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Zürich - Die am Sonntag zu Ende gegangene Frauen-Fußball-WM in Deutschland hat weltweit, aber besonders im Gastgeberland sowie in den Nationen der Finalteilnehmerinnen USA und Japan für neue Fernseh-ZuseherInnen-Rekorde gesorgt. So verfolgten in Deutschland jedes der vier Spiele der DFB-Auswahl im Schnitt rund 14 Millionen im TV, das Viertelfinal-Aus gegen Japan sahen sogar über 17 Millionen. Zum Vergleich: Beim Box-Schwergewichts-WM-Kampf zwischen Wladimir Klitschko und David Haye Anfang Juli drehten 14,8 Millionen auf.
"Das sind schon für sich selbst genommen solide Zahlen, aber wenn man sie in Vergleich zu anderen großen Sportereignissen setzt, dann zeigt sich, dass die WM ein außergewöhnlich populäres Ereignis für die TV-Zuseher war", sagte Niclas Ericson, TV-Direktor des Fußball-Weltverbands (FIFA). So sahen etwa in Deutschland 2010 etwa 14,8 Millionen das WM-Gruppenspiel der deutschen Männer gegen Serbien.
Einschaltquoten in USA und Japan
Die deutschen Zahlen sind zudem die höchsten eines Sportevents seit dem Finale der Männer-WM im Vorjahr. In den USA verfolgten 14,1 Millionen das Finale zwischen den USA und Japan, beim Elfmeterschießen waren es sogar 21,1 Millionen. Für den Sender ESPN ist das die höchste Einschaltquote bei einem Fußballspiel. Im Weltmeisterland Japan wurden beim Endspiel trotz der morgendlichen Übertragungszeit 10,4 Millionen TV-ZuseherInnen bzw. Spitzen von 15 Millionen gemessen. Das sind um rund 50 Prozent mehr als beim Finale der Männer-WM 2010. (APA)
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