Gesuder!

KOG1
10
29.7.2011, 06:48
Nein , das ist mutig und nützlich

Das gegeneinander Ausspielen der kleinen Selbständigen ist zynische Realität. Aber angestellt sein ist auch ein Witz: eine mehrsprachige Maturantin verdient mit unbezahlten Überstunden (Samstag vormittag gratis) knapp über 1000.- Euro.
Guten Morgen, liebe Sozialdemokratie!

armin delmenhorst
 
01
14.7.2011, 19:59
@eric - Finde ich nicht

leider ist das heute für viele Realität. Solche Schicksale -geb ja zu, eine kleine Portion Marketing steckt sicher drin - zeigen schön, dass fast niemand gefeit davor ist. Natürlich betrifft es keine Beamten und jene, die in den Seilschaften von den beiden Regimeparteien hängen.

Aber ab einem gewissen Alter und dem Status arbeitslos führt meist der Weg nach unten. Hier sollten dann laut AMS Akademiker den Hilfsarbeitern ihre € 1000.- Jobs streitig machen, pervers.
Ihr Interview zeigt auch, dass ohne Namen nichts geht, bzw. in ihren Fall ne Chance war, wieder hoch zu kommen.

j.haug
02
11.7.2011, 20:54
lebendige frau - toll!

ich schätze es, dass frau kullmann ihren ganz eigenen weg geht - ehrlich ist und offen.

S.
51
11.7.2011, 18:39
Tut mir nicht leid, die Frau Kullmann!

Wer sich selbst zur Intelligenz zählt und trotzdem ein Jahrzehnt braucht, bis er/sie die Augen geöffnet bekommt (oder es sogar selber schafft sie zu öffnen), der hat es nicht anders verdient.
Sich dann auch noch weiterhin zwischen den Klassen zu sehen, weil solidarisch sind wir ja nur solange, bis wir wieder wer sind, ekelt mich noch mehr an. So ein verkürztes Prekariats-Gesudere führt zu nichts. Die Putze, Ich und mein Chef, vor dem ich gern mal mein Höschen runter lasse (egal ob Mann od. Frau), und sobald er drin ist, bin ich wieder ein jemand?
Und das alles ist eigentlich unnötig, denn: Im - wahrscheinlich ewig Utopie bleibenden - Sozialismus gäbe es sowas gar nicht. Da wäre jeder Künstler und alles wäre gleichwertig Beruf.

KOG1
00
29.7.2011, 06:55
Warum soll Sozialismus Utopie sein

Nur weil die derzeitigen Vertreter nur eines können: andere schlecht machen und sich mit den Neoliberalen ins Bett legen?
es wird wieder eine politische Bewegung des Ausgleichs geben müssen, sonst gibt's niemanden mehr, der Konsumgüter kaufen kann.

armin delmenhorst
 
00
14.7.2011, 20:01
Mir tut jede/r leid,

der nicht nach seiner Fasson leben kann. Außer bei uns Mitglieder vom GÖD, IV, AK,WK und den beiden Regimeparteien.

Lophiomys imhausi
01
11.7.2011, 18:03
Das ganz alltägliche Elend

von Begegnungen im Schatten des Neoliberalismus
Elisabeth Katschnig-Fasch (Autor), Gerlinde Malli (Autor)

http://tinyurl.com/dgaeamazon

http://tinyurl.com/dgneorf

Igor Gassner
01
11.7.2011, 17:05
Liebe Frau die großen Unabhängigen

der Vergangenheit waren zumeist Leute die auf einem soliden Privatvermögen saßen zB.: Erbe

inness robins
10
11.7.2011, 17:04
Bachmann

die Dame sieht Ingeborg Bachmann irgendwie ähnlich-lese ich den Artikel, meine ich allerdings, jedermann sei seines Glückes Schmied!

armin delmenhorst
 
43
11.7.2011, 16:34
Gutes Interview

Das muss man den Deutschen lassen, sie formulieren knapp und präzise. Nur den VWL-Kursen braucht sie wirklich nicht nachweinen. Diese Gammler sitzen ja heute in der AK, WK, WIFO, IV, Statistik Austria. Im ersten Semester noch große Klappe, nicht Wenige beim VSSTÖ, danach werden sie immer leiser und landen in den oben genannten Institutionen. Dort erledigen sie die Drecksarbeit für die Regimebonzen.

Vielmehr ist der Ansatz der Vernetzung von Bürgern zu verfolgen, den sie ja erwähnt. Bourdieu erkannte das bereits in den 1990ern. Die sogenannte Elite hat immer so funktioniert und tut es heute - wo die Ressourcen knapper werden - mehr denn je. Ein Ergebniss davon wäre, dass mehr Menschen zur Wahl gingen.

Camcor'der Sheen
12
11.7.2011, 23:45

jämmerlicher pseudo-insider, dabeisteher, etwas aufgeschnappt haber. schande über dich, wenn du wirklich ein mann bist. der nächste weg führt auf die brücke, wo die suizid-prävention ihren sitz hat.

armin delmenhorst
 
00
14.7.2011, 17:39
????? Was war das?

Christoph Glück
00
11.7.2011, 16:32
Solidarität?! Igitt - das ist ja schon ein "Unwort" geworden

Ich finde dass in dem Wort Solidarität doch zu einem großen Teil Hilfe und Gleichheit enthalten sind. Wo ist aber die Solidarität? Große, die sich über ihre "Solidarität" noch feiern und Hochleben lassen, drehen sich um und holen es sich ihre "Solidarität" über die Steuer wieder zurück. Der "Kleine" sollte sich solidarisch erklären und etwas von seinem Geld abtreten, ohne die geringste Chance etwas zurück zu bekommen.
So manche stellen hier ja echt die Frage: Wozu brauchen wir die "Kreativdenker"? Warum sollten wir die "durchfüttern"?
Stellt euch doch auch mal die Frage: Kann es uns nicht auch so schlecht wie jetzt gehen ohne Mio- teure Manager, Politiker oder andere die von Solidarität und zusammen rücken schon Lichtjahre entfernt sind?

Hafniumcarbid
51
11.7.2011, 16:29
"Politikwissenschaft, Soziologie und Anglistik"

Warum wundert mich das nicht?

Sarah L.
 
03
11.7.2011, 20:59

mittelschule (auch abgebrochen) + övp ist sicher ertragreicher. da haben sie recht.

armin delmenhorst
 
00
11.7.2011, 17:32
"Warum wundert mich das nicht?" ????

Was ist gegen diese Disziplinen einzuwenden?

Hafniumcarbid
61
11.7.2011, 17:43
Nichts.

Außer, daß man nach Absolvierung dieser Studien nicht mehr Fähigkeiten hat als jeder andere mit einem gewissen Maß an Hausverstand. Und sich deswegen nicht wundern darf, wenn diese Fähigkeiten dann noch nicht so nachgefragt sind, wie man sich das vielleicht vorstellt - weil eben andere Leute noch zusätzlich mit Hardskills punkten.

dorfkramer
23
11.7.2011, 19:23
.

Ziemlicher Bockmist, Mann.
Als Privatier ab 35 sag ich Dir, dass ich ohne Politikwissenschaftsstudium keinesfalls meine Kohle gemacht hätte, weil ich erst mit diesem interdisziplinären Wissen, Schuldenkrisen und Megabooms erkennen und handhaben konnte.
Es kommt nämlich darauf an, was man aus dem Studium macht.

Hafniumcarbid
21
11.7.2011, 20:57
Bei dir in Deutschland vielleicht.

Aber hierzulande ist das eher schwierig.

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