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Wien - In Österreich erkrankt jede achte Frau an Brustkrebs. Auch wenn die Heilungs- und Überlebenschancen heute schon sehr gut sind, ist es doch eine enorme Belastung für die Betroffenen. Eine neue Initiative will helfen, damit besser fertig zu werden und trotz des Tumors ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu behalten. Ratschläge dazu kommen von Expertinnen in eigener Sache - von Brustkrebspatientinnen, die ihre eigenen Erfahrungen weitergeben.
Die heimische Studiengruppe "Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group" (ABCSG) hat die Initiative "Little Help(s)" ins Leben gerufen. In den vergangenen drei Monaten wurden im Rahmen des Projekts Vorschläge von Betroffenen gesammelt, wie man den Erkrankten zusätzlich zur bestmöglichen ärztlichen Betreuung Unterstützung geben kann.
"Kleinigkeiten, mit großer Alltagshilfe"
"Wir erklären ehemaligen Patientinnen, dass wir ihre Tipps, Erfahrungen und Ratschläge in einer kleinen Broschüre zusammenfassen und diese an betroffene Frauen bzw. an betreuende Zentren weitergeben werden. Unsere Patientinnen waren von der Idee sehr angetan und einige von ihnen haben betont, sie hätten selbst gerne eine derartige Unterstützung gehabt", sagte Koordinatorin Natalija Frank in einer Aussendung. Oft waren es nur Kleinigkeiten, die sich im Alltag als große Hilfe erwiesen: eine Literaturliste mit lesenswerten Büchern, ein Beratungsgespräch mit einer Kosmetikerin über Schminktipps während der Chemotherapie oder eine Anleitung, wie man mit Kindern über die Erkrankung spricht. (APA)
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